Satellitenfotos für TTQV

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Kostenlose Landsat Satellitenfotos im MrSID-Format gibt es unter https://zulu.ssc.nasa.gov/mrsid/ .

Die Landsat-5-Aufnahmen haben eine Auflösung von ca. 30m/Pixel und stammen aus den Jahren 1987-1993. Damit sind sie zwar nicht topaktuell, für viele Regionen jedoch besser als andere verfügbare Karten (falls es überhaupt welche gibt).

Mittlerweile sind auch Landsat-7 Aufnahmen für die gesamte Welt verfügbar, die eine Schwarz-Weiss-Auflösung von 15m bieten

Dank des hochkomprimierten MrSID Grafikformates sind die einzelnen Abschnitte zwischen 15 und 60MB (Landsat 5) bzw. 15 und 200MB (Landsat 7) gross.

Prinzipiell eignen sich die Karten in dünnbesiedelten Gebieten mit charakteristischen Geländeformen (vor allem Flüssen) sehr gut zur Navigation. Man sollte allerdings nicht erwarten, einen kleinen Trail in der Wüste damit zu finden. Generell besteht noch das Problem, dass bestimmte Teile von Wolken bedeckt sind. Dies tritt natürlich verstärkt in regenreichen Regionen auf.

Die gleichen Satellitenfotos gibt  es fertig kalibriert für TTQV von Touratech auf DVD. Hier bekommt man derzeit nur Europa, Afrika und Nordamerika. Wenn man grössere zusammenhängende Gebiete benötigt kann das durchaus sinnvoll, denn die DVDs sind randvoll und der Download von riesigens Datenmengen entfällt.

Verwendung in Touratech QV Version 2 und 3

Die Satellitenfotos sind bereits kalibriert, allerdings lassen sich die Kalibrierungsdaten nicht auf direktem Wege in TTQV benutzen. Das Vorgehen ist jedoch recht einfach.

  1. UTM-Zone ermitteln
    Diese lässt sich aus dem Dateinamen ableiten. Es ist die erste Zahl.
    Beispiel: N-18-10_loc.sid: UTM Zone 18.
  2. Lon_0 ermitteln. Dies ist einfach <code>(UTM x 6) - 183</code>
    Negative Ergebniss sind westliche Länge, postive östliche Länge.
    Beispiel: Zone 18: <code>(18 x 6) - 183 = -75 = 75 Grad West</code>
  3. x_0 und y_0 ermitteln
    Hierzu die *.MET-Datei öffnen und die Werte XStart und YStart auslesen. Ein
  4. *.SID-Datei in TTQV öffnen
  5. Kalibrierungsfenster / Projektion, Projektion "Universal Transverse Mercator" (UTM) wählen.
  6. Im Dialog unten die Werte für Lon_0, x_0 und y_0 eintragen
  7. "Worldfile lesen" und die zur Datei gehörende *.SDW Datei öffnen und einlesen. Dies muss nach dem Eingaben der Parameter x_0,y_0 und lon_0 geschehen.
  8. Kartendatum wählen. Dies steht auch in der *.MET-Datei und ist üblicherweise WGS 84.
  9. Kalibrierung speichern.

Wenn auch nicht vollautomatisch, so lassen sich mit dieser Methode doch innerhalb recht kurzer Zeit eine ganze Menge Karten kalibrieren. Im Prizip liesse sich dies auch direkt in TTQV einbauen, aber die Programmierer haben wohl keine Lust dazu (oder befürchten sie sogar, dass ansonsten niemand mehr die DVDs mit den Satellitenfotos kauft ?).

Hat man alles richtig gemacht, kann man sich über eine Ansichte wie die folgende freuen:

TTQV4 kann nun endlich die Kalibrierungsdaten direkt lesen. Man muss dort die Karte einfach nur importieren.

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