Der Musik-Blog

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04.05.11: Heisse Frösche und anderes

Im Moment stösst man ja häufiger auf Songs, die sich mit Radioaktivität beschäftigen. Dadurch entdeckte ich mal wieder einen neuen Künstler: Fred Small. Stilistisch ist er recht schwer einzustufen, teilweise steht er in der Folk-Tradition von Pete Seeger, kann aber auch witzig und etwas zynisch sein wie Tom Lehrer. Wer den Humor von Tom Lehrer zu schätzen weiss, findet bei Fred Small auch ein paar sehr nette Stücke. Mein absoluter Liebling: "Hot frogs on the loose". Der Song basiert auf einer wahren Geschichte: Arbeiter in einem Kraftwerk in der Nähe von Knoxville berichteten von radioaktiven Fröschen, die regelmässig Alarme auslösten. Die Frösche waren in einem Abwasserbecken einer Kernforschungsanstalt aufgewachsen, in denen in den 40er und 50er Jahren radioaktive Abfälle gelagert wurden. Dadurch waren diese Frösche schwach radioaktiv und mussten durch Froschzäune am Ausbrechen gehindert werden. Die Geschichte ist so absurd, dass es eigentlich nicht mehr viel für eine witzige Umsetzung brauchte. Trotzdem sollte man sich unbedingt anhören, wie das Publikum in Frösche und die verängstige Öffentlichkeit aufgeteilt und zur Mitarbeit motiviert wird! Leider nicht auf Youtube zu finden, daher verweise ich mal auf den iTunes Music Store. Falls jemand den Song dort kaufen möchte, so sollte er übrigens entweder das ganze Album kaufen (darauf finden sich noch einige andere schöne Songs), oder wenigstens das Intro mitkaufen (ist leider ein seperater Track).
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31.12.10: Die schwarzen Alben

Das Jahr geht seinem Ende entgegen und es ist natürlich wieder mal Zeit für einen Rückblick. In diesem Jahr will ich mich mal wieder dem Thema Musik annehmen. Nun könnte ich hier meine 10 Lieblingsalben des Jahres vorstellen, aber Listen gibt es auch schon genügend. Daher gibt es einen kleinen Blick auf Musik, die ich im letzten Jahr für mich entdeckt habe. Auch da gäbe es so einige, daher beschränke ich mich mal auf 3 Alben, die eine Gemeinsamkeit haben: Ein ziemlich dunkles Cover. Dann hört es aber mit den Gemeinsamkeiten schon auf. Anfangen will ich mit "Hidden" von These New Puritans. Dazu gibt es zwar schon einen früheren Blogeintrag, aber das Album soll hier doch nochmal erwähnt werden. Die Kombination von düsterer schlagzeug-orientierter Musik mit Bläserarrangements finde ich immer noch höchst reizvoll. Da man aber nicht zu jeder Zeit solche "Männermusik" hören will, gibt es als nächstes gleich das Gegenteil davon: Gisbert von Knyphausens ""Hurra! Hurra! So nicht". Auch wenn ich das deutsche Wort "Liedermacher" nicht ganz passend finde, ist "Singer/Songwriter" wohl auch nicht ganz die richtige Klassifikation. Na egal, wie man das nun einstufen mag, die Musik hat eine gewisse Melancholie, ist aber doch durchweg positiv eingestellt. Mein Lieblingssong von diesem Album: "Kräne". Und zum Schluss noch etwas von einer Künstlerin, die mit mir die Liebe zu Zürich teilt. Sophie Hunger ist eine der wenigen schweizer Künstlerinnen, die auch ausserhalb der Landesgrenzen eine grössere Popularität erreicht hat. Die Album "1983" überzeugt durch ein enorme Vielfalt von jazzigen bis hin zu poppigen Songs. Hier wird es wieder recht schwierig für mich, den besten Song zu benennen, aber ich entscheide mich hier mal für "Train People".
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08.10.10: Die Länge machts

