
17.05.07: Es geht losHeute beginnt unsere Reise nach Australien. Leider recht umständlich über Frankfurt und Singapur. Ach 24 Stunden Flugzeit klingen nicht wirklich spannend, aber das ist wohl nicht zu vermeiden. Hoffen wir mal, dass wir wenigstens ordentlich schlafen können... Kategorie: Australien 2007, Blog
18.05.07: Zwischenstop in AsienWir sind nun nach 12 Stunden Flug in Singapur angekommen. Da der Flieger nicht ganz voll war, war es doch recht komfortabel. In einer Stunde geht es schon wieder weiter Richtung Sydney. Damit wäre ich das erste Mal in Asien. Nicht so spannend, aber warum ich es trotzdem erwähne, wird morgen verraten. Kategorie: Australien 2007, Blog
19.05.07: Ankunft auf dem 7.Kontinent
Geschafft! Wir sind in Australien angekommen. Das Umsteigen in Sydney vom internationalen zum Inlandsterminal sorgte noch mal für etwas Spannung, denn unsere 90 Minuten waren dafür recht knapp bemessen. Aber es klappte noch. In Melbourne angekommen mussten wir erst einmal etwas Schlaf nachholen. Dann ging es in die Stadt. Dabei mussten wir feststellen, dass die Zeit hier schon etwas verschoben ist. Sonnenuntergang ist ca. halb sechs. Daher haben wir auch nicht mehr allzu viel von Melbourne gesehen. Wir werden wohl früh aufstehen müssen, um hier etwas von den Tagen zu haben. Aber warum eigentlich 7. Kontinent? Ganz einfach: Mit dem Aufenthalt in Australien habe ich nun schon auf allen sieben Kontinenten gestanden (zum Nachprüfen: Europa, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Antarktis, gestern Asien und heute Australien). Kategorie: Australien 2007, Blog
20.05.07: Great Ocean Road
Heute ging es so richtig los. Mit dem Mietwagen fuhren wir von Melbourne über die Great Ocean Road nach Apollo Bay. In der Nähe haben wir im Regenwald eine Hütte für 2 Nächte gemietet. Die Otway Paradise Cottages können wir unbedingt weiterempfehlen. Die Bungalows mit einem Schlafzimmer liegen zwar nicht ganz so schön wie die grösseren, sind aber sehr schön eingerichtet. Da es draussen nicht sonderlich warm war (sicher nicht mehr als 15 Grad) konnten wir den Kamin nutzen, um es drinnen eine gemütliche Wärme zu erzeugen. Der Regenwald zeigte sich auch von seiner besten Seite - es regnet nämlich regelmässig. Am Abend ging es dann noch in das scheinbar einzige geöffnete Restaurant von Apollo Bay. Aber auch hier heisst es 20:30 Uhr: Aufessen und nach Hause gehen - wir schliessen! Kategorie: Australien 2007, Blog
21.05.07: Rund um Apollo Bay
Den heutigen Tag haben wir in der Gegend um Apollo Bay verbracht. Am Morgen unternahmen wir als erstes einen Spaziergang durch den Regenwald bei Maits Rest. Hier gibt es einen kurzen Weg (ca. 20 Minuten) durch den Regenwald, wo man sehr viele Farne bestaunen kann. Danach fuhren wir nochmal an die Küste zum Cape Otway Lighthouse. Da das Wetter mal wieder Regen mit sich brachte, fuhren wir dann erst einmal wieder zurück zu unserer Unterkunft und unternahmen am Nachmittag noch einen Spaziergang durch den Regenwald zu einem (wirklich sehr kleinen) Wasserfall in der Nähe. Der Versuch, endlich einen Lachenden Hans auf Video zu bannen, schlug leider regelmässig fehl. Da bleiben diese Tiere einerseits stundenlang auf einem Ast sitzen und schauen in die Gegend, aber packt man die Kamera aus, fliegen sie schnell weiter. Kategorie: Australien 2007, Blog
23.05.07: 2 Tage Fahrt
Von Apollo Bay hatten wir nun 2 Tage Zeit, bis zur Fähre nach Kangaroo Island zu kommen. Da dies knapp 800km Fahrt sind, blieb nicht viel Zeit für Ausflüge. Aber dennoch gab es einiges zu sehen. Kategorie: Australien 2007, Blog
24.05.07: Kangaroo Island
Nachdem wir mit der Fähre Kangaroo Island erreicht hatten, fuhren wir gleich zu unserer Ferienwohnung. Diese erwies sich nicht gerade als "luxurious" (wie angepriesen), aber das Hauptproblem war ein Geruch nach Lösungsmitteln - man hatte den Boden gerade neu behandelt. Wenigstens fand sich im Ort noch eine andere Unterkunft, die für eine Nacht ausreichte. Wir beschlossen, für die nächsten beiden Nächte eine neue Unterkunft zu suchen und fanden in der Nähe des Flinders Chase Nationalparks das KI Wilderness Retreat. Kategorie: Australien 2007, Blog
