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23.09.07: Chipverstärker-Messungen

Oszilloskop-Darstellung Da es demnächst mit einem neuen Verstärkerprojekt losgeht, wollte ich vorher nochmal die Qualitäten meinen kleinen Chipverstärkers überprüfen. Die entsprechenden Messungen sind direkt auf der Seite des Verstärkers zu finden.
Rubrik: Elektronik

09.09.07: Interrrail für nicht mehr ganz so Junge

Interrail Ich muss ehrlich zugeben: Ich bin in meiner Jugend nicht mit Interrail durch Europa gereist. Eigentlich schade. Umso spannender fand ich daher einen Artikel in der Zeit, der fast von mir stammen könnte. Einerseits fahre ich unheimlich gerne Bahn, weil das im Vergleich zum Autofahren schön erholsam ist. Allerdings möchte ich mittlerweile einen gewissen Komfort auch nicht mehr missen. Und siehe da, die Bahn hat genau das richtige Angebot dafür: Interrail auch für Leute über 26 und wahlweise sogar als Erste-Klasse-Variante. Und die Preise sind wirklich attraktiv: Für weniger als 500 Euro kann man innerhalb 22 Tagen 10 Tage Erste Klasse (!) durch Europa reisen (2. Klasse: 359 Euro). Das ist mit dem Flieger oder Auto einfach nicht drin. Das macht eigentlich Lust, die nächste Europa-Tour zu planen...
Rubrik: Reisen, Blog

07.09.07: Xavier Rudd

Xavier Rudd Heute abend gab der Australier Xavier Rudd im Zürcher Rohstofflager ein grandioses Konzert. Schon zu beobachten, wie er gleichzeitig (!!!) 4 Instrumente spielt, ist ein Vergnügen. Auch Xavier Rudd bereitete es sichtlich Vergnügen, in Zürich zu spielen. Inklusive Zugaben dauerte die Vorstellung dann über zweieinhalb Stunden - reichlich Gegenwert für die 38 Franken Eintritt. Wer noch die Möglichkeit hat, eines der weiteren Konzerte der Europatour zu besuchen, dem möchte ich unbedingt an Herz legen, die Gelegenheit nicht zu verpassen. Übrigens: Wem diese Musik gefällt, der sollte mal in die CD "Anonymous" von Tomahawk reinhören. Der Stil ist etwas härter und die musikalischen Vorlagen liegen im Gegensatz zu Xavier Rudd nicht bei den australischen, sondern bei den nordamerikanischen Ureinwohnern. Dennoch wird man einige Parallelen finden.
Rubrik: Musik, Blog

31.08.07: Eine kleine Motorreparatur

Motor Dual 1229 - zerlegt Einen alten Klassiker billig zu kaufen, hat sich doch gelohnt: Die Fangemeinde alter Dual-Plattenspieler ist ziemlich gross und praktisch alle Probleme, die auftreten können, hat schon jemand zuvor gehabt. So auch mein Problem des quietschenden Motors. Im Dual-Forum fand sich eine sehr gute Anleitung, wie der untere Lagerspiegel ersetzt werden sollte. Und es klappte! Eine Stunde Arbeit und der Motor läuft wieder wie neu. Bei dieser Bastelaktion habe ich gleich noch die Stroboskop-Lampe entfernt (da diese ja eh nicht mehr funktionierte). Auch des Problem des manuellen Tonarm-Lifts liess sich mit etwas Nachbiegen lösen. Somit läuft der Dual 1229 jetzt perfekt. Das Einzige, was noch fehlt ist eine neue Zarge, aber das wird lediglich eine optische Verbesserung.
Rubrik: HiFi