Heute mal eine Songliste der besonderen Art: extrem lange Songs. Mittlerweile sind ja Stücke zwischen 4 und 5 Minuten nichts spezielles mehr und die werden auch noch im Radio gespielt, aber es gibt da natürlich noch Sachen, die weit über das hinausgehen.  Also hab ich mal meine Musiksammlung durchkramt und geschaut, was sich da so findet. Das Ergebnis war überraschend: es fanden sich doch sehr viele sehr lange Songs, so dass mir die Auswahl nicht leicht fällt. Klassik- und Jazz-Einspielungen bleiben hier mal aussen vor. Durch die Länge bedingt, werden sich hier keine klassischen Popsongs finden, sondern vor allem Songs von Bands, die gerne auch mal etwas längere instrumentale Passagen einbauen.
  • City: Am Fenster (17:25)
    Ein Wahnsinns-Song und wohl auch einer der Gründe, warum City als eine der wenigen DDR-Bands auch im Westen Deutschlands einigen Leuten bekannt war.
  • Porcupine Tree: Anesthesize (17:42)
    Dieser Band gelingt es immer wieder komplexe Songs zu entwickeln, die selbst dann nicht langweilig werden, wenn sie mal richtig lang werden. Und auch das dazugehörige Album "Fear of a blank planet" ist unbedingt hörenswert.
  • Nick Cave & The Bad Seeds: O'Malleys Bar (14:28)
    Das Album trägt schon den bezeichnenden Titel "Murder Ballads" und die Texte dürften sicher nicht jeden ansprechen. Musikalisch aber ganz sicher ein sehr spannendes Album mit vielen Gastmusikern ("Where the Wild Roses Grow" mit Kylie Minogue dürfte vielen bekannt sein). "O'Malleys Bar" beschreibt die
  • The Doors: The End (11:38)
    Ganz sicher kein unbekannter Song, den Oliver Stone an den Anfang (!) seines Meisterwerkes "Apocalypse Now" setzte.
  • Sisters of Mercy: This corrosion (10:16)
    Hier bin ich nicht sicher, wie diese Länge zustande kommt. Sicher gab es hiervon eine kürzere Version, schwer vorstellbar, dass dieser Song es in dieser Länge in den 80ern in die Hitparade geschafft hat.
  • Tool: The Grudge (8:36)
    Auch wenn es dieser Song nicht mal auf 9 Minuten bringt, darf Tool in dieser Sammlung doch nicht fehlen, denn Tool sind Meister darin, Songs auszudehnen. Auch wenn da einige längere Songs von ihnen gäbe, möchte ich diesen doch hier erwähnen, da es für mich einer meiner Lieblings-Tool-Songs ist.
Auf offensichtliche Beispiele wie Pink Floyd oder andere sehr bekannte Songs habe ich übrigens bewusst verzichtet ("No stairway to heaven!"). Was mich gerade wieder an einen schönen Film aus den 90ern erinnert...
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26.09.10: Tom Lehrer

Tom Lehrer Heute mal wieder etwas ganz Exotisches. Bei Byte.fm stosse ich ja immer mal wieder auf Musiker, von denen ich noch nie zuvor etwas gehört habe. Jetzt ist es wieder so weit, jemanden vorzustellen: Tom Lehrer. Wer eine Mischung aus Musik und Comedy mag, sollte hier unbedingt reinhören. Seine Songs stammen allesamt aus den 50er und 60er Jahres des letzten Jahrhunderts. 2000 ist ein 3CD-Boxset mit allen seinen Aufnahmen veröffentlich worden, das leider nur zu enormen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen ist. Aber als Überblick sind die Live-Aufnahmen auf "That was the Year that was" zu empfehlen, dieses Album ist noch recht gut erhältlich (nur nicht im iTunes Store). Und da Tom Lehrer auch noch Mathematikprofessor war, gibt es auch ein paar Gags, die den mathematisch interessierten Hörer ansprechen: "Don't panic, base 8 is just like base 10 really if you're missing 2 fingers".
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05.02.10: These New Puritans: Hidden

