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02.09.08: Auf ins Donaudelta

Toursitenbefoerderung in Sfintu Gheorghe Heute ging es weiter Richtung Sfintu Gheorghe am schwarzen Meer. Unser kleines Hausboot liess es ruhig angehen, was den Vorteil hat, dass man ohne grosse Geräusche durch Delta kam. Allerdings dauerte die Fahrt zum Schwarzen Meer dadurch auch etwa 6 Stunden. Auf dem breiten Arm der Donau waren keine Highlights zu sehen, lediglich der Abstecher durch einen sehr engen Kanal zum Lacu Erenciuc brachte etwas Abwechslung. Denn hier sahen wir zum ersten Mal eine grössere Menge Wasservögel. Sfintu Gheorghe ist ein sehr kleines Fischerdorf am schwarzen Meer. Viel zu sehen gibt es nicht, allerdings ist der Ort auch kaum touristisch erschlossen. Wer also ein paar Tage am Meer ausspannen will, aber dem Lärm und den Menschenmassen in den Touristenhochburgen ausweichen will, für den ist Sfintu Gheorghe ein echter Geheimtip. Allerdings sollte man dann auf Komfort verzichten können. Restaurants wird man nicht finden und ausser einer kleinen Feriensiedlung, die fest in rumänischer Hand ist, wird man nur noch ein paar Privatunterkünfte finden. Gegessen wird, was auf den Tsch kommt, was im Donaudelta meist Fisch bedeutet.
Der Weg zum Strand ist etwa 2km lang, doch hier gibt es einen "Touristenbus". Dabei handelt es sich um einen Traktor mit 2 Anhängern, der die Gäste zwischen Ort und Strand hin- und hertransportiert. Es geht aber auch problemlos zu Fuss. Auch am Strand gibt es keine touristische Infrastruktur, man sollte also wirklich alles mitnehmen was man braucht. Dafür wird man wohl wenige solche Strände finden, an denen sich so wenige Badegäste aufhalten.
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

01.09.08: Rumänien - wir kommen

Tulcea Mit dem Germanwings-Flug von Stuttgart kamen wir auf dem Stadtflughafen in Bukarest an. Dieser hat den Vorteil, dass es mit dem Taxi nicht weit zu den Hotels in der Innenstadt ist. Die "Empfangshalle" ist ein echtes Highlight. Das Gepäckband ist geschätzte 6 Meter lang. Es bereitet da viel Spass, mit 200 anderen Personen auf das Gepäck zu warten. Vor dem Flughafen war dann ein ziemliches Verkehrschaos (eigentlich bewegte sich fast nichts). Aber dennoch kamen wir dann noch im Hotel "Monte Nelly" an. Das Zimmer war ordentlich, aber der eigentliche Vorteil des Hotels zeigte sich am nächsten Morgen: Ein sehr gutes Frühstücksbuffett. Ein derartig reichhaltiges Frühstücksangebot ist in dieser Preisklasse eher aussergewöhnlich.
Um 11 Uhr holte uns dann unser Fahrer ab, um uns nach Tulcea zu bringen. Die Fahrt dauerte dann doch etwas 5 Stunden (mit kleineren Pausen), damit hatten wir eigentlich nicht gerechnet. So blieb nicht mehr allzu viel vom Tag übrig, als wir in Tulcea angekommen waren. Allerdings muss man auch nicht viel Zeit einplanen, um die touristischen Highlights Tulceas zu besichtigen: ein paar nette Kirchen, das Unabhängigkeitsdenkmal. Ansonsten zeigt sich Tulcea als übliche Industrie- und Hafenstadt, in der man sich eigentlich nicht allzu lange aufhalten möchte.
Rubrik: Rumänien 2008, Blog

19.08.08: This is the end.

