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06.03.07: Drakestrasse - volles Programm

Sarpik Ittuk Heute zeigte sich das Meer in der Drakepassage von seiner harten Seite. Windspitzen bis Windstärke 10 und Wellen von bis 10 Meter Höhe machten die Reise recht unangenehm. Dank Medikamenten schaffte man es zwar ohne grössere "Zwischenfälle", aber die meiste Zeit blieb doch nur herumliegen im Bett, denn dies war noch am erholsamsten. Daher verzichteten wir auch auf einige der Vorträge an Bord.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

05.03.07: Der letzte Tag in der Antarktis

Heute war der letzte Tag an Land. Unser morgentlicher Landgang führte uns auf Half-Moon-Island. Hier gab es mal wieder antarktische Seebären und Zügelpinguine zu beobachten. Zum Schluss statten wir die argentinischen Forschungsstation noch einen Besuch ab und konnten unsere Postkarten von dort losschicken (wie oft bekommt man schon Post von diesem Kontinent). Danach ging es weiter zu den Aitcho Island. Hier war ein weiterer (der letzte) Landgang geplant. Leider wehte aber von der Drake-Strasse ein so starker Wind, dass eine gefahrlose Anlandung nicht möglich war und dieser Landgang ausfallen musste. Dieser starke Wind sollte ein Vorbote des kommenden Tages sein...
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

04.03.07: Neco Harbor und Danco Island

Drachen Heute morgen ging es zum Neco Harbor. Auch hier gab es wieder einen schönen hochgelegenen Aussichtspunkt, der schnell erklommen war. Bei strahlendem Sonnenschein hatte man von hier einen herrlichen Ausblick über die Bucht und die umliegenden Berge. Den Abstieg konnte man durch eine Rutschpartie abkürzen, was wir natürlich unbedingt auch machen mussten. Über Mittag fuhren wir dann weiter Richtung Danco Island. Hier liess es sich der Kapitän nicht nehmen, seine Fahrkünste unter Beweis zu stellen und möglichst nahe an den vielen grossen Eisbergen vorbeizufahren. Ein eindrückliches Erlebnis, wenn man während des Essens aus dem Fenster schaut und nur noch einen Eisberg sieht, der das Schiff deutlich überragt. Unser Nachmittags-Landgang auf Danco Island brachte uns natürlich wieder die obligatorischen Eselspinguine, sowie einen weiteren schönen 200m hohen Aussichtsgipfel. Leider war nicht mehr ganz so strahlender Sonnenschein wie am Vormittag, dennoch hat sich der Austieg gelohnt. Die Eselspinguine hier waren vor allem durch die hungrigen Jungtiere geprägt. Ständig fand man Jungtiere, die ihre Eltern jagten, um noch etwas zusätzlichen Krill abzubekommen - ein sehr lustiges Spektakel, das man z.B. hier im Video sehen kann.
Rubrik: Antarktis 2007, Blog

03.03.07: Booth Island und Port Lockroy

In der Nacht hat es weiter geschneit, aber heute morgen fielen nur noch einige vereinzelte Flocken. Dadurch konnten wir mit den Zodiaks eine kleine Rundfahrt um die vielen Eisberge machen, wo wir acuh eine Menge Krabbenfresserrobben beobachten konnten. Danach ging aus auf Booth Island an Land, wo uns (wie mittlerweile gewöhnt) viele Eselspinguine erwarteten. Daneben gab es auch noch ein paar vereinzelte Adelie-Pinguine. Am Nachmittag wollten wir eigentlich die ukrainische Vernadsky-Forschungsstation  besuchen. Da es dort aber gerade eine Ablösung der Mannschaft gab, klappte das nicht und wir fuhren nach Port Lockroy. Diese britische Station erfüllt keinerlei Forschungsaufträge, sondern ist lediglich während der Sommermonate als Touristen-Anlaufstelle besetzt. Während des 2.Weltkrieges waren hier als Ablenkungsmanöver einige britische Soldaten stationiert (Zitat eines Soldaten bei der Abreise: "Wir fahren wohl an einen warmen Ort, denn man hat uns Sonnenbrillen ausgegeben"). Am späten Nachmittag gab es dann noch ein Ereignis der besonderen Art: Baden im Antarktischen Ozean. Es gab wirklich einige Leute, die unbedingt in das 0 Grad kalte Wasser springen wollten. Ich selbst konnte auf diese Erfahrung verzichten, denn das Zuschauen war schon lustig genug.
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02.03.07: Das erste Mal auf dem antarktischen Festland