31.08.07: Er läuft

Dual 1229 (mit "Under the Pink" von Tori Amos) Nach nur 3 Tagen kam gestern schon die bestellte Abtastnadel vom Hifi-Phono-House. Montag abend bestellt, Dienstag morgen zur Post, Donnerstag im Briefkasten. Das ist wirklich Rekord, wenn man bedenkt, dass die Sendung aus Deutschland kam! Dann noch schnell die Betriebsanleitung ausgedruckt (zu finden unter http://wega.we.funpic.de/1229/) und es konnte ans Einstellen gehen. Glücklicherweise ist der Plattenspieler hier sehr komfortabel: sowohl für Auflagekraft als auch für die Antiskating-Einstellung gibt es eine Einstellschraube mit numerischer Skale, sodass man nur die empfohlenen Werte für den jeweiligen Tonabnehmer einstellen muss. Ein paar Probleme gab es dann doch noch: Die unter dem Plattenteller befestigte Skale für das Stroboskop hatte ich teilweise gelöst und verursachte dadurch Schleifgeräusche. Wirklich notwendig ist die eh nicht, daher habe ich sie einfach entfernt. Damit ist der Plattenspieler jetzt praktisch ein 1219, denn das Stroboskop war wohl der einzige Unterschied zum Vorgänger-Modell. Weiterhin funktioniert der manuelle Tonarmlift nicht. Das werde ich mir nochmal anschauen müssen. Mit der Automatik geht es aber problemlos. Glücklicherweise hat mein AV-Reicever noch einen Phono-Eingang (was heute längst nicht mehr normal ist), daher konnte ich den Plattenspieler einfach anschliessen und eine Platte auflegen. Und siehe da: Es funktionierte! Nach ca. 2 Stunden gab es dann doch noch ein Problem: Der Motor gab laute Geräusche von sich. Klingt nach einem Lagerschaden. Wenn man bedenkt, dass der Motor über 30 Jahre alt ist, ist das schon irgendwie verständlich. Scheinbar gibt es aber doch eine gute Chance, diesen Schaden zu beheben, denn im Dual-Board bin ich auf diesen Thread gestossen, in dem die Reparatur genau erklärt wird. Also wird demnächst der Motor zerlegt ...
Rubrik: HiFi

27.08.07: Dual 1229

Dual 1229   Nachdem ich vor kurzem im Keller meine Schallplattensammlung wieder hervorgekramt und durchgesehen hatte, am mir der Gedanke, dass ich mir doch wieder einen Plattenspieler zulegen sollte. Mittlerweile bietet selbst der Mediamarkt (!!!) wieder Vinyl an. Ich hatte mich kurz mit dem Gedanken getragen, einen kompletten Eigenbau zu wagen. Leider sind die dafür erforderlichen Einzelteile wie Plattenteller und Tonarm nur im High-End-Segment zu bekommen und damit ist das ganze kein billiger Spass mehr. Warum also nicht ein gutes gebrauchtes Gerät? Nachdem ich mal rumgeschaut hatte, fand ich einen Dual 1229. Insgesamt scheint es sich dabei wohl um ein recht gutes Gerät (das Dual-Spitzenmodell aus den Jahren 1972/73) zu handeln, was man auch heute noch guten Gewissens betreiben kann. Dem Besitzer des Gerätes war das wohl nicht klar, weshalb der Plattenspieler mit defekter Abdeckung wohl einige Zeit im Keller einstaubte. Da er aber doch recht billig war, wagte ich einen Kauf, auch wenn die Fotos schon nahelegten, dass es sich nicht unbedingt um ein gepflegtes Gerät handelte. Bei der Abholung musste ich feststellen, dass die Fotos nicht untertrieben hatten. Der Zustand des Gerätes war wirklich mitleiderregend. Die Abtastnadel war verbogen und Schmutz fand sich überall. Auch die Zarge machte einen etwas mitgenommenen Eindruck. Glücklicherweise sind Ersatznadeln für dem DM103 recht günstig erhältlich (z.B. bei Hifi-phono-house.com und die Mechanik des Gerätes scheint noch einwandfrei zu funktionieren, sodass ich mich nun doch an eine Restauration heranwagen werde. Was ist zu tun?
  1. Putzen!
  2. Neue Abtastnadel (schon bestellt)
  3. Cinch-Buchsen anbringen (momentan ist noch ein DIN-Stecker dran)
  4. Neue Zarge bauen (Schablone für den Einbraurahmen zu finden auf www.vinylengine.com)
  5. Eventuell noch eine neue Abdeckhaube.
Damit dürfte ich eine Weile beschäftigt sein, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um einen HiFi-Klassiker handelt, der noch dazu genau so alt ist, wie ich selbst, dürfte sich der Aufwand lohnen. Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich wieder berichten. Ach ja: Ich gehöre nicht zu den Leuten, die der Meinung sind, dass Schallplatten besser klingen als CDs. Für mich ist das eher eine emotionale Sache: Schon das grössere Cover macht einfach mehr her als eine unter hunderten CDs im CD-Regal. Aber irgendwie scheint die Schallplatte wieder im Kommen zu sein, wenn selbst die Zeit dem einen Artikel widmet (Achtung! Nicht alles an diesem Artikel sollte man glauben, ohne nachzudenken). Allerdings musste ich feststellen, dass meine LP-Sammlung doch einige Lücken aufweist. Vielleicht hat ja noch jemand ein paar LPs rumliegen und keinen Plattenspieler mehr. Schaut doch einfach mal in meine Suchliste.
Rubrik: HiFi, Blog

