Music and more

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04.05.11: Heisse Frösche und anderes

Im Moment stösst man ja häufiger auf Songs, die sich mit Radioaktivität beschäftigen. Dadurch entdeckte ich mal wieder einen neuen Künstler: Fred Small. Stilistisch ist er recht schwer einzustufen, teilweise steht er in der Folk-Tradition von Pete Seeger, kann aber auch witzig und etwas zynisch sein wie Tom Lehrer. Wer den Humor von Tom Lehrer zu schätzen weiss, findet bei Fred Small auch ein paar sehr nette Stücke. Mein absoluter Liebling: "Hot frogs on the loose". Der Song basiert auf einer wahren Geschichte: Arbeiter in einem Kraftwerk in der Nähe von Knoxville berichteten von radioaktiven Fröschen, die regelmässig Alarme auslösten. Die Frösche waren in einem Abwasserbecken einer Kernforschungsanstalt aufgewachsen, in denen in den 40er und 50er Jahren radioaktive Abfälle gelagert wurden. Dadurch waren diese Frösche schwach radioaktiv und mussten durch Froschzäune am Ausbrechen gehindert werden. Die Geschichte ist so absurd, dass es eigentlich nicht mehr viel für eine witzige Umsetzung brauchte. Trotzdem sollte man sich unbedingt anhören, wie das Publikum in Frösche und die verängstige Öffentlichkeit aufgeteilt und zur Mitarbeit motiviert wird! Leider nicht auf Youtube zu finden, daher verweise ich mal auf den iTunes Music Store. Falls jemand den Song dort kaufen möchte, so sollte er übrigens entweder das ganze Album kaufen (darauf finden sich noch einige andere schöne Songs), oder wenigstens das Intro mitkaufen (ist leider ein seperater Track).
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31.12.10: Die schwarzen Alben

Das Jahr geht seinem Ende entgegen und es ist natürlich wieder mal Zeit für einen Rückblick. In diesem Jahr will ich mich mal wieder dem Thema Musik annehmen. Nun könnte ich hier meine 10 Lieblingsalben des Jahres vorstellen, aber Listen gibt es auch schon genügend. Daher gibt es einen kleinen Blick auf Musik, die ich im letzten Jahr für mich entdeckt habe. Auch da gäbe es so einige, daher beschränke ich mich mal auf 3 Alben, die eine Gemeinsamkeit haben: Ein ziemlich dunkles Cover. Dann hört es aber mit den Gemeinsamkeiten schon auf. Anfangen will ich mit "Hidden" von These New Puritans. Dazu gibt es zwar schon einen früheren Blogeintrag, aber das Album soll hier doch nochmal erwähnt werden. Die Kombination von düsterer schlagzeug-orientierter Musik mit Bläserarrangements finde ich immer noch höchst reizvoll. Da man aber nicht zu jeder Zeit solche "Männermusik" hören will, gibt es als nächstes gleich das Gegenteil davon: Gisbert von Knyphausens ""Hurra! Hurra! So nicht". Auch wenn ich das deutsche Wort "Liedermacher" nicht ganz passend finde, ist "Singer/Songwriter" wohl auch nicht ganz die richtige Klassifikation. Na egal, wie man das nun einstufen mag, die Musik hat eine gewisse Melancholie, ist aber doch durchweg positiv eingestellt. Mein Lieblingssong von diesem Album: "Kräne". Und zum Schluss noch etwas von einer Künstlerin, die mit mir die Liebe zu Zürich teilt. Sophie Hunger ist eine der wenigen schweizer Künstlerinnen, die auch ausserhalb der Landesgrenzen eine grössere Popularität erreicht hat. Die Album "1983" überzeugt durch ein enorme Vielfalt von jazzigen bis hin zu poppigen Songs. Hier wird es wieder recht schwierig für mich, den besten Song zu benennen, aber ich entscheide mich hier mal für "Train People".
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08.10.10: Die Länge machts