Cervelat Nein, heute leider nichts musikalisches, sondern die Hoffnung, dass mit dieser Nachricht die Cervalat-Krise endlich beendet ist. Andererseits ist nicht nur zu befürchten, dass der Tagesanzeiger weiterhin weltbewegende Themen aufgreifen wird. Die letzte Woche war das wichtigste Thema "Massenbesäufnisse" (Artikel 1,2,3,4,5,6,7,8). Wobei sich mir hier die Frage stellt, wie gross die "Massen" wohl gewesen wäre, wenn eine wichtige Zürcher Zeitung nicht tagelang darüber berichtet hätte. Wohlgemerkt: Wir befinden uns hier immer noch in der Kategorie "Qualitätsjournalismus"!
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17.08.08: Ein Blick in den Teich ...

Bergmolch während der Metamorphose ... zeigt, dass sich unsere Bergmolche gut entwickeln. Mittlerweile haben einige eine Länge von 4-5cm erreicht und die Beine sind jetzt voll ausgebildet. Allerdings besitzen sie immer noch Kiemen. Die Metamorphose ist also noch nicht abgeschlossen. 
Rubrik: Natur, Blog, Startseite

09.08.08: Eine geplante Wespenumsiedlung

In den letzten Wochen gab es einen regen Flugverkehr in unseren Rolladenkasten am Ausgang zum Garten. Da die Wespen an dieser Stelle doch recht störend sind, holten wir uns Hilfe von einem Experten, der das Wespenvolk umsiedeln sollte, und zwar Andi Roost von www.hornissenschutz.ch. Nach dem Öffnen der Abdeckung des Rolladenkastens zeigte sich dann, dass das Wespenvolk ganze Arbeit geleistet hatte. Das Nest war schon erstaunlich gross und teilweise mit dem Rollo verbunden. Insgesamt dürfte das Nest wohl etwas 300 Tiere beherbergen. Nach einer Stunde waren die meisten flugfähigen Wespen abgesaugt (mit einer sehr interessanten Konstruktion einer Auffangbox und eines Staubsaugers) und man konnte einen Blick auf das ganze Nest werfen. Jetzt zeigte sich leider, dass die Wespen nicht unbedingt darauf geachtet hatten, dass Nest so zu bauen, dass man es leicht entfernen kann. Da das ganze ziemlich grossflächig im Rolladenkasten verbaut war, gab es leider recht wenig Chancen, das Nest im Ganzen zu entnehmen und das Risiko das Nest bei dieser Aktion zu zerstören wurde als recht gross eingeschätzt.  Nun standen wir vor der Entscheidung, die Insekten dort zu lassen oder eine Umsiedlung zu riskieren. Die Tatsache, dass es sich um Deutsche Wespen handelt, erleichterte die Entscheidung nicht, denn diese Art verlässt im Gegensatz zu den meisten anderen Arten das Nest nicht schon im September, sondern erst gegen Ende Oktober. Letztendlich beschlossen wir dann doch, die Gäste bis zum Herbst bei uns zu dulden. So wurden die abgesaugten Wespen wieder freigelassen und fanden den Weg zurück zum Nest. Hier nochmals vielen Dank an Andi Roost, auch wenn unserer Mitbewohner immer noch bei uns sind. Ein wichtiger Tip für alle mit ähnlichen Problemen: Eine Umsiedlung sollte frühzeitig erfolgen, wenn das Nest noch nicht allzu gross ist. Gibt es im Juni regen Flugverkehr, dann hat das Volk die kritische Phase bereits überstanden und die Chance, dass sie wieder verschwinden, ist sehr gering. In diesem Fall sollte man möglichst schnell einen Experten holen und nicht noch lange warten. Links
  • Hornissenschutz.ch
  • Viele Infos zu Hornissen auf www.hornissenschutz.ch
Rubrik: Blog, Natur, Startseite

