Inbetriebnahme

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Anschliessen der Controllerplatine

Als erstes ist die Endstufe an einem Trafo anzuschliessen. Der Gleichspannungsausgang der Endstufe wird nun mit demStromversorgungseingang der Steuerplatine verbunden. WeitereVerbindungen werden vorerst nicht vorgenommen, d.h. es wird weder dasLCD noch irgendwelche Schalter und Sensoren angeschlossen. Das findet später statt.

Flashen des Mikrocontrollers

Für die Initialprogrammierung wird zwingend ein Programmiergerät benötigt. Spätere Updates können dann über die PC-Steuersoftware und eine serielle Verbindung erfolgen.

Die Erstprogrammierung erfolgt wie folgt:

  1. Programmierung der Boot-Firmware inkl. Basiseinstellungen und seriellem Bootloader.
  2. Setzen der Korrekten Fuse-Bits. Hierbei sind folgende Anpassungen vorzunehmen:
    • Taktgenerator mittels externem Quarz
    • Bootloader aktivieren
    • Bootloader-Grösse 256 Worte (512 Byte)
    Wenn man hierfür Ponyprog benutzt, sieht das wie folgt aus:

    fuses

Noch ein Wort zu PonyProg: Ich selbst hatte einige Male des Problem, dass PonyProg keinen Mikrocontroller findet. Das passiert meist nachdem man mit irgendeinem Terminal-Programm schon etwas auf der seriellen Schnittstelle getan hat. Ein Neustart des PCs behebt dieses Problem. Ein anderes Problem kann beim Betrieb unter Windows Vista auftreten. Hier benötigt das Programm Admin-Rechte. Am einfachsten lässt sich das über die Option "Als Administrator ausführen" im Kontextmenü (rechte Maustaste) erledigen.

Erste Inbetriebnahme

Nach dem Flashen eines leeren Mikrocontrollers sollten nun die erste LEDs im Sekundentakt blinken (1s ein/1s aus). Falls die LED deutlich langsamer blinkt, ist die Taktfrequenz des Mikrocontrollers falsch. Vermutlich läuft er dann mit dem internen Oszillator mit einer Frequenz zwischen 1 und 8MHz. In diesem Fall sind die Fuse-Bits nochmals zu überprüfen.

Beim Flashen der Initialfirmware werden alle vorher vorgenommenen Einstellungen mit Standardwerten überschrieben. Für die Geschwindigkeiten 33,45 und78/min sind die Frequenzen 50Hz, 67.5Hz und 117Hz vorgegeben. Als Phasenverschiebung werden 90 Grad eingestellt.

Alle 4 Potentiometer für die Spannungseinstellung werden nun auf Anschlag eingestellt. Der Schleifer sollte links stehen.

Ist kein Schalter angeschlossen, sollte der Controller nun zwei exakt 90 Grad phasenverschobene Sinus-Schwingungen mit 50Hz ausgeben. Dies lässt sich leicht mit einem Oszilloskop oder - falls dieses nicht vorhanden ist - mit einem Wechselspannungsmultimeter prüfen. Falls kein Signal zu messen ist, sind die Potentiometer vermutlich auf die falsche Seite gedreht. In diesem Fall sollten alle 4 Potis gemeinsam auf die andere Seite gedreht werden. Nun sollte ein Signal vorhanden sein. Ist das immer noch nicht der Fall, ist zu prüfen, ob an den Pins 15 und 16 des Mikrocontrollers ein Rechtecksignal ausgegeben wird. Falls das nicht der Fall ist, liegt evtl. ein Problem bei der Programmierung des Mikrocontrollers vor.

LCD-Anschluss

Das LCD ist eine optionale Komponente. Für die Funktion des Netzteils ist es nicht erforderlich, es erleichtert allerdings die Arbeit mit dem Netzteil, wenn dieses nicht über den Computer konfiguriert werden soll.

Bevor man das LC-Display anschliesst, sollte man noch schnell die Spannungen prüfen:

  • Pin 1: 0V
  • Pin 2: 5V
  • Pin 3: 0-2V (je nach Stellung des Kontrastreglers, mehr als 2V kann man zwar einstellen, aber das liegt ausserhalb der Spezifikation!)

Wenn man nun das Display ansteckt, sollte nun die erste Zeile schwarze Blöcke zeigen und die zweite Zeile leer sein. Falls das nicht der Fall ist, wird der Kontrast mit dem Poti langsam erhöht, bis etwas zu sehen ist.

Generell ist es möglich, dass es Displays gibt, die nicht diese schwarzen Blöcke anzeigen. Es muss also nicht zwingend ein Problem vorliegen. Wenn das Display später aber auch nicht läuft, dann könnte das Problem beim Anschluss des Display und/oder falscher Kontrastspannung liegen.

Abgleich Geschwindigkeit

Die einfachste Variante ist die PC-Software. Schalten Sie das Netzteil ein und verbinden Sie es über die serielle Schnittstelle mit dem PC und starten Sie die Steuersoftware. Im Terminal-Fenster sollte man jetzt Ausgaben des Netzteils sehen.

Nun kann man einfach mit + und - die Frequenz verstellen. Ist die richtige Frequenz erreicht, speichert man die Einstellungen mit der Taste s. Eine Beschreibung aller Tastenbelegungen ist im Terminal-Infotab der PC-Software zu finden.

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