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23.12.06: Slowfood bei Tempo 250

Slowfood-Logo

Reisen mir der Bahn ist sehr angenehm - gerade auf langen Strecken. Man kann in Ruhe Lesen, DVDs schauen (bis der Laptop-Akku nach 3 Folgen "Twin Peaks" den Dienst einstellte) und auch etwas schlafen. Das Angenehmste ist allerdings das Bordrestaurant, welches glücklicherweise trotz Hartmut Mehdorn überlebt hat. Generell ist das ICE-Zugrestaurant heute deutlich besser als sein Ruf. Seit längerem bemüht sich die Deutsche Bahn, hier auf Qualität zu setzen. Neu war für mich nun die Kooperation mit Slowfood. Natürlich darf man im ICE kein frisch zubereitetes Essen erwarten, allerdings bietet das  Bahn hier die Möglichkeit, regionale Spezialitäten auszuprobieren. Im Dezember und Januar ist das "Ostheimer Leberkäs". Jedem ICE-Reisenden, der Pasteten mag, kann ich dieses Gericht wirklich empfehlen. Mit einem "normalen" Bayrischen Leberkäse hat es allerdings nichts gemeinsam. Nun sollte die Bahn allerdings noch an der Bedienung arbeiten. Wenn eine einzelne Bedienung hier das ganze
Bordrestaurant bedienen muss, kommt keine wirkliche Slow-Food-Stimmung aus, sondern man fühlt sich eher wie in einer McDonalds-Filiale, bei dem gerade zwei Schulklassen eingefallen sind. Dass es dann nicht einmal mehr für die Frage "Hat es geschmeckt?" reicht, ist schade und dürfte nicht dazu führen, dass der Ruf der Bordrestaurants viel besser wird.

Eine weitere Köstlichkeit, der ich nie widerstehen ist ist der frische Butterkuchen. Jetzt sollte die Bahn in Zukunft dazu allerdings noch Espresso oder ähnliches anbieten, der Filterkaffee ist zwar besser als der lösliche Kaffee der Schweizer Bahn, aber doch kein Highlight.

Ach ja: Auch wer in der Nähe von Ostheim unterwegs ist, sollte dort mal den lokalen Leberkäs probieren!

Rubrik: Blog, Essen

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