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01.06.07: Atherton Tablelands

Am Donnerstag holten wir unseren Camper ab. Leider dauerte diese Prozedur fast eine Stunde (inkl. eines 15-minütigen Videos zur Bedienung des Wagens) und wir mussten auch noch einkaufen, sodass wir Cairns erst bei Einbruch der Dunkelheit verliessen. Da uns eigentlich klar war, wohin wir wollten, schien uns das wenig problematisch. Leider mussten wir jedoch in Atherton feststellen, dass die Caravan-Parks keine ständig besetzte Rezeption haben und 20 Uhr niemand mehr dort war. Also mussten wir eine Alternative suchen. Beim anderen Platz der Stadt erwartete und das gleiche Problem, also fuhren wir weiter und hofften, in einem der nahegelegenen Nationalparks ein nettes Plätzchen zu finden. Ohne brauchbares Kartenmaterial fanden wir jedoch nur durch Zufall einen einzigen kleinen Park, in dem auch noch jegliches Camping verboten war. Also ging es noch weiter. In der nächsten Kleinstadt (es war nun schon 21 Uhr) beschlossen wir, nicht weiter suchend durch die Nacht zu fahren, sondern im örtlichen Motel zu übernachten.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine kleine Rundfahrt durch die Hochebene bei Atherton. Die Landschaft ist recht hügelig mit einigen kleinen Bergen und wirkt dadurch recht mitteleuropäisch. Hier und da findet man noch einen kleineren oder grösseren Wasserfall, von denen wir uns auch einige anschauten. Leider liess das Wetter doch zu wünschen übrig, weshalb wir beschlossen, Richtung Küste weiterzufahren.

Hier unternahmen wir noch einen Abstecher zum Paronella Park, der von einem Reisenden empfohlen worden war. Jedochh entpuppte sich das Ganze nicht als Stück unberührter Natur, sondern um einen Vergnügungspark, den ein Spanier hier 1930 im Regenwald angelegt hatte. Nach seinem Tod wurde das Gelände sich selbst überlassen. Interessanter als die Geschichte dieses Parks ist es zu sehen, wie die Natur nun nach und nach das Gebiet zurückerobert. Seinen es Brände, Fluten oder einfach nur Moose, jedes trägt ein Stück dazu bei, die Bauten abzutragen. Vermutlich wird man in 100-200 Jahren kaum noch etwas davon sehen.

Rubrik: Australien 2007, Blog

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