Rumänien Reisebericht

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01.09.08: Rumänien - wir kommen

Tulcea Mit dem Germanwings-Flug von Stuttgart kamen wir auf dem Stadtflughafen in Bukarest an. Dieser hat den Vorteil, dass es mit dem Taxi nicht weit zu den Hotels in der Innenstadt ist. Die "Empfangshalle" ist ein echtes Highlight. Das Gepäckband ist geschätzte 6 Meter lang. Es bereitet da viel Spass, mit 200 anderen Personen auf das Gepäck zu warten. Vor dem Flughafen war dann ein ziemliches Verkehrschaos (eigentlich bewegte sich fast nichts). Aber dennoch kamen wir dann noch im Hotel "Monte Nelly" an. Das Zimmer war ordentlich, aber der eigentliche Vorteil des Hotels zeigte sich am nächsten Morgen: Ein sehr gutes Frühstücksbuffett. Ein derartig reichhaltiges Frühstücksangebot ist in dieser Preisklasse eher aussergewöhnlich.
Um 11 Uhr holte uns dann unser Fahrer ab, um uns nach Tulcea zu bringen. Die Fahrt dauerte dann doch etwas 5 Stunden (mit kleineren Pausen), damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet. So blieb nicht mehr allzu viel vom Tag übrig, als wir in Tulcea angekommen waren. Allerdings muss man auch nicht viel Zeit einplanen, um die touristischen Highlights Tulceas zu besichtigen: ein paar nette Kirchen, das Unabhängigkeitsdenkmal. Ansonsten zeigt sich Tulcea als übliche Industrie- und Hafenstadt, in der man sich eigentlich nicht allzu lange aufhalten möchte.
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02.09.08: Auf ins Donaudelta

Toursitenbefoerderung in Sfintu Gheorghe Heute ging es weiter Richtung Sfintu Gheorghe am schwarzen Meer. Unser kleines Hausboot liess es ruhig angehen, was den Vorteil hat, dass man ohne grosse Geräusche durch Delta kam. Allerdings dauerte die Fahrt zum Schwarzen Meer dadurch auch etwa 6 Stunden. Auf dem breiten Arm der Donau waren keine Highlights zu sehen, lediglich der Abstecher durch einen sehr engen Kanal zum Lacu Erenciuc brachte etwas Abwechslung. Denn hier sahen wir zum ersten Mal eine grössere Menge Wasservögel. Sfintu Gheorghe ist ein sehr kleines Fischerdorf am schwarzen Meer. Viel zu sehen gibt es nicht, allerdings ist der Ort auch kaum touristisch erschlossen. Wer also ein paar Tage am Meer ausspannen will, aber dem Lärm und den Menschenmassen in den Touristenhochburgen ausweichen will, für den ist Sfintu Gheorghe ein echter Geheimtip. Allerdings sollte man dann auf Komfort verzichten können. Restaurants wird man nicht finden und ausser einer kleinen Feriensiedlung, die fest in rumänischer Hand ist, wird man nur noch ein paar Privatunterkünfte finden. Gegessen wird, was auf den Tsch kommt, was im Donaudelta meist Fisch bedeutet.
Der Weg zum Strand ist etwa 2km lang, doch hier gibt es einen "Touristenbus". Dabei handelt es sich um einen Traktor mit 2 Anhängern, der die Gäste zwischen Ort und Strand hin- und hertransportiert. Es geht aber auch problemlos zu Fuss. Auch am Strand gibt es keine touristische Infrastruktur, man sollte also wirklich alles mitnehmen was man braucht. Dafür wird man wohl wenige solche Strände finden, an denen sich so wenige Badegäste aufhalten.
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04.09.08: Sulina - Milla 23