These new puritans: Hidden Was soll man von einem Album halten, dass mit klassischen Bläsern anfängt und dessen zweites Stück "We Want War" heisst? In jedem Fall dürfte klar sein, dass es sich damit um eine ziemlich spannende Sache handelt. Es ist erstaunlich, welche Instrumente "These New Puritans" in ihrem neuen Album "Hidden" einsetzen. Da stehen neben verschiedenen Bläsern auch noch alle möglichen Arten Schlagzeugen inkl. japanischem Taiko. Dazu noch etwas Elektronik und fertig ist eine Mischung, die ich so noch nie gehört habe. Wer auch etwas düstere Klänge mag und die Möglichkeit hat, auch mal richtig laut Musik zu hören, der sollte unbedingt zugreifen. Denn eins ist klar: Das ist keine Musik für MP3-Ohrstöpsel, sondern eher für richtige "Männerboxen". Und glücklicherweise ist auch dieses Album auf Vinyl erhältlich.
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20.12.09: Take Abe

Take Abe: Cinemascape Vorhin habe ich nochmal kurz byte.fm eingeschaltet. Hier lief ein Special zu Musik aus Japan. Da stiess ich gerade noch auf einen Song von Take Abe mit dem Titel "And The Earth Was Covered With Snow" (den Rest werde ich mir ind er Wiederholung nochmal anhören müssen, da ich den Anfang verpasst habe). Das klang wie eine Mischung aus Kirchenmusik und Ennio Morricone. Also habe ich mal etwas rumgesucht und fand das Album Cinemascape, was wohl momentan das einzige musikalische Werk dieses Künstlers ist. Auch wenn iTunes nur 30 Sekunden Vorschau pro Titel erlaubt, fand ich das Album nach diesem Schnelldurchlauf doch ziemlich interessant. Doch welche Art Musik erwartet einen hier? Generell habe ich ja meine Probleme mit der Einstufung in Kategorien. Und hier wird es dem Hörer erst recht nicht einfach gemacht. Für mich ist es Filmmusik zu verschiedenen Filmen, die noch nicht gedreht wurden Smiley. So klingt das das erwähnte "And The Earth Was Covered With Snow nach einem Italo-Western*, während mich "Terra" an Ridley Scotts "Blade Runner" erinnert, während es bei "Cherubino" wieder zurück zum Western geht. Apple stuft das ganze als "Rock" ein, was es ganz sicher nicht ist. Aber auch der Begriff "Ambient" trifft es ganz und gar nicht, dann hier sind schon einige recht schräge Sachen dabei (z.B. "Dolls" mit herrlich knarrenden Türen). Also hilft nur selbst reinhören... Wer diese Musik jetzt nicht mag: Ich verspreche, dass es in Zukunft auch mal wieder etwas "härtere" Sachen geben wird Smiley ! * Fussnote: Eine spannende Western-Musik-Interpretation gibt es auch von Ween. Dummerweise ist mir der Titel gerade entfallen und ich muss erstmal meine Radioaufnahmen durchsuchen...
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11.10.09: RubyRec: Webradio aufnehmen - aber sparsam!

Mittlerweile sind die meisten Radiosender - auch öffentlich-rechtliche auch per Internet zu hören. Die meisten Sender bieten das ganze auch als MP3-Stream an (DRS verzichtet seltsamerweise darauf und setzt mit WMA und RealAudio auf zwei proprietäre Formate). Und Software zum Aufzeichnen solcher Streams gibt es auch genügend. Unter Windows geht das z.B. sehr einfach mit Winamp/Streamripper. Eine Variante mit dem PC hat allerdings einen riesigen Nachteil: Eine solche Lösung verbraucht ordentlich Strom. Selbst ein sehr sparsamer PC dürfte kaum unter 30 Watt brauchen, die meisten "normalen" PCs noch wesentlich mehr. Das sind nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um einen solchen Rekorder rund um die Uhr laufen zu lassen.  Daher habe ich ein kleines Interface entwickelt, um Radioaufnahmen auf dem Bifferboard programmieren zu können. Dank Webinterface ist das nun sogar mit dem iPhone übers Internet programmierbar.  Die Software ist in Ruby programmiert (mein ersten Projekt in Ruby) und damit praktisch auf allen gängigen Systemen lauffähig: PC, Mac, Linux-Server, OpenWRT-Router - RubyRec sollte praktisch überall laufen. Getestet habe ich es selbst nur unter MacOS und Linux. Interessiert? Hier gibt es mehr Infos und die Software zum Runterladen.
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09.09.09: byte.fm

