News

 Startseite | Blog | Sitemap | Impressum | Login

08.09.08: Zum Piatra Craiului NP. (Königsstein)

Koenigsstein Fahren! Damit ist der Tag gut beschrieben, denn es galt zuerst die 5-stündige Fahrt von Tulcea zurück nach Bukarest zu überstehen. Eine Klimaanlage im Kleinbus hätte das etwas angenehmer gestaltet, allerdings zeigte der alte VW-Bus auch ohne diese zusätzliche Belastungen schon mit kochendem Kühlwasser, dass für ihn die Umgebungstemperaturen eine ebenso grosse Belastung waren wie für uns. 
Nachdem wir unseren Mietwagen entgegengenommen hatten, nahmen wir den Rest des Weges in Angriff. Nachdem wir den gewöhnlichen Bukarester Stau hinter uns gelassen hatten, ging es auch recht flott voran. Lediglich in den Wanderregionen in den Karpaten ging es wieder etwas stockend voran, da hier noch viele Urlauber unterwegs waren. In Zarnesti liessen wir die geschotterten Pisten dann hinter uns. Nach nochmals 12km Schotterpiste hatten wir unser Blockhaus am Rande des Königssteins erreicht. Leider wusste der Nachbar, der uns den Hausschlüssel übergeben sollte, nichts von unserer geplanten Ankunft. Dieses Problem liess sich jedoch mit einigen Telefonaten mit der Vermieterin (einer Österreicherin) noch regeln. Das Blockhaus ist wirklich idyllisch gelegen, mit direktem Blick auf die Dolomitgipfel des Piatra Craiului (deutsch: Königsstein).
Das nahegelegene Restaurant am Wanderstandort Plaiu Foii können wir ganz klar weiterempfehlen. Einziger Haken war an diesem Abend ein Problem mit der Stromversorgung, dass allerdings auch irgendwann gelöst werden konnte. Währenddessen sassen wir ab und zu im Dunkeln.
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

07.09.08: Auf den Spuren der Erstbesiedler

Ruinen von Histria Nach 5 Tagen im Delta blieben wir heute mal an Land und fuhren Richtung Süden, um die Ruinen von Histria zu besuchen. Und die haben es wirklich in sich: Über Tausend Jahre Siedlungsgeschichte lassen sich hier verfolgen, von den griechischen Erstbesiedler im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung über die verschiedene römische Siedlungsetappen bis ins 7. Jahrhundert.
Irgendwie kam unser Fahrer noch auf die Idee, dass wir unbedingt ein typisches Ferienressort an der rumänischen Schwarzmeerküste besichtigen wollten. Allerdings bot dies nur, was wir bereits erwartet hatten: Hotelburgen, wie sie auch in zahlreichen anderen Ländern am Meer zu finden sind.

Rubrik: Rumänien 2008, Blog

06.09.08: Zurück nach Tulcea

Im Donaudelta Heute hiess es Abschied nehmen vom Delta. Aber vor uns lag noch ein langer Weg von Milla 23 nach Tulcea. Was wir schnell bemerkten: So viel Ruhe wie in anderen Teilen des Deltas hat man in dieser Region nicht. Ständig begegneten wir anderen Booten und Hotelschiffen. Das kann durchaus nervig werden, denn auf engen Kanälen ist das Überholen meist recht schwer, was uns ein Ausflug auf eine Sandbank zeigte.
Unsere Unterkunft, das Gästehaus "Nicol" bot auch ein echtes Highlight für Leute, die schon viel herumgekommen sind: Die mit Abstand härtesten und unkomfortablsten Betten, die ich je erlebt habe. Wer zum Schlafen also eine einigermassen weiche Matraze benötigt, sollte einen weiten Bogen um diese Unterkunft machen!
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

05.09.08: Rund um Milla 23

Kloster im Donaudelta Eigentlich war heute eine Rundfahrt durch die Seen nordöstlich von Milla 23 geplant, allerdings liess der niedrige Wasserstand keine volle Rundfahrt zu, sodass wir 2 kleinere Fahrten in diese Region unternahmen. Zwischendurch ging es zurück zu unserer Unterkunft, wo wir mittags unsere Tagesration Fisch zu essen bekamen (sonst gab es den eher abends). Während der Touren konnten wir auch einige Pelikane beobachten, allerdings nur in der Ferne oder über unseren Köpfen. Eine kleine Kuriosität gab es auch noch: Eine kleines ortodoxes Kloster mitten im Donaudelta.
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