Pferd im Donaudelta Der Tag begann mit einem Frühstückshighlight: Gebratener Fisch! So etwas kann einem in einem Gästehaus im Delta also durchaus passieren. Während des Tages führte uns die Reise durch verschiedene Kanäle, den Lacu Rosu (wo wir kurzzeitig auf einer Sandbank festsassen) und den Lacu Puiu vorbei am Dorf Caraorman nach Milla 23. Dieses Fishcredorf wird als das "typische Dorf" im Donaudelta beschrieben. Das ist zwar im Moment der Fall, allerdings ist die Menge an Ferienwohnungen und Gästehäusern nicht zu übersehen. Dennoch hat der Ort bisher nichts an Authentizität verloren. Der Treffpunkt ist noch immer die Dorfkneipe, auch in Milla 23 sollte man nicht versuchen, Restaurants oder sonstige "touristische" Infrastruktur zu finden.
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05.09.08: Rund um Milla 23

Kloster im Donaudelta Eigentlich war heute eine Rundfahrt durch die Seen nordöstlich von Milla 23 geplant, allerdings liess der niedrige Wasserstand keine volle Rundfahrt zu, sodass wir 2 kleinere Fahrten in diese Region unternahmen. Zwischendurch ging es zurück zu unserer Unterkunft, wo wir mittags unsere Tagesration Fisch zu essen bekamen (sonst gab es den eher abends). Während der Touren konnten wir auch einige Pelikane beobachten, allerdings nur in der Ferne oder über unseren Köpfen. Eine kleine Kuriosität gab es auch noch: Eine kleines ortodoxes Kloster mitten im Donaudelta.
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06.09.08: Zurück nach Tulcea

Im Donaudelta Heute hiess es Abschied nehmen vom Delta. Aber vor uns lag noch ein langer Weg von Milla 23 nach Tulcea. Was wir schnell bemerkten: So viel Ruhe wie in anderen Teilen des Deltas hat man in dieser Region nicht. Ständig begegneten wir anderen Booten und Hotelschiffen. Das kann durchaus nervig werden, denn auf engen Kanälen ist das Überholen meist recht schwer, was uns ein Ausflug auf eine Sandbank zeigte.
Unsere Unterkunft, das Gästehaus "Nicol" bot auch ein echtes Highlight für Leute, die schon viel herumgekommen sind: Die mit Abstand härtesten und unkomfortablsten Betten, die ich je erlebt habe. Wer zum Schlafen also eine einigermassen weiche Matraze benötigt, sollte einen weiten Bogen um diese Unterkunft machen!
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07.09.08: Auf den Spuren der Erstbesiedler

Ruinen von Histria Nach 5 Tagen im Delta blieben wir heute mal an Land und fuhren Richtung Süden, um die Ruinen von Histria zu besuchen. Und die haben es wirklich in sich: Über Tausend Jahre Siedlungsgeschichte lassen sich hier verfolgen, von den griechischen Erstbesiedler im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung über die verschiedene römische Siedlungsetappen bis ins 7. Jahrhundert.
Irgendwie kam unser Fahrer noch auf die Idee, dass wir unbedingt ein typisches Ferienressort an der rumänischen Schwarzmeerküste besichtigen wollten. Allerdings bot dies nur, was wir bereits erwartet hatten: Hotelburgen, wie sie auch in zahlreichen anderen Ländern am Meer zu finden sind.

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08.09.08: Zum Piatra Craiului NP. (Königsstein)

