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08.03.08: Menschen: 2, Bergmolche: 27

Bergmolche Seit langem war eine Reinigung unseres Garten-"teiches" geplant. Eigentlich handelt es sich eher um ein recht schlammiges Loch mit etwa 200 Liter Wasserinhalt. Da schon in den letzten Jahren hier einige Bermolche lebten, wollten wir wieder etwas dafür tun, dass sie sich auch in diesem Jahr in unserem Teich wohl fühlen. Schon in der letzten Woche konnte ich einen Molch beobachten. Also sollte die Reinigung schnell erledigt werden, bevor noch weitere Tiere aus der Winterruhe zurückkehren. Beim Ablassen des Wassers folgte dann eine dicke Überraschung: Es war nicht nur ein einzelner Molch im Teich. Immer wieder fanden wir weitere Tiere. Am Ende kamen dann 27 Bermolche zusammen. Damit hatten wir nicht mal ansatzweise gerechnet. Eine genauere Zählung zeigte dann 17 Männchen, 9 Weibchen und eine Larve (die Geschlechtsbestimmung anhand des Aussehens ist hier noch nicht möglich). Letztere stammt wohl noch aus dem letzten Herbst und hatte die Metamorphose vor dem Einbruch des Winters wohl noch nicht hinter sich. Dank der milden Witterung konnte er aber auch den Winter im Wasser überleben. Auf dem Foto sind die Tiere mit einer deutlichen Rückenzeichnung die Männchen, während es sich bei den eher grünlichen Tieren um Weibchen handelt. Die Larve ist nicht nur an der Grösse, sondern auch an den aussen liegenden Kiemen zu erkennen. Links:
      • Wikipedia
      •  Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz
      Rubrik: Natur, Blog

      07.03.08: Die Cervelat-Krise

      Von aussen betrachtet, scheint es, als sei die Schweiz ein Land ohne Probleme. Selbst die Steueraffäre, unter der der Ruf Lichtensteins arg gelitten hat, ging am Schweizer Bankwesen bisher vorbei. Dennoch wird die Schweiz von einer Krise erschüttert, die so gross ist, dass sich sogar das Parlament und eine Bundesrätin (vergleichbar mit einem Minister in anderen Ländern) damit beschäftigen muss. Worum geht es? Der Cervelat ist bedroht! Nicht-Schweizern wird das nicht unbedingt ein Begriff sein, daher eine kurze Erklärung: Es handelt sich um ein Wurst (vergleichbar mit dem Ding, was im Süden Deutschlands als "Rote" bezeichnet wird). Wer ist schuld? Natürlich die EU! Man kann ja so einiges negatives über die EU finden, aber dass sich die Leute dort um die Wurst eines Nicht-EU-Landes kümmern, ist doch ein starkes Stück. Warum tun die das? Einfache Erklärung: Der EU ist die Schweizer Cervelat schlichtweg egal und niemand kommt dort wohl auch nur ansatzweise auf den Gedanken sich mit einer Schweizer Wurst zu beschäftigen. Ursache ist lediglich ein Importstop der EU für brasilianische Rinderdärme. Noch nicht klar? Das ist nicht verwunderlich, also werde ich das noch etwas weiter erklären. Die "Schweizer Nationalwurst" ist scheinbar dringend auf brasilianische Rinderdärme angewiesen. Und die Schweiz hat ihr Lebensmittelrecht (nicht ganz uneigennützig) an das der EU angepasst und verbietet sich nun selbst, diese Därme zu importieren. Wie problematisch das ganze ist, erläutert ein FDP-Politiker: "Im Rinderdarm stecke eine Mischung aus Einfachheit, Bodenständigkeit, Lagerfeuerromantik und Nationalstolz." Zufällig ist dieser Politiker auch Präsident des Schweizer Fleischfachverbandes. Dem Aussenstehenden fallen vielleicht ein paar Fragen ein, auf die ich auch keine Antwort habe:
      • Wie "national" ist eine schweizer Wurst, deren scheinbar kritischste Zutat brasilianische Rinderdärme sind?
      • Diese Wurst ist über 100 Jahre alt. Wurden für den Cervelat auch im 19. Jahrhundert brasilianische Rinderdärme genutzt?
      • Wie schaffen es, die Süddeutschen, eine solche Wurst ohne die entsprechenden brasilianischen Därme herzustellen?
      Einen Vorteil hat das Ganze aber doch: Die Schweizer Zeitungen haben mal wieder ein Thema, was man beliebig oft aufwärmen kann (der Tagesanzeiger hätte vermutlich ein Problem, wenn er nicht einmal wöchentlich über die Rettung des Cervalat berichten könnte). Und man hat auch mal wieder ein Thema um über "die Bürokraten in Brüssel" herzuziehen. Interessanterweise stellt sich niemand laut die Frage, wie eigenständig die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied eigentlich ist, wenn Entscheidungen der EU ein Schweizer Wurst bedrohen. Weil wir gerade bei Würsten sind: Wussten Sie, dass eine Kalbsbratwurst nur etwas mehr als die Hälfte des Fleischanteils Kalbfleich sein muss? Eine Mischung aus 49% Schweinefleisch und 51% Kalbfleisch ergibt eine Kalbsbratwurst. Erhöht man den Anteil des Schweinefleisches nur um 2% wird daraus auf einmal eine Schweinsbratwurst. Wer - aus welchen Gründen auch immer - kein Schweinefleisch isst, sollte also auch Kalbsbratwürste meiden! Bei einer Analyse im Jahr 2006 wurde übrigens festgestellt, dass in 7% der Kalbsbratwürste nicht einmal die Hälfte des Fleischanteils Kalbfleisch war.  Ach ja: Die Schweiz ist nicht das einzige Land mit kritischen Problemen: Die Dänen haben wohl (nach ??? Jahren) herausgefunden, dass Ikea Fussmatten nach dänischen Orten benannt hat, während Polstermöbel schwedische Namen bekommen.  Einen Vorteil haben die Dänen jedoch: Eine Mitschuld der EU kann bisher ausgeschlossen werden.
      Rubrik: Gesellschaft, Blog

