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22.02.07: Auf nach Argentinien

Heute ging es los. Der Hinflug nach Paris klappte problemlos, allerdings sassen wir dort fast 6 Stunden auf dem Flughafen. Das regnerische Wetter hielt uns davon ab, nochmals 16 Euro für eine Fahrt in die Stadt zu bezahlen, nur um dort im Regen rumzulaufen.

Kategorie: Blog, Antarktis 2007

18.02.07: Pinguin-Tag

Der heutige Sonntag stand im Zeichen des Pinguins.

Im IMAX-Kino des Verkehrsmuseums Luzern besuchten wir zuerst den Film "Pinguine - Könige im Eis". Der englische Originaltitel  "Survival Island"  ist allerdings passender, denn der Film handelt nicht nur von Pinguinen, sondern von den verschiedenen auf Süd-Georgien lebenden Tierarten. Im Gegensatz zu vielen anderen IMAX-Filmen verzichtet dieser Film auf Effekthascherei und bleibt eine nüchterne Dokumentation (auch wenn diese visuell durch das IMAX-Format natürlich nicht mehr so nüchtern daherkommt). Nach schlimmen IMAX-Reinfällen wie "T-Rex" oder "Wings of Courage" war das endlich mal wieder eine gute Dokumentation.

Danach ging es noch ins Naturmuseum, wo momentan einige Fotos des Schweizer Foptografen Bruno Zehnder ausgestellt sind. Bruno "Pinguin" Zehnder widmete einen Grossteil seines Lebens den Pinguinen in der Antarktis, wo sein Leben 1997 auch tragisch endete. Die kleine Ausstellung zeigt nur einen Bruchteil des Schaffens von Bruno Zehnder, ist jedoch dennoch sehenswert.

Kategorie: Antarktis 2007, Blog

11.02.07: Was für ein Wetter ...

Sonnenaufgang

Heute gibt es wirklich mal einen Bericht über das Wetter. Denn beim Aufstehen heute morgen konnte ich aus unserer Wohnung einen herrlichen Sonnenaufgang beobachten - der Tag begann vielversprechend. Leider blieb das Wetter nicht lange gut und ging in einen verregneten Sonntag über. Aber auch der hatte letztendlich mit einem kräftigen Regenbogen noch etwas zu bieten. Auch schlechtes Wetter kann seine schönen Seiten zeigen.

Kategorie: Blog

04.02.07: Creme Brulée

Beim Wochenendeinkauf fand ich in der Migros gestern einen Bunsenbrenner für die Küche. Im Gegensatz zu den "richtigen" Brennern aus dem Baumarkt ist das Ding recht klein, reicht aber für kleinere Arbeiten in der Küche aus. Da konnte ich nicht widerstehen, denn damit könnte man endlich mal zu Hause eine Creme Brulée selbst herstellen. Das Rezept dafür ist recht einfach:

Zutaten für 4-6 Portionen:
6 Eigelb, 250ml Milch, 250ml Sahne, 70g Zucker, 1 Vanilleschote

Zubereitung:
Die Vanilleschote auskratzen und die Vanille zusammen mit Milch, Sahne und Zucker aufkochen. Dabei legt man die ausgekratzte Vanilleschote gleich mit in den Topf, denn lösen sich auch die letzten Vanillereste aus der Schote.
Während die Sachen auf dem Herd heiss werden kann man nebenbei die 6 Eigelb schaumig schlagen.
Nun wird die aufgekochte Milch/Sahne unter die Eigelb untergehoben. Das Ganze kommt dann in flache feuerfeste Formen und man lässt es im Backofen bei 150 Grad für etwa 45 Minuten stocken.

Direkt vor dem Servieren wird die Creme mit einer Schicht Zucker abgedeckt und diese mit dem Bunsenbrenner karamelisiert. Und fertig ist die Creme Brulée.

Wer übrigens 20 Portionen herstellen will, greift doch lieber zum Brenner aus dem Baumarkt, andererseits möchte man den aus optischen Gründen vielleicht doch nicht in der Küche rumstehen haben.

Kategorie: Essen, Blog

28.01.07: Schweinerei!