Nachdem ich vor längerer Zeit mal etwas durch verschiedene Webradios durchgezappt habe, musste ich feststellen, dass das (damals) doch keine Alternative zu "normalem" Radio war. Das lag vor allem daran, meist Musik ohne Moderation hintereinander gespielt wurde, was ich auch mit der Zufallswidergabe im iTunes schaffe. Andere Sender hatten sich auf sehr enge Sparten konzentriert, was auch nicht das war, was ich suchte. Doch jetzt habe ich endlich etwas spannendes gefunden: byte.fm ist Radio der Art, wie es im "richtigen" Radio leider nicht mehr zu finden ist. Die Musik ist abwechslungsreich, es gibt eigentlich für jeden Geschmack etwas. Die einzelnen Sendungen laufen meist 1-2 Stunden und sind moderiert. Die Moderation ist dabei glücklicherweise Dadurch bekommt man auch wieder Hintergrundinformationen, die im Radio ansonsten kaum noch zu hören sind. Wirklich überzeugt hat man dann am Dienstagabend eine Sendung über den Komponisten Moondog, die sich über 2 Stunden Zeit nahm, den Weg dieses recht seltsamen Künstlers zu verfolgen. 
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21.09.08: Vögel - Lieben oder hassen?

Vögel Das Vögel auch in irgendwelchen Musikstücken vorkommen, mag niemanden erstaunen. Erstaunlich ist allerdings, dass sie heftige Reaktionen auslösen. So haben die Eels im Jahr 2000 ganz klar angegeben "I like birds". Ich auch Smiley. Aber was ist das? Da stiess ich doch heute auf den Song "Tell me" von Cocoon. Dort gibt es das genaue Gegenteil zu hören: ca. 1 Minute lang "I hate Birds". Auch wenn ich diesen Satz nicht unbedingt begrüssen kann, so ist das Album "My friends died all in a plane" doch ausgesprochen hörenswert und die Band ist im November in Zürich in der Hafenkneipe live zu sehen.
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20.05.08: Hallelujah

Leonard Cohen Und wieder mal ein Blick auf einen Song, an dem sich viele versuchen mussten:Leonard Cohens "Hallelujah". Wenn man sich den Artikel in der englischen Wikipedia anschaut, dann gibt es wohl wenige Leute, die hier keine eigene Coverversion ausprobieren mussten. Die bekannteste Version dürfte wohl nicht das Cohen-Original, sondern die Cover-Version von Jeff Buckley sein. Glücklicherweise ist das Ausnahme-Album "Grace", das diesen Song enthält mittlerweile wieder auf Vinyl erhältlich (da darf ich nicht daran denken, wieviel ich für meine "Simply Vinyl"-Ausgabe bezahlt habe). Unter den anderen spannenden Coverversionen ist sicher auch die von Willie Nelson vom Album Songbird (auch das ist auf Vinyl zu bekommen). Allerdings scheint es, dass das auch ein Song ist, vom dem extrem viele schlechte Coverversionen existieren. Das mag daran liegen, dass man am Tempo kaum etwas ändern kann (K D Lang probiert es langsamer und macht daraus ein Schlaflied) und auch ein "zerrocken" ist nicht so richtig machbar. Da der Song auch spärlich instrumentiert ist, lässt sich auch in dieser Richtung nicht mehr viel machen. Insofern bleiben alle Versionen doch sehr nahe am Original. Ich erspare mir allerdings, diese Versionen aufzuzählen.  In die Kategorie "interessant" fällt noch die Version einen französischen Künstlers, der einfach kein "H" herausbekommt, weshalb es zum "Alluluia" wird.
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02.05.08: Musik für die Insel