Koenigsstein Fahren! Damit ist der Tag gut beschrieben, denn es galt zuerst die 5-stündige Fahrt von Tulcea zurück nach Bukarest zu überstehen. Eine Klimaanlage im Kleinbus hätte das etwas angenehmer gestaltet, allerdings zeigte der alte VW-Bus auch ohne diese zusätzliche Belastungen schon mit kochendem Kühlwasser, dass für ihn die Umgebungstemperaturen eine ebenso grosse Belastung waren wie für uns. 
Nachdem wir unseren Mietwagen entgegengenommen hatten, nahmen wir den Rest des Weges in Angriff. Nachdem wir den gewöhnlichen Bukarester Stau hinter uns gelassen hatten, ging es auch recht flott voran. Lediglich in den Wanderregionen in den Karpaten ging es wieder etwas stockend voran, da hier noch viele Urlauber unterwegs waren. In Zarnesti liessen wir die geschotterten Pisten dann hinter uns. Nach nochmals 12km Schotterpiste hatten wir unser Blockhaus am Rande des Königssteins erreicht. Leider wusste der Nachbar, der uns den Hausschlüssel übergeben sollte, nichts von unserer geplanten Ankunft. Dieses Problem liess sich jedoch mit einigen Telefonaten mit der Vermieterin (einer Österreicherin) noch regeln. Das Blockhaus ist wirklich idyllisch gelegen, mit direktem Blick auf die Dolomitgipfel des Piatra Craiului (deutsch: Königsstein).
Das nahegelegene Restaurant am Wanderstandort Plaiu Foii können wir ganz klar weiterempfehlen. Einziger Haken war an diesem Abend ein Problem mit der Stromversorgung, dass allerdings auch irgendwann gelöst werden konnte. Währenddessen sassen wir ab und zu im Dunkeln.
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09.09.08: Brasov (Kronstadt)

Blick auf Brasov Heute stand die erste der 3 grossen deutschen Städte in Siebenbürgen an: Brasov. Von unserem Haus war das nur eine gute halbe Stunde Fahrt, also blieb viel Zeit für eine Stadtbesichtigung. Vom eindruccksvollen Marktplatz war leider nicht allzu viel zu sehen, denn wegen eines Musikfestivals standen hier eine grosse Bühne und tausende Stühle. Aber auch sonst gibt es in Brasov viel zu sehen: Ein grosser Teil der alten Stadtbefestigung ist noch erhalten und die schwarze Kirche (die mittlerweile nicht mehr schwarz ist) ist die grösste evangelische Kirche in Südosteuropa. Schon vom schwarzen und weissen Turm hat man einen guten Blick über die Stadt. Aber noch besser wird es vom Mt. Tampa, dem Aussichtsberg. Die Fahrt mit der Seilbahn ist billig und schnell, wer will, kommt aber auch zu Fuss nach oben. Eigentlich wollten wir hier oben einen Kaffee mit Blick auf die Stadt trinken. Doch hier erwartete uns eine Überraschung: Das Aussichtsrestaurant hatte (wohl schon seit längerer Zeit) geschlossen. Statt dessen gab es als Alternative ein Restaurant, welches sich jedoch auf der anderen Seite des Gebäudes befand und definitiv keinerlei Aussicht bot. Man muss wohl nicht weiter erwähnen, dass hier kein sonderlicher Andrang herschte. Wenigstens entschädigte der Blick vom Aussichtspunkt (direkt am grossen "Brasov"-Schild) für das Restaurant-Problemchen. Unseren Kaffee nahmen wir dann in der Stadt, wo in einigen italienischen Restaurants auch guter italienischer Kaffee im Angebot war (der rumänische Filterkaffee ist nicht unbedingt ein Highlight).
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10.09.08: Unterwegs im Piatra Craiului NP