Wildschwein im Wildpark Langenberg

Das schöne Winterwetter nutzten wir heute für einen Ausflug in den Wildpark Langenberg. Hier war es erstaunlich ruhig, ich hätte mit mehr Besuchern gerechnet.

Interessant waren vor allem die Wildschweine. Einerseits reagieren sie auf jede unerwartete Bewegung mit Panik und flüchten, andererseits sind sie doch an den Besuchern interessiert. Was dann dabei rauskommt, sieht man hier im Video.

Kategorie: Blog

26.01.07: Lord of War

Hollywood traut sicher wieder etwas. In den ersten Jahren dieses Jahrhunderts waren kaum Filme zur Lagen in den Krisengebieten dieser Welt zu sehen. Man hatte den Eindruck, dass das früher anders war. Man denke nur an Filme wie Under Fire oder Romero, die in den 80er Jahren entstanden.

Doch mittlerweile hat sich hier wieder etwas getan. Syriana versucht gleich das gesamte Weltgeschehen in einem Film zu erklären, scheitert aber daran, dass die Sache deutlich komplexer ist, als man in einem normalen Spielfilm vermitteln kann.

Ganz anders geht Lord of War an die Problematik des illegalen Waffenhandels heran: keine Erklärungen! Und das ist gut so. Denn einfache Schuldzuweisungen an einzelne beteiligte Regierungen machen wenig Sinn, da von diesem schmutzigen Geschäft viele profitieren. Der Film zeigt aber überspitzt auch sehr gut, wie man einfach wegschauen kann, um das Problem zu verdrängen. Das Ganze ist äusserst zynisch verpackt, was evtl. den einen oder anderen Zuschauer verwirren oder sogar abschrecken könnte.  Alleine die Startszene ist kaum zu überbieten.

Das Ergebnis: Der Film ist unterhaltsam (das muss nämlich nicht ausgeschlossen sein), der Zuschauer schüttelt regelmässig mit dem Kopf. Echte neue Erkenntnisse wird man nicht bekommen, aber evtl. denkt man später darüber nach, was denn in den Krisenregionen Afrikas eigentlich vor sich geht und wie auch die gesamte westliche Welt (und nicht nur die) daran mitschuldig ist. Im Idealfall, fragt man sich dann, was man selbst unternehmen kann. Und damit hätte der Film sein Ziel erreicht!

Kategorie: Blog, Film

24.01.07: ... und wieder weg

Schneekristalle, (c) by Birke, http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Schneekristalle_makroaufnahme.jpg

Am letzten Wochenende habe ich noch von blühenden Schneeglöckchen und dem Frühling berichtet, doch heute ist es schon wieder vorbei. Wir haben nun endlich den ersten Schnee dieses Winters. Das übliche Verkehrschaos ist auch harmloser ausgefallen als erwartet, zumindest im Raum Zürich hielten sich die Verspätungen in Grenzen. Wo der Schnee nun da ist, darf er auch eine Weile bleiben. Vielleicht kommen wir dann ja doch noch zum Skifahren.

Kategorie: Blog

20.01.07: Der Frühling ist da ...

Schneeglöckchen im Januar

Das warme Wetter der vergangenen Wochen hat im Garten seine Spuren hinterlassen. Die Schneeglöckchen und die ersten Primeln blühen schon und auch die Krokusse und Osterglocken kommen schon hervor. Jetzt kann es auch noch ein paar Tage warm bleiben, damit wir die ungewohnte Blütenpracht im Januar auch noch etwas geniessen können.

Kategorie: Blog

20.01.07: DVDs für 10 Franken gratis

Exsila.ch

Meine DVD-Sammlung ist recht gross, und ab und zu sind darunter doch einige Filme, die ich wohl nie weider schaue. Natürlich könnte man die bei Ricardo verkaufen, bei Filmen abseits des Mainstreams sind die erzielbaren Preise dort aber nicht so toll. Ideal wäre es eigentlich, die DVDs einfach gegen andere einzutauschen. Genau das ist bei Exsila.ch möglich. Man registriert siene überflüssigen DVDs und bietet diese an. Für die Einnahmen kann man von anderen Mitgliedern DVDs bestellen. Das Ganze ist (zumindest heute) völlig kostenlos, lediglich die Versandkosten zahlt jedes Mitglied.