Heute mal eine Songliste der besonderen Art: extrem lange Songs. Mittlerweile sind ja Stücke zwischen 4 und 5 Minuten nichts spezielles mehr und die werden auch noch im Radio gespielt, aber es gibt da natürlich noch Sachen, die weit über das hinausgehen.  Also hab ich mal meine Musiksammlung durchkramt und geschaut, was sich da so findet. Das Ergebnis war überraschend: es fanden sich doch sehr viele sehr lange Songs, so dass mir die Auswahl nicht leicht fällt. Klassik- und Jazz-Einspielungen bleiben hier mal aussen vor. Durch die Länge bedingt, werden sich hier keine klassischen Popsongs finden, sondern vor allem Songs von Bands, die gerne auch mal etwas längere instrumentale Passagen einbauen.
  • City: Am Fenster (17:25)
    Ein Wahnsinns-Song und wohl auch einer der Gründe, warum City als eine der wenigen DDR-Bands auch im Westen Deutschlands einigen Leuten bekannt war.
  • Porcupine Tree: Anesthesize (17:42)
    Dieser Band gelingt es immer wieder komplexe Songs zu entwickeln, die selbst dann nicht langweilig werden, wenn sie mal richtig lang werden. Und auch das dazugehörige Album "Fear of a blank planet" ist unbedingt hörenswert.
  • Nick Cave & The Bad Seeds: O'Malleys Bar (14:28)
    Das Album trägt schon den bezeichnenden Titel "Murder Ballads" und die Texte dürften sicher nicht jeden ansprechen. Musikalisch aber ganz sicher ein sehr spannendes Album mit vielen Gastmusikern ("Where the Wild Roses Grow" mit Kylie Minogue dürfte vielen bekannt sein). "O'Malleys Bar" beschreibt die
  • The Doors: The End (11:38)
    Ganz sicher kein unbekannter Song, den Oliver Stone an den Anfang (!) seines Meisterwerkes "Apocalypse Now" setzte.
  • Sisters of Mercy: This corrosion (10:16)
    Hier bin ich nicht sicher, wie diese Länge zustande kommt. Sicher gab es hiervon eine kürzere Version, schwer vorstellbar, dass dieser Song es in dieser Länge in den 80ern in die Hitparade geschafft hat.
  • Tool: The Grudge (8:36)
    Auch wenn es dieser Song nicht mal auf 9 Minuten bringt, darf Tool in dieser Sammlung doch nicht fehlen, denn Tool sind Meister darin, Songs auszudehnen. Auch wenn da einige längere Songs von ihnen gäbe, möchte ich diesen doch hier erwähnen, da es für mich einer meiner Lieblings-Tool-Songs ist.
Auf offensichtliche Beispiele wie Pink Floyd oder andere sehr bekannte Songs habe ich übrigens bewusst verzichtet ("No stairway to heaven!"). Was mich gerade wieder an einen schönen Film aus den 90ern erinnert...
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26.09.10: Tom Lehrer

Tom Lehrer Heute mal wieder etwas ganz Exotisches. Bei Byte.fm stosse ich ja immer mal wieder auf Musiker, von denen ich noch nie zuvor etwas gehört habe. Jetzt ist es wieder so weit, jemanden vorzustellen: Tom Lehrer. Wer eine Mischung aus Musik und Comedy mag, sollte hier unbedingt reinhören. Seine Songs stammen allesamt aus den 50er und 60er Jahres des letzten Jahrhunderts. 2000 ist ein 3CD-Boxset mit allen seinen Aufnahmen veröffentlich worden, das leider nur zu enormen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen ist. Aber als Überblick sind die Live-Aufnahmen auf "That was the Year that was" zu empfehlen, dieses Album ist noch recht gut erhältlich (nur nicht im iTunes Store). Und da Tom Lehrer auch noch Mathematikprofessor war, gibt es auch ein paar Gags, die den mathematisch interessierten Hörer ansprechen: "Don't panic, base 8 is just like base 10 really if you're missing 2 fingers".
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05.02.10: These New Puritans: Hidden

