Elektronische Messgeräte

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Als Elektronik-Einsteiger stellt sich recht schnell die Frage: Welche Messtechnik brauche ich? Ich werde hier kurz Messgeräte vorstellen, die aus meiner Sicht nützlich sind. Weiterhin hängt es natürlich stark von der Art der Projekte ab, welche Messtechnik man braucht. Für einen Audio-Verstärker braucht man ganz andere Messtechnik als für eine Microcontroller-Schaltung. Dieser Artikel soll daher nicht als allgemeiner Überblick über Elektronik-Messtechnik missverstanden werden.

Multimeter

Das wichtigste ist sicher ein Multimeter. Damit kann man Spannung und Strom, meistens auch noch Widerstände messen. Für den Anfang reicht ein einfaches Gerät, aber teurere Geräte haben durchaus ihre Berechtigung, da sie zusätzliche Messmöglichkeiten bieten. Je nach Einsatzgebiet lohnt es sich daher u.U. in ein besseres Gerät zu investieren.

Oszilloskop

Das eigentlich universellste Messgerät. Als erstes denkt man hier an die Darstellung von Wellenformen von Wechselspannungen, aber ein Oszilloskop ist durchaus auch für die Messung von Gleichspannungen geeignet. Der Vorteil gegenüber einem Digitalmultimeter reagiert das Oszilloskop praktisch sofort, sodass auch kurze Sprünge in einem Signal gut erkennbar sind.

War das Oszilloskop früher ein eher exklusives Messgerät, was sich nur sehr engagierte Bastler leisten konnten, so sind heute analoge Röhrengeräte als 2-Kanalvariante gebraucht unter 100 Euro erhältlich.

Auch wenn sich bei Oszilloskopen die Digitaltechnik immer weiter durchsetzt, sind analoge Geräte für viele Einsatzgebiete mindestens gleichwertig.

Ich selbst benutze ein 20MHZ 2-Kanal-Oszilloskop von Leader, was für meine Anwendungen definitiv ausreicht. Versuche mit einem grossen Phillips-Speicheroszilloskop waren ernüchternd, da das Rauschen dieses Gerätes extrem nervig war, ansonsten aber kaum Vorteile gegenüber einem Analogoszilloskop vorhanden waren. Moderne Speicheroszilloskope sind da natürlich schon weiter.

Ab und zu werden digitale Speicheroszilloskope auch zum Debuggen digitaler Schaltungen empfohlen. Prinzipiell funktioniert das zwar oft, aber hierfür ist ein Logicanalyser definitiv das besser geeignete Gerät.

Logicanalyser

Der Logicanalyzer ist das Oszilloskop der Digitaltechnik. Logikanalyzer können keine Signalformen darstellen, denn sie kennen nur "0" und "1". Für digitale Schaltungen ist das aber kein Nachteil, sondern eher ein Vorteil. Mehr zu diesem Thema gibt es auf einer seperaten Seite.

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