Heute morgen konnten wir beim Wecken einen herrlichen Sonnenaufgang über Paradise Bay erleben. An Land konnten wir dann einen kleinen Aussichtsgipfel erklimmen und hatten von dort einen herrlichen Panoramablick über die Bucht, die den Namen "Paradise Bay" nicht umsonst trägt. Das schöne Wetter wollten wir dann nutzen, um den Lemaire-Kanal - einen der spektakulärsten Landschaften der Antarktis - mit den Zodiaks zu durchqueren. Das klappte auch, leider blieb am Nachmittag aber die Sonne aus und es wurde etwas trübe. Am anderen Ende des Lemaire-Kanals erwarteten uns dann einige Zwergwale, die wir aus der Nähe beobachten konnten. Danach ging es weiter zu Petermanns Island (benannt nach einem deutschen Geographen). Hier konnten wir bei der Ankunft einen Seeleoparden beim Fangen eines Pinguins beobachten - er war erfolgreich! An Land erwarteten uns nicht nur die schon gewohnten Eselspinguine sondern auch eine kleine Kolonie Adelie-Pinguine. Dann fing es noch an mit schneien, wodurch es etwas ungemütlicher, aber auch winterlicher wurde.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

01.03.07: Subantarktische Inseln

Blick auf Deception Island Heute warder erste volle Tag in der Antarktis. Das Wetter war untypisch für die Antarktis: Strahlender Sonnenschein! Die Temperatur lag bei 4 Grad Celcius. Das ist es nicht kälter als an einem durchschnittlichen Wintertag zu Hause. Am Morgen gingen es auf Livingston Island an Land. Hier konnten wir Esels- und Zügelpinguine und Seebären beobachten. Weiterhin lagen hier einige Seeelefanten am Strand. Diese gehören definitiv zu den extremem Stinkern! Dagegen riecht es selbst in grosse Pinguinkolonien noch angenehm. Weiterhin fand sich auf Livingston Island eine grosse Fossiliensammlung mit Fundstücken der Region. Hier konnte man sehr gut sehen, dass die Antarktis nicht immer ein so lebensfeindlicher Ort war, sondern vor Millionen von Jahren eine reichhaltige Vegetation beherbergte. Am Nachtmittag ging es dann zur "Whalers Bay" auf Deception Island. Von dort konnten wir zum "Nipple" auf ca. 250m Höhe aufsteigen. Der Aufstieg war nicht sehr anstrengend, aber mit dicken Wintersachen und Schwimmweste (hätte man sinnvollerweise unten ausziehen sollen) doch schweisstreibend. Dafür bot dieser Punkt eine wunderbare Aussicht sowohl über Deception Island als auch einen Blick auf den antarktischen Kontinent.
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28.02.07: Drake-Passage 2.Tag

Land in Sicht Und weiter ging es Richtung Süden. Der Wind hatte weiter nachgelassen, sodass die See recht ruhig war. Natürlich schwankte das Schiff immer noch, aber üblicherweise sind in dieser Region viel grössere Wellen zu erwarten. Gegen 14 Uhr wurde dann der erste Eisberg gesichtet - es konnte nicht mehr weit sein bis zur Antarktischen Küste. Und wie erhofft, konnten wir am späten Nachmittag die ersten Inseln sehen. Da die See immer noch recht ruhig war, sollte es sogar für einen zusätzlichen - nicht geplanten - Landgang reichen. Also wurden die Zodiaks nun endlich das erste Mal zu Wasser gelassen und es ging auf eine kleine Rundfahrt und danach an Land. Hier erwartete uns eine grosse Menge Zügelpinguine, die sich von unserer Anwesenheit jedoch nur wenig beeindrucken liessen. Der Ausflug war nur recht kurz, da es schon Abend war. Aber zumindest konnten wir noch den ersten Sonnenuntergang in der Antarktis geniessen, bevor es zurück an Bord ging. Dieser erste Landgang machte uns neugierig aus das, was in den nächsten Tagen kommen sollte.
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27.02.07: Drake-Passage 1.Tag