04.09.08: Sulina - Milla 23

Pferd im Donaudelta Der Tag begann mit einem Frühstückshighlight: Gebratener Fisch! So etwas kann einem in einem Gästehaus im Delta also durchaus passieren. Während des Tages führte uns die Reise durch verschiedene Kanäle, den Lacu Rosu (wo wir kurzzeitig auf einer Sandbank festsassen) und den Lacu Puiu vorbei am Dorf Caraorman nach Milla 23. Dieses Fishcredorf wird als das "typische Dorf" im Donaudelta beschrieben. Das ist zwar im Moment der Fall, allerdings ist die Menge an Ferienwohnungen und Gästehäusern nicht zu übersehen. Dennoch hat der Ort bisher nichts an Authentizität verloren. Der Treffpunkt ist noch immer die Dorfkneipe, auch in Milla 23 sollte man nicht versuchen, Restaurants oder sonstige "touristische" Infrastruktur zu finden.
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

02.09.08: Auf ins Donaudelta

Toursitenbefoerderung in Sfintu Gheorghe Heute ging es weiter Richtung Sfintu Gheorghe am schwarzen Meer. Unser kleines Hausboot liess es ruhig angehen, was den Vorteil hat, dass man ohne grosse Geräusche durch Delta kam. Allerdings dauerte die Fahrt zum Schwarzen Meer dadurch auch etwa 6 Stunden. Auf dem breiten Arm der Donau waren keine Highlights zu sehen, lediglich der Abstecher durch einen sehr engen Kanal zum Lacu Erenciuc brachte etwas Abwechslung. Denn hier sahen wir zum ersten Mal eine grössere Menge Wasservögel. Sfintu Gheorghe ist ein sehr kleines Fischerdorf am schwarzen Meer. Viel zu sehen gibt es nicht, allerdings ist der Ort auch kaum touristisch erschlossen. Wer also ein paar Tage am Meer ausspannen will, aber dem Lärm und den Menschenmassen in den Touristenhochburgen ausweichen will, für den ist Sfintu Gheorghe ein echter Geheimtip. Allerdings sollte man dann auf Komfort verzichten können. Restaurants wird man nicht finden und ausser einer kleinen Feriensiedlung, die fest in rumänischer Hand ist, wird man nur noch ein paar Privatunterkünfte finden. Gegessen wird, was auf den Tsch kommt, was im Donaudelta meist Fisch bedeutet.
Der Weg zum Strand ist etwa 2km lang, doch hier gibt es einen "Touristenbus". Dabei handelt es sich um einen Traktor mit 2 Anhängern, der die Gäste zwischen Ort und Strand hin- und hertransportiert. Es geht aber auch problemlos zu Fuss. Auch am Strand gibt es keine touristische Infrastruktur, man sollte also wirklich alles mitnehmen was man braucht. Dafür wird man wohl wenige solche Strände finden, an denen sich so wenige Badegäste aufhalten.
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

01.09.08: Rumänien - wir kommen

Tulcea Mit dem Germanwings-Flug von Stuttgart kamen wir auf dem Stadtflughafen in Bukarest an. Dieser hat den Vorteil, dass es mit dem Taxi nicht weit zu den Hotels in der Innenstadt ist. Die "Empfangshalle" ist ein echtes Highlight. Das Gepäckband ist geschätzte 6 Meter lang. Es bereitet da viel Spass, mit 200 anderen Personen auf das Gepäck zu warten. Vor dem Flughafen war dann ein ziemliches Verkehrschaos (eigentlich bewegte sich fast nichts). Aber dennoch kamen wir dann noch im Hotel "Monte Nelly" an. Das Zimmer war ordentlich, aber der eigentliche Vorteil des Hotels zeigte sich am nächsten Morgen: Ein sehr gutes Frühstücksbuffett. Ein derartig reichhaltiges Frühstücksangebot ist in dieser Preisklasse eher aussergewöhnlich.
Um 11 Uhr holte uns dann unser Fahrer ab, um uns nach Tulcea zu bringen. Die Fahrt dauerte dann doch etwas 5 Stunden (mit kleineren Pausen), damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet. So blieb nicht mehr allzu viel vom Tag übrig, als wir in Tulcea angekommen waren. Allerdings muss man auch nicht viel Zeit einplanen, um die touristischen Highlights Tulceas zu besichtigen: ein paar nette Kirchen, das Unabhängigkeitsdenkmal. Ansonsten zeigt sich Tulcea als übliche Industrie- und Hafenstadt, in der man sich eigentlich nicht allzu lange aufhalten möchte.
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

19.08.08: This is the end.