25.08.07: Limmatschwimmen 2007

Limmatschwimmen 2007 Nach wetterbedingten Absagen in den letzten 2 Jahren fand heute endlich das 46. Zürcher Limmatschwimmen statt. Das Wetter spielte in diesem Jahr auch wieder mit, 27 Grad Luft- und 21 Grad Wassertemperatur machten das Schwimmen recht angenehm. Dennoch blieb der grosse Ansturm wie im Jahr 2003 (da hatten wir gerade einen Hitzesommer) aus, wodurch man sich auch heute noch problemlos anmelden konnte. Durch Bauarbeiten an der Limmat musste die Strecke allerdings deutlich verkürzt werden. In diesem Jahr war schon kurz hinter dem Landesmuseum Schluss. Aber auch das konnte dem Vergnügen keinen Abbruch tun.
Rubrik: Blog

07.08.07: Der Rote Elvis / Red Elvis

Der Rote Elvis Und mal wieder ein exotischer Filmtip (ich vermute, dass es wohl auch dieser Film nicht in ein Schweizer Kino schaffen wird): Der rote Elvis. Dieser Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte von Dean Reed, einem amerikanischen Sänger, der 1972 in die DDR übersiedelte. Im Osten Superstar, im Westen kaum bekannt, dürfte dieser Film einige Einblicke hinter die Kulissen eines doch sehr ausgefallenen Lebenslaufes bringen.
Rubrik: Film, Blog

15.07.07: Und nun noch ein Grasfrosch

Grasfrosch Obwohl unser Garten"teich" sicher nicht merh als 200 Liter Wasser fasst, scheint er doch recht beliebt bei Fröschen auf der Durchreise zu sein. Heute war es aber kein Springfrosch wie letzte Woche, sondern nun ein Grasfrosch. Scheinbar ein sehr intelligentes Tier, denn er hatte wohl erkannt, dass ich ihn nur fotografieren wollte und hat mit dem davonhüpfen gewartet, bis ich fertig war.
Rubrik: Blog, Natur

07.07.07: Springfrosch zu Besuch

Springfrosch Ab und zu findet sich in unserem Mini-Gartenteich ein Frosch ein. Heute sass er allerdings im Garten. Nicht ganz freiwillig, da die Katze alles, was sich bewegt, als Spielzeug ansieht. Glücklicherweise hatte der kleine ausser einem gehörigen Schreck wohl keine weitern Schäden davongetragen. Allerdings traute er sich auch nicht, sich irgendwie zu bewegen, da das den Kater wohl zu einer weiteren Spielerei veranlasst hätte. Und seine "Totstellen-und-Abwarten"-Taktik ging sogar auf, denn glücklicherweise bemerkte ich ihn noch, bevor die Sonne ihm Schaden zufügen konnte. Nun hoffe ich mal, dass er beim nächsten Mal einen grossen Sprung ins Wasser macht, wenn wieder eine Katze in der Nähe ist, denn leider zählt der Springfrosch zu den stark gefährdeten Arten. Wer mehr über einheimische Amphibien erfahren will, dem empfehle ich folgende Links:
  • Froschnetz.ch
  • Herpetofauna.at
  • Die Amphibien der Schweiz
Rubrik: Blog