Sarpik Ittuk: Im der Panorama Lounge Heute nacht erreichten wir das offene Meer und damit die Drakestrasse. Diese gilt es das stürmischte Meer überhaupt. Glücklicherweise war der letzte Sturm schon abgeflaut, weshalb die Windverhältnisse nicht allzu schlimm waren. Allerdings waren noch recht ordentliche Wellen (4-6 Meter) vom Sturm übrig geblieben, sodass die Fahrt schon etwas unruhig wurde. Dennoch war das ganze auch dank der entsprechenden Medikamente recht erträglich. Der Tag an Bord wurde durch interessante Videos und Filmvorführungen verkürzt, sodass keine Langeweile aufkam.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

26.02.07: Tierra del Fuego Nationalpark

Nachdem wir gestern herrlichen Sonnenschein hatten, blieb die Sonne heute meist hinter dicken Wolken versteckt und es regnete am Morgen. Wir befürchteten schon, dass wir im Tierra del Fuego Nationalpark im Regen rumlaufen werden. Glücklicherweise besserte sich das Wetter auf der Fahrt zum Nationalpark etwas, sodass wir die meiste Zeit trocken blieben. Der Nationalpark ist direkt an der Grenze zu Chile gelegen und ist die Heimat vieler Tiere. Auffallend sind die vielen Hasen. Diese wurden eingeführt und verbreiteten sich hier extrem stark. Obwohl uns sogar ein Fuchs über den Weg gelaufen ist, scheint es zuwenig Füchse zu geben, denn die Hasen sind immer noch in grossen Mengen vertreten und scheinen recht unbekümmert. Auf der Fahrt durch den Nationalpark konnten wir an einigen Stellen das Werk der ansässigen Biber sehen - riesige angestaute Teiche. Auch der Biber ist eigentlich kein einheimisches Tier, sondern wurde aus Kanada eingeführt. Mangels natürlicher Feine konnte auch er sich hier stark vermehren. Am Nachmittag fuhren wir dann zurück nach Ushuaia um nach einem kleinen Shopping-Ausflug endlich an Bord der Sarpik Ittuk zu gehen. Zur Begrüssung gab es gleich Kaffee und Kuchen, die wir in den nächsten 10 Tagen in grossen Mengen zu uns nehmen sollten. Um 18 Uhr hiess es dann "Leinen los" und das Schiff bewegte sich langsam Richtung Drakestrasse. Da wir das offene Meer irgedwann in der Nacht erreichen soll, gingen wir recht früh ins Bett um möglichst viel Schlaf während der Fahrt im Beagle-Kanal zu bekommen, denn danach würde es es unruhig werden.
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25.02.07: Ushuaia

Ushuaia - Am Beagle-Kanal Nach einem 4-stündigen Flug auf den mit Abstand schlechtesten Plätzen im Flugzeug (hinten rechts eingeklemmt mit minimalem Sitzabstand und ohne Fenster) kamen wir am Nachmittag in Ushuaia an. Das Wetter passte schon eher zur Antarktis als bisher, denn es war recht kühl und vor allem sehr windig.  Das Hotel "Tolkeyen" liegt etwas ausserhalb der Stadt direkt am Beagle-Kanal und bietet eine fantastische Aussicht auf den Kanal und die umliegenden Berge. Am Beagle-Kanal konnten wir dann noch sehr viele Seevögel beobachten.  Am Abend gingen wir nochmal in die Stadt. Für ganze 15 Euro bekommt man hier Königskrabben in den verschiedensten Varianten - sehr lecker! Wer sonst gerne mal Hummer oder Langusten mag, muss diese Krabben unbedingt probieren, zumal sie in der Heimat definitiv nicht für einen so günstigen Preis zu bekommen sein werden.
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24.02.07: Buenos Aires - im Hafenviertel

Nach dem gestrigen Aufenthalt in der hektischen Innenstadt soll es heute etwas ruhiger werden. Auf dem Stadtplan haben wir hinter dem Hafenviertel eine grosse grüne Fläche mit ein paar Seen entdeckt - das sieht man nett aus. Das Hafenviertel selbst erweist sich aber als der Ruhepol von Buenos Aires. Vergessen sind Lärm und Hektik, die 2 Blocks weiter überall zu spüren sind. Die Grünfläche mit den Seen, die wir als Park interpretiert hatten (Reserva Ecologica Castenera Sur) entpuppt sich jedoch als ein - momentan total ausgetrocknetes - Biotop. Am späten Nachmittag entdecken wir noch einen herrlichen Markt auf dem nicht nur Früchte sondern allerlei Krimskrams zu finden ist. Noch ein Tipp: Unbedingt mit U-Bahn-Linie "A" fahren! Die Holzinnenausstattung dieser Züge erinnert an längst vergangene Zeiten. Hoffentlich bleiben diese Wagen noch lange in Betrieb.
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23.02.07: Buenos Aires