These new puritans: Hidden Was soll man von einem Album halten, dass mit klassischen Bläsern anfängt und dessen zweites Stück "We Want War" heisst? In jedem Fall dürfte klar sein, dass es sich damit um eine ziemlich spannende Sache handelt. Es ist erstaunlich, welche Instrumente "These New Puritans" in ihrem neuen Album "Hidden" einsetzen. Da stehen neben verschiedenen Bläsern auch noch alle möglichen Arten Schlagzeugen inkl. japanischem Taiko. Dazu noch etwas Elektronik und fertig ist eine Mischung, die ich so noch nie gehört habe. Wer auch etwas düstere Klänge mag und die Möglichkeit hat, auch mal richtig laut Musik zu hören, der sollte unbedingt zugreifen. Denn eins ist klar: Das ist keine Musik für MP3-Ohrstöpsel, sondern eher für richtige "Männerboxen". Und glücklicherweise ist auch dieses Album auf Vinyl erhältlich.
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20.12.09: Take Abe

Take Abe: Cinemascape Vorhin habe ich nochmal kurz byte.fm eingeschaltet. Hier lief ein Special zu Musik aus Japan. Da stiess ich gerade noch auf einen Song von Take Abe mit dem Titel "And The Earth Was Covered With Snow" (den Rest werde ich mir ind er Wiederholung nochmal anhören müssen, da ich den Anfang verpasst habe). Das klang wie eine Mischung aus Kirchenmusik und Ennio Morricone. Also habe ich mal etwas rumgesucht und fand das Album Cinemascape, was wohl momentan das einzige musikalische Werk dieses Künstlers ist. Auch wenn iTunes nur 30 Sekunden Vorschau pro Titel erlaubt, fand ich das Album nach diesem Schnelldurchlauf doch ziemlich interessant. Doch welche Art Musik erwartet einen hier? Generell habe ich ja meine Probleme mit der Einstufung in Kategorien. Und hier wird es dem Hörer erst recht nicht einfach gemacht. Für mich ist es Filmmusik zu verschiedenen Filmen, die noch nicht gedreht wurden Smiley. So klingt das das erwähnte "And The Earth Was Covered With Snow nach einem Italo-Western*, während mich "Terra" an Ridley Scotts "Blade Runner" erinnert, während es bei "Cherubino" wieder zurück zum Western geht. Apple stuft das ganze als "Rock" ein, was es ganz sicher nicht ist. Aber auch der Begriff "Ambient" trifft es ganz und gar nicht, dann hier sind schon einige recht schräge Sachen dabei (z.B. "Dolls" mit herrlich knarrenden Türen). Also hilft nur selbst reinhören... Wer diese Musik jetzt nicht mag: Ich verspreche, dass es in Zukunft auch mal wieder etwas "härtere" Sachen geben wird Smiley ! * Fussnote: Eine spannende Western-Musik-Interpretation gibt es auch von Ween. Dummerweise ist mir der Titel gerade entfallen und ich muss erstmal meine Radioaufnahmen durchsuchen...
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11.10.09: RubyRec: Webradio aufnehmen - aber sparsam!

Mittlerweile sind die meisten Radiosender - auch öffentlich-rechtliche auch per Internet zu hören. Die meisten Sender bieten das ganze auch als MP3-Stream an (DRS verzichtet seltsamerweise darauf und setzt mit WMA und RealAudio auf zwei proprietäre Formate). Und Software zum Aufzeichnen solcher Streams gibt es auch genügend. Unter Windows geht das z.B. sehr einfach mit Winamp/Streamripper. Eine Variante mit dem PC hat allerdings einen riesigen Nachteil: Eine solche Lösung verbraucht ordentlich Strom. Selbst ein sehr sparsamer PC dürfte kaum unter 30 Watt brauchen, die meisten "normalen" PCs noch wesentlich mehr. Das sind nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um einen solchen Rekorder rund um die Uhr laufen zu lassen.  Daher habe ich ein kleines Interface entwickelt, um Radioaufnahmen auf dem Bifferboard programmieren zu können. Dank Webinterface ist das nun sogar mit dem iPhone übers Internet programmierbar.  Die Software ist in Ruby programmiert (mein ersten Projekt in Ruby) und damit praktisch auf allen gängigen Systemen lauffähig: PC, Mac, Linux-Server, OpenWRT-Router - RubyRec sollte praktisch überall laufen. Getestet habe ich es selbst nur unter MacOS und Linux. Interessiert? Hier gibt es mehr Infos und die Software zum Runterladen.
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09.09.09: byte.fm

