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06.03.06: Experimente mit der Dämmung

So, die Dämmung hab ich jetzt auch mal durchprobiert. Da Frequenzgangsmessungen im Tiefbass bei BR-Boxen nicht ganz trivial sind (Nahfeld fällt leider aus, ausser man kombiniert BR-Öffnung und Chassis aus 2 seperaten Messungen, was nicht trivial ist), nehme ich die Impedanzkurve als Hinweis auf die Wirkung der Bedämpfung.

Ohne Bedämpfung geht natürlich garnichts: Resonanzen wo immer man hinschauen kann.

Mit der Dämmvariante ala K+T (obere Kammer oben unten und hinten bedämmt) ist die Hohrraumresonanz bei 230Hz ist immer noch sehr gut sichtbar.

Meine Interpretation des Proraum-Vorschlages (Deckel und Rückseite der oberen Kammer bedämpft) brachte auch nicht den erwünschten Erfolg. Damit wird die Resonatoröffnung auch verstopft und die Hohlraumresonanz nicht ausreichend bedämpft.

Meine eigene Variante ist im Bild zu sehen, inkl. der dazugehörigenImpedanzmessung.

Wer sich wundert: Die Störung bei etwa 600Hz ist kein Problem einer Hohlraumresonanz, sondern ein Chassisproblem - das ist auch in den K+T Messungen deutlich sichtbar. Interessanterweise sieht man das zwar auch im Frequenzgang, aber nur ganz minimal im Klirr.

Ich habe noch so einige andere Sachen probiert. Eine Bedämpfung der unten Kammer bringt praktisch garnichts. Interessanterweise stört das Dämmmaterial auf dem Teiler nach unten die BR-Funktion praktisch nicht, hilft aber dennoch, die Längsresonanz etwas zu bedämpfen.

Rubrik: Pro 21.05

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