Wir sind in Buenos Aires angekommen. 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit sind nicht gerade das ideale Wetter zur Gewöhnung an die kommenden Tage. Aber glücklicherweise haben wir nicht nur Wintersachen eingepackt. Das Hotel direkt in Downtown ist sehr praktisch, denn man kann die meisten Sachen direkt zu Fuss erkunden. Als erstes stellen wir fest, dass Buenos Aires vor allem eine hektische Stadt ist. In der Innenstadt wimmelt es nur so von Menschen, aber auch von Autos. Die Hauptstrasse mit zweimal 7 Spuren zeigt mir, dass Zürich im Vergleich dagegen doch eine sehr ruhige Stadt ist.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

22.02.07: Auf nach Argentinien

Heute ging es los. Der Hinflug nach Paris klappte problemlos, allerdings sassen wir dort fast 6 Stunden auf dem Flughafen. Das regnerische Wetter hielt uns davon ab, nochmals 16 Euro für eine Fahrt in die Stadt zu bezahlen, nur um dort im Regen rumzulaufen.
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18.02.07: Pinguin-Tag

Der heutige Sonntag stand im Zeichen des Pinguins. Im IMAX-Kino des Verkehrsmuseums Luzern besuchten wir zuerst den Film "Pinguine - Könige im Eis". Der englische Originaltitel  "Survival Island"  ist allerdings passender, denn der Film handelt nicht nur von Pinguinen, sondern von den verschiedenen auf Süd-Georgien lebenden Tierarten. Im Gegensatz zu vielen anderen IMAX-Filmen verzichtet dieser Film auf Effekthascherei und bleibt eine nüchterne Dokumentation (auch wenn diese visuell durch das IMAX-Format natürlich nicht mehr so nüchtern daherkommt). Nach schlimmen IMAX-Reinfällen wie "T-Rex" oder "Wings of Courage" war das endlich mal wieder eine gute Dokumentation. Danach ging es noch ins Naturmuseum, wo momentan einige Fotos des Schweizer Foptografen Bruno Zehnder ausgestellt sind. Bruno "Pinguin" Zehnder widmete einen Grossteil seines Lebens den Pinguinen in der Antarktis, wo sein Leben 1997 auch tragisch endete. Die kleine Ausstellung zeigt nur einen Bruchteil des Schaffens von Bruno Zehnder, ist jedoch dennoch sehenswert.
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17.02.07: EnableHalfWithDecode_01, EnableQuarterResDecode_01

Da Premiere Pro sehr lange zum Laden eines Projektes mit vielen MPEG2-Transportstreams sehr lange braucht, habe ich mir mal den Spass gemacht, mit Hilfe des Process Monitors von www.sysinternals.com zu schauen, was da eigentlich genau passiert. Die erste Erkenntnis: Premiere Pro scheint alle Dateien komplett zu parsen. Das dauert bei 50GB Daten natürlich sehr lange. Spannender ist die 2. Erkenntnis: PPro fragt den Wert von 2 Registry Keys ab:
EnableHalfWithDecode_01 und EnableQuarterResDecode_01. Die Bedeutung dieser Registry Keys ist mir bislang unbekannt, es deutet jedoch darauf hin, dass PPro hier irgendwie intern mit geringeren Auflösungen rechnen kann. Das müsste eigentlich eine Tuningmöglichkeit sein. Ein einfaches Setzen dieser Registry Keys auf den Wert "TRUE" brauchte allerdings kein spürbar anderes Verhalten. Eine Suche bei sämtlichen grossen Suchmaschinen ergab 0 Treffer. Bin ich denn wirklich der Erste, der diese Keys gefunden hat? Wenn jemand weiss, wozu diese Sachen gut sind, würde mich das brennend interessieren.
Rubrik: Software

11.02.07: Was für ein Wetter ...