Nachdem ich vor längerer Zeit mal etwas durch verschiedene Webradios durchgezappt habe, musste ich feststellen, dass das (damals) doch keine Alternative zu "normalem" Radio war. Das lag vor allem daran, meist Musik ohne Moderation hintereinander gespielt wurde, was ich auch mit der Zufallswidergabe im iTunes schaffe. Andere Sender hatten sich auf sehr enge Sparten konzentriert, was auch nicht das war, was ich suchte. Doch jetzt habe ich endlich etwas spannendes gefunden: byte.fm ist Radio der Art, wie es im "richtigen" Radio leider nicht mehr zu finden ist. Die Musik ist abwechslungsreich, es gibt eigentlich für jeden Geschmack etwas. Die einzelnen Sendungen laufen meist 1-2 Stunden und sind moderiert. Die Moderation ist dabei glücklicherweise Dadurch bekommt man auch wieder Hintergrundinformationen, die im Radio ansonsten kaum noch zu hören sind. Wirklich überzeugt hat man dann am Dienstagabend eine Sendung über den Komponisten Moondog, die sich über 2 Stunden Zeit nahm, den Weg dieses recht seltsamen Künstlers zu verfolgen. 
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21.09.08: Vögel - Lieben oder hassen?

Vögel Das Vögel auch in irgendwelchen Musikstücken vorkommen, mag niemanden erstaunen. Erstaunlich ist allerdings, dass sie heftige Reaktionen auslösen. So haben die Eels im Jahr 2000 ganz klar angegeben "I like birds". Ich auch Smiley. Aber was ist das? Da stiess ich doch heute auf den Song "Tell me" von Cocoon. Dort gibt es das genaue Gegenteil zu hören: ca. 1 Minute lang "I hate Birds". Auch wenn ich diesen Satz nicht unbedingt begrüssen kann, so ist das Album "My friends died all in a plane" doch ausgesprochen hörenswert und die Band ist im November in Zürich in der Hafenkneipe live zu sehen.
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20.05.08: Hallelujah

Leonard Cohen Und wieder mal ein Blick auf einen Song, an dem sich viele versuchen mussten:Leonard Cohens "Hallelujah". Wenn man sich den Artikel in der englischen Wikipedia anschaut, dann gibt es wohl wenige Leute, die hier keine eigene Coverversion ausprobieren mussten. Die bekannteste Version dürfte wohl nicht das Cohen-Original, sondern die Cover-Version von Jeff Buckley sein. Glücklicherweise ist das Ausnahme-Album "Grace", das diesen Song enthält mittlerweile wieder auf Vinyl erhältlich (da darf ich nicht daran denken, wieviel ich für meine "Simply Vinyl"-Ausgabe bezahlt habe). Unter den anderen spannenden Coverversionen ist sicher auch die von Willie Nelson vom Album Songbird (auch das ist auf Vinyl zu bekommen). Allerdings scheint es, dass das auch ein Song ist, vom dem extrem viele schlechte Coverversionen existieren. Das mag daran liegen, dass man am Tempo kaum etwas ändern kann (K D Lang probiert es langsamer und macht daraus ein Schlaflied) und auch ein "zerrocken" ist nicht so richtig machbar. Da der Song auch spärlich instrumentiert ist, lässt sich auch in dieser Richtung nicht mehr viel machen. Insofern bleiben alle Versionen doch sehr nahe am Original. Ich erspare mir allerdings, diese Versionen aufzuzählen.  In die Kategorie "interessant" fällt noch die Version einen französischen Künstlers, der einfach kein "H" herausbekommt, weshalb es zum "Alluluia" wird.
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02.05.08: Musik für die Insel

