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24.09.06: Eine kleine Kaskadentour

Eigentlich sollte es heute auf den Monte Incudine gehen. Da die Wanderung etwa 8 Stunden dauern sollte, hiess es also früh aufstehen. Da klappte soweit auch ganz gut, nur stellte ich bei der Abfahrt fest, dass das Hotel das Eingangstor verschlossen hatte und dieses erst 7:30 Uhr geöffnet wird. Nichts, wenn man 6:15 Uhr davor steht! Also wurde die Wanderung abgesagt nochmal ein paar Stunden geschlafen. In Zukunft weiss ich, dass man nach solchen Details vorher schauen sollte. Als "Notwanderung" ging es zu den Kaskaden des Purcaracia und des Polischellu.

Während die Polischellu-Kaskaden recht spektakulär sind, sind die Purcaracia-Kaskaden mindestens im unteren Bereich einfacher zu besteigen und vor allem praktisch menschenleer.  Dafür gibt es hier weniger Badebecken. Aber ob man nun 5 oder 15 Bademöglichkeiten hat, ist ja wohl eher belanglos. Die Tour entlang der Purcaracia-Kaskaden verläuft auch recht problemlos, den Aufstieg zum abschliessenden Wasserfall finde ich jedoch leider nicht mehr, sodass der spektakuläre Ausblick von dort oben leider ausbleibt (auf der Reise 1999 haben wir das noch geschafft). Das Wetter wird langsam schlechter, die Sonne lässt sich kaum noch blicken. Da aber noch Zeit ist, beschliesse ich doch noch ein Stück die Kaskaden des Polischellu hinaufzusteigen.  Bis zur 3. Kaskade klappt das noch problemlos, wobei der Rucksack schon bei der 2. Kaskade liegenbleiben muss, da diese durchschwommen werden muss. Viel weiter komme ich nicht, da nicht mehr viel Zeit bleibt und der Rucksack auch nicht unbeaufsichtigt herumliegen soll. Also geht es zurück nach Solenzara.

Nicole konnte mich noch zu einem Reitausflug überreden, also brechen wir am Nachmittag nochmals auf. Dummerweise merken wir erst unterwegs, dass die Tour nicht am Strand entlang geht, sondern durch mannshohes Macchia-Gestrüpp geht. Wo ein Pferd irgendwie durchpasst, sollte scheinbar auch ein Pferd mit Reiter passen - nur ist es recht dumm, wenn man einen solchen Ausflug in der kurzen Hose unternimmt. Nach etwa 90 Minuten war ich dann zerkratzt wie lange nicht mehr - wieder eine Reiterfahrung der schlechteren Art.

Das Abendessen auf dem Bauernhof "A Pinzutella" war gut, das Wildschwein kann aber nicht recht überzeugen.

Rubrik: Korsika 2006, Blog

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