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04.05.11: Heisse Frösche und anderes

Im Moment stösst man ja häufiger auf Songs, die sich mit Radioaktivität beschäftigen. Dadurch entdeckte ich mal wieder einen neuen Künstler: Fred Small. Stilistisch ist er recht schwer einzustufen, teilweise steht er in der Folk-Tradition von Pete Seeger, kann aber auch witzig und etwas zynisch sein wie Tom Lehrer. Wer den Humor von Tom Lehrer zu schätzen weiss, findet bei Fred Small auch ein paar sehr nette Stücke. Mein absoluter Liebling: "Hot frogs on the loose". Der Song basiert auf einer wahren Geschichte: Arbeiter in einem Kraftwerk in der Nähe von Knoxville berichteten von radioaktiven Fröschen, die regelmässig Alarme auslösten. Die Frösche waren in einem Abwasserbecken einer Kernforschungsanstalt aufgewachsen, in denen in den 40er und 50er Jahren radioaktive Abfälle gelagert wurden. Dadurch waren diese Frösche schwach radioaktiv und mussten durch Froschzäune am Ausbrechen gehindert werden. Die Geschichte ist so absurd, dass es eigentlich nicht mehr viel für eine witzige Umsetzung brauchte. Trotzdem sollte man sich unbedingt anhören, wie das Publikum in Frösche und die verängstige Öffentlichkeit aufgeteilt und zur Mitarbeit motiviert wird! Leider nicht auf Youtube zu finden, daher verweise ich mal auf den iTunes Music Store. Falls jemand den Song dort kaufen möchte, so sollte er übrigens entweder das ganze Album kaufen (darauf finden sich noch einige andere schöne Songs), oder wenigstens das Intro mitkaufen (ist leider ein seperater Track).
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04.04.11: Die jährliche Molchzählung

männlicher Bergmolch In diesem Jahr war ich arg spät dran mit der Reinigung des 200-Liter-Gartenteiches und natürlich waren schon wieder alle Molche "eingezogen". Nachdem in den letzten Jahren die Population immer zwischen 20 und 30 Tieren war, ging ich davon aus, dass wohl nicht mehr in den winzigen Teich passen. Nun wurde ich allerdings eines besseren belehrt. Der milde Winter hat den Molchen wohl gut getan und so fand ich in diesem Jahr ganze 48 (!) Molche vor. Die Männchen sind mit 28 Stück dabei in der Überzahl. Nebenbei gab es auch noch 26 Libellenlarven, hier dürften sich aber noch einige mehr im Schlamm am Boden des Teiches versteckt haben.
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31.12.10: Die schwarzen Alben

Das Jahr geht seinem Ende entgegen und es ist natürlich wieder mal Zeit für einen Rückblick. In diesem Jahr will ich mich mal wieder dem Thema Musik annehmen. Nun könnte ich hier meine 10 Lieblingsalben des Jahres vorstellen, aber Listen gibt es auch schon genügend. Daher gibt es einen kleinen Blick auf Musik, die ich im letzten Jahr für mich entdeckt habe. Auch da gäbe es so einige, daher beschränke ich mich mal auf 3 Alben, die eine Gemeinsamkeit haben: Ein ziemlich dunkles Cover. Dann hört es aber mit den Gemeinsamkeiten schon auf. Anfangen will ich mit "Hidden" von These New Puritans. Dazu gibt es zwar schon einen früheren Blogeintrag, aber das Album soll hier doch nochmal erwähnt werden. Die Kombination von düsterer schlagzeug-orientierter Musik mit Bläserarrangements finde ich immer noch höchst reizvoll. Da man aber nicht zu jeder Zeit solche "Männermusik" hören will, gibt es als nächstes gleich das Gegenteil davon: Gisbert von Knyphausens ""Hurra! Hurra! So nicht". Auch wenn ich das deutsche Wort "Liedermacher" nicht ganz passend finde, ist "Singer/Songwriter" wohl auch nicht ganz die richtige Klassifikation. Na egal, wie man das nun einstufen mag, die Musik hat eine gewisse Melancholie, ist aber doch durchweg positiv eingestellt. Mein Lieblingssong von diesem Album: "Kräne". Und zum Schluss noch etwas von einer Künstlerin, die mit mir die Liebe zu Zürich teilt. Sophie Hunger ist eine der wenigen schweizer Künstlerinnen, die auch ausserhalb der Landesgrenzen eine grössere Popularität erreicht hat. Die Album "1983" überzeugt durch ein enorme Vielfalt von jazzigen bis hin zu poppigen Songs. Hier wird es wieder recht schwierig für mich, den besten Song zu benennen, aber ich entscheide mich hier mal für "Train People".
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14.12.10: Breaking Bad

