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02.03.07: Das erste Mal auf dem antarktischen Festland

Heute morgen konnten wir beim Wecken einen herrlichen Sonnenaufgang über Paradise Bay erleben. An Land konnten wir dann einen kleinen Aussichtsgipfel erklimmen und hatten von dort einen herrlichen Panoramablick über die Bucht, die den Namen "Paradise Bay" nicht umsonst trägt. Das schöne Wetter wollten wir dann nutzen, um den Lemaire-Kanal - einen der spektakulärsten Landschaften der Antarktis - mit den Zodiaks zu durchqueren. Das klappte auch, leider blieb am Nachmittag aber die Sonne aus und es wurde etwas trübe. Am anderen Ende des Lemaire-Kanals erwarteten uns dann einige Zwergwale, die wir aus der Nähe beobachten konnten. Danach ging es weiter zu Petermanns Island (benannt nach einem deutschen Geographen). Hier konnten wir bei der Ankunft einen Seeleoparden beim Fangen eines Pinguins beobachten - er war erfolgreich! An Land erwarteten uns nicht nur die schon gewohnten Eselspinguine sondern auch eine kleine Kolonie Adelie-Pinguine. Dann fing es noch an mit schneien, wodurch es etwas ungemütlicher, aber auch winterlicher wurde.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

01.03.07: Subantarktische Inseln

Blick auf Deception Island Heute warder erste volle Tag in der Antarktis. Das Wetter war untypisch für die Antarktis: Strahlender Sonnenschein! Die Temperatur lag bei 4 Grad Celcius. Das ist es nicht kälter als an einem durchschnittlichen Wintertag zu Hause. Am Morgen gingen es auf Livingston Island an Land. Hier konnten wir Esels- und Zügelpinguine und Seebären beobachten. Weiterhin lagen hier einige Seeelefanten am Strand. Diese gehören definitiv zu den extremem Stinkern! Dagegen riecht es selbst in grosse Pinguinkolonien noch angenehm. Weiterhin fand sich auf Livingston Island eine grosse Fossiliensammlung mit Fundstücken der Region. Hier konnte man sehr gut sehen, dass die Antarktis nicht immer ein so lebensfeindlicher Ort war, sondern vor Millionen von Jahren eine reichhaltige Vegetation beherbergte. Am Nachtmittag ging es dann zur "Whalers Bay" auf Deception Island. Von dort konnten wir zum "Nipple" auf ca. 250m Höhe aufsteigen. Der Aufstieg war nicht sehr anstrengend, aber mit dicken Wintersachen und Schwimmweste (hätte man sinnvollerweise unten ausziehen sollen) doch schweisstreibend. Dafür bot dieser Punkt eine wunderbare Aussicht sowohl über Deception Island als auch einen Blick auf den antarktischen Kontinent.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

28.02.07: Drake-Passage 2.Tag

Land in Sicht Und weiter ging es Richtung Süden. Der Wind hatte weiter nachgelassen, sodass die See recht ruhig war. Natürlich schwankte das Schiff immer noch, aber üblicherweise sind in dieser Region viel grössere Wellen zu erwarten. Gegen 14 Uhr wurde dann der erste Eisberg gesichtet - es konnte nicht mehr weit sein bis zur Antarktischen Küste. Und wie erhofft, konnten wir am späten Nachmittag die ersten Inseln sehen. Da die See immer noch recht ruhig war, sollte es sogar für einen zusätzlichen - nicht geplanten - Landgang reichen. Also wurden die Zodiaks nun endlich das erste Mal zu Wasser gelassen und es ging auf eine kleine Rundfahrt und danach an Land. Hier erwartete uns eine grosse Menge Zügelpinguine, die sich von unserer Anwesenheit jedoch nur wenig beeindrucken liessen. Der Ausflug war nur recht kurz, da es schon Abend war. Aber zumindest konnten wir noch den ersten Sonnenuntergang in der Antarktis geniessen, bevor es zurück an Bord ging. Dieser erste Landgang machte uns neugierig aus das, was in den nächsten Tagen kommen sollte.
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27.02.07: Drake-Passage 1.Tag

Sarpik Ittuk: Im der Panorama Lounge Heute nacht erreichten wir das offene Meer und damit die Drakestrasse. Diese gilt es das stürmischte Meer überhaupt. Glücklicherweise war der letzte Sturm schon abgeflaut, weshalb die Windverhältnisse nicht allzu schlimm waren. Allerdings waren noch recht ordentliche Wellen (4-6 Meter) vom Sturm übrig geblieben, sodass die Fahrt schon etwas unruhig wurde. Dennoch war das ganze auch dank der entsprechenden Medikamente recht erträglich. Der Tag an Bord wurde durch interessante Videos und Filmvorführungen verkürzt, sodass keine Langeweile aufkam.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