30.06.08: Ein weiterer Krisenbericht

Kaum ist die Fussball-Europameisterschaft vorbei, schon scheinen einigen Leute wieder nach neuen (oder eher alten) Betätigungsfeldern zu suchen. Denn nun stehen wir doch wieder vor einer Versorgungslücke. Bisher kannte ich diesen Begriff vor allem von der Energiewirtschaft, die eine Versorgungslücke bei der Stromerzeugung prognostiziert. Doch worum geht es heute? Öl? Grundnahrungsmittel? Beides stimmt nicht, womit man aber beim Thema Nahrungsmittel doch schon in der richtigen Ecke ist. Spätestens jetzt sollte klar sein, dass es um das Krisenthema schlechthin geht - die Cervelatkrise.  In den letzten Monaten hatte ich den Eindruck, dass die Krise überstanden war, bevor überhaupt jemand (ausser den Tagesanzeiger-Lesern) mitbekommen hat, dass sie da war. Aber das war wohl eine Fehleinschätzung, denn wie uns der Tagesanzeiger heute mitteilt, droht im nächsten Jahr doch wieder eine Versorgungslücke. Also ganz schnell zum Küchenhändler und zum nächsten Metzger. Bei ersterem besorgt man sich eine ganz grosse Tiefühltruhe und beim zweiten so viele Cervalats wie in den Tiefkühler hineinpassen. Denn so ist man auf die nächste Krise vorbereitet. Angesichts dieser wirklich wichtigen Meldungen aus der Welt der Cervelat scheint der Titel "Wurstblatt" für die entsprechende Zeitung recht passend.
Rubrik: Medien, Blog, Essen

27.05.08: Molchnachwuchs

Bergmolch-Larven Da der Teich mal wieder eine kleine Reinigung brauchte, konnten wir gleich mal schauen, wie es unseren Molchen geht. Scheinbar recht gut, denn auch der Nachwuchs ist schon unterwegs. Die ersten Molchlarven haben mittlerweile etwa 1cm Länge erreicht und auch schon Vorderbeine ausgebildet. Aber es ist auch noch recht viel Laich im Teich. Momentan sind wir allerdings nicht sicher, welche Tiere daraus wohl schlüpfen werden, denn es handelt sich um mindestens 2 verschiedene Arten. Evtl. hat sich auch noch ein Braunfrosch bei uns niedergelassen, denn von denen hatten wir im letzten Jahr auch regelmässig Besuch.
Rubrik: Blog, Natur

20.05.08: Hallelujah

Leonard Cohen Und wieder mal ein Blick auf einen Song, an dem sich viele versuchen mussten:Leonard Cohens "Hallelujah". Wenn man sich den Artikel in der englischen Wikipedia anschaut, dann gibt es wohl wenige Leute, die hier keine eigene Coverversion ausprobieren mussten. Die bekannteste Version dürfte wohl nicht das Cohen-Original, sondern die Cover-Version von Jeff Buckley sein. Glücklicherweise ist das Ausnahme-Album "Grace", das diesen Song enthält mittlerweile wieder auf Vinyl erhältlich (da darf ich nicht daran denken, wieviel ich für meine "Simply Vinyl"-Ausgabe bezahlt habe). Unter den anderen spannenden Coverversionen ist sicher auch die von Willie Nelson vom Album Songbird (auch das ist auf Vinyl zu bekommen). Allerdings scheint es, dass das auch ein Song ist, vom dem extrem viele schlechte Coverversionen existieren. Das mag daran liegen, dass man am Tempo kaum etwas ändern kann (K D Lang probiert es langsamer und macht daraus ein Schlaflied) und auch ein "zerrocken" ist nicht so richtig machbar. Da der Song auch spärlich instrumentiert ist, lässt sich auch in dieser Richtung nicht mehr viel machen. Insofern bleiben alle Versionen doch sehr nahe am Original. Ich erspare mir allerdings, diese Versionen aufzuzählen.  In die Kategorie "interessant" fällt noch die Version einen französischen Künstlers, der einfach kein "H" herausbekommt, weshalb es zum "Alluluia" wird.
Rubrik: Musik, Blog

