GPS-Software

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Auch ohne einen PC ist ein GPS brauchbar, aber sehr viel zusätzlichen Nutzen bringt ein PC mit entsprechender Software.

Während für einfache Aufgaben (Daten zwischen PC und GPS austauschen, Daten konvertieren) genügend Freeware-Programme existieren, hört dies schlagartig auf, wenn es darum geht, auch digitales Kartenmaterial zu nutzen. Die Kosten für Privatanwender-Software sind jedoch noch erträglich. Bei Preisen ab ca. 80 Euro muss man bedenken, dass mindestens mittelfristig die Kosten für Kartenmaterial die für die Software deutlich übersteigen dürften.

Dafür kann man mit derartiger Software eingescannte Karten kalibrieren und nutzen. Das Selbstscannen von Kartenmaterial mit einem normalen A4 Flachbettscanner ist extrem nervig, aber es gibt auch genügend digitales Kartenmaterial bereits auf CD.

OziExplorer

Wenn es um reine Navigation geht, ist OziExplorer ein interessantes Programm. Der Preis beträgt €75. Damit ist OziExplorer deutlich günstiger als die beiden folgenden Programme. Allerdings sollte man nicht ganz den gleichen Funktionsumfang erwarten. Interessant ist sicher auch OziExplorer CE für Windows CE Palmtops.

Homepage: www.oziexplorer.com

Touratec QV

Der Funktionsumfang ist deutlich größer als der des OziExplorers, dafür liegt der Preis mit €150 auch am oberen Ende. Ein sehr nützliches Feature von TTQV ist die Kartenverwaltung, die daraus schon fast einen GIS-Ersatz macht. Man kann einfach zwischen verschiedenen Maßstäben wechseln, Anschlusskarten suchen und vieles mehr. Nahezu jedes Rasterformat mit Ausnahme von Fugawi3 kann verarbeitet werden. Interessant ist der Kauf mit Karten aus der QV Navigator Serie, denn dann gibt es die Lizenz für €100.

Der Support (per Supportforum und E-Mail) ist hervorragend, Bugs werden meist schnell entfernt und auch für neue Ideen ist der Hersteller aufgeschlossen.

Mit TTQV kann der Benutzer auch eigene Übersichtskarten anlegen. Meine persönliche TTQV-Version wurde hier schon etwas erweitert. Die zusätzlichen Übersichtskarten inkl. <code>ov.def</code> gibt es hier als Download.

Homepage: www.ttqv.com

Fugawi

Die Standardsoftware in diesem Bereich. Bei meinen Tests im Jahr 2003 enthielt das Programm aber deutlich mehr Bugs als andere Programme, weshalb es als Software für mich nicht in Frage kam. Ich selbst habe keine Erfahrungen damit und kann zum aktuellen Stand nichts sagen.

Homepage: www.fugawi.com

GPSy

Das einzige mir bekannte bezahlbare Programm für MacOS. Über die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu den Windows-Programmen kann ich nichts sagen, da ich mangels Macintosh keine Möglichkeit habe, dieses Programm zu testen.

Homepage: www.gpsy.com

Google Earth

Dank des Markennamens hat sich Google Earth sehr schnell etabliert. Die freie Version bietet jedoch kein GPS-Interface. Dieses ist der kostenpflichtigen Version vorbehalten, die mit 20 US$ sehr günstig ist. Wer das ganze für die Nachbetrachtung von GPS-Tracks im heimischen PC benutzen will, für den ist das sicher ein interessantes Programm. Für die Routenplanung in abgelegenen Gebieten ist das Programm jedoch nicht geeignet, da sich keine eigenen Karten einbinden lassen und selbst die Satellitenphotos abgelegener Gebiete keine sehr gute Auflösung bieten. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass Google Earth Daten bei Bedarf aus dem Internet nachlädt, was ohne Internetverbindung natürlich nicht klappt. Und glücklicherweise gibt es in der afrikanischen Wüste noch kein Internet!

Homepage: earth.google.com

NASA Worldwind

Vergleicht man Worldwind mit Google Earth, stellt man erstaunliche Parallelen fest. Das Funktionsprinzip ist ähnlich, die Einschränkungen auch. Daher möchte ich das bei Google Earth geschriebene hier nicht nochmals wiederholen. Ein Vorteil ist bei Worldwind jedoch vorhanden: Es handelt sich um Opensource-Software, für die prinzipiell die Möglichkeit besteht, Anpassungen vorzunehmen. Eine Reihe Plugin ist bereits vorhanden und bietet interessante Features. So sind z.B. topografische Karen im Massstab 1:50.000 für Südafrika vorhanden - nicht schlecht für eine Gratissoftware.

Weiterhin gibt es hinter NASA Worldwind kein Geschäftsmodell, was darauf ausgelegt ist, mit Werbung Geld zu verdienen. Bei der Routenplanung im südlichen Afrika möchte man vielleicht nicht unbedingt wissen, wo der nächste McDonalds ist. Wer dem Google-Geschäftsmodell also skeptisch gegenübersteht, dem sei unbedingt Worldwind empfohlen.

Homepage: worldwind.arc.nasa.gov
Extensions: www.worldwindcentral.com

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