Insel (c) 2007 by Daniel Matuschek Diese Frage kennt man ja: "Welche Musik würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?". Nehmen wir mal an, es dürfte nur eine einzige LP sein. Obwohl meine LP- und CD-Sammlung nicht gerade klein ist und ich viele Sachen davon gerne und oft höre, würden es doch wenige Sachen mit auf die Insel schaffen. Bruce Springsteens "Nebraska" ist zwar eine tolle Scheibe, aber wenn ich sie jeden Tag hören sollte, wäre das wohl etwas zu viel des Guten. Also bleiben nur Sachen übrig, die auf einer LP möglichst unterschiedliche Sachen kombinieren. Und da mir da gerade eine neue Scheibe über den Weg gelaufen ist, gibt es hier mal gleich meine Top-4-Inseltitel (ohne Rangfolge).
  • Bran Van 3000: Glee
    Das Erstlingswerk dieser kanadischen Gruppe fängt recht sperrig an. Aber je länger man reinhört, desto spannender wird es. Ein eindeutiger Stil ist nicht erkennbar - und genau das ist es, was dieses Album so besonders macht. Der Nachfolger Discosis ist zwar immer noch sehr gut, kann mit diesem Album trotz vielen Gastmusikern aber nicht mithalten.
  • Gnarls Barkley: St. Elsewhere (auch auf Vinyl erhältlich)
    Die Single Crazy lief 2006 doch arg oft im Radio. 2 Jahre später merke ich allerdings, dass sie wohl zu recht so oft lief. Denn im Gegensatz zu anderen Songs, die man irgendwann einfach nicht mehr hören kann (meistgehasst: "Live is Life"), finde ich diesen Titel auch heute noch spannend. Der Rest der Platte kann da durchaus mithalten und bietet immer noch genügend Abwechslung für die Insel.
  • Yeasayer: All Hour Cymbals
    Meine letzte Entdeckung. Während ich mit dem meisten, was unter derKategorie "World Music" läuft, nicht viel anfangen kann, ist das ein Album, was micht wirklich begeistert. Das liegt wohl daran, dass sich die verschiedenen Stile hier wundervoll vermischen. Denn im Wesentlichen handelt es sich ganz klar um westliche Popmusik. Aber spannend wird das ganze durch verschiedene Einflüsse aus dem arabischen und afrikanischen Raum. So muss Weltmusik klingen - auch wenn Puristen das wohl nicht akzeptieren werden.
  • Get Well Soon: Rest Now Weary Head (auch auf Vinyl erhältlich)
    Musik aus Wenn man sich die Verkaufszahlen von deutscher Musik anschaut, dannkönnte man vermuten, dass es ausser Herbert Grönemeyer nicht mehr viel anderes gibt. Dabei gibt es durchaus abwechslungsreichere Musik aus Deutschland. Eine Entdeckung der letzten Zeit ist diese Scheibe. Auch hier findet man einen Mix aus verschiedenen Stilen. Und eine nette Coverversion von Underworlds "Born Slippy Nuxx" ist auch dabei, obwohl diese recht nahe am - zugegebenermassen ziemlich genialen - Original bleibt. 
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16.01.08: Umbau (fast) abgeschlossen

TD 125 mit "Luxusnetzteil", SME 3009/II und Shure VST V Der umgebaute TD125 hat jetzt noch den Drehzahl-Sensor bekommen, womit nun auch eine sehr genaue Drehzahlmessung möglich ist. Bestückt mit einem SME 3009/II (nicht die "improved" Variante, sondern der originale) und einem Shure VST V spielt das System sehr angenehm. Im Vergleich zur letzten Umbaustufe wurde die Zarge nochmals um ca. 15mm verschlankt und gleichzeitig auf RDC-Füsse gestellt. Diese sind einzeln in der Höhe verstellbar, was es erlaubt, den Plattenspieler sehr genau waagerecht einzustellen. Mit allen Umbauten blieb der Preis für diesen Player aber immer noch unter 600 Franken - für diesen Preis dürfte man kaum etwas besseres finden. Natürlich ist da nicht mitgerechnet, wieviel Stunden Arbeit drinstecken - das erspare ich mir lieber Smiley.

31.12.07: Der "Neue"

TD125 umgebaut Pünktlich vor Jahresende ist der Rohbau des umgebauten TD125 fertig. Durch den Verzicht auf das Bedienteil ist das Gerät deutlich schlanker geworden. Dadurch wirkt er nicht mehr ganz so klobig wie das Original. Da die gesamte Elektronik ausgelagert wurde, gibt es keinerlei Bedienelemente am Gerät selbst mehr, was zu einem schlichten Gesamteindruck führt. Dafür steht halt dann noch eine Alukiste mit der Elektronik daneben (ist im Moment allerdings noch in Arbeit). Da die Oberflächenbehandlung noch nicht abgeschlossen ist, kann ich noch nichts dazu sagen, wie das Gerät denn klingt. Wer das erfahren will muss sich noch ca. 2 Wochen gedulden.

