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02.05.08: Musik für die Insel
Diese Frage kennt man ja: "Welche Musik würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?". Nehmen wir mal an, es dürfte nur eine einzige LP sein. Obwohl meine LP- und CD-Sammlung nicht gerade klein ist und ich viele Sachen davon gerne und oft höre, würden es doch wenige Sachen mit auf die Insel schaffen. Bruce Springsteens "Nebraska" ist zwar eine tolle Scheibe, aber wenn ich diejeden Tag hören sollte, wäre das wohl etwas zu viel des Guten. Also bleiben nur Sachen übrig, die auf einer LP möglichst unterschiedliche Sachen kombinieren. Und da mir da gerade eine neue Scheibe über den Weg gelaufen ist, gibt es hier mal gleich meine Top-4-Inseltitel (ohne Rangfolge).
16.01.08: Umbau (fast) abgeschlossen
Der umgebaute TD125 hat jetzt noch den Drehzahl-Sensor bekommen, womit nun auch eine sehr genaue Drehzahlmessung möglich ist. Bestückt mit einem SME 3009/II (nicht die "improved" Variante, sondern der originale) und einem Shure VST V spielt das System sehr angenehm. Im Vergleich zur letzten Umbaustufe wurde die Zarge nochmals um ca. 15mm verschlankt und gleichzeitig auf RDC-Füsse gestellt. Diese sind einzeln in der Höhe verstellbar, was es erlaubt, den Plattenspieler sehr genau waagerecht einzustellen. Mit allen Umbauten blieb der Preis für diesen Player aber immer noch unter 600 Franken - für diesen Preis dürfte man kaum etwas besseres finden. Natürlich ist da nicht mitgerechnet, wieviel Stunden Arbeit drinstecken - das erspare ich mir lieber Kategorie: Restauration TD125MKII, Blog
31.12.07: Der "Neue"
Pünktlich vor Jahresende ist der Rohbau des umgebauten TD125 fertig. Durch den Verzicht auf das Bedienteil ist das Gerät deutlich schlanker geworden. Dadurch wirkt er nicht mehr ganz so klobig wie das Original. Da die gesamte Elektronik ausgelagert wurde, gibt es keinerlei Bedienelemente am Gerät selbst mehr, was zu einem schlichten Gesamteindruck führt. Dafür steht halt dann noch eine Alukiste mit der Elektronik daneben (ist im Moment allerdings noch in Arbeit). Da die Oberflächenbehandlung noch nicht abgeschlossen ist, kann ich noch nichts dazu sagen, wie das Gerät denn klingt. Wer das erfahren will muss sich noch ca. 2 Wochen gedulden. Kategorie: Restauration TD125MKII
16.12.07: Erweiterung der MotorsteuerungMittlerweile ist die Motorsteuerung weiter verbessert worden. Nun kann über die serielle Schnittstelle ein Software-Update durchgeführt werden. Weiterhin können sämtliche Einstellungen am PC vorgenommen und die Daten über eine serielle Verbindung auf den Controller überspielt werden. Am Controller kann weiterhin ein LCD-Display angeschlossen werden, um laufend über aktuelle Parameter informiert zu sein. Eine erste Controllerplatine ist mittlerweile bestellt. Mit etwas Glück wird diese noch im Laufe dieses Jahres fertiggestellt werden. Wenn diese Version läuft, werde ich hier die Controllerschaltung und die Software veröffentlichen. Dann steht einem Nachbau (der auch für andere Plattenspielermodelle genutzt werden kann) nichts mehr im Wege. Kategorie: Restauration TD125MKII
10.12.07: Drehzahlmessung - die zweiteDie Idee, die Drehzahlmessung mit herkömmlicher Elektronik (Schmitt-Trigger o.ä.) zu realisieren, haben ich weider verworfen. Statt dessen wird ein Schmitt-Trigger in Software realisiert. Dafür wird knapp 10.000-mal pro Sekunde der Wert der Lichtschranke über den AD-Wandler ausgelesen. In Abhängigkeit von minimalem und maximalem Wert werden daraus automatische die Schaltpunkte des Triggers berechnet. Diese Variante hat gegenüber einer Hardware-Lösung den Vorteil, dass keine Anpassung von Hand erfolgen muss. Schon durch geringe Änderungen des Montageabstandes des Lichtschranke ergeben sich nämlich deutlich verschobene Minimal- und Maximalwerte was bei der Software-Lösung automatisch erkannt wird. Kategorie: Restauration TD125MKII
02.12.07: Drehzahlmessung
Nun geht es weiter mit der Drehzahlmessung. Als Sensor wird eine Reflexlichtschranke genutzt. Das funktioniert soweit schon gut. Da das Ausgangssignal allerdings nicht besondes sauber ist, brauche ich hier noch eine zusätzliche Stufe zur Signalaufbereitung. Hier bin ich noch nicht sicher, ob ich das lieber in Hard- oder in Software realisieren will. Kategorie: Restauration TD125MKII
30.11.07: Eine verbesserte Motorsteuerung
Da mich der Wien-Oszillator nicht so recht begeistert hat, wird die Erzeugung der Motorsignale nun doch mit einem Mikrocontroller gesteuert. Dabei kam zum Einsatz, was in der Bastelkiste so zu finden war.