      09.02.08: Blade Runner - Ultimate Collectors Edition

      Blade Runner Ultimate Collectors Edition Einer der ersten Filme, die je auf DVD veröffentlicht wurden, war Ridley Scotts "Blade Runner. Schon mit "Alien" drehte Ridley Scott einen Meilenstein des Science-Fiction-Films, mit Blade Runner kam gleich der zweite hinterher. Obwohl der Film mittlerweile 25 Jahre alt ist, kann er noch heute begeistern. Bisher war in Europa nur der Directors Cut erhältlich. Im Gegensatz zur US-Kinoversion verzichtet dieser auf den Voice-over und hat ein anderes Ende. In der "Ultimativen Sammlerversion" kommt nun die dritte Schnittfassung: Der "Final Cut" von Ridley Scott. Dies ist nun die Version, die Ridley Scott schon immer wollte. Nach dem Anschauen des Final Cuts stellt man sich dann jedoch die Frage: Was hat sich hier zum Directors Cut eigentlich geändert? Beim Anschauen werden höchstens Hardcore-Fans, die den Film schon mehr als zehnmal gesehen haben, Unterschiede feststellen. Einige Szenen wurden digital nachbearbeitet, was die Bildqualität sicher verbessert hat, aber am Film selbst nichts ändert. Scheinbar gibt es ein paar Sekunden Unterschied zum Directors Cut, die man aber nur finden dürfte, wenn man weiss, wo man suchen muss. Begeistern kann die Bild- und Tonqualität. Das ist Referenzniveau und auf DVD wohl nicht besser zu machen. Mit einer 720p-Auflösung darf bezweifelt werden, ob es hier noch einen grossen Unterschied zur HD-DVD bzw. BlueRay-Fassung gibt. Muss man die neue Schnittfassung unbedingt kaufen? Wer noch die erste DVD besitzt, dem sei die neue Ausgabe unbedingt empfohlen, da die Bildqualität der Erstausgabe doch recht missraten war. Für Fans lohnt sich die Ultimate Collectors Box letztendlich doch, denn hier ist endlich auch die originale Kinoversion (sowohl die US-Version als auch die internationale) auf DVD erhältlich, was bisher nicht der Fall war. Zusätzlich erhält man noch die Arbeitsfassung des Filmes und den originalen Directors Cut. Damit stehen 5 verschiedene Versionen zur Verfügung, was zusammen mit 2 weiteren DVDs mit Making-of und weiterem Zusatzmaterial für viele Stunden Beschäftigung sorgen dürfte. Daher trotz des hohen Preises von 50 Euro eine klare Kaufempfehlung!
      Rubrik: Film, Blog