Cervelat Nein, heute leider nichts musikalisches, sondern die Hoffnung, dass mit dieser Nachricht die Cervalat-Krise endlich beendet ist. Andererseits ist nicht nur zu befürchten, dass der Tagesanzeiger weiterhin weltbewegende Themen aufgreifen wird. Die letzte Woche war das wichtigste Thema "Massenbesäufnisse" (Artikel 1,2,3,4,5,6,7,8). Wobei sich mir hier die Frage stellt, wie gross die "Massen" wohl gewesen wäre, wenn eine wichtige Zürcher Zeitung nicht tagelang darüber berichtet hätte. Wohlgemerkt: Wir befinden uns hier immer noch in der Kategorie "Qualitätsjournalismus"!
Rubrik: Medien, Blog, Startseite

17.08.08: Ein Blick in den Teich ...

Bergmolch während der Metamorphose ... zeigt, dass sich unsere Bergmolche gut entwickeln. Mittlerweile haben einige eine Länge von 4-5cm erreicht und die Beine sind jetzt voll ausgebildet. Allerdings besitzen sie immer noch Kiemen. Die Metamorphose ist also noch nicht abgeschlossen. 
Rubrik: Natur, Blog, Startseite

09.08.08: Eine geplante Wespenumsiedlung

In den letzten Wochen gab es einen regen Flugverkehr in unseren Rolladenkasten am Ausgang zum Garten. Da die Wespen an dieser Stelle doch recht störend sind, holten wir uns Hilfe von einem Experten, der das Wespenvolk umsiedeln sollte, und zwar Andi Roost von www.hornissenschutz.ch. Nach dem Öffnen der Abdeckung des Rolladenkastens zeigte sich dann, dass das Wespenvolk ganze Arbeit geleistet hatte. Das Nest war schon erstaunlich gross und teilweise mit dem Rollo verbunden. Insgesamt dürfte das Nest wohl etwas 300 Tiere beherbergen. Nach einer Stunde waren die meisten flugfähigen Wespen abgesaugt (mit einer sehr interessanten Konstruktion einer Auffangbox und eines Staubsaugers) und man konnte einen Blick auf das ganze Nest werfen. Jetzt zeigte sich leider, dass die Wespen nicht unbedingt darauf geachtet hatten, dass Nest so zu bauen, dass man es leicht entfernen kann. Da das ganze ziemlich grossflächig im Rolladenkasten verbaut war, gab es leider recht wenig Chancen, das Nest im Ganzen zu entnehmen und das Risiko das Nest bei dieser Aktion zu zerstören wurde als recht gross eingeschätzt.  Nun standen wir vor der Entscheidung, die Insekten dort zu lassen oder eine Umsiedlung zu riskieren. Die Tatsache, dass es sich um Deutsche Wespen handelt, erleichterte die Entscheidung nicht, denn diese Art verlässt im Gegensatz zu den meisten anderen Arten das Nest nicht schon im September, sondern erst gegen Ende Oktober. Letztendlich beschlossen wir dann doch, die Gäste bis zum Herbst bei uns zu dulden. So wurden die abgesaugten Wespen wieder freigelassen und fanden den Weg zurück zum Nest. Hier nochmals vielen Dank an Andi Roost, auch wenn unserer Mitbewohner immer noch bei uns sind. Ein wichtiger Tip für alle mit ähnlichen Problemen: Eine Umsiedlung sollte frühzeitig erfolgen, wenn das Nest noch nicht allzu gross ist. Gibt es im Juni regen Flugverkehr, dann hat das Volk die kritische Phase bereits überstanden und die Chance, dass sie wieder verschwinden, ist sehr gering. In diesem Fall sollte man möglichst schnell einen Experten holen und nicht noch lange warten. Links
  • Hornissenschutz.ch
  • Viele Infos zu Hornissen auf www.hornissenschutz.ch
Rubrik: Blog, Natur, Startseite