Da für das Stroboskop auch kein Platz mehr sein wird, werde ich noch eine Reflexlichtschranke benutzen, die die Drehzahl des Tellers ermittelt. Kategorie: Restauration TD125MKII
28.11.07: Neue Motorsteuerung - erster VersuchDa die originale Steuerplatine ziemlich gross ist und direkt auf die Position der Bedienteile angepasst ist, passt das für einen Totalumbau nicht so recht. Daher habe ich die Idee, dem Motor eine neue Ansteuerungsplatine zu bauen. Die erste Idee ist auch hier ein Wien-Brücken-Generator. Ein kleiner Versuch auf dem Steckbrett zeigte, dass hier die Abstimmung sehr genau sein muss, um ein sauberes Sinus-Signal zu erzeugen. Sowie ein OPV in die Begrenzung läuft, gibt es massive Verzerrungen des Signals, was natürlich nicht gewünscht ist. In der Originalschaltung wird die Stabilisierung durch eine Glühlampe erreicht. Vielleicht sollte ich das auch mal probieren. Eine Alternative wäre die Erzeugung der entsprechenden Frequenzen mit einem Mikrocontroller. Das würde noch andere spannende Sachen erlauben (z.B. langsamer Start). Kategorie: Restauration TD125MKII
25.11.07: Tonarmbrett - Prototyp
Auch das Original-Tonarmbrett aus einem recht minderwertigem Pressspan soll ersetzt werden. Ich werde es erst mal mit 12mm MDF versuchen. Der Ausschnitt für den SME-Tonarm ist etwas schwierig hinzubekommen, aber letztendlich hat es geklappt. Wenn ich mal nur den Bohrer an der richtigen Stelle angesetzt hätte. Jetzt hat der Tonarm 5 Befestigungslöcher Kategorie: Restauration TD125MKII
25.11.07: Restauration TD125 MK II - es geht los
Vor kurzem erwarb ich noch einen TD125MKII. Der Besitzer war mit dem Gerät leider wenig pfleglich umgegangen. Das verlangt geradezu einen Totalumbau. Die Zarge ist zwar noch in Ordnung, aber die Lackierung des Subchassis ist teilweise abgekratzt. Das heisst, dass dieses in jedem Falle neu lackiert werden muss. Also los! Der Rahmen besteht aus 19mm MDF und ist damit um einiges massiver als die Original-Zarge aus Spanplatten. Um dem Gerät auch eine ordentliche Grundplatte einbauen zu können (das Original ist eine dünner Hartfaserplatte), wurde die Höhe jedoch um ca. 1cm erhöht. Damit bleibt jetzt genügend Platz für eine 12mm Bodenplatte. Kategorie: Restauration TD125MKII
09.11.07: Die skurile Sicherung
Da hab ich doch gerade einen TD125MKII angeschafft. Da gerade Elkos ja einem deutlichen Alterungsprozess ausgesetzt sind, habe ich die Elektronik mal durchgemessen. Das Ergebnis war sehr überraschend (die Elkos waren nicht das Problem). Kategorie: Elektronik, Restauration TD125MKII
07.11.07: Such A Surge: Der Surge Effekt
Heute habe ich mal wieder eine etwas ältere Platte herausgekramt: "Der Surge Effekt" der mittlerweile aufgelösten Braunschweiger Band "Such A Surge". Erstaunlich: Diese Platte ist mittlerweile fast 8 Jahre alt, aber die Texte sind erstaunlich aktuell. Musikalisch ist diese LP recht massentauglich, nicht umsonst war das das meistverkaufte Album von Such a Surge. Und schon die ersten beiden Stücke "Mein Weg" und "Silver Surger" machen Lust, beide Scheiben durchzuhören. Gerade wer den aktuellen angesagten deutschen Rappern nichts abgewinnen kann, findet hier eine Alternative, deren Texte man auch als Erwachsener noch anhören kann. Die Vinyl-Version besteht aus 2 Scheiben, die Qualität ist auch gut. Natürlich ist das keine Musik, bei der man versucht kleinste Details rauszuhören - und das ist auch gut so. Kategorie: Blick ins Plattenregal, Blog
07.09.07: Xavier Rudd