02.07.07: Working Class Hero

John Lennon Im Australienurlaub lief regelmässig im Radio eine Coverversion von "Working Class Hero" von Green Day. Dabei kam mir die Version von Marianne Faithful (vom Album Broken English) in den Sinn. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir noch nicht bewusst war, dass das Original von John Lennon war (vom Album John Lennon and the Plastic Ono Band). Nun musste ich doch mal nachforschen, wer diesen Song wohl noch alles gecovert hat. Dabei stiess ich auf einige andere spannende Versionen: So findet man den Song auch als Bonustrack auf der CD Send away the Tigers von den Manic Street Preachers, auch Ozzy Osbourne und The King haben ihn gecovert. Und als wäre das nicht genug, findet sich auch noch eine Version von Marylin Manson (und die ist wirklich hörenswert!). Die Green Day-Version findet man übrigens auf der CD Make Some Noise. Hierbei handelt es sich um ein Projekt von Amnesty International um auf die Lage der Menschen in Darfur hinzuweisen. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieser CD kommen Amnesty International zugute. Übrigens: Sämtliche Einnahmen aus Amazon-Bestellungen, die über einen Klick auf dieser Webseite getätigt werden, gehen vollumfänglich als Spende an Amnesty International (also nicht nur die Links auf dieser Seite).
Rubrik: Blog, Musik

30.06.07: Die Australien-Reisefotos sind nun online

Känguruhs Diemal hat es ein paar Tage gedauert, aber es ist vollbracht. Ich habe nun eine Reihe Fotos von unserer Australienreise online gestellt. Auf dieser Reise hatte ich gar keinen Fotokamera mehr mit, sondern alle Fotos sind mit der Videokamera gemacht. Einerseits schränkt man sich hierbei mit dem Bildformat ein (denn Hochformat gibt es halt bei Video nicht), andererseits kann man sich damit auf eine Kamera konzentrieren und muss nicht ständig wechseln (und alles doppelt aufnehmen). Zu den Fotos
Rubrik: Reisen, Blog

26.06.07: Nach Luther nun Elsterglanz

Elsterglanz Heute erhielt ich die 2. Anfrage, ob ich die Band "Elsterglanz" kenne. Natürlich kannte ich die nicht, aber die Tatsache, dass 2 Menschen unabhängig voneinander auf die Idee kamen, mich nach dieser Band zu fragen, weckte dann doch mein Interesse. Elsterglanz scheint die erste Band aus Eisleben zu sein, die es zumindest im näheren Umkreis zu einem gewissen Ruhm gebracht hat. Alleine die Verkaufzahlen ihrer CDs, die auf Ihrer Webseite zu finden sind, zeugen von einer steilen Karriere. Aber nicht nur das - es gibt sogar schon einen organisierten Fanclub. Schön sind auch die Lyrics mit netten Worten aus dem Mansfelder Land wie "Arschkrampe", "Schäddel" oder "Kakeln". Empfehlenswert ist es, einfach mal auf deren Webseite zu gehen und den Gesprächen auf der Toilette zuzuhören (einfach etwas warten, bis die Action losgeht).  Dabei erfährt man z.B. auch etwas über den Heiligen Kran und alternative Einsatzmöglichkeiten für Starthilfekabel. Falls es Probleme mit dem Quicktime-Plugin gibt, so ist die entsprechende MP3-Datei direkt hier zu finden. Wem das nicht reicht, der findet auf Youtube auch noch ein Video zum Song "De Mutter von James Bond" und viele andere Videos der Band. Ob die Band an die Popularität von Martin Luther anknüpfen kann ist momentan noch fraglich, aber sie sind wohl auf dem besten Wege.
Rubrik: Musik, Blog

19.06.07: Grösser geht's nicht

Larry the lobster Man kann noch weitere spannende Sachen in Australien bemerken. Die Tatsache, dass Australien das einzige Land ist, was einen ganzen Kontinent einnimmt, scheint an manchen Stellen zu Masslosigkeit zu führen. Worauf will ich hinaus? Ständig begegnet man in Australien irgendwelchen überdimensionierten Plastiken. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Kunst, sondern oft lediglich um die Selbstdarstellung eines Ortes oder einer Region. Das erste Objekt, was uns ins Auge springen musste, war Larry the Lobster in Kingston. Diese Hummerplastik ist an ihrer höchsten Stelle 33 Meter hoch (wobei mir diese Messung etwas übertrieben erscheint). Damit dürfte es weltweit sicher die grösste Hummerplastik sein!. Auf der Weiterreise fanden sich dann noch einige solche Objekte. Da wären u.a. die riesige Mango (in einem Gebit, was hauptsächlich für seine Mangoplantagen bekannt ist) und ein riesiges Rind (allerdings immer noch kleiner als Larry the Lobster). Noch nicht genug? Dann gibt es bei wotif.com einige weitere solcher Objekte.
Rubrik: Australien - Weiteres, Blog