30.06.08: Ein weiterer Krisenbericht

Kaum ist die Fussball-Europameisterschaft vorbei, schon scheinen einigen Leute wieder nach neuen (oder eher alten) Betätigungsfeldern zu suchen. Denn nun stehen wir doch wieder vor einer Versorgungslücke. Bisher kannte ich diesen Begriff vor allem von der Energiewirtschaft, die eine Versorgungslücke bei der Stromerzeugung prognostiziert. Doch worum geht es heute? Öl? Grundnahrungsmittel? Beides stimmt nicht, womit man aber beim Thema Nahrungsmittel doch schon in der richtigen Ecke ist. Spätestens jetzt sollte klar sein, dass es um das Krisenthema schlechthin geht - die Cervelatkrise.  In den letzten Monaten hatte ich den Eindruck, dass die Krise überstanden war, bevor überhaupt jemand (ausser den Tagesanzeiger-Lesern) mitbekommen hat, dass sie da war. Aber das war wohl eine Fehleinschätzung, denn wie uns der Tagesanzeiger heute mitteilt, droht im nächsten Jahr doch wieder eine Versorgungslücke. Also ganz schnell zum Küchenhändler und zum nächsten Metzger. Bei ersterem besorgt man sich eine ganz grosse Tiefühltruhe und beim zweiten so viele Cervalats wie in den Tiefkühler hineinpassen. Denn so ist man auf die nächste Krise vorbereitet. Angesichts dieser wirklich wichtigen Meldungen aus der Welt der Cervelat scheint der Titel "Wurstblatt" für die entsprechende Zeitung recht passend.
Rubrik: Medien, Blog, Essen

01.06.08: PhonoClone

PhonoClone Da nun mit dem AT33PTG auch ein MC-Abtaster im Hause ist, musste eine MC-taugliche Vorstufe her. Die Wahl fiel auf den PhonoClone.  Im Vergleich zur Originalplatine wurde dir Stromversorgung komplett ausgelagert und die Verstärkung anpassbar gestaltet. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Für wenig Geld erhält man hier eine gut klingende MC-Vorstufe.

27.05.08: Molchnachwuchs

Bergmolch-Larven Da der Teich mal wieder eine kleine Reinigung brauchte, konnten wir gleich mal schauen, wie es unseren Molchen geht. Scheinbar recht gut, denn auch der Nachwuchs ist schon unterwegs. Die ersten Molchlarven haben mittlerweile etwa 1cm Länge erreicht und auch schon Vorderbeine ausgebildet. Aber es ist auch noch recht viel Laich im Teich. Momentan sind wir allerdings nicht sicher, welche Tiere daraus wohl schlüpfen werden, denn es handelt sich um mindestens 2 verschiedene Arten. Evtl. hat sich auch noch ein Braunfrosch bei uns niedergelassen, denn von denen hatten wir im letzten Jahr auch regelmässig Besuch.
Rubrik: Blog, Natur

20.05.08: Hallelujah

Leonard Cohen Und wieder mal ein Blick auf einen Song, an dem sich viele versuchen mussten:Leonard Cohens "Hallelujah". Wenn man sich den Artikel in der englischen Wikipedia anschaut, dann gibt es wohl wenige Leute, die hier keine eigene Coverversion ausprobieren mussten. Die bekannteste Version dürfte wohl nicht das Cohen-Original, sondern die Cover-Version von Jeff Buckley sein. Glücklicherweise ist das Ausnahme-Album "Grace", das diesen Song enthält mittlerweile wieder auf Vinyl erhältlich (da darf ich nicht daran denken, wieviel ich für meine "Simply Vinyl"-Ausgabe bezahlt habe). Unter den anderen spannenden Coverversionen ist sicher auch die von Willie Nelson vom Album Songbird (auch das ist auf Vinyl zu bekommen). Allerdings scheint es, dass das auch ein Song ist, vom dem extrem viele schlechte Coverversionen existieren. Das mag daran liegen, dass man am Tempo kaum etwas ändern kann (K D Lang probiert es langsamer und macht daraus ein Schlaflied) und auch ein "zerrocken" ist nicht so richtig machbar. Da der Song auch spärlich instrumentiert ist, lässt sich auch in dieser Richtung nicht mehr viel machen. Insofern bleiben alle Versionen doch sehr nahe am Original. Ich erspare mir allerdings, diese Versionen aufzuzählen.  In die Kategorie "interessant" fällt noch die Version einen französischen Künstlers, der einfach kein "H" herausbekommt, weshalb es zum "Alluluia" wird.
Rubrik: Musik, Blog