Wenn Sie sich übrigens über diesen Link anmelden, gibt es ein Startguthaben von 10 Exsila-Doller (=10 Schweizer Franken) geschenkt, mit dem man sofort von anderen Mitgliedern DVDs einkaufen kann. Gerade ältere Filme gehen oft für weniger als 5 Franken über den virtuellen Ladentisch, sodass man mit diesen 10 Franken schon richtig etwas anfangen kann. Es muss lediglich eine einzige eigene DVD angeboten werden (und irgendeine DVD, die man loswerden will, liegt bestimmt bei den meiste rum). Und das ganze wirklich ohne Haken!

Die Betreiber weisen darauf hin, dass der Dienst während der Beta-Phase gratis ist. Es ist davon auszugehen, dass irgendwann auch Gebühren eingeführt werden, jedoch dürfe das nur funktionieren, wenn die Gebühren entsprechend niedrig sind. Insofern ist kaum damit zu rechnen, dass sich der Service in Zukunft zur teuren Abzockerei entwickelt.

Kategorie: Blog, Film

18.01.07: Serien, die unbedingt auf DVD erscheinen sollten

Mittlerweile ist nun endlich die 2. Staffel von Twin Peaks auf DVD erschienen. Es hat lange (fast 5 Jahre) gedauert, nachdem die erste Staffel seit 2002 im Handel erhältlich war.

Schaut man sich die DVD-Regale im Fachhandel an, sollte man meinen, dass so ziemlich jede TV-Serie mittlerweile auf DVD erhältlich ist. Leider ist das bei einigen grossartigen Serien im deutschsprachigen Raum allerdings immer noch nicht der Fall.

Hier nur ein paar Beispiele und gleichzeitig auch Wünsche an die DVD-Produzenten:

  • McCallum
    Dieser britische 8-Teiler ist wohl die düsterste Gerichtsmedizin-Serie. Hier gibt es eigentlich keine Helden, selbst die Hauptfigur hat zu viele Fehler um als leuchtende Persönlichkeit dazustehen.
    Die UK-DVD bietet leider keine Untertitel und die unterschiedlichen Dialekte sind im englsichen Original teilweise recht schwer verständlich.
  • Murder One - Case 1
    Auch diese Serie war ein Meilenstein der TV-Serien-Produktion. Es geht grösstenteils um einen einzigen Mordfall, dessen Auflösung erst erst am Ende der ca. 20 Folgen gibt.
    Einige Jahre später wurde eine 2.Staffel produziert, die aber deutlich anfällt.
    Die UK-DVD ist recht brauchbar, da die Sprache gut verständlich ist und englische Untertitel verfügbar sind.
  • ReGenesis
    Diese spannende kanadische Serie läuft derzeit auf arte. Optisch erinnert vieles an CSI & Co., jedoch widmet sie sich viel stärker den beteiligten Personen, was sie aus meiner Sicht deutlich interessanter macht als die US-Vorbilder.
    Die UK-DVD bietet leider weider mal keine Untertitel und natürlich nur den englischen Originalton.
    Da die Serie ja gerade erst auf arte läuft, gibt es wohl noch Hoffnung auf eine deutsche DVD.
  • Cheers
    Eigentlich ist es erstaunlich, dass fast alle US-Comedyserien mittlerweile auf deutschsprachigen DVDs erhältlich sind, nur diese nicht. Warum gibt es "Golden Girls" auf DVD, aber nicht "Cheers"? Vielleicht kommt da ja noch etwas.

Kategorie: Blog, Film

14.01.07: Bei den Bibern

Biber, (c) Per Harald Olsen, http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Beaver_pho34.jpg

Heute nachmittag wollten wir einen kurzen Ausflug zur Naturstation Silberweide unternehmen.  Leider hat diese im Winter nur einmal monatlich geöffnet, weshalb das nicht klappte. Immerhin reichte es für einen Spaziergang am Greifensee, wo wir das Werk der dort lebenden Biber anschauen konnten: 1 vollständig gefällter Baum, ein weiterer, der demnächst umfallen dürfte. Die Biber selbst bekommt man nicht zu Gesicht, da die Tiere dämmerungs- und nachtaktiv sind und dem Trubel am Greifensee tagsüber sicher nichts abgewinnen können.