Heute abend gab der Australier Xavier Rudd im Zürcher Rohstofflager ein grandioses Konzert. Schon zu beobachten, wie er gleichzeitig (!!!) 4 Instrumente spielt, ist ein Vergnügen. Auch Xavier Rudd bereitete es sichtlich Vergnügen, in Zürich zu spielen. Inklusive Zugaben dauerte die Vorstellung dann über zweieinhalb Stunden - reichlich Gegenwert für die 38 Franken Eintritt. Wer noch die Möglichkeit hat, eines der weiteren Konzerte der Europatour zu besuchen, dem möchte ich unbedingt an Herz legen, die Gelegenheit nicht zu verpassen. Übrigens: Wem diese Musik gefällt, der sollte mal in die CD "Anonymous" von Tomahawk reinhören. Der Stil ist etwas härter und die musikalischen Vorlagen liegen im Gegensatz zu Xavier Rudd nicht bei den australischen, sondern bei den nordamerikanischen Ureinwohnern. Dennoch wird man einige Parallelen finden. 31.08.07: Eine kleine Motorreparatur
Einen alten Klassiker billig zu kaufen, hat sich doch gelohnt: Die Fangemeinde alter Dual-Plattenspieler ist ziemlich gross und praktisch alle Probleme, die auftreten können, hat schon jemand zuvor gehabt. So auch mein Problem des quietschenden Motors. Im Dual-Forum fand sich eine sehr gute Anleitung, wie der untere Lagerspiegel ersetzt werden sollte. Und es klappte! Eine Stunde Arbeit und der Motor läuft wieder wie neu. Bei dieser Bastelaktion habe ich gleich noch die Stroboskop-Lampe entfernt (da diese ja eh nicht mehr funktionierte). Auch des Problem des manuellen Tonarm-Lifts liess sich mit etwas Nachbiegen lösen. Somit läuft der Dual 1229 jetzt perfekt. Das Einzige, was noch fehlt ist eine neue Zarge, aber das wird lediglich eine optische Verbesserung. Kategorie: HiFi
31.08.07: Er läuft
Nach nur 3 Tagen kam gestern schon die bestellte Abtastnadel vom Hifi-Phono-House. Montag abend bestellt, Dienstag morgen zur Post, Donnerstag im Briefkasten. Das ist wirklich Rekord, wenn man bedenkt, dass die Sendung aus Deutschland kam! Dann noch schnell die Betriebsanleitung ausgedruckt (zu finden unter http://wega.we.funpic.de/1229/) und es konnte ans Einstellen gehen. Glücklicherweise ist der Plattenspieler hier sehr komfortabel: sowohl für Auflagekraft als auch für die Antiskating-Einstellung gibt es eine Einstellschraube mit numerischer Skale, sodass man nur die empfohlenen Werte für den jeweiligen Tonabnehmer einstellen muss. Ein paar Probleme gab es dann doch noch: Die unter dem Plattenteller befestigte Skale für das Stroboskop hatte ich teilweise gelöst und verursachte dadurch Schleifgeräusche. Wirklich notwendig ist die eh nicht, daher habe ich sie einfach entfernt. Damit ist der Plattenspieler jetzt praktisch ein 1219, denn das Stroboskop war wohl der einzige Unterschied zum Vorgänger-Modell. Weiterhin funktioniert der manuelle Tonarmlift nicht. Das werde ich mir nochmal anschauen müssen. Mit der Automatik geht es aber problemlos. Glücklicherweise hat mein AV-Reicever noch einen Phono-Eingang (was heute längst nicht mehr normal ist), daher konnte ich den Plattenspieler einfach anschliessen und eine Platte auflegen. Und siehe da: Es funktionierte! Nach ca. 2 Stunden gab es dann doch noch ein Problem: Der Motor gab laute Geräusche von sich. Klingt nach einem Lagerschaden. Wenn man bedenkt, dass der Motor über 30 Jahre alt ist, ist das schon irgendwie verständlich. Scheinbar gibt es aber doch eine gute Chance, diesen Schaden zu beheben, denn im Dual-Board bin ich auf diesen Thread gestossen, in dem die Reparatur genau erklärt wird. Also wird demnächst der Motor zerlegt ... Kategorie: HiFi
27.08.07: Dual 1229