02.05.08: Musik für die Insel

Insel (c) 2007 by Daniel Matuschek Diese Frage kennt man ja: "Welche Musik würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?". Nehmen wir mal an, es dürfte nur eine einzige LP sein. Obwohl meine LP- und CD-Sammlung nicht gerade klein ist und ich viele Sachen davon gerne und oft höre, würden es doch wenige Sachen mit auf die Insel schaffen. Bruce Springsteens "Nebraska" ist zwar eine tolle Scheibe, aber wenn ich sie jeden Tag hören sollte, wäre das wohl etwas zu viel des Guten. Also bleiben nur Sachen übrig, die auf einer LP möglichst unterschiedliche Sachen kombinieren. Und da mir da gerade eine neue Scheibe über den Weg gelaufen ist, gibt es hier mal gleich meine Top-4-Inseltitel (ohne Rangfolge).
  • Bran Van 3000: Glee
    Das Erstlingswerk dieser kanadischen Gruppe fängt recht sperrig an. Aber je länger man reinhört, desto spannender wird es. Ein eindeutiger Stil ist nicht erkennbar - und genau das ist es, was dieses Album so besonders macht. Der Nachfolger Discosis ist zwar immer noch sehr gut, kann mit diesem Album trotz vielen Gastmusikern aber nicht mithalten.
  • Gnarls Barkley: St. Elsewhere (auch auf Vinyl erhältlich)
    Die Single Crazy lief 2006 doch arg oft im Radio. 2 Jahre später merke ich allerdings, dass sie wohl zu recht so oft lief. Denn im Gegensatz zu anderen Songs, die man irgendwann einfach nicht mehr hören kann (meistgehasst: "Live is Life"), finde ich diesen Titel auch heute noch spannend. Der Rest der Platte kann da durchaus mithalten und bietet immer noch genügend Abwechslung für die Insel.
  • Yeasayer: All Hour Cymbals
    Meine letzte Entdeckung. Während ich mit dem meisten, was unter derKategorie "World Music" läuft, nicht viel anfangen kann, ist das ein Album, was micht wirklich begeistert. Das liegt wohl daran, dass sich die verschiedenen Stile hier wundervoll vermischen. Denn im Wesentlichen handelt es sich ganz klar um westliche Popmusik. Aber spannend wird das ganze durch verschiedene Einflüsse aus dem arabischen und afrikanischen Raum. So muss Weltmusik klingen - auch wenn Puristen das wohl nicht akzeptieren werden.
  • Get Well Soon: Rest Now Weary Head (auch auf Vinyl erhältlich)
    Musik aus Wenn man sich die Verkaufszahlen von deutscher Musik anschaut, dannkönnte man vermuten, dass es ausser Herbert Grönemeyer nicht mehr viel anderes gibt. Dabei gibt es durchaus abwechslungsreichere Musik aus Deutschland. Eine Entdeckung der letzten Zeit ist diese Scheibe. Auch hier findet man einen Mix aus verschiedenen Stilen. Und eine nette Coverversion von Underworlds "Born Slippy Nuxx" ist auch dabei, obwohl diese recht nahe am - zugegebenermassen ziemlich genialen - Original bleibt. 
Rubrik: Musik, Blog

21.04.08: VSPS+Curl

VSPS + Curl PrePre Heute mal ein Blick in die Elektronik-Bastelecke, denn nun ist sie mal spielbereit - meine Low-Cost-und-klingt-trotzdem-spitze-Phono-Kombination. Als RIAA-Entzerrer dient eine VSPS mit Glimmer-Kondensatoren (1% Toleranz) undMKT-Koppelkondensator, als Vorvorverstärker für MC-Tonabnehmer eine patentierte Schaltung von John Curl . Das Ganze zusammen mit einer symmetrischen Stromversorgung aus Bleigel-Akkus zeigt, wieviel Potential im Eigenbau steckt.  Ein Blick auf die meisten Phonovorstufen unter 300 Euro dürfte billigere Bauteile zum Vorschein bringen...
Rubrik: Elektronik, Blog

