Reisebericht Südfrankreich/Korsika 2006

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16.09.06: Nächster Stop: Lyon

Es geht in den wohlverdienten Urlaub. Erste Station wird Lyon sein. Der Reiseführer beschreibt Lyon als kulinarische Hauptstadt Frankreichs - das klingt als könne man es dort eine Weile aushalten. Ausserdem gehört die Altstadt Lyons seit 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe, es wird also nicht nur beim Essen bleiben. Die Reise nach Lyon dauert doch länger als erwartet. Der Zwischenstop bei Freunden in Etoy verzögert unsere Ankunftszeit weiter, sodass wir erst gegen 21:30 in Lyon ankommen. Dabei hatten wir nicht bedacht, dass uns dann auch noch das Samstag-Abend-Verkehrschaos erwartet. Die Innenstadt von Lyon besteht aus vielen engen Gassen, die natürlich alle Einbahnstrassen sind und auch Parkplätze sind Mangelware. So sind wir froh, als wir doch endlich ein Hotel gefunden haben, auch wenn dieses nicht gerade in die Kategorie "grosser Luxus" fällt. Ohne Hinweise hätten wir dieses Hotel wohl auch kaum gefunden, da die Leuchtreklame am Haus scheinbar schon seit längerer Zeit nicht mehr funktioniert. Für die Strapazen der Parkplatzsuche entschädigt dann aber ein hervorragendes Essen. Der Vorteil des Samstagabend ist es dann doch, dass man auch um 23 Uhr noch problemlos ein gutes Essen bekommt.
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17.09.06: Vichy

Das Frühstück fällt frankreich-typisch sehr knapp aus. Bevor wir Lyon verlassen wollen wir noch das Museum für zeitgenössische Kunst besuchen. Als wir dort ankommen, stellen wir jedoch fest, dass es erst Mittag öffnet. Also verbringen wir noch etwas Zeit im Park und geniessen das schöne Wetter. Als wir erneut am Museum ankommen, stellen wir fest, dass das Museum zwar mittags öffnen würde, jedoch momentan keine Ausstellung stattfindet und das Museum daher komplett geschlossen ist. Also geht es weiter Richtung Vichy. Nach mehrstündiger Fahrt finden wir in Vichy glücklicherweise mühelos ein Hotel. Es scheint allerdings,
dass mit unserer Ankunft der Altersdurchschnitt in Vichy deutlich gesunken ist, denn Vichy entpuppt sich als Renterparadies. Ein Rundgang durch die Stadt bestätigt diese Beobachtung. Die Suche nach einem Restaurant ist schwieriger als erwartet, sodass wir letztendlich im Hotelrestaurant des Novotel landen, wo das Essen zwar nicht schlecht ist, aber doch nicht unbedingt als kulinarisches Highlight bezeichnet werden kann.
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18.09.06: Florac

Heute soll es noch in die "berühmten" Thermalbäder von Vichy gehen. Dummerweise stellen wir jedoch fest, dass Vichy zwar über beträchtliche Wellness-Einrichtungen verfügt, ein klassische Thermalbad, in dem man einfach inm unterschiedlich warmen Bädern relaxen kann, jedoch fehlt.  Also geht es ohne Bad weiter Richtung Süden über das Zentralmassiv in die Cevennen. Die Dorf Florac erweist sich trotz seiner 200 Einwohner als touristisches Zentrum - es dürfte hier mehr Hotels und Restaurants geben als am Tag zuvor in Vichy. Dennoch macht der Ort einen authentischen Eindruck und im September gibt es natürlich auch keine grossen Touristenmengen mehr. Im kleinen Park des "Grand Hotel du Parc" können wir am Nachmittag noch die letzte Sonne geniessen. Den Abend schliessen wir mit einem Essen im Restaurant "L'Adonis" ab, das der Reiseführer ausdrücklich als Highlight empfiehlt. Die Preise für das Menü waren fair, die Getränke sogar recht günstig. Vor- und Nachspeise  (hervorragender frischer Apfelkuchen mit Vanilleeis) waren excellent, aber der Hauptgang konnte doch nicht so recht überzeugen. Die Ente schmeckte einfach verbrannt.
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19.09.06: Cevennen