02.05.08: Musik für die Insel

Insel (c) 2007 by Daniel Matuschek Diese Frage kennt man ja: "Welche Musik würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?". Nehmen wir mal an, es dürfte nur eine einzige LP sein. Obwohl meine LP- und CD-Sammlung nicht gerade klein ist und ich viele Sachen davon gerne und oft höre, würden es doch wenige Sachen mit auf die Insel schaffen. Bruce Springsteens "Nebraska" ist zwar eine tolle Scheibe, aber wenn ich sie jeden Tag hören sollte, wäre das wohl etwas zu viel des Guten. Also bleiben nur Sachen übrig, die auf einer LP möglichst unterschiedliche Sachen kombinieren. Und da mir da gerade eine neue Scheibe über den Weg gelaufen ist, gibt es hier mal gleich meine Top-4-Inseltitel (ohne Rangfolge).
  • Bran Van 3000: Glee
    Das Erstlingswerk dieser kanadischen Gruppe fängt recht sperrig an. Aber je länger man reinhört, desto spannender wird es. Ein eindeutiger Stil ist nicht erkennbar - und genau das ist es, was dieses Album so besonders macht. Der Nachfolger Discosis ist zwar immer noch sehr gut, kann mit diesem Album trotz vielen Gastmusikern aber nicht mithalten.
  • Gnarls Barkley: St. Elsewhere (auch auf Vinyl erhältlich)
    Die Single Crazy lief 2006 doch arg oft im Radio. 2 Jahre später merke ich allerdings, dass sie wohl zu recht so oft lief. Denn im Gegensatz zu anderen Songs, die man irgendwann einfach nicht mehr hören kann (meistgehasst: "Live is Life"), finde ich diesen Titel auch heute noch spannend. Der Rest der Platte kann da durchaus mithalten und bietet immer noch genügend Abwechslung für die Insel.
  • Yeasayer: All Hour Cymbals
    Meine letzte Entdeckung. Während ich mit dem meisten, was unter derKategorie "World Music" läuft, nicht viel anfangen kann, ist das ein Album, was micht wirklich begeistert. Das liegt wohl daran, dass sich die verschiedenen Stile hier wundervoll vermischen. Denn im Wesentlichen handelt es sich ganz klar um westliche Popmusik. Aber spannend wird das ganze durch verschiedene Einflüsse aus dem arabischen und afrikanischen Raum. So muss Weltmusik klingen - auch wenn Puristen das wohl nicht akzeptieren werden.
  • Get Well Soon: Rest Now Weary Head (auch auf Vinyl erhältlich)
    Musik aus Wenn man sich die Verkaufszahlen von deutscher Musik anschaut, dannkönnte man vermuten, dass es ausser Herbert Grönemeyer nicht mehr viel anderes gibt. Dabei gibt es durchaus abwechslungsreichere Musik aus Deutschland. Eine Entdeckung der letzten Zeit ist diese Scheibe. Auch hier findet man einen Mix aus verschiedenen Stilen. Und eine nette Coverversion von Underworlds "Born Slippy Nuxx" ist auch dabei, obwohl diese recht nahe am - zugegebenermassen ziemlich genialen - Original bleibt. 
Rubrik: Musik, Blog

21.04.08: VSPS+Curl

VSPS + Curl PrePre Heute mal ein Blick in die Elektronik-Bastelecke, denn nun ist sie mal spielbereit - meine Low-Cost-und-klingt-trotzdem-spitze-Phono-Kombination. Als RIAA-Entzerrer dient eine VSPS mit Glimmer-Kondensatoren (1% Toleranz) undMKT-Koppelkondensator, als Vorvorverstärker für MC-Tonabnehmer eine patentierte Schaltung von John Curl . Das Ganze zusammen mit einer symmetrischen Stromversorgung aus Bleigel-Akkus zeigt, wieviel Potential im Eigenbau steckt.  Ein Blick auf die meisten Phonovorstufen unter 300 Euro dürfte billigere Bauteile zum Vorschein bringen...
Rubrik: Elektronik, Blog

23.03.08: Einen Bahnreise durch 10 Kantone

Rhaetische Bahn Am Wochenende ging es auf eine Bahnreise durch die Schweiz über ein paar der schönsten und ein paar der schnellsten Bahnstrecken der Schweiz. Dabei werden reisten wir durch ganze 10 Kantone:
 