Blick aus dem Piatra Craului NP. auf Zarnesti Wandertag! Wenn man schon am Rande eines Nationalparks wohnt und einen tollen Blick auf die Felden des Königssteins hat, dann muss man irgendwann auch mal da rauf. Eigentlich sieht das Massiv nicht gerade nach Wandern aus, sondern eher nach Bergsteigen. Allerdings gab es einige Wanderkarten und Routenbeschreibungen, die klar als "Wanderungen" ausgewiesen waren. 1200 Höhenmeter bis nach oben sind zwar für ungeübte Wanderer wie uns nicht ohne, aber durchaus machbar. Also machten wir uns am Morgen auf den Weg. Der Aufstieg zur Diana-Schutzhütte war zwar teilweise recht steil, führte aber immer angenehm durch den Wald. Sehr positiv war es, dass wir wirklich alleine auf diesem Weg unterwegs waren und während der ganzen Wanderung keinem anderen Menschen begegneten. Das gab ums mehr Chancen für Wildbeobachtungen. So konnten wir nicht nur einen Specht und mehrere Gemsen sehen, sondern sogar einen Uhu. Oberhalb der Diana-Schutzhütte wurde es dann aber ungemütlicher. Während die ersten 200 Höhenmeter noch angenehm im Wald zu absolvieren waren, warteten oben Fels und Geröll. Für gebirgsgewöhnte sicher machbar, für Gelegenheitswanderer mit Höhenangst nicht mehr das richtige. Kurz: Ich habe den Gipfel nicht gesehen. Für den Abstieg wäre unsere Aufstiegsroute etwas arg steil gewesen, sodass ich beschloss, den Abstieg Richtung Zarnesti zu nehmen. Diese Strecke ist sehr angenehm zu laufen, da sie deutlich flacher abfällt. Allerdings wartete unten dann noch eine andere Aufgabe: Das Auto stand natürlich am Aufstiegspunkt. Das hiess nochmal 7.5km auf der staubigen Landstrasse - keine schöne Wanderung. Aber nach 1,5 Stunden waren auch die geschafft. Unser Abendessen hatten wir uns damit verdient.
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11.09.08: Sibiu

Stadtbefestigung in Sibiu Das war zuviel gestern! Dass 900 Höhenmeter an untrainierten Beinen schon ihre Spuren hinterlassen, war eigentlich klar. Und so spürte ich jede Bewegung unterhalb der Hüften. Aber eigentlich war schon vorher klar, dass das wohl nicht noch ein Wandertag werden würde. Also machten wir einen "Abstecher" zur zeitgrössten siebenbürgischen Stadt - nach Sibiu. Noch 2007 europäische Kulturhauptstadt, war mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt und die meisten Leute auf der Strasse eher Einheimische. Und diese scheinen wohl eine besondere Vorliebe für Pizza zu haben. Eine Stadt mit einer ähnlichen Dichte an Pizzerien dürfte selbst in Italien nicht zu finden sein. Wer zum Essen nicht in einer Pizzeria landen will, muss hier schon etwas suchen. Ausser Pizzerien bietet Sibiu aber eine nette und verwinkelte Altstadt. Vom Turm der deutschen evangelischen Kirche hat man eine gute Sicht über die Stadt. Die hohe Dichte italienischer Restaurants hatte dann noch einen angenehmen Nebeneffekt: Es war nicht schwierig, einen guten Espresso zu bekommen.
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12.09.08: Burgentag

Burg Bran Massentourismus - wir kommen. Wenn es einen Ort gibt, den jeder Transsilvanien-Tourist besucht haben muss, so ist es wohl die Burg Bran. Diese wird gerne mit Dracula in Verbindung gebracht, obwohl nicht erwiesen war, dass das historische Vorbild Vlad Tepes hier jemals genächtigt hat. Reiseführer weisen oft auf den Dracula-Mythos der Burg hin. Allerdings war dies dem neuen Besitzer (einem Habsburger) wohl nicht recht und er versucht nun diese Burg als Familienschloss zu präsentieren. Dabei wir auch darüber hinweggesehen, dass die Burg erst 1920 in den Besitz der Habsburger überging.

Egal auch: Die Burg ist herrlich verwinkelt und man fragt sich, ob die Bewohner überhaupt selbst wussten wie sie an jede Ecke dieser Burg kommen.Daher lohnt sich der Besuch dieser Burg auch trotz des Besucherandrangs.