Wie beschliessen, noch eine Nach in Florac zu bleiben und nur einen kleinen Tagsauflug zu unternehmen. Also brechen zu zum "Chaos de Nîmes le Vieux" auf. Die bizarren Felsformationen sind unbedingt sehenswert und die Gegend lädt zu einer kurzen Spazierwanderung ein. Später fahren wir zur Höhle "Abîme de Bramabiau", die ein Fluss durch den Felsen getrieben hat. Auch dieser Abstecher ist sehr zu empfehlen. Das Abendessen im "La Source du Pecher" war insgesamt recht gut, aber auch hier gibt es einige Punkte, an denen man Kritik anbringen muss. Der Preis für das Menü war sehr fair, aber die Getränke waren im Vergleich zum "L'Adonis" am Abend zuvor einfach deutlich zu teuer. Während sich dies beim Wein noch auf bessere Qualität zurückführen liesse, merkt man aber spätestens beim Mineralwasser, dass das wohl nicht der Grund war. Aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäss ist es, wenn bei einem Paar die Frau eine Karte ohne Preise bekommt.
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20.09.06: Aix-en-Provence

Es geht weiter nach Aix-en-Provence. Die Fahrt durch die Ausläufer der Cevennen ist erholsam, die weitere Fahrt nach Aix dank Autobahn schnell erledigt. Das Hotel de Prieuré liegt etwas ausserhalb der Stadt, was es uns erspart, mit dem Auto durch die völlig verstopfte Stadt zu fahren. In Punkto Verkehr teilt sich Aix-en-Provence zusammen mit Lyon den letzten Platz. Das Abendessen im Restaurant "Le Carillon" ist sicher nicht das kulinarische Highlight der Reise, dennoch kann dieses Restaurant uneingeschränkt empfohlen werden. Wo sonst findet man ein 4-Gänge-Menü für 11 Euro (5 Gänge für 14 Euro)? Und noch dazu Essen, was auch wirklich selbst zubereitet wurde - also nicht nur irgendwelche aufgewärmten Industriespeisen. Auch der Besitzer war sehr nett und zuvorkommend und in der Speisekarte sind Fotos verschiedener Reisen zu sehen - ein echtes Familienrestaurant!
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21.09.06: Auf nach Korsika

Da bis zur Abfahrt der Fähre am Abend noch etwas Zeit bleibt und wir keine Lust haben, mit dem Auto in die verstopfte Innenstadt Marseilles zu fahren, besuchen wir noch Manosque. In diesem kleinen Städtchen findet gerade ein lokales Literaturfestival statt - dank meinen fehlenden Französischkenntnissen bekomme ich allerdings nicht viel davon mit.
Das Einchecken auf der Fähre klappt problemlos - unser Auto steht auf der Fähre allerdings inmitten einer Menge 911er eine Porsche-Clubs.  Wenigstens passen die Besitzer beim Öffnen der Türen etwas besser auf, sodass keine weiteren Parkschäden zu befürchten sind.
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22.09.06: Ein Ausflug in die Prähistorie Korsikas

Die Überfahrt mit der Fähre verlief sehr ruhig, allerdings heisst es um 6 Uhr Austehen, da die Fähre um 7 Uhr ankommt und wir noch ein Frühstück einnehmen wollen. In Ajaccio angekommen fahren wir gleich Richtung Süden nach Porto Pollo. Hier wartet schon ein angenehmer Sandstrand direkt neben dem Hotel auf uns, auch wenn das einzige Hotelzimmer mit direkter Sicht aufs Meer leider schon besetzt war. Ich unternehme noch einen kurzen Abstecher zur prähistorischen Fundstätte in Filiposa, wo viele Zeugnisse der Megalithiker- und der Torreaner-Kultur zu sehen sind - unbedingt empfehlenswert für geschichtlich Interessierte.
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23.09.06: Bonifacio