  • Zürich
  • Aargau
  • Luzern
  • Bern
  • Wallis
  • Uri
  • Graubünden
  • St. Gallen
  • Glarus
  • Schwyz
Echte Zwischenstops gab es allerdings nur in 4 Kantonen. Zuerst ging es über die im Jahr 2004 eröffnete Neubaustrecke von Zürich nach Bern und von dort durch den 2007 eröffneten Lötschbergtunnel nach Brig. Dank dieser beiden Neubauten beträgt die Fahrzeit Zürich-Brig nur noch 2 Stunden! Mit dem Auto schafft man das definitiv nicht. Was wir nun auf dieser Strecke an Zeit eingespart haben, verbummelten wir dann bei einer Fahrt mit dem "langsamsten Schnellzug der Welt". Es ging mit dem Glacierexpress mitten durch die Alpen auf einer der schönsten Bergstrecken nach Bergün. Leider wollte das Wetter nicht so recht mitspielen, die Sicht war doch recht eingeschränkt.
Von Bergün fuhren wir am nächsten Tage bei strahlendem Sonnenschein über das Albula-Karussell nach St. Moritz. Noch in diesem Jahr sollte entschieden werden, ob die Rätische Bahn und die Kulturlandschaft Albula/Bernina ins Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen werden. Und das wollten wir uns auch nicht entgehen lassen - also war "Bahnfahren extrem" angesagt. Wir unternahmen nun noch einen Abstecher durch den Schnee über den Bernina-Pass. Da die Zeit für eine Hin- und Rückreise nach Tirano nicht reichte, ging es nur bis Cadera. Vermutlich steigt auf diesem Bahnhof manchmal wochenlang niemand ein- und aus, denn in der Nähe konnten wir lediglich 2 Häuse ausmachen. Am nächsten Tag fuhren wir dann wieder zurück nach Zürich. Eingefleischte Bahnfans schaffen die Tour (ohne den Abstecher über den Bernina-Pass) an einem Tag, aber so war es angenehmer.
Rubrik: Blog, Reisen

08.03.08: Menschen: 2, Bergmolche: 27

Bergmolche Seit langem war eine Reinigung unseres Garten-"teiches" geplant. Eigentlich handelt es sich eher um ein recht schlammiges Loch mit etwa 200 Liter Wasserinhalt. Da schon in den letzten Jahren hier einige Bermolche lebten, wollten wir wieder etwas dafür tun, dass sie sich auch in diesem Jahr in unserem Teich wohl fühlen. Schon in der letzten Woche konnte ich einen Molch beobachten. Also sollte die Reinigung schnell erledigt werden, bevor noch weitere Tiere aus der Winterruhe zurückkehren. Beim Ablassen des Wassers folgte dann eine dicke Überraschung: Es war nicht nur ein einzelner Molch im Teich. Immer wieder fanden wir weitere Tiere. Am Ende kamen dann 27 Bermolche zusammen. Damit hatten wir nicht mal ansatzweise gerechnet. Eine genauere Zählung zeigte dann 17 Männchen, 9 Weibchen und eine Larve (die Geschlechtsbestimmung anhand des Aussehens ist hier noch nicht möglich). Letztere stammt wohl noch aus dem letzten Herbst und hatte die Metamorphose vor dem Einbruch des Winters wohl noch nicht hinter sich. Dank der milden Witterung konnte er aber auch den Winter im Wasser überleben. Auf dem Foto sind die Tiere mit einer deutlichen Rückenzeichnung die Männchen, während es sich bei den eher grünlichen Tieren um Weibchen handelt. Die Larve ist nicht nur an der Grösse, sondern auch an den aussen liegenden Kiemen zu erkennen. Links:
      • Wikipedia
      •  Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz
      Rubrik: Natur, Blog