Nachdem nun Lost beendet ist, musste ich mich mal auf die Suche nach neuen spannenden Serien machen. Das klassische Eine-Folge-eine-abgeschlossene-Story-Konzept ist ja nun nicht so mein Fall. Und obwohl Lost in den letzten Staffeln mit einem ordentlichen Zuschauerschwund zu kämpfen hatte und die ähnliche Serie "Flash Forward" nach der ersten Staffel eingestellt wurde, gibt es immer noch Produzenten, die den Mut haben, in einer Fernsehserie eine durchgehende Handlung zu erzählen.

Als erstes fand ich "Breaking Bad". Die Grundstory ist übersichtlich: Ein krebskranker Chemielehrer fängt an, Crystal Meth zu produzieren, um seiner Familie nach seinem Tod etwas Geld zu hinterlassen. Nun klingt das nicht mal so innovativ und so beginnt die erste Staffel auch eher mit etwas schwarzem Humor (der wirklich tiefschwarzen Art). Doch je weiter sich die Hauptfiguren Walter und sein Exschüler Jesse ins Drogengeschäft verstricken, umso mehr kippt die Stimmung. Das Drogengeschäft führt es bei Walt immer stärker zur Entmenschlichung und zur Entfremdung von seiner Familie und seinen Freunden. Auch wenn der Anwalt Saul in Staffel 2 für ein paar Lacher sorgt, die Serie hat sich hier schon klar zum Drama entwickelt, bei dem der Zuschauer nur noch nicht weiss, ob es in einer Tragödie enden wird. Das Ende von Staffel 2 ist dann auch wenig hoffnungsvoll. Ein derartig düsteres Staffelfinale ist mir bisher nicht begegnet, aber es funktioniert perfekt! Denn ich warte nun, dass endlich die dritte Staffel erscheint.

Auch formell bietet Breaking Bad einige innovative Ideen. So beginnen die Folgen meist mit einer Szene aus der Zukunft. Teilweise beziehen sich diese auf die aktuelle Folge, in der zweiten Staffel gibt es jedoch auch Verweise, die extrem mysteriös sind und erst am Ende der Staffel zusammengeführt (und vermutlich in Staffel 3 weiterentwickelt) werden. Ausserdem ist mir keine andere Serie bekannt, die es schafft, die Hauptfigur im Laufe der Zeit immer unsympathischer werden zu lassen ohne, dass die Zuschauer abschalten. Denn eins ist klar - Walt hat absolut nichts heldenhaftes, ist aber auch kein Opfer, sondern selbst Täter!

Fazit: Wer eine Serie abseits des Mainstreams sucht, die dennoch Spannung bietet, sollte unbedingt Breaking Bad reinschauen. Aber bitte bei Folge 1 anfangen, denn dies ist keine Serie, in die man einfach mittendrin einsteigen kann.
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18.11.10: Ich werde sozial

Hui, was tue ich da nur. Ich hab mich ja "sozialen Netzen" jahrelang bewusst verweigert. Aber nun starte ich doch mal einen Testballon. Seit kurzem hab ich einen Facebook-Account. Keine Ahnung, ob das wirklich auf Dauer so bleibt. Wer mich also wirklich persönlich kennt, darf mich auch als "Freund" eintragen, alle anderen werden nicht mehr als mein öffentliches Profil sehen. Ach ja: ihr findet mich dort nicht unter meiner bekannten EMail-Adresse.
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14.11.10: Cray-1 im Eigenbau