26.05.07: Und wieder unterwegsDie nächsten beiden Tage bieten wenig spektakuläres. Es geht von Kangaoo Island nach Adelaide und von dort mit einem Zwischenstop in Alice Springs nach Cairns. Dort müssen wir noch unseren Mietwagen holen und nach Cpae Tribulation weiterreisen. Dort werden wir die nächsten Tage im tropischen Regenwald verbringen. Also wird es etwas dauern, bis es hier wieder Neuigkeiten gibt. Mit dem Hotel in Adelaide hatten wir übrigens wieder Glück. Für nur 130 Australische Dollar gab es nicht nur eine komfortable Übernachtung, sondern noch einen schönen Blick über die Stadt und eine Flasche Sekt. Es lohnt sich halt, in der Nebensaison zu reisen :) Kategorie: Australien 2007, Blog
31.05.07: Cape Tribulation
Hinter uns liegen nun knapp 4 Tage im wahrscheinlich ältesten Regenwald der Erde (auch wenn die Pflanzen selbst dort natürlich auch nicht älter sind als in anderen Regenwäldern). Wie es der Name schon vermuten lässt, hatten wir ordentliche Mengen an Regen. Glücklicherweise kamen die grössten Niederschläge jedoch in der Nacht, sodass wir tagsüber nur ab und zu im Nassen standen. Unsere Zeit nutzten wir für Ausflüge in den Regenwald, in die Magrovengebiete (war wir Schlammspringer und Krokodile beobachten konnten) und zum Great Barrier Reef. Auch wenn das Wetter für den Riffausflug nicht ganz optimal war, bot sich uns dort doch eine grossartige Unterwasserwelt, die wir schnorchelnd erkundeten. Hier waren nicht nur die vielen verschiedenfarbigen Fische und die Korallen in allen Farben und Formen zu sehen, sondern auch riesige Muscheln und ein paar Tintenfische, die um uns herumschwammen und dabei die Farbe änderten. Auch ein paar Stachelrochen glitten durchs Riff. Unsere Unterkunft auf der Cape Tribulation Exotic Fruit Farm können wir jederzeit weiterempfehlen. Nicht nur hatte war die Hütte (es gibt 2 davon) direkt am Rande des Regenwaldes gelegen, auch das Frühstück war grossartig. Zu den üblichen Zutaten (Cornflakes, Croissants, Omelett oder andere warme Speisen) gab es täglich noch eine Platte mit ca. 6 Arten tropischer Früchte. Während der 4 Tage hatten wir dann gut 10 verschiedene Früchte probieren können, von denen wir einige schon kannten, andere jedoch völlig neu für uns waren. Das Highlight unter den Früchten war definitiv die Mangostane. Hierbei handelt es sich wohl auch um eine "Premium-Frucht", die selbst in Australien recht teuer ist. Mal schauen, ob wir die auch bei uns in der Schweiz in einem besseren Laden finden (die Fruchtauswahl im Globus ist im Allgemeinen recht gut, da könnte man fündig werden). Kategorie: Australien 2007, Blog
01.06.07: Atherton Tablelands
Am Donnerstag holten wir unseren Camper ab. Leider dauerte diese Prozedur fast eine Stunde (inkl. eines 15-minütigen Videos zur Bedienung des Wagens) und wir mussten auch noch einkaufen, sodass wir Cairns erst bei Einbruch der Dunkelheit verliessen. Da uns eigentlich klar war, wohin wir wollten, schien uns das wenig problematisch. Leider mussten wir jedoch in Atherton feststellen, dass die Caravan-Parks keine ständig besetzte Rezeption haben und 20 Uhr niemand mehr dort war. Also mussten wir eine Alternative suchen. Beim anderen Platz der Stadt erwartete und das gleiche Problem, also fuhren wir weiter und hofften, in einem der nahegelegenen Nationalparks ein nettes Plätzchen zu finden. Ohne brauchbares Kartenmaterial fanden wir jedoch nur durch Zufall einen einzigen kleinen Park, in dem auch noch jegliches Camping verboten war. Also ging es noch weiter. In der nächsten Kleinstadt (es war nun schon 21 Uhr) beschlossen wir, nicht weiter suchend durch die Nacht zu fahren, sondern im örtlichen Motel zu übernachten. Kategorie: Australien 2007, Blog
02.06.07: Bowling Green Nationalpark
