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24.05.07: Kangaroo Island

Nachdem wir mit der Fähre Kangaroo Island erreicht hatten, fuhren wir gleich zu unserer Ferienwohnung. Diese erwies sich nicht gerade als "luxurious" (wie angepriesen), aber das Hauptproblem war ein Geruch nach Lösungsmitteln - man hatte den Boden gerade neu behandelt. Wenigstens fand sich im Ort noch eine andere Unterkunft, die für eine Nacht ausreichte. Wir beschlossen, für die nächsten beiden Nächte eine neue Unterkunft zu suchen und fanden in der Nähe des Flinders Chase Nationalparks das KI Wilderness Retreat.
Am Morgen fuhren wir zur Seals Bay, wo wir Seebären am Strand beobachten konnten. Von hier ging es weiter zu den Dünen der "Little Sahara" und dann zum Hotel. Das KI Wilderness Retreat erwies sich als Glückstreffer. Das Zimmer war sehr komfortabel und die Nähe zum Nationalpark sorgte für einige Tiere in der Umgebung. Vor allem bot es (was in Australien nicht zwingend der Fall ist) eine ausgezeichnete Küche.
Am Abend unternahmen wir dann noch im nahegelegenen Hanson Bay Sanctuary eine nächtliche Wanderung, auf der wir viele Tiere beobachten konnten. Gerade die Säugetiere sind meist nachtaktiv und man bekommt sie tagsüber kaum zu Gesicht. So konnten wir am Abend nicht nur Wallybys und Kanguruhs beobachten, sondern auch Koalas, Kusus (engl. Possum) und einen Ameisenigel - ein sehr lohnenswerter Ausflug.
Am nächsten Morgen war die Lodge on Wallabys belagert, die darauf warteten, gefüttert zu werden. Also kauften wir schnell noch eine Tüte "Roo-Food" und fütterten die Tiere. Danach ging es in den Flinders Chase Nationalparks, wo wir uns erst einmal auf den südlichen Teil konzentrierten. Die Remarkable Rocks muss wohl scheinbar jeder Tourist besuchen - also auch wir. Auf einer kurzen Wanderung zu Admirals Arch konnten wir nicht nur Neuseeländische Seebären, sondern auch ein Känguruh beobachten, welches uns skeptisch anschaute.
Am Nachmittag unternahmen wir noch eine kleine Wanderung zu den Schnabeltieren, allerdings zeigten sich diese nicht. Auf einer Hinweistafel wurden wir dann auch darauf hingewiesen, dass die weiblichen und Jungtiere zwischen Mai und September abwesend sind (niemand weiss bis heute, wohin die Tiere verschwinden), also gab es recht wenige Chancen, die Tiere zu Gesicht zu bekommen.
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