Insel (c) 2007 by Daniel Matuschek Diese Frage kennt man ja: "Welche Musik würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?". Nehmen wir mal an, es dürfte nur eine einzige LP sein. Obwohl meine LP- und CD-Sammlung nicht gerade klein ist und ich viele Sachen davon gerne und oft höre, würden es doch wenige Sachen mit auf die Insel schaffen. Bruce Springsteens "Nebraska" ist zwar eine tolle Scheibe, aber wenn ich sie jeden Tag hören sollte, wäre das wohl etwas zu viel des Guten. Also bleiben nur Sachen übrig, die auf einer LP möglichst unterschiedliche Sachen kombinieren. Und da mir da gerade eine neue Scheibe über den Weg gelaufen ist, gibt es hier mal gleich meine Top-4-Inseltitel (ohne Rangfolge).
  • Bran Van 3000: Glee
    Das Erstlingswerk dieser kanadischen Gruppe fängt recht sperrig an. Aber je länger man reinhört, desto spannender wird es. Ein eindeutiger Stil ist nicht erkennbar - und genau das ist es, was dieses Album so besonders macht. Der Nachfolger Discosis ist zwar immer noch sehr gut, kann mit diesem Album trotz vielen Gastmusikern aber nicht mithalten.
  • Gnarls Barkley: St. Elsewhere (auch auf Vinyl erhältlich)
    Die Single Crazy lief 2006 doch arg oft im Radio. 2 Jahre später merke ich allerdings, dass sie wohl zu recht so oft lief. Denn im Gegensatz zu anderen Songs, die man irgendwann einfach nicht mehr hören kann (meistgehasst: "Live is Life"), finde ich diesen Titel auch heute noch spannend. Der Rest der Platte kann da durchaus mithalten und bietet immer noch genügend Abwechslung für die Insel.
  • Yeasayer: All Hour Cymbals
    Meine letzte Entdeckung. Während ich mit dem meisten, was unter derKategorie "World Music" läuft, nicht viel anfangen kann, ist das ein Album, was micht wirklich begeistert. Das liegt wohl daran, dass sich die verschiedenen Stile hier wundervoll vermischen. Denn im Wesentlichen handelt es sich ganz klar um westliche Popmusik. Aber spannend wird das ganze durch verschiedene Einflüsse aus dem arabischen und afrikanischen Raum. So muss Weltmusik klingen - auch wenn Puristen das wohl nicht akzeptieren werden.
  • Get Well Soon: Rest Now Weary Head (auch auf Vinyl erhältlich)
    Musik aus Wenn man sich die Verkaufszahlen von deutscher Musik anschaut, dannkönnte man vermuten, dass es ausser Herbert Grönemeyer nicht mehr viel anderes gibt. Dabei gibt es durchaus abwechslungsreichere Musik aus Deutschland. Eine Entdeckung der letzten Zeit ist diese Scheibe. Auch hier findet man einen Mix aus verschiedenen Stilen. Und eine nette Coverversion von Underworlds "Born Slippy Nuxx" ist auch dabei, obwohl diese recht nahe am - zugegebenermassen ziemlich genialen - Original bleibt. 
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07.11.07: Such A Surge: Der Surge Effekt

Der Surge Effekt Heute habe ich mal wieder eine etwas ältere Platte herausgekramt: "Der Surge Effekt" der mittlerweile aufgelösten Braunschweiger Band "Such A Surge". Erstaunlich: Diese Platte ist mittlerweile fast 8 Jahre alt, aber die Texte sind erstaunlich aktuell. Musikalisch ist diese LP recht massentauglich, nicht umsonst war das das meistverkaufte Album von Such a Surge. Und schon die ersten beiden Stücke "Mein Weg" und "Silver Surger" machen Lust, beide Scheiben durchzuhören. Gerade wer den aktuellen angesagten deutschen Rappern nichts abgewinnen kann, findet hier eine Alternative, deren Texte man auch als Erwachsener noch anhören kann. Die Vinyl-Version besteht aus 2 Scheiben, die Qualität ist auch gut. Natürlich ist das keine Musik, bei der man versucht kleinste Details rauszuhören - und das ist auch gut so.

