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14.03.09: Wieso eigentlich Feuerland?

Da bin ich nun in der südlichsten Stadt der Welt - in Ushuaia, die auf Feuerland liegt. Nur fragt man sich, wieso diese Insel eigentlich Feuerland heisst, denn glaubt man dem Wetterbericht der letzten Wochen, düfte es im letzten Monat nur einen einzigen Tag ohne Regen gegeben haben. Der heutige war es definitiv nicht. Zu dem Regen gesellt sich nur eine ziemliche Kälte, sodass heute morgen die Berge ringsrum mit frischen Schnee bedeckt waren. Aber die Einheimischen lässt das ziemlich kalt, denn interessanterweise sieht man hier nirgends Leute mit Schirmen herumlaufen.

Das Essen hier ist ziemlich international, wer die fleischreiche argentinische Küche nicht mag, findet auch einige italienische Restaurants und auch sonst viel internationale Küche. Die lokale Spezilität ist allerdings die Königskrabbe, die hier in den kalten Gewässern zu einer beträchtlichen Grösse heranwächst. Im Vergleich zu sonstigen argentinischen Speisen ist die Krabbe recht teuer, für europäische Verhältnisse sind allerdings etwa 20 Euro für eine Portion immer noch ein echtes Schnäppchen. Denn auch hier gilt: Wer "normale" europäische Portionen gewöhnt ist, wird in Argentinien garantiert satt - selbst die Krabbenportionen sind riesig.

Empfohlen wurde mir noch das Restaurant "Kaupe", aber angesichts des miesen Wetters habe ich mich für Essen daheim entschieden. Für nicht einmal 2 Euro Aufpreis kann man sich hier das Essen aus der Stadt bestellen und in der warmen, trockenen Wohnung geniessen. Das Restaurant "Dulce fuego" bietet sogar einen Service für Wanderer an - sämtliche Gerichte gibt es eingeschweisst in eine Folientüte, die man unterwegs nur 20 Minuten über dem Feuer in heissem Wasser erwärmen muss. Ein spannendes Konzept, warum sollte man unterwegs nur immer Spaghetti oder Dosensuppen kochen...

Rubrik: Antarktis 2009, Startseite, Blog

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