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02.09.08: Auf ins Donaudelta

Toursitenbefoerderung in Sfintu Gheorghe

Heute ging es weiter Richtung Sfintu Gheorghe am schwarzen Meer. Unser kleines Hausboot liess es ruhig angehen, was den Vorteil hat, dass man ohne grosse Geräusche durch Delta kam. Allerdings dauerte die Fahrt zum Schwarzen Meer dadurch auch etwa 6 Stunden. Auf dem breiten Arm der Donau waren keine Highlights zu sehen, lediglich der Abstecher durch einen sehr engen Kanal zum Lacu Erenciuc brachte etwas Abwechslung. Denn hier sahen wir zum ersten Mal eine grössere Menge Wasservögel. Sfintu Gheorghe ist ein sehr kleines Fischerdorf am schwarzen Meer. Viel zu sehen gibt es nicht, allerdings ist der Ort auch kaum touristisch erschlossen. Wer also ein paar Tage am Meer ausspannen will, aber dem Lärm und den Menschenmassen in den Touristenhochburgen ausweichen will, für den ist Sfintu Gheorghe ein echter Geheimtip. Allerdings sollte man dann auf Komfort verzichten können. Restaurants wird man nicht finden und ausser einer kleinen Feriensiedlung, die fest in rumänischer Hand ist, wird man nur noch ein paar Privatunterkünfte finden. Gegessen wird, was auf den Tsch kommt, was im Donaudelta meist Fisch bedeutet.
Der Weg zum Strand ist etwa 2km lang, doch hier gibt es einen "Touristenbus". Dabei handelt es sich um einen Traktor mit 2 Anhängern, der die Gäste zwischen Ort und Strand hin- und hertransportiert. Es geht aber auch problemlos zu Fuss. Auch am Strand gibt es keine touristische Infrastruktur, man sollte also wirklich alles mitnehmen was man braucht. Dafür wird man wohl wenige solche Strände finden, an denen sich so wenige Badegäste aufhalten.

Rubrik: Rumänien 2008, Blog

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