16.12.07: Erweiterung der Motorsteuerung

Mittlerweile ist die Motorsteuerung weiter verbessert worden. Nun kann über die serielle Schnittstelle ein Software-Update durchgeführt werden. Weiterhin können sämtliche Einstellungen am PC vorgenommen und die Daten über eine serielle Verbindung auf den Controller überspielt werden. Am Controller kann weiterhin ein LCD-Display angeschlossen werden, um laufend über aktuelle Parameter informiert zu sein. Eine erste Controllerplatine ist mittlerweile bestellt. Mit etwas Glück wird diese noch im Laufe dieses Jahres fertiggestellt werden. Wenn diese Version läuft, werde ich hier die Controllerschaltung und die Software veröffentlichen. Dann steht einem Nachbau (der auch für andere Plattenspielermodelle genutzt werden kann) nichts mehr im Wege.

10.12.07: Drehzahlmessung - die zweite

Die Idee, die Drehzahlmessung mit herkömmlicher Elektronik (Schmitt-Trigger o.ä.) zu realisieren, haben ich weider verworfen. Statt dessen wird ein Schmitt-Trigger in Software realisiert. Dafür wird knapp 10.000-mal pro Sekunde der Wert der Lichtschranke über den AD-Wandler ausgelesen. In Abhängigkeit von minimalem und maximalem Wert werden daraus automatische die Schaltpunkte des Triggers berechnet. Diese Variante hat gegenüber einer Hardware-Lösung den Vorteil, dass keine Anpassung von Hand erfolgen muss. Schon durch geringe Änderungen des Montageabstandes des Lichtschranke ergeben sich nämlich deutlich verschobene Minimal- und Maximalwerte was bei der Software-Lösung automatisch erkannt wird.

02.12.07: Drehzahlmessung

Drehzahlsensor, Prototyp Nun geht es weiter mit der Drehzahlmessung. Als Sensor wird eine Reflexlichtschranke genutzt. Das funktioniert soweit schon gut. Da das Ausgangssignal allerdings nicht besondes sauber ist, brauche ich hier noch eine zusätzliche Stufe zur Signalaufbereitung. Hier bin ich noch nicht sicher, ob ich das lieber in Hard- oder in Software realisieren will.

30.11.07: Eine verbesserte Motorsteuerung

Motorsteuerung - Testaufbau Da mich der Wien-Oszillator nicht  so recht begeistert hat,  wird die Erzeugung der Motorsignale nun doch mit einem Mikrocontroller gesteuert. Dabei kam zum Einsatz, was in der Bastelkiste so zu finden war.

Basis ist ein ATMega8, der mittels DDS ein hochgenaues Sinus- und Cosinus-Signal erzeugt. Da der ATMega nicht so wahnsinnig viele Ports hat, wird die DA-Wandlung mittels PWM gemacht. Die PWM-Frequenz liegt mit 27kHz aber so hoch, dass sie bequem ausgefiltert werden kann.

Für die Ansteuerung des Motors kommt dann ein OPV mit einer folgenden Transistorstufe zum Einsatz. Da der Motor des TD125 wirklich extrem wenig Leitung benötigt, reichen für die Endstufe Wald-und-Wiesen-Transistoren. Ich benutze gerade den BC639/640 und die Dinger werden gerade so handwarm.

Das schöne an der uC-Schaltung: Man kann nette Zusatzfeatures implementieren. Ein paar Ideen:
  • Motor-Drehzahl beim Anlaufen sanft erhöhen. Das dürfte der Lebensdauer des Riemens zugute kommen.
  • Automatische Endabschaltung (da ich für die "Endeerkennung" momentan keinen Sensor habe, läuft das auf eine zeitgesteuerte Lösung hinaus. Einfach 30 Minuten nach dem Einschalten den Motor abstellen - länger sollte wohl keine Plattenseite sein).
Da für das Stroboskop auch kein Platz mehr sein wird, werde ich noch eine Reflexlichtschranke benutzen, die die Drehzahl des Tellers ermittelt.
In der ersten Variante kann man sich die Drehzahl dann anzeigen lassen.