Cray-1 im Deutschen Museum (Foto von Clemens Pfeiffer) Die Cray-1 war ist wohl einer der Klassiker im Supercomputing-Bereich. Es ist nun über 30 Jahre her, dass dieses Wahnsinnsgerät das Licht der Welt erblickte. Die Cray-1 beeindruckte dabei nicht nur durch eine damals extreme Rechenleistung, sondern auch das Gehäusedesign war wundervoll. 80 Stück wurden davon produziert, doch eine gebrauchte zu bekommen, dürfte aussichtslos sein. Mal ganz abgesehen davon, dass sich wohl niemand ein 5,5-Tonnen-Monstrum mit 115 Kilowatt Leistungsaufnahme in die Wohnung (auch nicht in den Keller) stellen will. Ausserdem bietet heute jedes Smartphone eine höhere Rechenleistung. Aber reizvoll ist die Maschine schon, weshalb ein begabter Baster mit ziemlich viel freier Zeit das Ding schlichtweg nachgebaut hat. Natürlich nicht mit klassischen Schaltkreisen, sondern einfach mit einem handelsüblichen FPGA. Etwas abgefahreneres dürfte man nicht allzu oft sehen! Etwas mehr zum Projekt gibt es hier: Chris Fentons Homebrew Cray 1a Übrigens: Das System kommt nicht ganz an die Leistungsdaten der originalen Cray-1A heran ;)
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14.11.10: Und jetzt noch ein paar Portugal-Fotos

Lissabon Auch wenn die Portugal-Reise nicht ganz so verlief, wie das eigentlich geplant war, gibt es doch ein paar Bilder von der Reise.
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08.10.10: Die Länge machts

Heute mal eine Songliste der besonderen Art: extrem lange Songs. Mittlerweile sind ja Stücke zwischen 4 und 5 Minuten nichts spezielles mehr und die werden auch noch im Radio gespielt, aber es gibt da natürlich noch Sachen, die weit über das hinausgehen.  Also hab ich mal meine Musiksammlung durchkramt und geschaut, was sich da so findet. Das Ergebnis war überraschend: es fanden sich doch sehr viele sehr lange Songs, so dass mir die Auswahl nicht leicht fällt. Klassik- und Jazz-Einspielungen bleiben hier mal aussen vor. Durch die Länge bedingt, werden sich hier keine klassischen Popsongs finden, sondern vor allem Songs von Bands, die gerne auch mal etwas längere instrumentale Passagen einbauen.
  • City: Am Fenster (17:25)
    Ein Wahnsinns-Song und wohl auch einer der Gründe, warum City als eine der wenigen DDR-Bands auch im Westen Deutschlands einigen Leuten bekannt war.
  • Porcupine Tree: Anesthesize (17:42)
    Dieser Band gelingt es immer wieder komplexe Songs zu entwickeln, die selbst dann nicht langweilig werden, wenn sie mal richtig lang werden. Und auch das dazugehörige Album "Fear of a blank planet" ist unbedingt hörenswert.
  • Nick Cave & The Bad Seeds: O'Malleys Bar (14:28)
    Das Album trägt schon den bezeichnenden Titel "Murder Ballads" und die Texte dürften sicher nicht jeden ansprechen. Musikalisch aber ganz sicher ein sehr spannendes Album mit vielen Gastmusikern ("Where the Wild Roses Grow" mit Kylie Minogue dürfte vielen bekannt sein). "O'Malleys Bar" beschreibt die
  • The Doors: The End (11:38)
    Ganz sicher kein unbekannter Song, den Oliver Stone an den Anfang (!) seines Meisterwerkes "Apocalypse Now" setzte.
  • Sisters of Mercy: This corrosion (10:16)
    Hier bin ich nicht sicher, wie diese Länge zustande kommt. Sicher gab es hiervon eine kürzere Version, schwer vorstellbar, dass dieser Song es in dieser Länge in den 80ern in die Hitparade geschafft hat.
  • Tool: The Grudge (8:36)
    Auch wenn es dieser Song nicht mal auf 9 Minuten bringt, darf Tool in dieser Sammlung doch nicht fehlen, denn Tool sind Meister darin, Songs auszudehnen. Auch wenn da einige längere Songs von ihnen gäbe, möchte ich diesen doch hier erwähnen, da es für mich einer meiner Lieblings-Tool-Songs ist.
Auf offensichtliche Beispiele wie Pink Floyd oder andere sehr bekannte Songs habe ich übrigens bewusst verzichtet ("No stairway to heaven!"). Was mich gerade wieder an einen schönen Film aus den 90ern erinnert...
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03.10.10: Berlin - ein paar Fotos