07.09.07: Xavier Rudd

Xavier Rudd Heute abend gab der Australier Xavier Rudd im Zürcher Rohstofflager ein grandioses Konzert. Schon zu beobachten, wie er gleichzeitig (!!!) 4 Instrumente spielt, ist ein Vergnügen. Auch Xavier Rudd bereitete es sichtlich Vergnügen, in Zürich zu spielen. Inklusive Zugaben dauerte die Vorstellung dann über zweieinhalb Stunden - reichlich Gegenwert für die 38 Franken Eintritt. Wer noch die Möglichkeit hat, eines der weiteren Konzerte der Europatour zu besuchen, dem möchte ich unbedingt an Herz legen, die Gelegenheit nicht zu verpassen. Übrigens: Wem diese Musik gefällt, der sollte mal in die CD "Anonymous" von Tomahawk reinhören. Der Stil ist etwas härter und die musikalischen Vorlagen liegen im Gegensatz zu Xavier Rudd nicht bei den australischen, sondern bei den nordamerikanischen Ureinwohnern. Dennoch wird man einige Parallelen finden.
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02.07.07: Working Class Hero

John Lennon Im Australienurlaub lief regelmässig im Radio eine Coverversion von "Working Class Hero" von Green Day. Dabei kam mir die Version von Marianne Faithful (vom Album Broken English) in den Sinn. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir noch nicht bewusst war, dass das Original von John Lennon war (vom Album John Lennon and the Plastic Ono Band). Nun musste ich doch mal nachforschen, wer diesen Song wohl noch alles gecovert hat. Dabei stiess ich auf einige andere spannende Versionen: So findet man den Song auch als Bonustrack auf der CD Send away the Tigers von den Manic Street Preachers, auch Ozzy Osbourne und The King haben ihn gecovert. Und als wäre das nicht genug, findet sich auch noch eine Version von Marylin Manson (und die ist wirklich hörenswert!). Die Green Day-Version findet man übrigens auf der CD Make Some Noise. Hierbei handelt es sich um ein Projekt von Amnesty International um auf die Lage der Menschen in Darfur hinzuweisen. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieser CD kommen Amnesty International zugute. Übrigens: Sämtliche Einnahmen aus Amazon-Bestellungen, die über einen Klick auf dieser Webseite getätigt werden, gehen vollumfänglich als Spende an Amnesty International (also nicht nur die Links auf dieser Seite).
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26.06.07: Nach Luther nun Elsterglanz

Elsterglanz Heute erhielt ich die 2. Anfrage, ob ich die Band "Elsterglanz" kenne. Natürlich kannte ich die nicht, aber die Tatsache, dass 2 Menschen unabhängig voneinander auf die Idee kamen, mich nach dieser Band zu fragen, weckte dann doch mein Interesse. Elsterglanz scheint die erste Band aus Eisleben zu sein, die es zumindest im näheren Umkreis zu einem gewissen Ruhm gebracht hat. Alleine die Verkaufzahlen ihrer CDs, die auf Ihrer Webseite zu finden sind, zeugen von einer steilen Karriere. Aber nicht nur das - es gibt sogar schon einen organisierten Fanclub. Schön sind auch die Lyrics mit netten Worten aus dem Mansfelder Land wie "Arschkrampe", "Schäddel" oder "Kakeln". Empfehlenswert ist es, einfach mal auf deren Webseite zu gehen und den Gesprächen auf der Toilette zuzuhören (einfach etwas warten, bis die Action losgeht).  Dabei erfährt man z.B. auch etwas über den Heiligen Kran und alternative Einsatzmöglichkeiten für Starthilfekabel. Falls es Probleme mit dem Quicktime-Plugin gibt, so ist die entsprechende MP3-Datei direkt hier zu finden. Wem das nicht reicht, der findet auf Youtube auch noch ein Video zum Song "De Mutter von James Bond" und viele andere Videos der Band. Ob die Band an die Popularität von Martin Luther anknüpfen kann ist momentan noch fraglich, aber sie sind wohl auf dem besten Wege.
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23.03.07: Gemeinsames Konzert von Konstantin Wecker und Pippo Pollina