Aber eine Burg ist natürlich nicht genug, deshalb fuhren wir danach noch zur Burg Brasow (gleich um die Ecke). Von dieser Zitadelle hat man eine schöne Aussicht über die Ebene und mit etwas besserem Wetter kann man wohl auch den Königsstein sehen. Uns blieb diese Weitsicht jedoch leider verwehrt.
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13.09.08: Sighisoara

Sighisoara Da leider die nächsten Gäste in unser Ferienhaus wollten, mussten wir das Haus heute verlassen (das war auch so geplant). Da uns aber noch ein 2 Tage blieben, beschlossen wir noch, die 3. der der "grossen" deutschen Städte zu besuchen - Sighisoara. Sighisoara ist deutlich kleiner als Brasov und Sibiu. Die grosse Zitadelle ist auch sehr sehenswert. Das bringt allerdings auch ein gewisses Risiko mit sich: Im Gegensatz zu den anderen siebenbürgischen Städten ist Sighisoara eine absolute Toursistenhochburg. Man hat den Eindruck, hier kaum Einheimische zu treffen und die Preise sind für rumänische Verhältnisse recht hoch. Auf dem höchsten Punkt der Zitadelle steht eine alte deutsche evangelische Kirche und der angeschlossene evangalische Bergfriedhof zeugt von der früheren deutschen Besiedlung. Sehr viel ist davon heute nicht mehr übriggeblieben. Von den über 200.000 Siebenbürger Sachsen (die übrigens ihren Ursprung nicht zwangsläufig in Sachsen hatten) sind heute nur noch etwa 15.000 übriggeblieben. Ein  Grossteil der deutschstämmigen Bevölkerung wanderte in den Jahren 1990-1992 aus - zurück blieben fast nur Alte. Insofern ist es heute nicht so einfach, deutschsprachige Einwohner in Siebenbürgen zu treffen - der Bevölkerungsanteil ist auf ganze 0.7% geschrumpft.

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14.09.08: Zurück nach Hause

Pass am Lacu Balea
Stille! Während die Zitadelle von Sigisoara gestern noch ein einziges Menschengewusel war, traf man 8 Uhr morgens keinen Menschen auf der Strasse. Wer die Stadt also in Ruhe erkunden will, sollte einfach früh aufstehen. Wir machten uns aber auch gleich los Richtung Biertan, um die dortige Kirchenburg zu besichtigen. Leider war auch in Biertan kurz vor 9 noch kein Mensch auf der Strasse und die Burg öffnete erst um 10 Uhr. Da es ausserdem ziemlich kalt war, hatten wir keine Lust, lange zu warten und traten die Weiterreise Richtung Süden an. Durch die Berge wollten wir nicht eine der beiden schnellen, sondern die schönste Strecke benutzen. Die Fahrt über die Transfagaransan ist ein echtes Erlebnis. Aus der Ebene steigt die Strecke innerhalb kurzer Zeit auf über 2000 Meter an. Lediglich die letzten 200 Höhenmeter bis zum Gipfel kürzt die Strasse durch einen Tunnel ab. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier oben eine herrliche Aussicht. Auf der anderen Seite erwartete uns dann dichter Nebel. Die Fahrt nach Süden zog sich dann sehr viel länger hin, sodass wir froh waren, als wir irgendwann Curtea de Arges erreichten. Das dortige Kloster hatte der Reiseführer zu recht als Highlight erwähnt, vor allem die kleine Klosterkirche ist unbedingt sehenswert. Nun blieb nicht mehr sehr viel Zeit um die letzten Kilometer nach Bukarest zurückzulegen. Auf der Autobahn durften wir noch einige "Highlights" des rumänischen Strassenverkehrs erleben: Auffahren auf wenige Metre bei Tempo 130 und gleichzeitiges Betätigen der Lichthupe stört hier auch nicht, wenn man gleichzeitig dabei ein Polizeiauto überholt.
Das winzige Flughafengebäude hatten wir schon bei unserer Ankuft bemerkt, nun durften wir es vorm Abflug nochmals erleben. Ein Restaurant gibt es ebensowenig wie Platz für die Abreisenden. Wer mit einem Billigflieger vom Bukarester Stadtflughafen abfliegt, sollte also nicht allzu früh eintreffen, denn Sitzplätze sind kaum zu finden, falls noch mehr als 2 Flieger abfliegen. Kurz vor unserem Abflug lichtete sich die Menschenmenge dann doch noch etwas. Kurz vor Mitternacht kamen wir dann in Stuttgart an - das war's dann wohl.
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