Madness Nun bin ich doch mal wieder etwas schneller als bei den letzten Reisen. Einige Impressionen aus Berlin sind nun online.
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26.09.10: Tom Lehrer

Tom Lehrer Heute mal wieder etwas ganz Exotisches. Bei Byte.fm stosse ich ja immer mal wieder auf Musiker, von denen ich noch nie zuvor etwas gehört habe. Jetzt ist es wieder so weit, jemanden vorzustellen: Tom Lehrer. Wer eine Mischung aus Musik und Comedy mag, sollte hier unbedingt reinhören. Seine Songs stammen allesamt aus den 50er und 60er Jahres des letzten Jahrhunderts. 2000 ist ein 3CD-Boxset mit allen seinen Aufnahmen veröffentlich worden, das leider nur zu enormen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen ist. Aber als Überblick sind die Live-Aufnahmen auf "That was the Year that was" zu empfehlen, dieses Album ist noch recht gut erhältlich (nur nicht im iTunes Store). Und da Tom Lehrer auch noch Mathematikprofessor war, gibt es auch ein paar Gags, die den mathematisch interessierten Hörer ansprechen: "Don't panic, base 8 is just like base 10 really if you're missing 2 fingers".
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25.08.10: Die Störche sind los

Weisstoerche Lange Zeit gab es hier keine News. Und da bei einem der letzten Software-Updates sogar noch ein paar Fotos verschwunden sind (u.a. der nette Bergmolch), ist jetzt mal Zeit für neue Fotos. In den letzten Wochen haben die Störche aus der Umgebung entdeckt, dass die Äcker zwischen Fällanden und Dübendorf wohl recht viel Nahrung zu bieten haben. An guten Tagen kann man bis zu 30 Tiere zusammen beobachten. Dummerweise sitzte ich meist im Bus, weswegen das dann eine recht kurze Begegnung ist. Heute habe ich dann zuhause angekommen schnell das Auto genommen und bin zurückgefahren. Auch wenn Störche in Ihrem Nest scheinbar wenig Berührungsängste zu Menschen haben, sind sie auf dem Acker dann doch auf einen gewissen Abstand bedacht. Da hilft dann selbst die grosse "Telekanone" nichts. Naja, ein paar Fotos sind ganz brauchbar, also gibt es hier mal eins. Ich werde wohl erst mal ein paar vertrauensbildende Massnahmen brauchen. Frösche züchten und verfüttern? Hmm, lieber nicht. Mal schauen, ob ich in den nächsten Wochen noch näher rankomme...
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21.03.10: Der Frühling ist da

Bergmolch Nachdem wir gestern abend 5 Molchen auf ihrem Weg aus dem Keller zum Teich geholfen haben, war klar: der Frühling ist da! Also musste heute der Gartenteich wieder von den Resten des Herbstes und des Winters befreit werden und nebenbei konnte wieder die jährliche Molchzählung durchgeführt werden. Im Teich waren schon wieder 18 Molche angekommen. Mit den 7 Tieren, die sich heute abend noch auf den Weg gemacht haben, sind es dann schon 25 und in den nächsten Tagen werden vermutlich noch einige dazukommen. Damit könnten wir den Bestand des letzten Jahres evtl. noch übertreffen. Dazu kam wieder eine grosse Menge Libellenlarven, von denen einige schon recht gross sind und vermutlich bald schlüpfen werden.
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05.02.10: These New Puritans: Hidden