26.02.07: Tierra del Fuego Nationalpark

Nachdem wir gestern herrlichen Sonnenschein hatten, blieb die Sonne heute meist hinter dicken Wolken versteckt und es regnete am Morgen. Wir befürchteten schon, dass wir im Tierra del Fuego Nationalpark im Regen rumlaufen werden. Glücklicherweise besserte sich das Wetter auf der Fahrt zum Nationalpark etwas, sodass wir die meiste Zeit trocken blieben. Der Nationalpark ist direkt an der Grenze zu Chile gelegen und ist die Heimat vieler Tiere. Auffallend sind die vielen Hasen. Diese wurden eingeführt und verbreiteten sich hier extrem stark. Obwohl uns sogar ein Fuchs über den Weg gelaufen ist, scheint es zuwenig Füchse zu geben, denn die Hasen sind immer noch in grossen Mengen vertreten und scheinen recht unbekümmert. Auf der Fahrt durch den Nationalpark konnten wir an einigen Stellen das Werk der ansässigen Biber sehen - riesige angestaute Teiche. Auch der Biber ist eigentlich kein einheimisches Tier, sondern wurde aus Kanada eingeführt. Mangels natürlicher Feine konnte auch er sich hier stark vermehren. Am Nachmittag fuhren wir dann zurück nach Ushuaia um nach einem kleinen Shopping-Ausflug endlich an Bord der Sarpik Ittuk zu gehen. Zur Begrüssung gab es gleich Kaffee und Kuchen, die wir in den nächsten 10 Tagen in grossen Mengen zu uns nehmen sollten. Um 18 Uhr hiess es dann "Leinen los" und das Schiff bewegte sich langsam Richtung Drakestrasse. Da wir das offene Meer irgedwann in der Nacht erreichen soll, gingen wir recht früh ins Bett um möglichst viel Schlaf während der Fahrt im Beagle-Kanal zu bekommen, denn danach würde es es unruhig werden.
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25.02.07: Ushuaia

Ushuaia - Am Beagle-Kanal Nach einem 4-stündigen Flug auf den mit Abstand schlechtesten Plätzen im Flugzeug (hinten rechts eingeklemmt mit minimalem Sitzabstand und ohne Fenster) kamen wir am Nachmittag in Ushuaia an. Das Wetter passte schon eher zur Antarktis als bisher, denn es war recht kühl und vor allem sehr windig.  Das Hotel "Tolkeyen" liegt etwas ausserhalb der Stadt direkt am Beagle-Kanal und bietet eine fantastische Aussicht auf den Kanal und die umliegenden Berge. Am Beagle-Kanal konnten wir dann noch sehr viele Seevögel beobachten.  Am Abend gingen wir nochmal in die Stadt. Für ganze 15 Euro bekommt man hier Königskrabben in den verschiedensten Varianten - sehr lecker! Wer sonst gerne mal Hummer oder Langusten mag, muss diese Krabben unbedingt probieren, zumal sie in der Heimat definitiv nicht für einen so günstigen Preis zu bekommen sein werden.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

24.02.07: Buenos Aires - im Hafenviertel

Nach dem gestrigen Aufenthalt in der hektischen Innenstadt soll es heute etwas ruhiger werden. Auf dem Stadtplan haben wir hinter dem Hafenviertel eine grosse grüne Fläche mit ein paar Seen entdeckt - das sieht man nett aus. Das Hafenviertel selbst erweist sich aber als der Ruhepol von Buenos Aires. Vergessen sind Lärm und Hektik, die 2 Blocks weiter überall zu spüren sind. Die Grünfläche mit den Seen, die wir als Park interpretiert hatten (Reserva Ecologica Castenera Sur) entpuppt sich jedoch als ein - momentan total ausgetrocknetes - Biotop. Am späten Nachmittag entdecken wir noch einen herrlichen Markt auf dem nicht nur Früchte sondern allerlei Krimskrams zu finden ist. Noch ein Tipp: Unbedingt mit U-Bahn-Linie "A" fahren! Die Holzinnenausstattung dieser Züge erinnert an längst vergangene Zeiten. Hoffentlich bleiben diese Wagen noch lange in Betrieb.
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23.02.07: Buenos Aires