Nachdem ich vor kurzem im Keller meine Schallplattensammlung wieder hervorgekramt und durchgesehen hatte, am mir der Gedanke, dass ich mir doch wieder einen Plattenspieler zulegen sollte. Mittlerweile bietet selbst der Mediamarkt (!!!) wieder Vinyl an. Ich hatte mich kurz mit dem Gedanken getragen, einen kompletten Eigenbau zu wagen. Leider sind die dafür erforderlichen Einzelteile wie Plattenteller und Tonarm nur im High-End-Segment zu bekommen und damit ist das ganze kein billiger Spass mehr. Warum also nicht ein gutes gebrauchtes Gerät? Nachdem ich mal rumgeschaut hatte, fand ich einen Dual 1229. Insgesamt scheint es sich dabei wohl um ein recht gutes Gerät (das Dual-Spitzenmodell aus den Jahren 1972/73) zu handeln, was man auch heute noch guten Gewissens betreiben kann. Dem Besitzer des Gerätes war das wohl nicht klar, weshalb der Plattenspieler mit defekter Abdeckung wohl einige Zeit im Keller einstaubte. Da er aber doch recht billig war, wagte ich einen Kauf, auch wenn die Fotos schon nahelegten, dass es sich nicht unbedingt um ein gepflegtes Gerät handelte. Bei der Abholung musste ich feststellen, dass die Fotos nicht untertrieben hatten. Der Zustand des Gerätes war wirklich mitleiderregend. Die Abtastnadel war verbogen und Schmutz fand sich überall. Auch die Zarge machte einen etwas mitgenommenen Eindruck. Glücklicherweise sind Ersatznadeln für dem DM103 recht günstig erhältlich (z.B. bei Hifi-phono-house.com und die Mechanik des Gerätes scheint noch einwandfrei zu funktionieren, sodass ich mich nun doch an eine Restauration heranwagen werde. Was ist zu tun?
Damit dürfte ich eine Weile beschäftigt sein, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um einen HiFi-Klassiker handelt, der noch dazu genau so alt ist, wie ich selbst, dürfte sich der Aufwand lohnen. Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich wieder berichten. Ach ja: Ich gehöre nicht zu den Leuten, die der Meinung sind, dass Schallplatten besser klingen als CDs. Für mich ist das eher eine emotionale Sache: Schon das grössere Cover macht einfach mehr her als eine unter hunderten CDs im CD-Regal. Aber irgendwie scheint die Schallplatte wieder im Kommen zu sein, wenn selbst die Zeit dem einen Artikel widmet (Achtung! Nicht alles an diesem Artikel sollte man glauben, ohne nachzudenken). Allerdings musste ich feststellen, dass meine LP-Sammlung doch einige Lücken aufweist. Vielleicht hat ja noch jemand ein paar LPs rumliegen und keinen Plattenspieler mehr. Schaut doch einfach mal in meine Suchliste. 02.07.07: Working Class Hero
Im Australienurlaub lief regelmässig im Radio eine Coverversion von "Working Class Hero" von Green Day. Dabei kam mir die Version von Marianne Faithful (vom Album Broken English) in den Sinn. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir noch nicht bewusst war, dass das Original von John Lennon war (vom Album John Lennon and the Plastic Ono Band). Nun musste ich doch mal nachforschen, wer diesen Song wohl noch alles gecovert hat. Dabei stiess ich auf einige andere spannende Versionen: So findet man den Song auch als Bonustrack auf der CD Send away the Tigers von den Manic Street Preachers, auch Ozzy Osbourne und The King haben ihn gecovert. Und als wäre das nicht genug, findet sich auch noch eine Version von Marylin Manson (und die ist wirklich hörenswert!). Die Green Day-Version findet man übrigens auf der CD Make Some Noise. Hierbei handelt es sich um ein Projekt von Amnesty International um auf die Lage der Menschen in Darfur hinzuweisen. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf dieser CD kommen Amnesty International zugute. Übrigens: Sämtliche Einnahmen aus Amazon-Bestellungen, die über einen Klick auf dieser Webseite getätigt werden, gehen vollumfänglich als Spende an Amnesty International (also nicht nur die Links auf dieser Seite). 26.06.07: Nach Luther nun Elsterglanz