19.06.07: Fischli & Weiss im Kunsthaus Zürich

Fischli & Weiss im Kunsthaus Zürich Endlich! Seit dem 6. Juni gibt es jetzt im Kunsthaus eine grosse Restrospektive von Werken vom Künstlerduo Fischli/Weiss. Die beiden sind nicht nur die Preisträger des Roswitha-Haffmann-Preises 2006, sondern wohl die international einflussreichsten Schweizer Künstler der Gegenwart. Mal sehen, wie oft ich mir diese Ausstellung ansehen werde...
Rubrik: Kunst & Kultur, Blog

18.06.07: Vegemite

Nach dem Australien-Urlaub fallen mir so ab und zu noch einige Geschichten zum Thema ein. Heute soll es um Vegemite gehen. Vegemite ist ein australischer Brotaufstrich, der aus Hefe gewonnen wird. Gerne wird das ganze wohl zum Frühstück gegessen. Auf Kangaroo Island ist mir das zuerst aufgefallen, da es beim Frühstücksbuffet gleich neben den Marmeladen lag. Irgendwie sprach mich die Konsistenz des Ganzen aber nicht sonderlich an, weshalb ich es glücklicherweise erst einmal auf einer Ecke meines Toasts ausprobierte. Nur gut, dass ich damit nicht den ganzen Toast bestrichen hatte. Denn Vegemite ist mit Abstand das Scheusslichste, was ich mir je zum Frühstück aufs Brot gestrichen habe. Das Gute daran ist allerdings, dass sich der Geschmack sehr einfach beschreiben lässt: Vegemite schmeckt wie ein Brühwürfel. Schwer vorstellbar? Ja, aber trotzdem wahr! Und dieses Zeug scheint sogar recht beliebt zu sein, denn ich fand es noch auf einigen anderen Frühstücksbuffets - habe dann aber einen grossen Bogen darum gemacht.
Übrigens: Bei www.aussiefavourites.com.au kann man Vegemite sogar im 2.5 Kilo-Pack kaufen. Zitat: "This will elevate you from a Vegemite Kid to a Vegemite King!". Wer also plant, sämtliche Geschmacksnerven abzutöten, für den könnte das eine gute Lösung sein.
Rubrik: Australien - Weiteres, Blog

17.06.07: Gratis Filmmusik

Moby film music Videoamateure kennen mitunter das Problem: Ein Film soll vertont werden. Für den privaten Bereich kann man natürlich einfach alles nehmen, was sich so finden lässt. Aber spätestens wenn es darum geht, den Film auch anderen Leuten zu zeigen, wird es schwieriger. Denn für öffentliche Vorstellungen oder selbst einen Clip auf der Webseite wird eine Genehmigung des Komponisten sowie eine Lizenz der GEMA/SUISA benötigt. Ein Musiker, der gemerkt hat, dass dies für Amateure und Independant-Filmproduzenten oft nicht finanzierbar ist, ist Moby. Auf seiner Webseite bietet er momentan fast 100 Musikstücke an, die für nichtkommerzielle Produktionen gratis genutzt werden dürfen. Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Sollte eine Produktion evtl. später doch kommerziell genutzt werden, können die Stücke auch für diesen Zweck lizensiert werden, wobei die Einnahmen durch diese Lizenzen für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden.
Mehr Details gibt es auf der Filmmusik-Homepage von Moby. Wie in Deutschland und der Schweiz die Rechtslage mit GEMA und SUISA aussieht, ist mir momentan aber noch nicht ganz klar.
Rubrik: Blog, Film

16.06.07: documenta 12

documenta 12 Heute öffnet in Kassel die 12. Ausgabe der documenta. Das ist natürlich ein Grund mal wieder nach Kassel zu fahren, zumal diese Stadt mit den ICE-Verbindungen der Deutschen Bahn optimal erschlossen ist.
Rubrik: Kunst & Kultur, Blog