Wir sind in Buenos Aires angekommen. 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit sind nicht gerade das ideale Wetter zur Gewöhnung an die kommenden Tage. Aber glücklicherweise haben wir nicht nur Wintersachen eingepackt. Das Hotel direkt in Downtown ist sehr praktisch, denn man kann die meisten Sachen direkt zu Fuss erkunden. Als erstes stellen wir fest, dass Buenos Aires vor allem eine hektische Stadt ist. In der Innenstadt wimmelt es nur so von Menschen, aber auch von Autos. Die Hauptstrasse mit zweimal 7 Spuren zeigt mir, dass Zürich im Vergleich dagegen doch eine sehr ruhige Stadt ist.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

22.02.07: Auf nach Argentinien

Heute ging es los. Der Hinflug nach Paris klappte problemlos, allerdings sassen wir dort fast 6 Stunden auf dem Flughafen. Das regnerische Wetter hielt uns davon ab, nochmals 16 Euro für eine Fahrt in die Stadt zu bezahlen, nur um dort im Regen rumzulaufen.
Rubrik: Blog, Antarktis 2007

18.02.07: Pinguin-Tag

Der heutige Sonntag stand im Zeichen des Pinguins. Im IMAX-Kino des Verkehrsmuseums Luzern besuchten wir zuerst den Film "Pinguine - Könige im Eis". Der englische Originaltitel  "Survival Island"  ist allerdings passender, denn der Film handelt nicht nur von Pinguinen, sondern von den verschiedenen auf Süd-Georgien lebenden Tierarten. Im Gegensatz zu vielen anderen IMAX-Filmen verzichtet dieser Film auf Effekthascherei und bleibt eine nüchterne Dokumentation (auch wenn diese visuell durch das IMAX-Format natürlich nicht mehr so nüchtern daherkommt). Nach schlimmen IMAX-Reinfällen wie "T-Rex" oder "Wings of Courage" war das endlich mal wieder eine gute Dokumentation. Danach ging es noch ins Naturmuseum, wo momentan einige Fotos des Schweizer Foptografen Bruno Zehnder ausgestellt sind. Bruno "Pinguin" Zehnder widmete einen Grossteil seines Lebens den Pinguinen in der Antarktis, wo sein Leben 1997 auch tragisch endete. Die kleine Ausstellung zeigt nur einen Bruchteil des Schaffens von Bruno Zehnder, ist jedoch dennoch sehenswert.
Rubrik: Antarktis 2007, Blog

11.02.07: Was für ein Wetter ...

Sonnenaufgang Heute gibt es wirklich mal einen Bericht über das Wetter. Denn beim Aufstehen heute morgen konnte ich aus unserer Wohnung einen herrlichen Sonnenaufgang beobachten - der Tag begann vielversprechend. Leider blieb das Wetter nicht lange gut und ging in einen verregneten Sonntag über. Aber auch der hatte letztendlich mit einem kräftigen Regenbogen noch etwas zu bieten. Auch schlechtes Wetter kann seine schönen Seiten zeigen.
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04.02.07: Creme Brulée

Beim Wochenendeinkauf fand ich in der Migros gestern einen Bunsenbrenner für die Küche. Im Gegensatz zu den "richtigen" Brennern aus dem Baumarkt ist das Ding recht klein, reicht aber für kleinere Arbeiten in der Küche aus. Da konnte ich nicht widerstehen, denn damit könnte man endlich mal zu Hause eine Creme Brulée selbst herstellen. Das Rezept dafür ist recht einfach: Zutaten für 4-6 Portionen:
6 Eigelb, 250ml Milch, 250ml Sahne, 70g Zucker, 1 Vanilleschote Zubereitung:
Die Vanilleschote auskratzen und die Vanille zusammen mit Milch, Sahne und Zucker aufkochen. Dabei legt man die ausgekratzte Vanilleschote gleich mit in den Topf, denn lösen sich auch die letzten Vanillereste aus der Schote.
Während die Sachen auf dem Herd heiss werden kann man nebenbei die 6 Eigelb schaumig schlagen.
Nun wird die aufgekochte Milch/Sahne unter die Eigelb untergehoben. Das Ganze kommt dann in flache feuerfeste Formen und man lässt es im Backofen bei 150 Grad für etwa 45 Minuten stocken.

Direkt vor dem Servieren wird die Creme mit einer Schicht Zucker abgedeckt und diese mit dem Bunsenbrenner karamelisiert. Und fertig ist die Creme Brulée. Wer übrigens 20 Portionen herstellen will, greift doch lieber zum Brenner aus dem Baumarkt, andererseits möchte man den aus optischen Gründen vielleicht doch nicht in der Küche rumstehen haben.
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28.01.07: Schweinerei!