Heute erhielt ich die 2. Anfrage, ob ich die Band "Elsterglanz" kenne. Natürlich kannte ich die nicht, aber die Tatsache, dass 2 Menschen unabhängig voneinander auf die Idee kamen, mich nach dieser Band zu fragen, weckte dann doch mein Interesse. Elsterglanz scheint die erste Band aus Eisleben zu sein, die es zumindest im näheren Umkreis zu einem gewissen Ruhm gebracht hat. Alleine die Verkaufzahlen ihrer CDs, die auf Ihrer Webseite zu finden sind, zeugen von einer steilen Karriere. Aber nicht nur das - es gibt sogar schon einen organisierten Fanclub. Schön sind auch die Lyrics mit netten Worten aus dem Mansfelder Land wie "Arschkrampe", "Schäddel" oder "Kakeln". Empfehlenswert ist es, einfach mal auf deren Webseite zu gehen und den Gesprächen auf der Toilette zuzuhören (einfach etwas warten, bis die Action losgeht). Dabei erfährt man z.B. auch etwas über den Heiligen Kran und alternative Einsatzmöglichkeiten für Starthilfekabel. Falls es Probleme mit dem Quicktime-Plugin gibt, so ist die entsprechende MP3-Datei direkt hier zu finden. Wem das nicht reicht, der findet auf Youtube auch noch ein Video zum Song "De Mutter von James Bond" und viele andere Videos der Band. Ob die Band an die Popularität von Martin Luther anknüpfen kann ist momentan noch fraglich, aber sie sind wohl auf dem besten Wege. 23.03.07: Gemeinsames Konzert von Konstantin Wecker und Pippo Pollina
Nach ca. 15 Jahren sind Konstantin Wecker und Pippo Pollina wieder auf einer gemeinsamen (wenn auch recht kurzen) Tournee. Am gestrigen Abend spielten die beiden zusammen im Albisgüetli. Die Besucher dürften andere gewesen sein, als bei der jährlichen SVP-geprägten Albisgüetli-Tagung, die nicht gerade für Toleranz bekannt ist. Den ersten Teil bestritten die beiden meist abwechselnd, die zweite Hälfte grösstenteils gemeinsam. Und gerade diese gemeinsamen Songs waren das Highlight das Abend. Jacques Brels Amsterdam wollten die beiden noch nicht zusammen interpretieren, weshalb Konstantin Wecker hier nur eine Einstimmung lieferte und Pippo Pollina den Song alleine interpretierte. Später folgten dann u.a. "Bella Ciao" und "Questa nuova realta", die man sicherlich als Highlight das Abends bezeichnen kann. Hier spürte man, dass die beiden sichtbar Freude an diesem gemeinsamen Auftritt hatten. 13.12.06: Tool - Konzertbericht
Soeben komme ich vom Tool-Konzert. Um es vorweg zu nehmen: ein absolutes Highlight! Aber ich sollte vorne anfangen. Als Vorgruppe spielten Mastodon - klassischer Heavy Metal der "Schrei-dich-frei"-Fraktion. Ein Teil der Anwesenden fand das auch recht nett, ich persönlich hätte drauf verzichten können. Um Punkt 21 Uhr starten Tool. Während die erste Hälfte des Konzertes eher ruhig war und man auch Zeit für die optischen Details hatte, steigerte sich das Tempo in der zweiten Hälfte deutlich. Die Band blieb ihrem Stil treu, indem immer wieder längere sehr ruhige Instrumentalpassagen für etwas Ruhe (vor dem Sturm) sorgen. Das Konzert war eine begeisternde Show mit viel Video, Licht- und Lasereffekten, die nach ca. 1:50h leider vorbei war. Auf eine Zugabe wurde verzichtet - was hier absolut korrekt war, da diese wohl nicht so recht ins Gesamtkonzept gepasst hätte (an anderer Stelle hätte ich das sonst gnadenlos angemeckert). Einen besonderen Gruss möchte ich auch an den Hot-Dog-Stand vor dem Hallenstadion richten. Während drinnen die Preise normal waren (4.50 CHF für ein Bier), kostet ein Hot-Dog vor dem Hallenstadion ganze 6 Franken! Und natürlich gab es eine Menge hungriger Leute (wie mich), die auch für diesen Preis ein Hot-Dog kauften. |