Wir brechen auf Richtung Bonifacio und besichtigen diese wohl touristischste Stadt Korsikas. Dank Nebensaison ist es recht ruhig, eine Vielzahl von Souvenirläden zeugen aber von den Touristenströmen, die hier in der Hochsaison einfallen. Wir unternehmen einen Rundgang durch die Oberstadt sowie zum Cemetiére Marin. Am Nachmittag geht es an der Ostküste nach Solenzara. Das Hotel "la Solenzara" ist die Preis-Leistungsempfehlung dieser Reise. 61 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer inkl. Sicht aufs Meer sind für diese frisch renovierte Herberge sicher nicht zu viel. Da der Strand nicht direkt im Ort ist, bleiben wir am Nachmittag doch am Pool des Hotels.
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24.09.06: Eine kleine Kaskadentour

Eigentlich sollte es heute auf den Monte Incudine gehen. Da die Wanderung etwa 8 Stunden dauern sollte, hiess es also früh aufstehen. Da klappte soweit auch ganz gut, nur stellte ich bei der Abfahrt fest, dass das Hotel das Eingangstor verschlossen hatte und dieses erst 7:30 Uhr geöffnet wird. Nichts, wenn man 6:15 Uhr davor steht! Also wurde die Wanderung abgesagt nochmal ein paar Stunden geschlafen. In Zukunft weiss ich, dass man nach solchen Details vorher schauen sollte. Als "Notwanderung" ging es zu den Kaskaden des Purcaracia und des Polischellu. Während die Polischellu-Kaskaden recht spektakulär sind, sind die Purcaracia-Kaskaden mindestens im unteren Bereich einfacher zu besteigen und vor allem praktisch menschenleer.  Dafür gibt es hier weniger Badebecken. Aber ob man nun 5 oder 15 Bademöglichkeiten hat, ist ja wohl eher belanglos. Die Tour entlang der Purcaracia-Kaskaden verläuft auch recht problemlos, den Aufstieg zum abschliessenden Wasserfall finde ich jedoch leider nicht mehr, sodass der spektakuläre Ausblick von dort oben leider ausbleibt (auf der Reise 1999 haben wir das noch geschafft). Das Wetter wird langsam schlechter, die Sonne lässt sich kaum noch blicken. Da aber noch Zeit ist, beschliesse ich doch noch ein Stück die Kaskaden des Polischellu hinaufzusteigen.  Bis zur 3. Kaskade klappt das noch problemlos, wobei der Rucksack schon bei der 2. Kaskade liegenbleiben muss, da diese durchschwommen werden muss. Viel weiter komme ich nicht, da nicht mehr viel Zeit bleibt und der Rucksack auch nicht unbeaufsichtigt herumliegen soll. Also geht es zurück nach Solenzara. Nicole konnte mich noch zu einem Reitausflug überreden, also brechen wir am Nachmittag nochmals auf. Dummerweise merken wir erst unterwegs, dass die Tour nicht am Strand entlang geht, sondern durch mannshohes Macchia-Gestrüpp geht. Wo ein Pferd irgendwie durchpasst, sollte scheinbar auch ein Pferd mit Reiter passen - nur ist es recht dumm, wenn man einen solchen Ausflug in der kurzen Hose unternimmt. Nach etwa 90 Minuten war ich dann zerkratzt wie lange nicht mehr - wieder eine Reiterfahrung der schlechteren Art. Das Abendessen auf dem Bauernhof "A Pinzutella" war gut, das Wildschwein kann aber nicht recht überzeugen.
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25.09.06: Calvi

Wie der Wetterbericht bereits vorhergesagt hatte, regnet es in Strömen. Da macht ein Ausflug in die Berge natürlich wenig Sinn, also brechen wir nach Calvi auf. Auch hier ist die Altstadt wieder nichts für Autofahrer mit schwachen Nerven (wie mich). Glücklicherweise finden wir in kurzer Entfernung des Hotel "L'Abbaye", was einen eigenen Parkplatz aufweisen kann. Das Hotel ist zwar die teuerste, aber sicher auch die luxuriöseste Unterkunft unserer Reise. Zum Preis eines Standardzimmers bekommen wir sogar Blick auf den Hafen und den Garten - der Nebensaison sei Dank. Die Preise in der Hauptsaison wirken doch eher abschreckend - da müsste man schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Essen im Restaurant "Le Comme Chez Soi" direkt am Hafen war leider ein Reinfall, da der Koch scheinbar keine Lust hatte, die Speisen selbst zu würzen.
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26.09.06: Calvi