Wildschwein im Wildpark Langenberg Das schöne Winterwetter nutzten wir heute für einen Ausflug in den Wildpark Langenberg. Hier war es erstaunlich ruhig, ich hätte mit mehr Besuchern gerechnet. Interessant waren vor allem die Wildschweine. Einerseits reagieren sie auf jede unerwartete Bewegung mit Panik und flüchten, andererseits sind sie doch an den Besuchern interessiert. Was dann dabei rauskommt, sieht man hier im Video.
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26.01.07: Lord of War

Hollywood traut sicher wieder etwas. In den ersten Jahren dieses Jahrhunderts waren kaum Filme zur Lagen in den Krisengebieten dieser Welt zu sehen. Man hatte den Eindruck, dass das früher anders war. Man denke nur an Filme wie Under Fire oder Romero, die in den 80er Jahren entstanden. Doch mittlerweile hat sich hier wieder etwas getan. Syriana versucht gleich das gesamte Weltgeschehen in einem Film zu erklären, scheitert aber daran, dass die Sache deutlich komplexer ist, als man in einem normalen Spielfilm vermitteln kann. Ganz anders geht Lord of War an die Problematik des illegalen Waffenhandels heran: keine Erklärungen! Und das ist gut so. Denn einfache Schuldzuweisungen an einzelne beteiligte Regierungen machen wenig Sinn, da von diesem schmutzigen Geschäft viele profitieren. Der Film zeigt aber überspitzt auch sehr gut, wie man einfach wegschauen kann, um das Problem zu verdrängen. Das Ganze ist äusserst zynisch verpackt, was evtl. den einen oder anderen Zuschauer verwirren oder sogar abschrecken könnte.  Alleine die Startszene ist kaum zu überbieten. Das Ergebnis: Der Film ist unterhaltsam (das muss nämlich nicht ausgeschlossen sein), der Zuschauer schüttelt regelmässig mit dem Kopf. Echte neue Erkenntnisse wird man nicht bekommen, aber evtl. denkt man später darüber nach, was denn in den Krisenregionen Afrikas eigentlich vor sich geht und wie auch die gesamte westliche Welt (und nicht nur die) daran mitschuldig ist. Im Idealfall, fragt man sich dann, was man selbst unternehmen kann. Und damit hätte der Film sein Ziel erreicht!
Rubrik: Blog, Film

24.01.07: ... und wieder weg

Schneekristalle, (c) by Birke, http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Schneekristalle_makroaufnahme.jpg Am letzten Wochenende habe ich noch von blühenden Schneeglöckchen und dem Frühling berichtet, doch heute ist es schon wieder vorbei. Wir haben nun endlich den ersten Schnee dieses Winters. Das übliche Verkehrschaos ist auch harmloser ausgefallen als erwartet, zumindest im Raum Zürich hielten sich die Verspätungen in Grenzen. Wo der Schnee nun da ist, darf er auch eine Weile bleiben. Vielleicht kommen wir dann ja doch noch zum Skifahren.
Rubrik: Blog

20.01.07: Der Frühling ist da ...

Schneeglöckchen im Januar Das warme Wetter der vergangenen Wochen hat im Garten seine Spuren hinterlassen. Die Schneeglöckchen und die ersten Primeln blühen schon und auch die Krokusse und Osterglocken kommen schon hervor. Jetzt kann es auch noch ein paar Tage warm bleiben, damit wir die ungewohnte Blütenpracht im Januar auch noch etwas geniessen können.
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20.01.07: DVDs für 10 Franken gratis

Exsila.ch Meine DVD-Sammlung ist recht gross, und ab und zu sind darunter doch einige Filme, die ich wohl nie weider schaue. Natürlich könnte man die bei Ricardo verkaufen, bei Filmen abseits des Mainstreams sind die erzielbaren Preise dort aber nicht so toll. Ideal wäre es eigentlich, die DVDs einfach gegen andere einzutauschen. Genau das ist bei Exsila.ch möglich. Man registriert siene überflüssigen DVDs und bietet diese an. Für die Einnahmen kann man von anderen Mitgliedern DVDs bestellen. Das Ganze ist (zumindest heute) völlig kostenlos, lediglich die Versandkosten zahlt jedes Mitglied. Wenn Sie sich übrigens über diesen Link anmelden, gibt es ein Startguthaben von 10 Exsila-Doller (=10 Schweizer Franken) geschenkt, mit dem man sofort von anderen Mitgliedern DVDs einkaufen kann. Gerade ältere Filme gehen oft für weniger als 5 Franken über den virtuellen Ladentisch, sodass man mit diesen 10 Franken schon richtig etwas anfangen kann. Es muss lediglich eine einzige eigene DVD angeboten werden (und irgendeine DVD, die man loswerden will, liegt bestimmt bei den meiste rum). Und das ganze wirklich ohne Haken! Die Betreiber weisen darauf hin, dass der Dienst während der Beta-Phase gratis ist. Es ist davon auszugehen, dass irgendwann auch Gebühren eingeführt werden, jedoch dürfe das nur funktionieren, wenn die Gebühren entsprechend niedrig sind. Insofern ist kaum damit zu rechnen, dass sich der Service in Zukunft zur teuren Abzockerei entwickelt.
Rubrik: Blog, Film