      07.03.08: Die Cervelat-Krise

      Von aussen betrachtet, scheint es, als sei die Schweiz ein Land ohne Probleme. Selbst die Steueraffäre, unter der der Ruf Lichtensteins arg gelitten hat, ging am Schweizer Bankwesen bisher vorbei. Dennoch wird die Schweiz von einer Krise erschüttert, die so gross ist, dass sich sogar das Parlament und eine Bundesrätin (vergleichbar mit einem Minister in anderen Ländern) damit beschäftigen muss. Worum geht es? Der Cervelat ist bedroht! Nicht-Schweizern wird das nicht unbedingt ein Begriff sein, daher eine kurze Erklärung: Es handelt sich um ein Wurst (vergleichbar mit dem Ding, was im Süden Deutschlands als "Rote" bezeichnet wird). Wer ist schuld? Natürlich die EU! Man kann ja so einiges negatives über die EU finden, aber dass sich die Leute dort um die Wurst eines Nicht-EU-Landes kümmern, ist doch ein starkes Stück. Warum tun die das? Einfache Erklärung: Der EU ist die Schweizer Cervelat schlichtweg egal und niemand kommt dort wohl auch nur ansatzweise auf den Gedanken sich mit einer Schweizer Wurst zu beschäftigen. Ursache ist lediglich ein Importstop der EU für brasilianische Rinderdärme. Noch nicht klar? Das ist nicht verwunderlich, also werde ich das noch etwas weiter erklären. Die "Schweizer Nationalwurst" ist scheinbar dringend auf brasilianische Rinderdärme angewiesen. Und die Schweiz hat ihr Lebensmittelrecht (nicht ganz uneigennützig) an das der EU angepasst und verbietet sich nun selbst, diese Därme zu importieren. Wie problematisch das ganze ist, erläutert ein FDP-Politiker: "Im Rinderdarm stecke eine Mischung aus Einfachheit, Bodenständigkeit, Lagerfeuerromantik und Nationalstolz." Zufällig ist dieser Politiker auch Präsident des Schweizer Fleischfachverbandes. Dem Aussenstehenden fallen vielleicht ein paar Fragen ein, auf die ich auch keine Antwort habe:
      • Wie "national" ist eine schweizer Wurst, deren scheinbar kritischste Zutat brasilianische Rinderdärme sind?
      • Diese Wurst ist über 100 Jahre alt. Wurden für den Cervelat auch im 19. Jahrhundert brasilianische Rinderdärme genutzt?
      • Wie schaffen es, die Süddeutschen, eine solche Wurst ohne die entsprechenden brasilianischen Därme herzustellen?
      Einen Vorteil hat das Ganze aber doch: Die Schweizer Zeitungen haben mal wieder ein Thema, was man beliebig oft aufwärmen kann (der Tagesanzeiger hätte vermutlich ein Problem, wenn er nicht einmal wöchentlich über die Rettung des Cervalat berichten könnte). Und man hat auch mal wieder ein Thema um über "die Bürokraten in Brüssel" herzuziehen. Interessanterweise stellt sich niemand laut die Frage, wie eigenständig die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied eigentlich ist, wenn Entscheidungen der EU ein Schweizer Wurst bedrohen. Weil wir gerade bei Würsten sind: Wussten Sie, dass eine Kalbsbratwurst nur etwas mehr als die Hälfte des Fleischanteils Kalbfleich sein muss? Eine Mischung aus 49% Schweinefleisch und 51% Kalbfleisch ergibt eine Kalbsbratwurst. Erhöht man den Anteil des Schweinefleisches nur um 2% wird daraus auf einmal eine Schweinsbratwurst. Wer - aus welchen Gründen auch immer - kein Schweinefleisch isst, sollte also auch Kalbsbratwürste meiden! Bei einer Analyse im Jahr 2006 wurde übrigens festgestellt, dass in 7% der Kalbsbratwürste nicht einmal die Hälfte des Fleischanteils Kalbfleisch war.  Ach ja: Die Schweiz ist nicht das einzige Land mit kritischen Problemen: Die Dänen haben wohl (nach ??? Jahren) herausgefunden, dass Ikea Fussmatten nach dänischen Orten benannt hat, während Polstermöbel schwedische Namen bekommen.  Einen Vorteil haben die Dänen jedoch: Eine Mitschuld der EU kann bisher ausgeschlossen werden.
      Rubrik: Gesellschaft, Blog