Die Biber leben nun seit 3 Jahren am Greifensee. Hoffen wir mal, dass sich diese bedrohten Tiere hier langfristig ansiedeln, denn noch immer ist der Bestand in der Schweiz mit 400-500 Tieren sehr klein (siehe auch http://www.uvek.admin.ch/).

Kategorie: Blog

14.01.07: Humphrey Bogart

Humphrey Bogart

Heute vor 50 Jahren starb Humphrey Bogart. Das sollte man doch mal wieder die Casablanca-DVD rausholen. Natürlich hat er noch in vielen anderen Klassikern mitgespielt, wie z.B. Die Spur des Falken oder African Queen, aber Casablanca bleibt die Rolle seines Lebens. Selbst wer denkt, den Film in- und auswendig zu kennen, sollte sich die Special-Edition auf DVD besorgen, denn diese bietet extrem viel und vor allem spannendes Zusatzmaterial.

Kategorie: Film, Blog

11.01.07: Inland Empire

Inland Empire

Es ist soweit: Heute startet Dvaid Lynchs neuer Film "Inland Empire" in Deutschland. Die Schweizer müssen sich noch gedulden, denn bisher ist immer noch kein Schweizer Starttermin bekannt. Eigentlich ist das ein Grund mal kurz über die Grenze zu fahren, denn dieser Film scheint wieder ein klassischer David-Lynch-Film zu sein. 3 Stunden Alptraum-Fantasien lassen vermuten, dass dagegen selbst "Lost Highway" und "Mulholland Drive" zurückstehen dürften und dieser Film nur für überzeugte David-Lynch-Fans erträglich sein dürfte.

Update: Der 11.1. war ursprünglich als Starttermin angekündigt, mittlerweile wurde er jedoch scheinbar auf den 26.April verschoben. Hoffen wir mal, dass er wenigstens zeitgleich in der Schweiz startet.

Kategorie: Film, Blog

10.01.07: Zeitreisefilme

Zurück in die Zukunft

Im Science-Fiction-Genre sind Zeitreisen recht beliebt. Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand sind Zeitreisen nicht möglich, daher kann man ganz wilde Theorien aufstellen, was man mit Zeitreisen anfangen könnte und vor allem, was man verändern könnte. Interessant ist es zu beobachten, wie unterschiedlich das Thema in verschiedenen Filmen interpretiert wird:

Die Zeitmaschine

H.G.Wells Roman lieferte die Vorlage für verschiedene Verfilmungen. Der Besucher reist mit der Zeitmaschine nur in die Zukunft und beobachtet dort, wie sich die Menschheit weiterentwickelt hat.

Sehr ähnlich funktioniert auch

Planet der Affen

Jedoch bleibt der Zuschauer hier während des Films im Unklaren, dass eigentlich eine Zeitreise stattgefunden hat und geht davon aus, dass die Handlung nicht auf der Erde stattfindet. Nur nach und nach bekommt man Hinweise darauf, dass die Handlung auf der Erde stattfinden könnte, was allerdings erst am Ende des Films bestätigt wird.

Zurück in die Zukunft

Hier findet man eine klassische "Reperaturstory". Die Akteure reisen durch die Zeit, um in der Vergangenheit gemachte Fehler zu korrigieren. Änderungen an der Vergangenheit beeinflussen hier direkt und unmittelbar die Gegenwart und sogar den Akteur, der in die Vergangenheit gereist ist. Das führt dazu, dass solche Zeitreisen auch für den Zeitreisenden höchstgefährlich sind. Dadurch ergibt sich ein starker Spannungsbogen, der zusammen mit der Umsetzung als Komödie für einen Kinoerfolg sorgte.

Star Trek IV - Zurück in die Vergangenheit

scheint ähnlich zu funktionieren, jedoch ist das nicht der Fall. Hier werden in der Vergangenheit keine Fehler korrigiert, sondern es werden lediglich Objekte (in diesem Falle Buckelwale) aus der Vergangenheit in die Zukunft transportiert. Da auch das nicht ohne Verwicklungen klappt, ist dieser Film mit Abstand der lustigste Star-Trek-Film und auch Zuschauern zu empfehlen, die sonst eher einen Bogen um dieses Genre machen.

