VSPS bestücken

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Stromversorgung

Als erstes sollte der Stromversorgungsteil bestückt werden,d.h. die rechte Seite der Platine. Hierzu gehören die Bauteile D1-D4, IC1, IC2, R1-R6 und C1-C8. Die Werte von R2 und R4 entnimmt man am besten der Tabelle auf der VSPS-Seite.

Nun kann Netztrafo angeschlossen werden. Diesen sollte man unbedingt mit zwei Sicherungen auf der Sekundärseite (100mA flink) absichern. Damit sollte ausgeschlossen werden, dass die Platine bei Bestückungsfehlern gleich in Rauch aufgeht. Dennoch kann es passieren, dass bei falscher Bestückung einzelne Bauteile das ganze nicht überleben. Die Dioden und die Spannungsregler sind hierfür gute Kandidaten, aber Elkos sind nicht begeistert von falscher Polarität der Betriebsspannung. Sollte die Sicherung also ansprechen, so sollte man dann unbedingt nochmal alle Bauteile einzeln durchmessen. Dazu müssen sie allerdings ausgelötet werden.

Funktioniert alles gut, sollte an den Pins 4 und 8 des OPV-Anschlusses jeweils 11-18V Gleichspannung gegen Masse zu messen sein (je nach Einstellung des Spannungsreglers). Zwischen den Pins sollten nun 22-36V anliegen.  Wenn das soweit funktioniert, geht es weiter.

Nach der Bestückung sollte das dann ungefähr wie folgt aussehen (hier fehlen noch die 10 μF-Kondensatoren am Spannungsregler, es geht notfalls auch ohne).

 

Vorverstärker

Nun kann der eigentliche Vorverstärker bestückt werden. Wichtig ist es, den OPV richtig herum einzulöten - die Nase muss nach innen zeigen, nicht in Richtung des Eingangs. Grundsätzlich empfehle ich, einen IC-Sockel zu benutzen, da es dann leichter ist, andere OPVs auszuprobieren. Ist man jedoch sicher, dass man den OPV nie auswechseln will, sollte man ihm fgest einlöten, denn dann gibt es eine mögliche Fehlerquelle weniger.

Bei der ersten Bestückung sollte auf die Elkos am Ausgang (4x330uF) vorerst verzichtet werden. Die VSPS spielt auch sehr gut ohne diese Kondensatoren.

Nun kann man das Ganze nochmals mit Spannung versorgen. Am Ein- und Ausgang sollten nun saubere 0V gegen Masse anliegen. Ist das nicht der Fall, so ist irgendetwas falsch und es muss erst der Fehler gefunden werden, bevor man die VSPS irgendwo anschliesst.

Anschliessen an Tonabnehmer und Verstärker

Wenn bis hierhin alles korrekt läuft, kann man die VSPS testweise (ohne Gehäuse) mal direkt an Plattenspieler und Vorverstärker anschliessen.

Bei Brummproblemen sollte man das Massekabel testweise direkt am nachfolgenden Verstärker anschliessen.

Jetzt sollte eigentlich schon alles funktionieren und nichts verzerren. Hat man ein Oszilloskop zur Hand (eines der universellsten Messgeräte, was eigentlich bei niemandem fehlen sollte und mittlerweile als Gebrauchtgerät auch nicht mehr viel kosten muss), so sollte man eine Testplatte mit einer Sinusschwingung auflegen und prüfen, ob diese auch sauber am Ausgang der VSPS wiedergegeben wird. Falls hier Clipping auftritt (Sinusschwingungen abgeschnitten), so gibt es noch irgendwo ein Problem.

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