      09.02.08: Blade Runner - Ultimate Collectors Edition

      Blade Runner Ultimate Collectors Edition Einer der ersten Filme, die je auf DVD veröffentlicht wurden, war Ridley Scotts "Blade Runner. Schon mit "Alien" drehte Ridley Scott einen Meilenstein des Science-Fiction-Films, mit Blade Runner kam gleich der zweite hinterher. Obwohl der Film mittlerweile 25 Jahre alt ist, kann er noch heute begeistern. Bisher war in Europa nur der Directors Cut erhältlich. Im Gegensatz zur US-Kinoversion verzichtet dieser auf den Voice-over und hat ein anderes Ende. In der "Ultimativen Sammlerversion" kommt nun die dritte Schnittfassung: Der "Final Cut" von Ridley Scott. Dies ist nun die Version, die Ridley Scott schon immer wollte. Nach dem Anschauen des Final Cuts stellt man sich dann jedoch die Frage: Was hat sich hier zum Directors Cut eigentlich geändert? Beim Anschauen werden höchstens Hardcore-Fans, die den Film schon mehr als zehnmal gesehen haben, Unterschiede feststellen. Einige Szenen wurden digital nachbearbeitet, was die Bildqualität sicher verbessert hat, aber am Film selbst nichts ändert. Scheinbar gibt es ein paar Sekunden Unterschied zum Directors Cut, die man aber nur finden dürfte, wenn man weiss, wo man suchen muss. Begeistern kann die Bild- und Tonqualität. Das ist Referenzniveau und auf DVD wohl nicht besser zu machen. Mit einer 720p-Auflösung darf bezweifelt werden, ob es hier noch einen grossen Unterschied zur HD-DVD bzw. BlueRay-Fassung gibt. Muss man die neue Schnittfassung unbedingt kaufen? Wer noch die erste DVD besitzt, dem sei die neue Ausgabe unbedingt empfohlen, da die Bildqualität der Erstausgabe doch recht missraten war. Für Fans lohnt sich die Ultimate Collectors Box letztendlich doch, denn hier ist endlich auch die originale Kinoversion (sowohl die US-Version als auch die internationale) auf DVD erhältlich, was bisher nicht der Fall war. Zusätzlich erhält man noch die Arbeitsfassung des Filmes und den originalen Directors Cut. Damit stehen 5 verschiedene Versionen zur Verfügung, was zusammen mit 2 weiteren DVDs mit Making-of und weiterem Zusatzmaterial für viele Stunden Beschäftigung sorgen dürfte. Daher trotz des hohen Preises von 50 Euro eine klare Kaufempfehlung!
      Rubrik: Film, Blog

      16.01.08: Umbau (fast) abgeschlossen

      TD 125 mit "Luxusnetzteil", SME 3009/II und Shure VST V Der umgebaute TD125 hat jetzt noch den Drehzahl-Sensor bekommen, womit nun auch eine sehr genaue Drehzahlmessung möglich ist. Bestückt mit einem SME 3009/II (nicht die "improved" Variante, sondern der originale) und einem Shure VST V spielt das System sehr angenehm. Im Vergleich zur letzten Umbaustufe wurde die Zarge nochmals um ca. 15mm verschlankt und gleichzeitig auf RDC-Füsse gestellt. Diese sind einzeln in der Höhe verstellbar, was es erlaubt, den Plattenspieler sehr genau waagerecht einzustellen. Mit allen Umbauten blieb der Preis für diesen Player aber immer noch unter 600 Franken - für diesen Preis dürfte man kaum etwas besseres finden. Natürlich ist da nicht mitgerechnet, wieviel Stunden Arbeit drinstecken - das erspare ich mir lieber Smiley.

      07.11.07: Such A Surge: Der Surge Effekt

      Der Surge Effekt Heute habe ich mal wieder eine etwas ältere Platte herausgekramt: "Der Surge Effekt" der mittlerweile aufgelösten Braunschweiger Band "Such A Surge". Erstaunlich: Diese Platte ist mittlerweile fast 8 Jahre alt, aber die Texte sind erstaunlich aktuell. Musikalisch ist diese LP recht massentauglich, nicht umsonst war das das meistverkaufte Album von Such a Surge. Und schon die ersten beiden Stücke "Mein Weg" und "Silver Surger" machen Lust, beide Scheiben durchzuhören. Gerade wer den aktuellen angesagten deutschen Rappern nichts abgewinnen kann, findet hier eine Alternative, deren Texte man auch als Erwachsener noch anhören kann. Die Vinyl-Version besteht aus 2 Scheiben, die Qualität ist auch gut. Natürlich ist das keine Musik, bei der man versucht kleinste Details rauszuhören - und das ist auch gut so.