Und wieder ein Reisetag. Vom Paronella Park ging es ca. 250km weiter in den Süden. Hier konnten wir auch erstmalig prüfen, wieviel Benzin unser Camper braucht: ca. 12 Liter auf 100km sind nicht wenig, sodass für die ganze Reise auch ein grösserer Posten Benzinkosten einzuplanen ist (wir rechnen mit 2500-3000 km nur für die Tour von Cairns nach Brisbane). Kategorie: Australien 2007, Blog
03.06.07: Eungella NationalparkEigentlich sollte es heute auf eine der Whitsunday Island gehen. Bei unserer Abfahrt sah das Wetter auch recht gut aus, aber vor uns lagen noch knapp 200 km. Als wir dann in Airlie Beach ankamen, verhängten dicke schwarze Wolken den Himmel. Auch wenn es noch nicht angefangen hatte zu regnen, war doch in den nächsten Stunden damit zu rechnen. Kurzerhand beschlossen wir, das Programm zu ändern und fuhren weiter Richtung Süden. Von unserem Vermieter in Cape Tribulation war uns noch der Eungella Nationalpark empfohlen worden. Auf dem Weg dorthin wurde das Wetter immer schlechter und wir kamen dann im Regen an. Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse in unserem Camper und seiner Probleme bei Regen (die Fenster kann man kaum öffnen, da es sonst hereinregnet) beschlossen wir, lieber in einem Hotel zu übernachten. Das Broken River Mountain Retreat bot uns ein trockenes Zimmer und sogar ein Restaurant (mit einem österreichischen Koch). Kategorie: Australien 2007, Blog
05.06.07: Weiter im Regen
Leider brachte der nächste Tag keine Besserung der Wetterverhältnisse. Es blieb regnerisch. Also beschlossen wir weiterzufahren. In Sarina besuchten wir noch eine Zuckerfabrik, aber an eine echte Werksbesichtigung war nicht zu denken. Dennoch erhielt man während einer Führung einen kleinen Einblick in die Zuckerproduktion und auch etwas Eigenwerbung der Zuckerindustrie (z.B. dass Ethanol ein sehr umweltfreundlicher Treibstoff für Autos wäre - über die Folgen von Monokulturen schwieg man sich lieber aus). Am Nachmittag wollten wir dann noch den Botanischen Garten besuchen. Dieser erwies sich als echter Geheimtip - eine weitläufige und sehr gepflegte Anlage, in der auch viele Tiere zu Hause sind - vor allem natürlich Vögel, aber auch eine grosse Schildkrötenkolonie. Bereitete es uns auf der Tour durch den Garten noch Probleme, die fabelhaft farbigen Allfarb-Loris zu beobachten, so war dies im Cafe kein Problem mehr. Sowie ein Besucher auch nur den Versuch unternahm, etwas im Freien zu essen, belagerten diese Vögel den Tisch um auch etwas abzubekommen. Sie besassen praktisch keinerlei Scheu mehr, eines dieser Tiere sprang mir sogar auf die Hand. Für das im angeschlossenen Shop angebotene Futter schienen sie sich allerdings nicht zu interessieren - menschlisches süsses Gebäck war wohl eher nach ihrem Geschmack. Am späten Nachmittag traten wir die Weiterreise Richtung Süden an, wo wir in Gin Gin übernachteten. Dieser Ortbeschreibt sich im Prospekt der lokalen Tourismusbehörde bezeichnenderweise als "... halfway to everywhere" und das ist auch schon alles, was es zu sagen gibt. Hier stranden wohl nur Leute, die die 700km zwischen Rockhampton und Brisbane nicht an einem Stück absolvieren wollen. Noch ein paar Highlights von Gin Gin gefällig? Wie wäre es mit dem längsten nicht abgestützten von Hand geschaffenen Tunnel der südlichen Hemisphäre? Klingt doch toll - oder? Dieses "engineering masterpiece" hat nach den Abbildungen allerdings eine Länge von ca. 100 Meter - also vielleicht doch nicht etwas, weswegen man unbedingt einen Zwischenstop einlegen würde. Das spannendste an diesem Tunnel ist wohl noch die dort lebende Fledermaus-Kolonie. Kategorie: Blog, Australien 2007
06.06.07: Unterschiedliche Reaktionen aufs WetterUnd wieder Regen. Da unser Camper diesem starken Regen nicht so recht gewachsen war und an das Wasser nachts an den Seitenscheiben eindrang, war das Schlafen im Auto kein Genuss. Die Autovermietung war der Meinung, dass das mit einem anderen Modell wohl gleich wäre. Da es auch die nächsten 2-3 Tage regnen soll, beschlossen wir auf ein normales Auto umzusteigen und doch wieder in Hotels zu übernachten. Die Autovermietung brauchte etwas Zureden, war aber dann doch bereit, den Camper gegen ein normales Auto umzutauschen. Kategorie: Australien 2007, Blog