      16.01.08: Umbau (fast) abgeschlossen

      TD 125 mit "Luxusnetzteil", SME 3009/II und Shure VST V Der umgebaute TD125 hat jetzt noch den Drehzahl-Sensor bekommen, womit nun auch eine sehr genaue Drehzahlmessung möglich ist. Bestückt mit einem SME 3009/II (nicht die "improved" Variante, sondern der originale) und einem Shure VST V spielt das System sehr angenehm. Im Vergleich zur letzten Umbaustufe wurde die Zarge nochmals um ca. 15mm verschlankt und gleichzeitig auf RDC-Füsse gestellt. Diese sind einzeln in der Höhe verstellbar, was es erlaubt, den Plattenspieler sehr genau waagerecht einzustellen. Mit allen Umbauten blieb der Preis für diesen Player aber immer noch unter 600 Franken - für diesen Preis dürfte man kaum etwas besseres finden. Natürlich ist da nicht mitgerechnet, wieviel Stunden Arbeit drinstecken - das erspare ich mir lieber Smiley.

      31.12.07: Der "Neue"

      TD125 umgebaut Pünktlich vor Jahresende ist der Rohbau des umgebauten TD125 fertig. Durch den Verzicht auf das Bedienteil ist das Gerät deutlich schlanker geworden. Dadurch wirkt er nicht mehr ganz so klobig wie das Original. Da die gesamte Elektronik ausgelagert wurde, gibt es keinerlei Bedienelemente am Gerät selbst mehr, was zu einem schlichten Gesamteindruck führt. Dafür steht halt dann noch eine Alukiste mit der Elektronik daneben (ist im Moment allerdings noch in Arbeit). Da die Oberflächenbehandlung noch nicht abgeschlossen ist, kann ich noch nichts dazu sagen, wie das Gerät denn klingt. Wer das erfahren will muss sich noch ca. 2 Wochen gedulden.

      16.12.07: Erweiterung der Motorsteuerung

      Mittlerweile ist die Motorsteuerung weiter verbessert worden. Nun kann über die serielle Schnittstelle ein Software-Update durchgeführt werden. Weiterhin können sämtliche Einstellungen am PC vorgenommen und die Daten über eine serielle Verbindung auf den Controller überspielt werden. Am Controller kann weiterhin ein LCD-Display angeschlossen werden, um laufend über aktuelle Parameter informiert zu sein. Eine erste Controllerplatine ist mittlerweile bestellt. Mit etwas Glück wird diese noch im Laufe dieses Jahres fertiggestellt werden. Wenn diese Version läuft, werde ich hier die Controllerschaltung und die Software veröffentlichen. Dann steht einem Nachbau (der auch für andere Plattenspielermodelle genutzt werden kann) nichts mehr im Wege.

      10.12.07: Drehzahlmessung - die zweite

      Die Idee, die Drehzahlmessung mit herkömmlicher Elektronik (Schmitt-Trigger o.ä.) zu realisieren, haben ich weider verworfen. Statt dessen wird ein Schmitt-Trigger in Software realisiert. Dafür wird knapp 10.000-mal pro Sekunde der Wert der Lichtschranke über den AD-Wandler ausgelesen. In Abhängigkeit von minimalem und maximalem Wert werden daraus automatische die Schaltpunkte des Triggers berechnet. Diese Variante hat gegenüber einer Hardware-Lösung den Vorteil, dass keine Anpassung von Hand erfolgen muss. Schon durch geringe Änderungen des Montageabstandes des Lichtschranke ergeben sich nämlich deutlich verschobene Minimal- und Maximalwerte was bei der Software-Lösung automatisch erkannt wird.

      02.12.07: Drehzahlmessung

      Drehzahlsensor, Prototyp Nun geht es weiter mit der Drehzahlmessung. Als Sensor wird eine Reflexlichtschranke genutzt. Das funktioniert soweit schon gut. Da das Ausgangssignal allerdings nicht besondes sauber ist, brauche ich hier noch eine zusätzliche Stufe zur Signalaufbereitung. Hier bin ich noch nicht sicher, ob ich das lieber in Hard- oder in Software realisieren will.