12 Monkeys

Auch hier scheint es möglich zu sein, Objekte aus der Vergangenheit in die Zukunft zu transportieren, jedoch erfährt man das nur am Rande. Die Zeitreisenden sind hier aber im Wesentlichen nur Betrachter - es wird nicht versucht, die Vergangenheit zu verändern, sondern lediglich sie zu verstehen, um daraus Massnahmen in der Gegenwart abzuleiten.

Babylon 5

Die Zeitreise in Babylon 5 kann sowohl Menschen als auch Objekte transportieren, jedoch funktioniert das eher zufällig und ist kaum zu steuern. Daher ist die Zeitreise hier keine nutzbare Technologie, sondern lediglich ein Stilmitteln, um einen grossen Handlungsbogen um den eigentlichen Zeitrahmen der Serie zu legen. Das funktioniert sehr gut und ohne auffallende logische Fehler.

Donnie Darko

Hier dient die Zeitreise im Wesentlichen dazu, aus einem "normalen" Highschool-Film einen Mystery-Thriller zu machen. Obwohl sehr viel über Zeitreisen gesprochen wird, bekommt der Zuschauer kein klares Konzept und die eigentliche "Philosophie des Zeitreisens" (die sogar als Buch in diesem Film auftaucht) bleibt eher verschwommen und lässt viel Interpretationsspielraum. Letztendlich dürfte gerade dies zum langfristigen Erfolg des Filmes durch eine wachsende Fangemeinde beigetragen haben (die ersten Einspielergebnisse in den USA waren eher mässig, in Deutschland lief der Film garnicht erst im Kino).

Kategorie: Blog, Film

09.01.07: YouTube denkt über neue Vertriebsmöglichkeiten nach ...

Youtube

Irgendwie hatte ich es in meinem Post vom 14.12.06 doch geahnt, was da kommen wird. Und so ganz falsch habe ich damit wohl nicht gelegen: YouTube denkt laut nach, was man mit den Rechten machen kann, die die User ganz nett kostenlos an YouTube vergeben. Nun ist sicher nicht damit zu rechnen, dass heute viele Leute daran interessiert sind, sich grobpixelige YouTube-Videos im Fernsehen anzuschauen, aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die User auch perfekte Videos in perfekter Qualität auf Youtube hochladen können und auch werden. Noch billiger kommen selbst die aktuellen Homevideo-Shows nicht an ihr Material, denn hier scheint es wenigstens noch eine (minimale) Entschädigung zu geben, was bei Youtube definitiv nicht der Fall ist.

Kategorie: Blog

08.01.07: ReGenesis

ReGenesis

Seit langem habe ich das erste Mal wieder angefangen eine neue Serie zu schauen: ReGenesis. Hätte ich die Ankündigung auf einem Privatsender gesehen, hätte ich mir das eher verkniffen, denn die Zutaten wie Killerviren und menschliche Klone klingen doch eher wie schlechte Fantasien. Da die Serie allerdings auf arte läuft, habe ich doch mal reingeschaut. Tatsächlich wirkt die Idee doch sehr realitätsfern und die "wissenschaftlichen" Teile wirken doch recht konstruiert und teilweise unfreiwillig komisch (schwer vorstellbar, wofür bei einer DNA-Untersuchung ein Bunsenbrenner gebraucht werden könnte). Hier muss man einfach daran denken, dass es sich um pure Fiktion handelt und nicht der aktuelle Stand der Gentechnik und Virologie dargelegt werden soll.

Dennoch habe ich nach der ersten auch noch die zweite Folge angeschaut. Warum eigentlich? Der Erzählstil ist modern, aber das ist auch bei anderen Serien zu finden (CSI fällt mir da gerade ein, obwohl mich diese Serie nicht fesseln konnte, sodass es dort nur für 2-3 Folgen gereicht hat). Aber das entscheidende: Es wird eine fortlaufende Story erzählt. Das ist bei TV-Serien leider sehr selten der Fall (das Vorbild ist in dieser Hinsicht sicherlich Twin Peaks, aber auch Babylon 5 entwickelte ab der 2. Staffel einen starken Handlungsbogen, der sich kaum in einzelne Folgen pressen lässt). Und auch am Ende von Folge 2  ist die Story nicht zu Ende erzählt, also werde ich wohl in der nächsten Woche auch die nächsten beiden Folgen schauen...