20.04.08: Curl PrePre

MC PrePre nach John Curl Beim Curl PrePre handelt es sich um einen MC-Vorvorverstärker nach John Curl. Die Schaltung basiert auf einem Patent aus den 70ern (US Patent 4,035,737). Die Schaltung ist sehr einfach und der Preis der Bauteile dürfte unter 5 Euro liegen. Also eine sehr günstige Schaltung, die man durchaus ausprobieren kann. Die Erfahrungen waren zwiespältig: An einem normalen Netzteil war das Brummen nicht in den Griff zu bekommen, mit einer Akkuversorgung läuft die Sache schon nicht schlecht. Dennoch sollte man keine Wunder in Punkto Rauscharmut erwarten. 

14.04.08: VSPS

VSPS Nun ist auch die Luxus-Version der VSPS fertiggestellt. Im Gegensatz zum Standardlayout wurde hier auf die onboard-Spannungsregelung verzichtet. Die Schaltung läuft mit einer externen Akku-Stromversorgung. Damit ist sie praktisch brummfrei. In der Ausgangsstufe werden statt der kleinen MKT-Kondensatoren nun (leider recht grosse) MKP-Kondensatoren eingesetzt. Im Entzerrer-Netzwerk sind hochwertige Glimmerkondensatoren im Einsatz. Der Aufwand hat sich gelohnt: Für 30-40 Euro Materialkosten (inkl. Akkus) erhält man so eine hochwerte MM-Phonovorstufe.

23.03.08: Einen Bahnreise durch 10 Kantone

Rhaetische Bahn Am Wochenende ging es auf eine Bahnreise durch die Schweiz über ein paar der schönsten und ein paar der schnellsten Bahnstrecken der Schweiz. Dabei werden reisten wir durch ganze 10 Kantone:
 
  • Zürich
  • Aargau
  • Luzern
  • Bern
  • Wallis
  • Uri
  • Graubünden
  • St. Gallen
  • Glarus
  • Schwyz
Echte Zwischenstops gab es allerdings nur in 4 Kantonen. Zuerst ging es über die im Jahr 2004 eröffnete Neubaustrecke von Zürich nach Bern und von dort durch den 2007 eröffneten Lötschbergtunnel nach Brig. Dank dieser beiden Neubauten beträgt die Fahrzeit Zürich-Brig nur noch 2 Stunden! Mit dem Auto schafft man das definitiv nicht. Was wir nun auf dieser Strecke an Zeit eingespart haben, verbummelten wir dann bei einer Fahrt mit dem "langsamsten Schnellzug der Welt". Es ging mit dem Glacierexpress mitten durch die Alpen auf einer der schönsten Bergstrecken nach Bergün. Leider wollte das Wetter nicht so recht mitspielen, die Sicht war doch recht eingeschränkt.
Von Bergün fuhren wir am nächsten Tage bei strahlendem Sonnenschein über das Albula-Karussell nach St. Moritz. Noch in diesem Jahr sollte entschieden werden, ob die Rätische Bahn und die Kulturlandschaft Albula/Bernina ins Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen werden. Und das wollten wir uns auch nicht entgehen lassen - also war "Bahnfahren extrem" angesagt. Wir unternahmen nun noch einen Abstecher durch den Schnee über den Bernina-Pass. Da die Zeit für eine Hin- und Rückreise nach Tirano nicht reichte, ging es nur bis Cadera. Vermutlich steigt auf diesem Bahnhof manchmal wochenlang niemand ein- und aus, denn in der Nähe konnten wir lediglich 2 Häuse ausmachen. Am nächsten Tag fuhren wir dann wieder zurück nach Zürich. Eingefleischte Bahnfans schaffen die Tour (ohne den Abstecher über den Bernina-Pass) an einem Tag, aber so war es angenehmer.
Rubrik: Blog, Reisen

Werbung
Look-Out
Talking about everything
Crazy audio
DIY audio projects and more
Anmesty International SchweizMenschenrechte für alle

Menschen für MenschenKarlheinz Böhms Äthiopienhilfe