Obwohl der Wetterbericht heute eine Wetterbesserung in Aussicht gestellt hat, regnet es immer noch ab und zu und es weht es starker Wind - also nicht unbedingt eine Einladung für einen Ausflug in die Berge. Also bleiben wir in Calvi und spazieren etwas durch die Stadt und es bleibt viel Zeit zum Lesen.
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27.09.06: Porto

Und die Sonne strahlte wieder. Eigentlich sollte es heute nach Corte gehen, aber so ganz schafften wir das dann doch nicht. Zuerst ging es ins Fango-Tal. Doch aus einem gemütlichen Bad wurde nichts, da der Fango nach den Regengüssen der letzten Tage doch recht viel Wasser führte und die Strömung damit ganz ordentlich war. Aber auf der weiteren Fahrt Richtung Porto fanden wir doch noch einen kleinen Bergbach, der zu einer Erfrischung einlud. Vom Col de la Croix hatten wir eine herrliche Sicht über den Golf von Girolate und den Golf von Porto. Da Porto auch einige Sachen zu bieten hat, beschlossen wir kurzfristig hier zu bleiben und zu übernachten. Dabei konnten wir heute endlich den Titel "unfreundlichste Bedienung des Urlaubs" an ein Cafe in Porto vergeben, bei dem nicht einmal die Hälfte der Speisen auf der Speisekarte erhältlich war, man aber immer aufs Neue raten durfte, was es denn noch gibt. Der Besuch des kleines Aquariums war sehr interessant. Während der Besichtigung des Genuesenturms am Hafen trafen wir noch auf eine kleine schwarze Schlange, die ein Sonnenbad nahm - nach den letzten Nachforschungen handelte es sich dabei wohl um eine gelb-grüne Zornnatter (ansonsten ist nur noch die Ringelnatter auf Korsika zu finden).
In Anbetracht der Warnung des Reiseführers, dass Porto kein brauchbares Restaurant zu bieten hat, war das Abendessen ganz in Ordnung - ein Highlight aber doch nicht.
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28.09.06: Corte

Die Matrazen der letzten Nacht waren für eine Person sicher ganz gut, aber ein Doppelbett, bei dem man nachts ständig in die Mitte rollt, fördert doch nicht unbedingt einen guten Schlaf. Nach dem Frühstück brachen wir dann Richtung Hochland auf. Am Anfang hatten wir ein paar kleine Probleme mit einer Ziegenherde, die  die Strasse für sich beanspruchten. Die Schweine, die uns später begegneten, waren da nicht so problematisch (es waren auch deutlich weniger). Bei der Fahrt über die Niolo-Hochebene hatten wir einen fantastischen Ausblick auf Monte Cinto und auch der Paglia Orba war zu sehen. In diesem Urlaub sollte aber keiner von beiden bestiegen werden (wobei für mich eh nur der Monte Cinto in Frage kam, der Paglia Orba sollte doch eher Bergsteigern als Wanderern vorbehalten sein). Angekommen in Corte waren wir verblüfft, wie lebendig und jung diese Sadt ist (das Verkehrschaos war eher zu erwarten). Der Grund hierfür ist einfach - Corte hat eine Universität mit über 3000 Studenten. Das bemerkt man sofort, da in den Innenstadtcafes eher junge Studenten als ältere Touristen zu finden sind. Beim Abendessen im "U Museu" musste ich dann doch mal die korsischen Bohnen probieren. Interessant sicher - aber irgendwie schmecken doch die meisten Bohnengerichte recht ähnlich. Wer also in Mexiko genügend Bohneneintopf gegessen hat, muss den korsischen vielleicht nicht auch noch essen.
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29.09.06: Cascades des Anglais