Pippo Pollina Nach ca. 15 Jahren sind Konstantin Wecker und Pippo Pollina wieder auf einer gemeinsamen (wenn auch recht kurzen) Tournee. Am gestrigen Abend spielten die beiden zusammen im Albisgüetli. Die Besucher dürften andere gewesen sein, als bei der jährlichen SVP-geprägten Albisgüetli-Tagung, die nicht gerade für Toleranz bekannt ist. Den ersten Teil bestritten die beiden meist abwechselnd, die zweite Hälfte grösstenteils gemeinsam. Und gerade diese gemeinsamen Songs waren das Highlight das Abend. Jacques Brels Amsterdam wollten die beiden noch nicht zusammen interpretieren, weshalb Konstantin Wecker hier nur eine Einstimmung lieferte und Pippo Pollina den Song alleine interpretierte. Später folgten dann u.a. "Bella Ciao" und "Questa nuova realta", die man sicherlich als Highlight das Abends bezeichnen kann. Hier spürte man, dass die beiden sichtbar Freude an diesem gemeinsamen Auftritt hatten.
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13.12.06: Tool - Konzertbericht

Soeben komme ich vom Tool-Konzert. Um es vorweg zu nehmen: ein absolutes Highlight! Aber ich sollte vorne anfangen. Als Vorgruppe spielten Mastodon - klassischer Heavy Metal der "Schrei-dich-frei"-Fraktion. Ein Teil der Anwesenden fand das auch recht nett, ich persönlich hätte drauf verzichten können. Um Punkt 21 Uhr starten Tool. Während die erste Hälfte des Konzertes eher ruhig war und man auch Zeit für die optischen Details hatte, steigerte sich das Tempo in der zweiten Hälfte deutlich. Die Band blieb ihrem Stil treu, indem immer wieder längere sehr ruhige Instrumentalpassagen für etwas Ruhe (vor dem Sturm) sorgen. Das Konzert war eine begeisternde Show mit viel Video, Licht- und Lasereffekten,  die nach ca. 1:50h leider vorbei war. Auf eine Zugabe wurde verzichtet - was hier absolut korrekt war, da diese wohl nicht so recht ins Gesamtkonzept gepasst hätte (an anderer Stelle hätte ich das sonst gnadenlos angemeckert). Einen besonderen Gruss möchte ich auch an den Hot-Dog-Stand vor dem Hallenstadion richten. Während drinnen die Preise normal waren (4.50 CHF für ein Bier), kostet ein Hot-Dog vor dem Hallenstadion ganze 6 Franken! Und natürlich gab es eine Menge hungriger Leute (wie mich), die auch für diesen Preis ein Hot-Dog kauften.
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13.12.06: Tool in Zürich

Heute spielen Tool im Hallenstadion Zürich. Hoffem wir mal, dass das Konzert genau so gut wird wie ihr Gig beim Southside Festival 2001.
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05.11.06: Amsterdam

Beim Hören des I Muvrini-Albums "A Strada" stiess ich heute auf eine Coverversion von Jacques Brels "Amsterdam". Da ich bereits eine Version von Pippo Pollina kannte, interessierte mich, wieviele verschiedene Cover-Versionen es wohl von diesem Song geben mag. Das Ergebnis war wirklich erstaunlich: Der iTunes Music Store findet 150 Songs mit dem  "Amsterdam". Nicht alle davon sind Cover-Versionen des Jacques-Brel-Songs (so ausgefallen ist der Titel nun auch nicht), aber nach dem Durchklicken würde ich tippen, dass gut 20-30 Coverversionen existieren.  Von David Bowie existieren sogar 2 Versionen: Einmal Solo und einmal zusammen mit Ute Lemper. Parabellum macht daraus gar einen Punk-Rock-Song.
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03.10.06: Waliselle(n)

Muss man Wallisellen kennen? Eher nicht, denn wirklich umwerfende Sachen gibt es über diesen Vorort von Zürich nicht zu erzählen. Andererseits könnte doch interessant sein, was die Autobahnzubringer vom Aarau mit Wallisellen zu tun haben. Oder gibt es sogar eine Verbindung zum Wallis? Und wie verhält es sich mit Bränden in Luzern? Hielten früher mehr Züge in Olten? Wer diese und andere wichtige Sachen erfahren will, dem sei der Song Walliselle von Stiller Has ans Herz gelegt. Wer allerdings schon generelle Probleme mit dem Verstehen des Schweizerdeutsch hat, für den dürfte es aber sehr schwierig werden, davon irgendetwas zu verstehen.
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