18.01.07: Serien, die unbedingt auf DVD erscheinen sollten

Mittlerweile ist nun endlich die 2. Staffel von Twin Peaks auf DVD erschienen. Es hat lange (fast 5 Jahre) gedauert, nachdem die erste Staffel seit 2002 im Handel erhältlich war. Schaut man sich die DVD-Regale im Fachhandel an, sollte man meinen, dass so ziemlich jede TV-Serie mittlerweile auf DVD erhältlich ist. Leider ist das bei einigen grossartigen Serien im deutschsprachigen Raum allerdings immer noch nicht der Fall. Hier nur ein paar Beispiele und gleichzeitig auch Wünsche an die DVD-Produzenten:
  • McCallum
    Dieser britische 8-Teiler ist wohl die düsterste Gerichtsmedizin-Serie. Hier gibt es eigentlich keine Helden, selbst die Hauptfigur hat zu viele Fehler um als leuchtende Persönlichkeit dazustehen.
    Die UK-DVD bietet leider keine Untertitel und die unterschiedlichen Dialekte sind im englsichen Original teilweise recht schwer verständlich.
  • Murder One - Case 1
    Auch diese Serie war ein Meilenstein der TV-Serien-Produktion. Es geht grösstenteils um einen einzigen Mordfall, dessen Auflösung erst erst am Ende der ca. 20 Folgen gibt.
    Einige Jahre später wurde eine 2.Staffel produziert, die aber deutlich anfällt.
    Die UK-DVD ist recht brauchbar, da die Sprache gut verständlich ist und englische Untertitel verfügbar sind.
  • ReGenesis
    Diese spannende kanadische Serie läuft derzeit auf arte. Optisch erinnert vieles an CSI & Co., jedoch widmet sie sich viel stärker den beteiligten Personen, was sie aus meiner Sicht deutlich interessanter macht als die US-Vorbilder.
    Die UK-DVD bietet leider weider mal keine Untertitel und natürlich nur den englischen Originalton.
    Da die Serie ja gerade erst auf arte läuft, gibt es wohl noch Hoffnung auf eine deutsche DVD.
  • Cheers
    Eigentlich ist es erstaunlich, dass fast alle US-Comedyserien mittlerweile auf deutschsprachigen DVDs erhältlich sind, nur diese nicht. Warum gibt es "Golden Girls" auf DVD, aber nicht "Cheers"? Vielleicht kommt da ja noch etwas.

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14.01.07: Bei den Bibern

Biber, (c) Per Harald Olsen, http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Beaver_pho34.jpg Heute nachmittag wollten wir einen kurzen Ausflug zur Naturstation Silberweide unternehmen.  Leider hat diese im Winter nur einmal monatlich geöffnet, weshalb das nicht klappte. Immerhin reichte es für einen Spaziergang am Greifensee, wo wir das Werk der dort lebenden Biber anschauen konnten: 1 vollständig gefällter Baum, ein weiterer, der demnächst umfallen dürfte. Die Biber selbst bekommt man nicht zu Gesicht, da die Tiere dämmerungs- und nachtaktiv sind und dem Trubel am Greifensee tagsüber sicher nichts abgewinnen können. Die Biber leben nun seit 3 Jahren am Greifensee. Hoffen wir mal, dass sich diese bedrohten Tiere hier langfristig ansiedeln, denn noch immer ist der Bestand in der Schweiz mit 400-500 Tieren sehr klein (siehe auch http://www.uvek.admin.ch/).
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14.01.07: Humphrey Bogart

Humphrey Bogart Heute vor 50 Jahren starb Humphrey Bogart. Das sollte man doch mal wieder die Casablanca-DVD rausholen. Natürlich hat er noch in vielen anderen Klassikern mitgespielt, wie z.B. Die Spur des Falken oder African Queen, aber Casablanca bleibt die Rolle seines Lebens. Selbst wer denkt, den Film in- und auswendig zu kennen, sollte sich die Special-Edition auf DVD besorgen, denn diese bietet extrem viel und vor allem spannendes Zusatzmaterial.
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