These new puritans: Hidden Was soll man von einem Album halten, dass mit klassischen Bläsern anfängt und dessen zweites Stück "We Want War" heisst? In jedem Fall dürfte klar sein, dass es sich damit um eine ziemlich spannende Sache handelt. Es ist erstaunlich, welche Instrumente "These New Puritans" in ihrem neuen Album "Hidden" einsetzen. Da stehen neben verschiedenen Bläsern auch noch alle möglichen Arten Schlagzeugen inkl. japanischem Taiko. Dazu noch etwas Elektronik und fertig ist eine Mischung, die ich so noch nie gehört habe. Wer auch etwas düstere Klänge mag und die Möglichkeit hat, auch mal richtig laut Musik zu hören, der sollte unbedingt zugreifen. Denn eins ist klar: Das ist keine Musik für MP3-Ohrstöpsel, sondern eher für richtige "Männerboxen". Und glücklicherweise ist auch dieses Album auf Vinyl erhältlich.
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05.01.10: NSOutlineView und reloadData:

Nach dem Ändern von Daten habe ich das NSOutlineView einfach mit reloadData: aktualisiert. Das klappte oft auch recht gut, ab und an blieb das Programm aber einfach hängen und brachte in einer Endlosschleife die Fehlermeldung: Warning: reloadData called while in the middle of doing a reloadData ! Ich bin sicher, dass ich selbst reloadData: nur an einer einzigen Stelle aufrufe, aber evtl. ruft Cocoa selbst aus irgendwelchen Gründen diese Methode auch auf. Eine einfache Lösung für das Problem konnte ich nicht finden, das beste scheint wohl das überschreiben der reloadData:-Methode zu sein:
@interface SafeOutlineView : NSOutlineView {
BOOL _isReloading;
}

@end

@implementation SafeOutlineView

- (void)reloadData {
if (!_isReloading) {
_isReloading = YES;
[super reloadData];
_isReloading = NO;
} else {
[self performSelector:@selector(reloadData) withObject:nil afterDelay:0];
}
}

@end
Rubrik: Programmierung, Objective-C/Cocoa

20.12.09: Take Abe

Take Abe: Cinemascape Vorhin habe ich nochmal kurz byte.fm eingeschaltet. Hier lief ein Special zu Musik aus Japan. Da stiess ich gerade noch auf einen Song von Take Abe mit dem Titel "And The Earth Was Covered With Snow" (den Rest werde ich mir ind er Wiederholung nochmal anhören müssen, da ich den Anfang verpasst habe). Das klang wie eine Mischung aus Kirchenmusik und Ennio Morricone. Also habe ich mal etwas rumgesucht und fand das Album Cinemascape, was wohl momentan das einzige musikalische Werk dieses Künstlers ist. Auch wenn iTunes nur 30 Sekunden Vorschau pro Titel erlaubt, fand ich das Album nach diesem Schnelldurchlauf doch ziemlich interessant. Doch welche Art Musik erwartet einen hier? Generell habe ich ja meine Probleme mit der Einstufung in Kategorien. Und hier wird es dem Hörer erst recht nicht einfach gemacht. Für mich ist es Filmmusik zu verschiedenen Filmen, die noch nicht gedreht wurden Smiley. So klingt das das erwähnte "And The Earth Was Covered With Snow nach einem Italo-Western*, während mich "Terra" an Ridley Scotts "Blade Runner" erinnert, während es bei "Cherubino" wieder zurück zum Western geht. Apple stuft das ganze als "Rock" ein, was es ganz sicher nicht ist. Aber auch der Begriff "Ambient" trifft es ganz und gar nicht, dann hier sind schon einige recht schräge Sachen dabei (z.B. "Dolls" mit herrlich knarrenden Türen). Also hilft nur selbst reinhören... Wer diese Musik jetzt nicht mag: Ich verspreche, dass es in Zukunft auch mal wieder etwas "härtere" Sachen geben wird Smiley ! * Fussnote: Eine spannende Western-Musik-Interpretation gibt es auch von Ween. Dummerweise ist mir der Titel gerade entfallen und ich muss erstmal meine Radioaufnahmen durchsuchen...
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20.10.09: Der 5-Watt-PC (Plugcomputer)

