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30.09.06: Castagniccia

Die Reise geht Ihrem Ende entgegen. Als Abschluss unternahmen wir noch eine kleine Reise durch die Kastanienwälder im Nordosten des Hochlandes, die als "Castagniccia" bekannt sind. Erstaunlicherweise trafen wir dort nur recht wenige Schweine an. Da die ersten Maroni schon reif waren, konnten wir davon noch einige sammeln. Mal schauen, was wir damit machen werden. Zum Bierbrauhen sind es dann doch zu wenige, also mussten vor der Abreise noch ein paar Flaschen "Pietra" gekauft werden. Hierbei handelt es sich um korsisches Bier aus Kastanienmehl, was ich hiermit jedem Liebhaber dunkler Biere empfehle. Mit etwas Glück dürfte es auch ausserhalb Korsikas zu bekommen sein.

Im Gegensatz zur Hinfahrt kann die Rückreise auf der "Pascale Paoli" nicht als Servicehighlight bezeichnet werden. Das Bordrestaurant öffnete erst, nachdem eine riesige Menge Menschen lange genug vor dem Eingang gewartet hatten. Auch die Qualität des Essens liess sehr zu wünschen übrig (sehr interessant war der Käseteller mit 2 eingeschweissten Käsestücken) - wer auf diesem Schiff fährt, ist mit ein paar mitgebrachten Broten wohl nicht schlechter dran als die Gäste des Bordrestaurants.

Update 10.10.: Die gesammelten Maroni haben sich als wahre Wurmfallen erwiesen. Schätzungsweise ein Drittel der gesammelten Maroni enthielten ziemlich dicke Maden, die in der letzten Woche dann ins Freie drängten. Aber es blieben doch noch genügend brauchbare Maroni übrig.

Rubrik: Korsika 2006, Blog

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