Kategorie: Film, Blog

07.01.07: Video: Albatrosse

Albatrosse

So elegant Albatrosse durch die Luft gleiten, so tolpatschig sehen sie an Land aus. Fast alle Galapagos-Albatrosse brüten auf Española, wo auch dieses kurze Video entstanden ist.

Hier geht es zum Video.

Kategorie: Ecuador 2005, Blog

06.01.07: my place, RH-301 und Barcelona

Barcelona chair

Gestern Abend waren wir noch im myPlace. Das ist eine interessante Kombination aus Bar und Designshop. Sämtliche Möbel, auf denen die Gäste sitzen, kann man sofort kaufen, was dazu führt, dass die Einrichtung wohl ständig wechselt. Momentan waren bis auf den Haussmann RH-301 leider nur recht unbequeme Sessel und Stühle im Angebot (auch wenn der Wassily Chair von Marcel Breuer als Klassiker gilt, finde ich ihn trotzdem nicht sonderlich bequem)

Apropos RH-301: Robert Haussmann nannte hierbei ganz explizit Mies van der Rohes Barcelona Chair als Vorbild. Auf den ersten Blick könnte man beide sogar verwechseln. Allerdings wirkt das Gestell des Originals mit dem Knoten eleganter als die Kopie von Haussmann. In den 50ern spielte die einfachere Konstruktion sicher eine grosse Rolle für die Fertigungskosten. Allerdings dürfte auch dieser Stuhl nie billig gewesen sein, wenn er heute noch als gebrauchtes Möbelstück CHF 1750 kostet!

Aber zurück zum Barcelona Chair. Dieser wurde von Mies von der Rohe als Einrichtung für seinen Deutschen Pavillon für die Weltausstellung 1929 in Barcelona entworfen (daher auch der Name). Nicht nur das Design, sondern auch der Sitzkomfort sind exzellent. Kopien dieses Sessels sind mittlerweile recht günstig zu bekommen. Das Original stellt allerdings nur die Firma Knoll her, die hierfür in den 50ern eine Lizenz erwarb. Eine Suche im Internet zeigt aber, dass Kopien von sehr vielen Möbelherstellern angeboten werden. Wer also damit leben kann, nicht den "echten" Barcelona im Wohnzimmer stehen zu haben, kann locker bis zu 3000 Euro pro Stück sparen - da dürfte den meisten die Entscheidung leicht fallen.

Dummerweise gibt es in unserer Wohnung momentan keinen Platz für dieses Möbelstück :(

Kategorie: Blog

31.12.06: Das letzte Mahl des Jahres 2006

Das Jahr 2006 schliessen wir noch mit einem grossen Essen ab - es gibt Tapas in vielen Varianten:

  • Tortilla Española
  • Manchego in Olivenöl
  • Avocado-Creme
  • Speckpflaumen mit scharfer Sosse
  • Jamón Ibérico de Bellota
  • Chorizo
  • Filetspiess nach maurischer Art
  • Geschmorte Zwiebelchen in Sherry
  • Lachsröllchen mit Ziegenkäse
  • Parmesan-Cracker

Die letzten beiden Sachen sind zwar eher italienisch angehaucht, aber das macht nichts. Das Gute an Tapas ist, dass man alles in Ruhe vorbereiten kann und dann nicht stundenlang in der Küche stehen muss, wenn Gäste zu Besuch kommen.

Kategorie: Essen, Blog

29.12.06: Video: Galapagos-Riesenschildkröten in freier Wildbahn

Obwohl die Galapagos-Inseln Ihren Namen nach den Riesenschildkröten haben, sind diese heute nur noch an wenigen Stellen zu finden. Das liegt daran, dass der Mensch diese Tiere in den letzten 400 Jahren extrem dezimiert hat und einige Arten sogar völlig ausgerottet hat. Ein anderer Grund ist allerdings auch, dass die Schildkröten nur selten in der Nähe des Meeres zu finden sind, wo man meist mit dem Boot anlegt. Auf Santa Cruz hatten wir die Möglichkeit diese Tiere in freier Wildbahn zu beobachten.

Hier geht es zum Video.

Kategorie: Ecuador 2005, Blog

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