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17.03.09: Land in Sicht

Da das Wetter während der Überfahrt nicht optimal war, entschloss sich der Kapitän zu einem kleinen Umweg. Das führte zwar dazu, dass die Überfahrt etwa einen halben Tag länger dauerte als erwartet, dafür aber recht ruhig war (natürlich gibt es in der Drake-Passage nicht wirklich ruhige See, aber der Wind und die Wellen hielten sich in Grenzen).

Unser erster Landgang sollte auf King-George Island stattfinden. Dort angekommen zeigte sich das Wetter leider von seiner ungemütlichen Seite - der Nebel liess absolut keine weite Sicht zu. So konnten wir die Landschaft nur wenig geniessen und konzentrierten uns auf die Tierwelt. So gab es im Nordern der Insel ein paar Esels- und Kehlstreifpinguine, Skuas und verschiedene Robben. Unter den Robben waren auch einige Pelzrobben, denen man möglichst nicht zu nahe kommt, da sie Menschen gerne zu zeigen versuchen, dass sie selbst stärker sind.

Dass man noch recht nördlich ist, zeigte sich auch an den grossen Moosflächen, die hier noch wachsen.

Der Nachmittag war der Besichtigung der russischen und chilenischen Station gewidmet, allerdings waren beide Stationen dabei, sich auf den kommenden Winter vorzubereiten, sodass es bei einem Spaziergang über das Stationsgebiet blieb. Als interessant erwies sich die orthodoxe Kirche, die wohl in Sibirien gebaut und dann per Schiff in die Antarktis gebracht wurde.

Rubrik: Antarktis 2009, Blog, Startseite

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