      30.11.07: Eine verbesserte Motorsteuerung

      Motorsteuerung - Testaufbau Da mich der Wien-Oszillator nicht  so recht begeistert hat,  wird die Erzeugung der Motorsignale nun doch mit einem Mikrocontroller gesteuert. Dabei kam zum Einsatz, was in der Bastelkiste so zu finden war.

      Basis ist ein ATMega8, der mittels DDS ein hochgenaues Sinus- und Cosinus-Signal erzeugt. Da der ATMega nicht so wahnsinnig viele Ports hat, wird die DA-Wandlung mittels PWM gemacht. Die PWM-Frequenz liegt mit 27kHz aber so hoch, dass sie bequem ausgefiltert werden kann.

      Für die Ansteuerung des Motors kommt dann ein OPV mit einer folgenden Transistorstufe zum Einsatz. Da der Motor des TD125 wirklich extrem wenig Leitung benötigt, reichen für die Endstufe Wald-und-Wiesen-Transistoren. Ich benutze gerade den BC639/640 und die Dinger werden gerade so handwarm.

      Das schöne an der uC-Schaltung: Man kann nette Zusatzfeatures implementieren. Ein paar Ideen:
      • Motor-Drehzahl beim Anlaufen sanft erhöhen. Das dürfte der Lebensdauer des Riemens zugute kommen.
      • Automatische Endabschaltung (da ich für die "Endeerkennung" momentan keinen Sensor habe, läuft das auf eine zeitgesteuerte Lösung hinaus. Einfach 30 Minuten nach dem Einschalten den Motor abstellen - länger sollte wohl keine Plattenseite sein).
      Da für das Stroboskop auch kein Platz mehr sein wird, werde ich noch eine Reflexlichtschranke benutzen, die die Drehzahl des Tellers ermittelt.
      In der ersten Variante kann man sich die Drehzahl dann anzeigen lassen.

      Die Platine für die Steuerung dürfte nach dem aktuellen Entwicklungsstand
      etwas 5x6cm gross werden und ist damit auch erheblich kleiner als das Original. Der originale Netztrafo kann weiter genutzt werden.

      Reizvoll wäre natürlich eine Weiterentwicklung zu einer Drehzahlregelung. Allerdings habe ich nicht viel Ahnung von Regelungstechnik, sodass die Chance, den Gleichlauf damit zu verschlechtern, recht gross sein dürfte.

      Der Aufbau der Schaltung hat mich echt Nerven gekostet, es dauerte einige Stunden, bis es endlich lief. Das hatte ich teilweise mir selbst zu verdanken (Fehler bei der Verdrahtung). Ein besonderer Dank geht allerdings an die netten Transistorhersteller. Da hatte ich mich doch auf die Pinbelegung des BC639/640 aus einem Siemens-Datenblatt verlassen (das erste was sich bei einer Internetsuche halt fand). Nach elend langer Fehlersuche durfte ich dann feststellen, dass die flache Seite des Transistors NICHT dem Siemens-Datenblatt entspricht. Bei Fairchild war es genau anders herum - und siehe da, auf einmal funktionierte es auch. Das ist allerdings das erste Mal, dass ich so etwas erlebe.

      Da mittels DDS die Frequenz problemlos variert werden kann, könnte man das ganze sicher auch für andere Geräte einsetzen.

      Und noch etwas nettes: Damit kann man den TD125 auch mit 78/min rotieren lassen. Persönlich brauche ich das zwar nicht, aber vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant.

      28.11.07: Neue Motorsteuerung - erster Versuch

      Da die originale Steuerplatine ziemlich gross ist und direkt auf die Position der Bedienteile angepasst ist, passt das für einen Totalumbau nicht so recht. Daher habe ich die Idee, dem Motor eine neue Ansteuerungsplatine zu bauen. Die erste Idee ist auch hier ein Wien-Brücken-Generator. Ein kleiner Versuch auf dem Steckbrett zeigte, dass hier die Abstimmung sehr genau sein muss, um ein sauberes Sinus-Signal zu erzeugen. Sowie ein OPV in die Begrenzung läuft, gibt es massive Verzerrungen des Signals, was natürlich nicht gewünscht ist. In der Originalschaltung wird die Stabilisierung durch eine Glühlampe erreicht. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren. Eine Alternative wäre die Erzeugung der entsprechenden Frequenzen mit einem Mikrocontroller. Das würde noch andere spannende Sachen erlauben (z.B. langsamer Start).