14.06.07: Sydney

Sydney Am Morgen erwachten wir bei strahlendem Sonnenschein. Da musste doch etwas falsch sein! Nach dem Frühstück unternahmen wir noch einen kleineren Spaziergang durch Double Bay, dann ging es weiter zur Fähre, mit der wir in die Innenstadt fahren wollten. Leider fiel die 11 Uhr-Fähre ohne Vorankündigung aus, wenigstens kam eine halbe Stunde später noch eine. Langsam bewölkte sich der Himmel, aber wenigstens blieb es trocken - noch. Um einen kleinen Überblick zu bekommen, drehten wir dann eine Runde mit der Monorail um in Chinatown Mittag zu essen. Als wir den Markt wieder verliessen, regnete es draussen in Strömen - mal wieder. Es war schon schwierig die nächsten 100 Meter zur Monorail zu kommen ohne komplett durchnässt zu sein. Also fuhren wir weiter zum Aquarium, denn an einen Spaziergang durch die Innenstadt war nicht zu denken. Das Aquarium von Sydney ist wirklich einen Besuch wert, sodass wir hier lange Zeit verbrachten. Die Regenintensität wechselte während der Zeit zwischen leichten Nieseln und Wolkenbruch hin und her. Nachdem wir das Aquarium wieder verlassen hatten nahmen wir wieder das Monorail zum Stadtzentrum und wollten eigentlich noch kurz durch die Stadt gehen. Als wir aber ausstiegen, war gerade wieder die Regenphase "Wolkenbruch", sodass wir beschlossen, einfach das erstbeste Taxi zum Hotel zu nehmen. Sydney scheint eine sehr schöne Stadt zu sein, leider waren die Wetterumständen nicht unbedingt dazu geeignet, viele schöne Ecken zu besuchen. Vielleicht beim nächsten Australien-Besuch.

13.06.07: Lamington Nationalpark

Lamington Nationalpark Auf der Weiterfahrt versuchten wir am Sonntag abend in der Nähe eines Nationalparks oder irgendwo sonst in der Natur eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Leider ohne Erfolg. Überall, wo wir nachfragten, erhielten wir die Auskunft, dass am langen Wochenende praktisch alles ausgebucht ist. Also beschlossen wir, in den sauren Apfel zu beissen und nach Brisbane zu fahren. Am nächsten Tag ging es dann weiter zum Lamington Nationalpark. Schon auf der Fahrt dorthin konnten wir spüren, was uns erwarten sollte, denn überall fanden wir grosse Menschenmengen vor, die das lange Wochenende und das schöne Wetter ausnutzen wollten. So war es dann auch im Nationalpark. Da man hier aber ein recht grosses Netz an Wanderwegen vorfindet, verteilten sich die Menschen doch einigermassen, sodass es im Wald nicht allzu laut wurde. So konnten wir im Unterholz auch einige Filander (ähnlich Wallabies, aber noch etwas kleiner) beobachten. Da die Unterkunft in der Binna Burra Mountain Lodge recht angenehm war, beschlossen wir, auch den nächsten Tag noch hier zu verbringen. Am Abend gab es noch eine Digeridoo-Vorstellung, bei der sich zeigte, dass man diesem Instrument auch durchaus witzige Laute entlocken kann und es sich doch um ein sehr vielseitiges Instrument handelt. Weiterhin wurden wir Zeugen, dass einem Stück PVC-Rohr praktisch die gleichen Töne entlockt werden können. Am nächsten Tag unternahmen wir noch einige kleinere Wanderungen, bei denen wir wieder einige Tiere beobachten konnten, u.a. wieder viele Filander, die durchs Unterholz hüpften.
Am nächsten Morgen ging es zurück nach Brisbane, wo wir dem Daisy Hill Koala Center noch einen Besuch abstatteten. Hier konnten wir zwar keine Koalas in der Natur finden (der Park hat eine gewisse Grösse, sodass die Koalas sich gut verteilen können), aber immerhin einige Wallabies und natürlich auch ein paar Lachende Hans (wie ist davon eigentlich der Plural?).
Am Nachmittag ging es dann zum Flughafen und weiter nach Sydney.

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