Seit einiger Zeit läuft das Bifferboard mit seinen etwa 1.5 Watt Leistungsaufnahme nun erfolgreich als Webradio-Recorder und SMB-Server. Die kleine Baufrm und die minimale Leistungsaufnahme wären eigentlich auch ideal für einen MP3-Player, wenn dafür die Leistung ausreichen würde.  Ein zusätzlicher MP3-Decoder-Chip könnte hier Abhilfe schaffen, aber nun bin ich auf eine weitere interessante Alternative gestossen - den Plugcomputer. Im Vergleich zum Bifferboard bietet der Plugcomputer mit seinem 1.2GHz ARM-Prozessor, 512MB RAM und 512MB Flash eine deutlich höhere Performance. Aufgaben, mit denen das Bifferboard überfordert ist, dürfte der Plugcomputer meist schaffen. Es gibt natürlich auch Nachteile:
  • Der Preis ist mit 99$ deutlich höher als beim Bifferboard.
  • Die Leistungsaufnahme beträgt etwa 5 Watt
  • Leider hat auch der Plugcomputer keine onboard-Soundkarte.
  • Als Schnittstellen für zuätzlichen Speicher gibt es nur einen SD-Slot und den USB-Port. Obwohl der eingesetzte Controller einen SATA-Controller mitbringt, ist dieser leider nicht nach aussen geführt.
  • Scheinbar gibt es ausser der kostenpflichtigen embedded-Java-Version von Sun (50$) momentan keine vollwertige Java Runtime. Dieses Problem sollte sich aber hoffentlich in der näheren Zukunft lösen lassen.
Alles in allem ist der Plugcomputer ein interessantes Konzept für Anwendungen, in denen eine relativ hohe Rechenleistung benötigt wird und die 7x24 Stunden laufen müssen.
  • Plugcomputer (Marvell)
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11.10.09: RubyRec: Webradio aufnehmen - aber sparsam!

Mittlerweile sind die meisten Radiosender - auch öffentlich-rechtliche auch per Internet zu hören. Die meisten Sender bieten das ganze auch als MP3-Stream an (DRS verzichtet seltsamerweise darauf und setzt mit WMA und RealAudio auf zwei proprietäre Formate). Und Software zum Aufzeichnen solcher Streams gibt es auch genügend. Unter Windows geht das z.B. sehr einfach mit Winamp/Streamripper. Eine Variante mit dem PC hat allerdings einen riesigen Nachteil: Eine solche Lösung verbraucht ordentlich Strom. Selbst ein sehr sparsamer PC dürfte kaum unter 30 Watt brauchen, die meisten "normalen" PCs noch wesentlich mehr. Das sind nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um einen solchen Rekorder rund um die Uhr laufen zu lassen.  Daher habe ich ein kleines Interface entwickelt, um Radioaufnahmen auf dem Bifferboard programmieren zu können. Dank Webinterface ist das nun sogar mit dem iPhone übers Internet programmierbar.  Die Software ist in Ruby programmiert (mein ersten Projekt in Ruby) und damit praktisch auf allen gängigen Systemen lauffähig: PC, Mac, Linux-Server, OpenWRT-Router - RubyRec sollte praktisch überall laufen. Getestet habe ich es selbst nur unter MacOS und Linux. Interessiert? Hier gibt es mehr Infos und die Software zum Runterladen.
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29.09.09: Der 1-Watt-PC (Bifferboard)