      25.11.07: Tonarmbrett - Prototyp

      Auch das Original-Tonarmbrett aus einem recht minderwertigem Pressspan soll ersetzt werden. Ich werde es erst mal mit 12mm MDF versuchen. Der Ausschnitt für den SME-Tonarm ist etwas schwierig hinzubekommen, aber letztendlich hat es geklappt. Wenn ich mal nur den Bohrer an der richtigen Stelle angesetzt hätte. Jetzt hat der Tonarm 5 Befestigungslöcher Smiley. Für einen ersten Test wird es aber reichen.

      25.11.07: Restauration TD125 MK II - es geht los

      Vor kurzem erwarb ich noch einen TD125MKII. Der Besitzer war mit dem Gerät leider wenig pfleglich umgegangen. Das verlangt geradezu einen Totalumbau. Die Zarge ist zwar noch in Ordnung, aber die Lackierung des Subchassis ist teilweise abgekratzt. Das heisst, dass dieses in jedem Falle neu lackiert werden muss.
      Warum also nicht gleich eine komplett neue Zarge bauen? Also los! Der Rahmen besteht aus 19mm MDF und ist damit um einiges massiver als die Original-Zarge aus Spanplatten. Um dem Gerät auch eine ordentliche Grundplatte einbauen zu können (das Original ist eine dünner Hartfaserplatte), wurde die Höhe jedoch um ca. 1cm erhöht. Damit bleibt jetzt genügend Platz für eine 12mm Bodenplatte.

      09.11.07: Die skurile Sicherung

      Unsaubere Ansteuerung des TD125MKII-Motors Da hab ich doch gerade einen TD125MKII angeschafft. Da gerade Elkos ja einem deutlichen Alterungsprozess ausgesetzt sind, habe ich die Elektronik mal durchgemessen. Das Ergebnis war sehr überraschend (die Elkos waren nicht das Problem).

      Der komplette Bericht ist hier zu finden.

      Es ist durchaus möglich, dass nicht der eine oder andere TD125-Benutzer das gleiche Problem hat.

      07.11.07: Such A Surge: Der Surge Effekt

      Der Surge Effekt Heute habe ich mal wieder eine etwas ältere Platte herausgekramt: "Der Surge Effekt" der mittlerweile aufgelösten Braunschweiger Band "Such A Surge". Erstaunlich: Diese Platte ist mittlerweile fast 8 Jahre alt, aber die Texte sind erstaunlich aktuell. Musikalisch ist diese LP recht massentauglich, nicht umsonst war das das meistverkaufte Album von Such a Surge. Und schon die ersten beiden Stücke "Mein Weg" und "Silver Surger" machen Lust, beide Scheiben durchzuhören. Gerade wer den aktuellen angesagten deutschen Rappern nichts abgewinnen kann, findet hier eine Alternative, deren Texte man auch als Erwachsener noch anhören kann. Die Vinyl-Version besteht aus 2 Scheiben, die Qualität ist auch gut. Natürlich ist das keine Musik, bei der man versucht kleinste Details rauszuhören - und das ist auch gut so.

      22.10.07: Great (?) British Food

      Bohnen in der Dose Heute bin ich durch Zufall wieder auf eine spannende Webseite namens Great British Food gestossen. Und siehe da: Hier kann man alles bestellen, wofür die britische Küche berühmt (oder doch eher berüchtigt) ist. Wer es ganz britisch mag, dem seinen die Grosspackungen empfohlen. Wie wäre es z.B. mit 2.27 Liter Pfefferminzsosse? Aber auch Bohnen sind in allen möglichen Varianten vertreten. 
      Rubrik: Essen, Fundstücke, Blog