09.06.07: Und es geht weiter
Nach der Nacht in Ipswitch wollten wir nochmals nach Brisbane. Wir unternahmen einen kleinen Spaziergang durch die Innenstadt, die uns aber nicht alzu spannend erschien. Da noch reichlich Zeit war besuchten wir noch den Lone Pine Koala Sanctuary. Allerdings handelt es sich hierbei eher um einen Privatzoo, während wir eher einen kleinen Wildpark erwartet hatten. Kategorie: Australien 2007, Blog
13.06.07: Lamington Nationalpark
Auf der Weiterfahrt versuchten wir am Sonntag abend in der Nähe eines Nationalparks oder irgendwo sonst in der Natur eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Leider ohne Erfolg. Überall, wo wir nachfragten, erhielten wir die Auskunft, dass am langen Wochenende praktisch alles ausgebucht ist. Also beschlossen wir, in den sauren Apfel zu beissen und nach Brisbane zu fahren. Am nächsten Tag ging es dann weiter zum Lamington Nationalpark. Schon auf der Fahrt dorthin konnten wir spüren, was uns erwarten sollte, denn überall fanden wir grosse Menschenmengen vor, die das lange Wochenende und das schöne Wetter ausnutzen wollten. So war es dann auch im Nationalpark. Da man hier aber ein recht grosses Netz an Wanderwegen vorfindet, verteilten sich die Menschen doch einigermassen, sodass es im Wald nicht allzu laut wurde. So konnten wir im Unterholz auch einige Filander (ähnlich Wallabies, aber noch etwas kleiner) beobachten. Da die Unterkunft in der Binna Burra Mountain Lodge recht angenehm war, beschlossen wir, auch den nächsten Tag noch hier zu verbringen. Am Abend gab es noch eine Digeridoo-Vorstellung, bei der sich zeigte, dass man diesem Instrument auch durchaus witzige Laute entlocken kann und es sich doch um ein sehr vielseitiges Instrument handelt. Weiterhin wurden wir Zeugen, dass einem Stück PVC-Rohr praktisch die gleichen Töne entlockt werden können. Am nächsten Tag unternahmen wir noch einige kleinere Wanderungen, bei denen wir wieder einige Tiere beobachten konnten, u.a. wieder viele Filander, die durchs Unterholz hüpften. Kategorie: Blog, Australien 2007
14.06.07: Sydney
Am Morgen erwachten wir bei strahlendem Sonnenschein. Da musste doch etwas falsch sein! Nach dem Frühstück unternahmen wir noch einen kleineren Spaziergang durch Double Bay, dann ging es weiter zur Fähre, mit der wir in die Innenstadt fahren wollten. Leider fiel die 11 Uhr-Fähre ohne Vorankündigung aus, wenigstens kam eine halbe Stunde später noch eine. Langsam bewölkte sich der Himmel, aber wenigstens blieb es trocken - noch. Um einen kleinen Überblick zu bekommen, drehten wir dann eine Runde mit der Monorail um in Chinatown Mittag zu essen. Als wir den Markt wieder verliessen, regnete es draussen in Strömen - mal wieder. Es war schon schwierig die nächsten 100 Meter zur Monorail zu kommen ohne komplett durchnässt zu sein. Also fuhren wir weiter zum Aquarium, denn an einen Spaziergang durch die Innenstadt war nicht zu denken. Das Aquarium von Sydney ist wirklich einen Besuch wert, sodass wir hier lange Zeit verbrachten. Die Regenintensität wechselte während der Zeit zwischen leichten Nieseln und Wolkenbruch hin und her. Nachdem wir das Aquarium wieder verlassen hatten nahmen wir wieder das Monorail zum Stadtzentrum und wollten eigentlich noch kurz durch die Stadt gehen. Als wir aber ausstiegen, war gerade wieder die Regenphase "Wolkenbruch", sodass wir beschlossen, einfach das erstbeste Taxi zum Hotel zu nehmen. Sydney scheint eine sehr schöne Stadt zu sein, leider waren die Wetterumständen nicht unbedingt dazu geeignet, viele schöne Ecken zu besuchen. Vielleicht beim nächsten Australien-Besuch. Kategorie: Australien 2007, Blog
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