Mittlerweile wird auch im PC-Bereich auf die Leistungsaufnahme der Systeme geschaut und nicht mehr "Leistung um jeden Preis" favorisiert. Der aktuelle Netbook-Boom zeigt, dass für einige Aufgaben kleine und leistungsschwache PCs doch ausreichen. Aber auch ein Netbook bringt es noch auf etwa 30 Watt Leistungsaufnahme bei Volllast. Für einen kleinen Server, der 7x24h in Betrieb sein soll, aber kaum Leistung benötigt, ist das immer noch zuviel. Nun habe ich eine spannende Alternative gefunden: das Bifferboard. Die Technik dieses "Computers" kann mit aktuellen PCs nicht mithalten und entspricht etwa dem Stand Mitte der 90er Jahre. Ein 486-SX kompatibler Prozessor mit 150MHz und 32MB Hauptspeicher, allerdings ein Fast-Ethernet-Interface und ein USB 2.0-Controller. Aber warum sollte man dann so etwas überhaupt entwickeln? Ganz einfach: Weil diese Leistung für einige Sachen ausreicht.  Vor allem hat das Bifferboard ein paar gewichtige Vorteile:
  • Die Leistungsaufnahe beträgt im Betrieb nur 1-2 Watt (etwa 0.5W werden alleine von der Ethernet-Schnittstelle verbraucht).
  • Das Board ist mit 68mm x 28mm x 19mm extrem klein.
  • Mit 30 £ ist das Bifferboard billig.
  • Durch den 486er-Prozessor lassen sich übliche Linux-Distributionen sehr gut nutzen und benötigen keine Crosscompiler.
  • Die wichtigsten Schnittstellen sind schon vorhanden.
Gerade die sehr geringe Leistungsaufnahme macht das Bifferboard für Aufgaben interessant, die für übliche Mikrocontroller zu komplex sind (wer mal versucht hat, einen TCP/IP-Stack auf einem AVR zu programmieren, wird das verstehen), für die ein vollwertiger PC aber zu leistungsfähig, zu gross und zu stromhungrig ist. Ein kleiner Haken sei noch angemerkt: Da der integrierte Flash-Speicher mit 1MB sehr knapp bemessen ist, passt hier nur der Linux-Kernel hinein. Um ein lauffähiges System zu erhalten, ist man dann auf einen USB-Stick als Massenspeicher angewiesen. Da nur ein USB-Port zur Verfügung steht, muss man für den Anschluss weiterer USB-Geräte einen USB-Hub zwischenschalten. Auch wenn das die Performance kaum beeinflussen dürfte, sind herkömmliche USB-Hubs üblicherweise grösser als das Bifferboard selbst. Für sehr kleine Geräte könnte das wieder problematisch sein. Hier mal ein paar Anwendungsideen:
  • Ethernet/Seriell-Konverter
  • Webradio-Recorder
  • Webinterface für Mikrocontroller-Steuerungen
Fazit: Ein schönes Spielzeug für Linux-Fans und Elektronik-Bastler, aber natürlich kein echter PC-Ersatz.
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16.09.09: Review: UNI-T UT2062CE 60 MHz Digital Speicher Oszilloskop

In letzter Zeit sind die Preise für digitale Speicheroszilloskope durch einige chinesische Anbieter deutlich nach unten gerutscht. Die "klassischen" Anbieter wie HP, Tektronix u.a. stört das noch nicht, da die Zielgruppe für die China-Modelle wohl eher Leute sind, die sich eh kein Gerät der grossen Hersteller gekauft hätten. Der Fokus dieser günstigen Speicheroszilloskope sind wohl eher Bastler, die das Gerät nicht 8 Stunden täglich nutzen. Aber was bekommt man eigentlich für sein Geld? Ich habe mir kürzlich ein UNI-T UT2062CEgelegt und werde hier über einige Erfahrungen zum Gerät schreiben. Das soll kein vollständiger systematischer Test sein, sondern eher ein paar Bemerkungen zu Sachen, die mir selbst positiv oder negativ auffallen.