Sonnenaufgang Heute gibt es wirklich mal einen Bericht über das Wetter. Denn beim Aufstehen heute morgen konnte ich aus unserer Wohnung einen herrlichen Sonnenaufgang beobachten - der Tag begann vielversprechend. Leider blieb das Wetter nicht lange gut und ging in einen verregneten Sonntag über. Aber auch der hatte letztendlich mit einem kräftigen Regenbogen noch etwas zu bieten. Auch schlechtes Wetter kann seine schönen Seiten zeigen.
Rubrik: Blog

04.02.07: Creme Brulée

Beim Wochenendeinkauf fand ich in der Migros gestern einen Bunsenbrenner für die Küche. Im Gegensatz zu den "richtigen" Brennern aus dem Baumarkt ist das Ding recht klein, reicht aber für kleinere Arbeiten in der Küche aus. Da konnte ich nicht widerstehen, denn damit könnte man endlich mal zu Hause eine Creme Brulée selbst herstellen. Das Rezept dafür ist recht einfach: Zutaten für 4-6 Portionen:
6 Eigelb, 250ml Milch, 250ml Sahne, 70g Zucker, 1 Vanilleschote Zubereitung:
Die Vanilleschote auskratzen und die Vanille zusammen mit Milch, Sahne und Zucker aufkochen. Dabei legt man die ausgekratzte Vanilleschote gleich mit in den Topf, denn lösen sich auch die letzten Vanillereste aus der Schote.
Während die Sachen auf dem Herd heiss werden kann man nebenbei die 6 Eigelb schaumig schlagen.
Nun wird die aufgekochte Milch/Sahne unter die Eigelb untergehoben. Das Ganze kommt dann in flache feuerfeste Formen und man lässt es im Backofen bei 150 Grad für etwa 45 Minuten stocken.

Direkt vor dem Servieren wird die Creme mit einer Schicht Zucker abgedeckt und diese mit dem Bunsenbrenner karamelisiert. Und fertig ist die Creme Brulée. Wer übrigens 20 Portionen herstellen will, greift doch lieber zum Brenner aus dem Baumarkt, andererseits möchte man den aus optischen Gründen vielleicht doch nicht in der Küche rumstehen haben.
Rubrik: Essen, Blog

29.01.07: Rode Videomic an der Sony HDR-HC1

Rode Videomic an der Sony HDR-HC1 Das Sonys Consumer-Camcorder keinen normalen Zubehörschuh besitzen, muss man etwas basteln, um z.B. das Rode Videomic an der HDR-HC1 zu benutzen. Wie das aussehen könnte, sieht man hier.
Rubrik: Web

28.01.07: Schweinerei!

Wildschwein im Wildpark Langenberg Das schöne Winterwetter nutzten wir heute für einen Ausflug in den Wildpark Langenberg. Hier war es erstaunlich ruhig, ich hätte mit mehr Besuchern gerechnet. Interessant waren vor allem die Wildschweine. Einerseits reagieren sie auf jede unerwartete Bewegung mit Panik und flüchten, andererseits sind sie doch an den Besuchern interessiert. Was dann dabei rauskommt, sieht man hier im Video.
Rubrik: Blog

26.01.07: Lord of War

Hollywood traut sicher wieder etwas. In den ersten Jahren dieses Jahrhunderts waren kaum Filme zur Lagen in den Krisengebieten dieser Welt zu sehen. Man hatte den Eindruck, dass das früher anders war. Man denke nur an Filme wie Under Fire oder Romero, die in den 80er Jahren entstanden. Doch mittlerweile hat sich hier wieder etwas getan. Syriana versucht gleich das gesamte Weltgeschehen in einem Film zu erklären, scheitert aber daran, dass die Sache deutlich komplexer ist, als man in einem normalen Spielfilm vermitteln kann. Ganz anders geht Lord of War an die Problematik des illegalen Waffenhandels heran: keine Erklärungen! Und das ist gut so. Denn einfache Schuldzuweisungen an einzelne beteiligte Regierungen machen wenig Sinn, da von diesem schmutzigen Geschäft viele profitieren. Der Film zeigt aber überspitzt auch sehr gut, wie man einfach wegschauen kann, um das Problem zu verdrängen. Das Ganze ist äusserst zynisch verpackt, was evtl. den einen oder anderen Zuschauer verwirren oder sogar abschrecken könnte.  Alleine die Startszene ist kaum zu überbieten. Das Ergebnis: Der Film ist unterhaltsam (das muss nämlich nicht ausgeschlossen sein), der Zuschauer schüttelt regelmässig mit dem Kopf. Echte neue Erkenntnisse wird man nicht bekommen, aber evtl. denkt man später darüber nach, was denn in den Krisenregionen Afrikas eigentlich vor sich geht und wie auch die gesamte westliche Welt (und nicht nur die) daran mitschuldig ist. Im Idealfall, fragt man sich dann, was man selbst unternehmen kann. Und damit hätte der Film sein Ziel erreicht!
Rubrik: Blog, Film

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