Die Platine für die Steuerung dürfte nach dem aktuellen Entwicklungsstand
etwas 5x6cm gross werden und ist damit auch erheblich kleiner als das Original. Der originale Netztrafo kann weiter genutzt werden.

Reizvoll wäre natürlich eine Weiterentwicklung zu einer Drehzahlregelung. Allerdings habe ich nicht viel Ahnung von Regelungstechnik, sodass die Chance, den Gleichlauf damit zu verschlechtern, recht gross sein dürfte.

Der Aufbau der Schaltung hat mich echt Nerven gekostet, es dauerte einige Stunden, bis es endlich lief. Das hatte ich teilweise mir selbst zu verdanken (Fehler bei der Verdrahtung). Ein besonderer Dank geht allerdings an die netten Transistorhersteller. Da hatte ich mich doch auf die Pinbelegung des BC639/640 aus einem Siemens-Datenblatt verlassen (das erste was sich bei einer Internetsuche halt fand). Nach elend langer Fehlersuche durfte ich dann feststellen, dass die flache Seite des Transistors NICHT dem Siemens-Datenblatt entspricht. Bei Fairchild war es genau anders herum - und siehe da, auf einmal funktionierte es auch. Das ist allerdings das erste Mal, dass ich so etwas erlebe.

Da mittels DDS die Frequenz problemlos variert werden kann, könnte man das ganze sicher auch für andere Geräte einsetzen.

Und noch etwas nettes: Damit kann man den TD125 auch mit 78/min rotieren lassen. Persönlich brauche ich das zwar nicht, aber vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant.

28.11.07: Neue Motorsteuerung - erster Versuch

Da die originale Steuerplatine ziemlich gross ist und direkt auf die Position der Bedienteile angepasst ist, passt das für einen Totalumbau nicht so recht. Daher habe ich die Idee, dem Motor eine neue Ansteuerungsplatine zu bauen. Die erste Idee ist auch hier ein Wien-Brücken-Generator. Ein kleiner Versuch auf dem Steckbrett zeigte, dass hier die Abstimmung sehr genau sein muss, um ein sauberes Sinus-Signal zu erzeugen. Sowie ein OPV in die Begrenzung läuft, gibt es massive Verzerrungen des Signals, was natürlich nicht gewünscht ist. In der Originalschaltung wird die Stabilisierung durch eine Glühlampe erreicht. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren. Eine Alternative wäre die Erzeugung der entsprechenden Frequenzen mit einem Mikrocontroller. Das würde noch andere spannende Sachen erlauben (z.B. langsamer Start).

25.11.07: Tonarmbrett - Prototyp

Auch das Original-Tonarmbrett aus einem recht minderwertigem Pressspan soll ersetzt werden. Ich werde es erst mal mit 12mm MDF versuchen. Der Ausschnitt für den SME-Tonarm ist etwas schwierig hinzubekommen, aber letztendlich hat es geklappt. Wenn ich mal nur den Bohrer an der richtigen Stelle angesetzt hätte. Jetzt hat der Tonarm 5 Befestigungslöcher Smiley. Für einen ersten Test wird es aber reichen.

25.11.07: Restauration TD125 MK II - es geht los

Vor kurzem erwarb ich noch einen TD125MKII. Der Besitzer war mit dem Gerät leider wenig pfleglich umgegangen. Das verlangt geradezu einen Totalumbau. Die Zarge ist zwar noch in Ordnung, aber die Lackierung des Subchassis ist teilweise abgekratzt. Das heisst, dass dieses in jedem Falle neu lackiert werden muss.
Warum also nicht gleich eine komplett neue Zarge bauen? Also los! Der Rahmen besteht aus 19mm MDF und ist damit um einiges massiver als die Original-Zarge aus Spanplatten. Um dem Gerät auch eine ordentliche Grundplatte einbauen zu können (das Original ist eine dünner Hartfaserplatte), wurde die Höhe jedoch um ca. 1cm erhöht. Damit bleibt jetzt genügend Platz für eine 12mm Bodenplatte.
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