Genereller Eindruck

Die Mechanik macht einen brauchbaren Eindruck, die Verarbeitungsqualität ist nicht schlecht. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff. Ein Haken ist der eingebaute Lüfter, der doch deutlich hörbar ist. Allerdings hatte ich dieses Problem auch mit einem früheren Speicheroszilloskop von Philips. Vermutlich geht nicht nicht um die Abführung grosser Hitze, sondern eher darum, die Wandler relativ kühl zu halten. Wenn der Lüfter stört, kann man das Gerät aber einfach ausschalten, denn es ist in wenigen Sekunden wieder einsatzbereit, was ein deutlicher Vorteil gegenüber Geräten mit Bildröhre ist, die meist einige Zeit brauchen, bis wieder ein Strahl erkennbar ist. Das Gehäusedesign ist eigentlich recht clever, da man das Gerät stehend und liegend betreiben könnte. Allerdings hat es der Hersteller geschafft, auf der Rückseite einen zusätzlichen Triggereingang anzubringen, der aufgrund des eingesetzten BNC-Steckers soweit aus dem Gehäuse herausragt, dass eben genau der liegende Einsatz nicht möglich ist, da das Gerät dann nicht auf den
4 Füssen steht. Vermutlich hat der Hersteller das erst gemerkt, nachdem man die Buchse dann eingebaut hatte. Eine Abhilfe kann man selbst schaffen, indem man etwas grössere Gummifüsse an der Rückseite anklebt, die höher als die BNC-Buchse sind. 

USB-Anschluss

An der Front findet man eine USB-Buchse, die als Anschluss für einen normalen USB-Speicherstick dient. Damit lassen sich Messwerte, Konfiguration und Bildschirmfotos auf dem USB-Stick speichern. Mit einem USB-Stick, der am PC problemlos lief, hatte das Gerät bei mir Probleme. Der Stick wurde nicht korrekt erkannt. Mit einem anderen ging es problemlos. Systematischer habe ich dieses Problem nicht untersucht, da es mir reicht, einen funktionierenden Stick zu haben. Bildschirmfotos werden in der nativen Auflösung des Displays von 320x240 Pixeln ausgegeben. Das ergibt natürlich recht winzige Bilder, die nicht unbedingt für grossformatige Projektionen zu gebrauchen sind. Weiterhin wird der Bildschirminhalt mit allen Anzeigen 1:1 gespeichert. Eine Möglichkeit, gewisse Informationen im Bildschirmfoto auszublenden gibt es nicht. Das ist sicher nicht extrem kritisch, aber eine etwas besser auflösende Ausgabe direkt am Gerät wäre natürlich ganz nett. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, die Samplewerte selbst zu speichern und daraus am PC dann selbst Grafiken zu produzieren. Hier sind dann deutlich höhere Auflösungen möglich - mit etwas Aufwand natürlich.
Rubrik: Elektronik

09.09.09: byte.fm

Nachdem ich vor längerer Zeit mal etwas durch verschiedene Webradios durchgezappt habe, musste ich feststellen, dass das (damals) doch keine Alternative zu "normalem" Radio war. Das lag vor allem daran, meist Musik ohne Moderation hintereinander gespielt wurde, was ich auch mit der Zufallswidergabe im iTunes schaffe. Andere Sender hatten sich auf sehr enge Sparten konzentriert, was auch nicht das war, was ich suchte. Doch jetzt habe ich endlich etwas spannendes gefunden: byte.fm ist Radio der Art, wie es im "richtigen" Radio leider nicht mehr zu finden ist. Die Musik ist abwechslungsreich, es gibt eigentlich für jeden Geschmack etwas. Die einzelnen Sendungen laufen meist 1-2 Stunden und sind moderiert. Die Moderation ist dabei glücklicherweise Dadurch bekommt man auch wieder Hintergrundinformationen, die im Radio ansonsten kaum noch zu hören sind. Wirklich überzeugt hat man dann am Dienstagabend eine Sendung über den Komponisten Moondog, die sich über 2 Stunden Zeit nahm, den Weg dieses recht seltsamen Künstlers zu verfolgen. 
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