      17.10.07: Weiche - 2. Versuch

      Neuer Versuch, anderes Weichendesign. In der Simulation wurde auf 15 und 30 Grad optimiert. Dort sah es eigentlich nicht schlecht aus. Ein erster Hörtest war auch recht zufriedenstellend. Aber spätestens bei Nelly Furtado zeigte sich, dass die Höhen immer noch nerven - wenn man nicht gerade im 45 Grad-Winek hört, was wohl nicht die Idee sein kann. Auch die Messungen zeigen, dass die Weiche selbst unter 15 Grad noch recht höhenlastig arbeitet. Auch das wird also nicht die endgültige Version werden.
      Rubrik: Chobe 5

      16.10.07: Sokotra

      Sokotra Durch einen Bericht in der Zeit stiess ich auf eine mir völlig unbekannte Insel: Sokotra. Diese Insel im indischen Ozean gehört zum Jemen. Da die Insel vor vielen Millionen Jahren vom Festland getrennt wurde, zeichnet sie sich durch eine einzigartige Flora und Fauna aus. Momentan gibt es wenig Tourismus, was auch an der begrenzten Anzahl Hotelbetten liegt. Daher wird Camping empfohlen. Da die Insel recht klein ist und damit auch empfindlich auf Störungen des Ökosystems reagiert, sollte hierfür aber unbedingt eine geführte Reise gewählt werden.
      Rubrik: Reisen, Blog

      15.10.07: Weiche - erster Versuch

      In der Vergangenheit hatte ich schon einige Versuche mit 12db-Weichen gemacht, aber der Tieftöner braucht dann eh noch zusätzliche Saugkreise, weshalb ich es mal direkt mit 18db-Filtern probieren wollte. Also habe ich die Einzelchassis-Messungen mal in Winboxsimu eingelesen und ein paar Weichen simuliert. Das erste Ergebnis ist oben zu sehen. Die Messwerte zeigen nur eine leichte Höhenbetonung auf Achse, allerdings klang das in der Praxis einfach schrecklich und viel zu höhenlastig. Dieser Variante wird also definitiv nicht die endgültige Lösung sein!
      Rubrik: Chobe 5

      14.10.07: Chobe 5 - Es geht weiter

      Frequenzgang Einzelchassis Chobe5 Heute habe ich mich mal wieder daran gemacht, meine seit langem angefangene Chobe 5 zu reaktivieren. Die Frequenzweiche muss noch fertiggestellt werden. Daher wurde erstmal der Frequenzgang der eingebauten Chassis gemessen werden. Eigentlich nichts neues, dennoch hier mal noch die Frequenzgänge. Es ist gut zu sehen, dass der Dayton RS-150 eine klassische Metallmembran ist: Untenrum ganz nett, aber im Hochtonbereich ganz böse Resonanzen. Daher brauche ich hier ein extrem steiles Filter - anders ist das nicht in den Griff zu bekommen.
      Rubrik: Chobe 5

      26.09.07: Republik Moldau

      Postkarte: Republik Moldau Bei mir sammeln sich grosse Menge Ansichtskarten von allen möglichen Teilen dieser Welt. Darunter finden sich viele wirklich spannende Sachen. Also werde ich hier mal in loser Folge die eine oder andere zeigen. Fangen wir mit einem absoluten Highlight an: Eine Karte aus der Republik Moldau. Einserseits gibt es sicher anzumerken, dass dieser Staat momentan der ärmste Staat Europa ist. Die Haupteinnahmequelle ist das Geld von im Ausland lebenden Moldauern, die das Geld nach Hause schicken. Ein weitere grosse Einnahmequelle bis 2006 war der Weinexport nach Russland - bis Russland ein Importverbot für Wein u.a. aus Moldau erliess. Der Tourismus könnte eigentlich eine zukünftige Einnahmequelle werden. Aber dafür wären vermutlich noch einige PR-Berater für die Postkartenindustrie notwendig. Ich persönlich mag das Motiv ja wirklich, es strahlt einen herrlich morbiden Charme aus und deutet auch an, dass man hier weitab von Mengen sonnenhungriger Urlauber sein dürfte. Andererseits stellt sich die Frage, ob es sehr viele Menschen gibt, die das ähnlich sehen. Spannend ist auch der Titel "Frühling im Norden von Moldau". Wenn der Frühing schon so "farbenfroh" ist, wird man sich überlegen, ob man hier noch zu anderen Jahreszeiten hinreisen möchte.
      Rubrik: Postkarten, Blog

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