Wie schon gestern berichtet, ist Corte eine sehr lebendige Stadt. Das bemerkten wir auch in der Nacht. Da das Hotel du Nord, in dem wir übernachteten, direkt in der Innenstadt liegt, bekamen wir sowohl vom Strassenverkehr als auch vom Trubel der Passanten genug mit. Wer in Corte also ein ruhiges Hotelzimmer sucht, dem ist von einem Hotel in der Stadt ganz klar abzuraten! Eigentlich sollte es heute mit der korsischen Eisenbahn nach Vizzavona gehen. Leider wurde die Strecke zwischen Ponte Leccia und Ajaccio gerade gewartet, sodass der Bahnverkehr eingestellt ist. Daher mussten wir auf das Vergnügen, mit der korsischen Bahn über Brücken, um Berge und durch Tunnel zu fahren,  leider verzichten. Also nahmen wir doch das Auto und fuhren nach Vizzavona und unternahmen von dort eine kleine Wanderung zu den Cascades des Anglais. Der Weg dorthin war einfach und nicht sehr anstrengend. Wie zu erwarten, waren wir nicht die einzigen Besucher, aber von den Touristenströmen der Hochsaison war keine Spur, sodass es doch sehr ruhig war. Die Cascaden des Agnone-Baches sind definitiv die kleine Wanderung wert!
Dann kam die Frage: Wohin in der Nacht? Noch eine Nacht wollten wir doch nicht in Corte verbringen. Als Alternative fand sich die Restonica-Buch bei Corte. Nur wenige Minuten von Corte entfernt fand sich dort im Hotel "Dominique Colonna" eine Oase der Ruhe direkt neben dem rauschenden Restonica-Fluss. Im Restaurant des nebenan gelegenen "Auberge de la Restonica" gab es dann das beste Essen, dass wir auf Korsika gefunden haben. Bedienung, Räumlichkeiten, Essen - hier stimmte einfach alles! Enie Reservation ist dringend zu empfehlen, obwohl wir auch ohne noch einen Tisch bekamen.
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30.09.06: Castagniccia

Die Reise geht Ihrem Ende entgegen. Als Abschluss unternahmen wir noch eine kleine Reise durch die Kastanienwälder im Nordosten des Hochlandes, die als "Castagniccia" bekannt sind. Erstaunlicherweise trafen wir dort nur recht wenige Schweine an. Da die ersten Maroni schon reif waren, konnten wir davon noch einige sammeln. Mal schauen, was wir damit machen werden. Zum Bierbrauhen sind es dann doch zu wenige, also mussten vor der Abreise noch ein paar Flaschen "Pietra" gekauft werden. Hierbei handelt es sich um korsisches Bier aus Kastanienmehl, was ich hiermit jedem Liebhaber dunkler Biere empfehle. Mit etwas Glück dürfte es auch ausserhalb Korsikas zu bekommen sein. Im Gegensatz zur Hinfahrt kann die Rückreise auf der "Pascale Paoli" nicht als Servicehighlight bezeichnet werden. Das Bordrestaurant öffnete erst, nachdem eine riesige Menge Menschen lange genug vor dem Eingang gewartet hatten. Auch die Qualität des Essens liess sehr zu wünschen übrig (sehr interessant war der Käseteller mit 2 eingeschweissten Käsestücken) - wer auf diesem Schiff fährt, ist mit ein paar mitgebrachten Broten wohl nicht schlechter dran als die Gäste des Bordrestaurants. Update 10.10.: Die gesammelten Maroni haben sich als wahre Wurmfallen erwiesen. Schätzungsweise ein Drittel der gesammelten Maroni enthielten ziemlich dicke Maden, die in der letzten Woche dann ins Freie drängten. Aber es blieben doch noch genügend brauchbare Maroni übrig.
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01.10.06: Zurück zu Hause

Der Urlaub ist leider vorbei. Nachdem die Fähre um 7 Uhr in Marseille angekommen war, ging es auf dem kürzesten Weg (der immer noch lang genug war) nach Hause. Das Wetter wurde auf der Fahrt auch immer schlechter und zu Hause erwartete uns Regen.
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07.10.06: Reisefotos Südfrankreich/Korsika online

Es ist geschafft. Die Fotos unserer Herbstreise sind online. Den Reisebericht gibt es schon seit ein paar Tagen hier.
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