      22.10.07: Great (?) British Food

      Bohnen in der Dose Heute bin ich durch Zufall wieder auf eine spannende Webseite namens Great British Food gestossen. Und siehe da: Hier kann man alles bestellen, wofür die britische Küche berühmt (oder doch eher berüchtigt) ist. Wer es ganz britisch mag, dem seinen die Grosspackungen empfohlen. Wie wäre es z.B. mit 2.27 Liter Pfefferminzsosse? Aber auch Bohnen sind in allen möglichen Varianten vertreten. 
      Rubrik: Essen, Fundstücke, Blog

      16.10.07: Sokotra

      Sokotra Durch einen Bericht in der Zeit stiess ich auf eine mir völlig unbekannte Insel: Sokotra. Diese Insel im indischen Ozean gehört zum Jemen. Da die Insel vor vielen Millionen Jahren vom Festland getrennt wurde, zeichnet sie sich durch eine einzigartige Flora und Fauna aus. Momentan gibt es wenig Tourismus, was auch an der begrenzten Anzahl Hotelbetten liegt. Daher wird Camping empfohlen. Da die Insel recht klein ist und damit auch empfindlich auf Störungen des Ökosystems reagiert, sollte hierfür aber unbedingt eine geführte Reise gewählt werden.
      Rubrik: Reisen, Blog

      26.09.07: Republik Moldau

      Postkarte: Republik Moldau Bei mir sammeln sich grosse Menge Ansichtskarten von allen möglichen Teilen dieser Welt. Darunter finden sich viele wirklich spannende Sachen. Also werde ich hier mal in loser Folge die eine oder andere zeigen. Fangen wir mit einem absoluten Highlight an: Eine Karte aus der Republik Moldau. Einserseits gibt es sicher anzumerken, dass dieser Staat momentan der ärmste Staat Europa ist. Die Haupteinnahmequelle ist das Geld von im Ausland lebenden Moldauern, die das Geld nach Hause schicken. Ein weitere grosse Einnahmequelle bis 2006 war der Weinexport nach Russland - bis Russland ein Importverbot für Wein u.a. aus Moldau erliess. Der Tourismus könnte eigentlich eine zukünftige Einnahmequelle werden. Aber dafür wären vermutlich noch einige PR-Berater für die Postkartenindustrie notwendig. Ich persönlich mag das Motiv ja wirklich, es strahlt einen herrlich morbiden Charme aus und deutet auch an, dass man hier weitab von Mengen sonnenhungriger Urlauber sein dürfte. Andererseits stellt sich die Frage, ob es sehr viele Menschen gibt, die das ähnlich sehen. Spannend ist auch der Titel "Frühling im Norden von Moldau". Wenn der Frühing schon so "farbenfroh" ist, wird man sich überlegen, ob man hier noch zu anderen Jahreszeiten hinreisen möchte.
      Rubrik: Postkarten, Blog

      09.09.07: Interrrail für nicht mehr ganz so Junge

      Interrail Ich muss ehrlich zugeben: Ich bin in meiner Jugend nicht mit Interrail durch Europa gereist. Eigentlich schade. Umso spannender fand ich daher einen Artikel in der Zeit, der fast von mir stammen könnte. Einerseits fahre ich unheimlich gerne Bahn, weil das im Vergleich zum Autofahren schön erholsam ist. Allerdings möchte ich mittlerweile einen gewissen Komfort auch nicht mehr missen. Und siehe da, die Bahn hat genau das richtige Angebot dafür: Interrail auch für Leute über 26 und wahlweise sogar als Erste-Klasse-Variante. Und die Preise sind wirklich attraktiv: Für weniger als 500 Euro kann man innerhalb 22 Tagen 10 Tage Erste Klasse (!) durch Europa reisen (2. Klasse: 359 Euro). Das ist mit dem Flieger oder Auto einfach nicht drin. Das macht eigentlich Lust, die nächste Europa-Tour zu planen...
      Rubrik: Reisen, Blog

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