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18.03.09: Dundee Island und Brown Bluff

Während der Nacht hatten wir die lange Reise von King George Island bis zum Anfang der Wedell-See geschafft. Ein Blick aus dem Schiff am Morgen liess nichts Gutes erahnen. Dichter Nebel, sodass nicht einmal klar war, in welcher Richtung sich überhaupt Dundee Island befindet. Allerdings machte die Umgebung nun endlich einen richtig "antarktischen" Eindruck, denn das Schiff war von mehr oder weniger grossen Eisbergen umgeben. 

Diese Eisberge konnten wir auch auf der Fahrt mit dem Zodiac umrunden und die Anlandung gestaltete sich etwas schwierig, da auch der Strand dicht mit Eis gepackt war, sodass es schwer war, eine Lücke für das Schlauchboot zu finden. Endlich am Strand zeigte sich die Antarktis dann von ihrer besten Seite: Der Nebel lichtete sich und gab die Sicht frei auf die einzigeartige Langschaft: das Meer mit Eisbergen (davon sogar ein paar Tafeleisberge in der Ferne), Gletscher und Berge um uns herum. Schon nach wenigen Minuten war klar: der lange Weg hatte sich wieder gelohnt. 

Um die Aussicht noch besser zu geniessen, unternahmen wir noch eine kleine Wanderung auf den Gletscher um dann zum südlichen Strand abzusteigen. Hier erwarten uns dann hunderte - vielleicht tausende - Robben. Die meisten waren antarktische Pelzrobben, aber auch einige Krabbenfresserrobben und Seeelefanten waren auszumachen. Am hinteren Teil das Strandes bliebt kaum noch Platz zum Laufen, zumal man immer nach allen Seiten schauen musste, um keine Robben zu übersehen. In der Ferne zeigte sich auch schon unser Nachmittagsziel.

Rubrik: Antarktis 2009, Blog, Startseite

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