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26.11.08: YouTube - ein Versuch

Antarktis-Trailer Nachdem YouTube nun auf das 16:9 Format umgestellt hat, wage ich mal einen Versuch mit einem Video. Und zwar gibt es nun den Antarktis-Trailer auch dort zu sehen. Dazu ein paar Eindrücke von mir:
  • Obwohl das hochgeladene Videomaterial bereits als Flash-Video in einer brauchbaren Auflösung vorlag, schafft es YouTube, dieses Material nochmals zu komprimieren. Das führt nicht nur dazu, dass die Bildqualität nun deutlich schlechter ist als beim Originalmaterial. Gute Bildqualität scheint also zumindest für Video, die die Benutzer hochladen, noch keine besonders hohe Priorität zu haben.
  • Benutzt man zur Videowiedergabe ein Gerät mit niedriger Auflösung (z.B. ein iPhone), so ist die Videoqualität recht gut.
  • Auf jeder Seite wird Werbung für Googles "Chrome"-Browser eingeblendet. Ein Browser, der im wesentlichen dadurch besticht, dass er keinen Werbefilter besitzt...
  • Die Chance, dass jemand auf ein neu hochgeladenes Video klickt, ist erstaunlich klein. 2 Besucher in etwas einem Tag sind wohl nicht wirklich viel.
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25.11.08: Der Wüstenplanet - und kein Ende

Dune - Hoerbuch Mit seinem Romanzyklus "Dune" hat Frank Herbert einen Klassiker der Science-Fiction-Literatur geschaffen. Spätestens seit David Lynchs Verfilmung 1984 ist der 6-bändige Zyklus auch einer breiten Masse bekannt und kann durchaus als Kultbuch bezeichnet werden (wenn man die Wikipedia-Definition zugrunde legt). Und wie das mit allen Kultartikeln so ist, will auch hier die Fangemeinde regelmässig mit neuem versorgt werden und auch fleissig alles kauft, was angeboten wird (womit ich mich in diesem Fall nicht ausnehme).  Und natürlich gibt es neues: Marketing Film bringt die David-Lynch-Verfilmung im Dezember auf Blu-ray heraus. Damit ist der Film erstmalig in HD-Auflösung verfügbar. Allerdings soll etwas Skepsis erlaubt sein: Dieser Film erschien in den letzten Jahren fast jedes Jahr in einer neuen Edition, die sich kaum vom Vorjahr unterschied. Ob die Bildqualität hier nun wirklich besser ist als auf einer der vielen deutschen DVD-Ausgaben, wird sich erst noch zeigen müssen. Interessanter erscheint jedoch die Hörbuch-Reihe. Der erste Band ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar. Auf den ersten Blick scheinen 36 Euro für ein Hörbuch als hoher Preis. Allerdings muss man bedenken, dass der Roman hier ungekürzt vorliegt, was fast 27 Stunden Hörbuchlänge bedeutet. Aus dieser Perspektive betrachtet ist der Preis sogar sehr günstig. Längerfristig sollen die kompletten 6 Bände auf veröffentlicht werden.
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16.11.08: Es wird interaktiv

Login-Link Bisher war diese Webseite eher ein Einwegmedium. Die einzige Möglichkeit für Feedbacks war es, einen Gästebucheintrag zu hinterlassen. Doch ab sofort gibt es etwas neues: Sie können nun alle Fotos selbst bewerten. Die Bewertung hat direkten Einfluss darauf, welche Fotos auf der Startseite angezeigt werden, denn hierhin schaffen es nur die besten. Und so geht es:
  1. Legen Sie sich einen Account an.
  2. Loggen Sie sich ein.
  3. Nun können Sie für sämtliche Bilder einfach eine Bewertung abgeben.
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11.11.08: Die ersten Mobil-Funktionen

Mittlerweile bringen die meisten modernen Telefone ja einen eigenen Webbrowser mit. Allerdings ist es auf den meisten Telefonen etwas schwierig, normale Webseiten anzuschauen, da diese meist für grössere Bildschirmauflösungen optimiert sind. Unter http://www.matuschek.net/mobile/ gibt es ab sofort einige Funktionen, die unterwegs nützlich sein könnten und speziell für Mobiltelefone optimiert sind. Die erste Anwendung ist die EAN-Suche. Stellen Sie sich vor, Sie stehen im Laden und sehen dort gerade eine Serie auf DVD, sind sich jedoch nicht sicher, ob der Preis nicht zu hoch ist. Hier hilft die EAN-Suche. Einfach die 13-stellige EAN vom Cover eingeben und den "Senden"-Knopf drücken. Schon wenige Sekunden später erhalten Sie eine Information, was dieser Artikel bei verschiedenen Online-Anbietern kostet.
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02.11.08: Günstige Bluray-Disks

Bluray Nachdem nun seit einer Weile endlich der Formatkrieg zwischen den HD-Formaten HD-DVD und Bluray zugunsten der Bluray-Disk entschieden ist, wächst nun auch das Angebot. Und das hat den Vorteil, dass die Preise für Player und Filme auch langsam sinken. Amazon hat wohl in der letzten Woche mal getestet, ob die Verkäufe deutlich steigen, wenn die Preise niedriger sind. Dort wurde nämlich "Indiana Jones IV" auf Bluray für ganze 15 Euro angeboten (soviel zahlt man bei vielen anderen Anbietern schon für die DVD). Allerdings blieb der Preis nur für etwa 2 Tage so niedrig. Mittlerweile kostet der Film wieder fast 30 Euro. Dennoch sind im Amazon-Katalog einige Bluray-Disks unter 20 Euro zu finden. Um einen kleinen Überblick über günstige Angebote zu schaffen, stelle ich auf der Seite Günstige Filme auf Bluray die Angebote aus dem Amazon-Katalog vor. Dadurch ist es recht einfach, schnell nachzuschauen, welche Filme gerade günstig angeboten werden. Die Preise werden einmal täglich aktualisiert, daher ist es möglich, dass die angezeigten Preise nicht immer korrekt sind. Aufgrund oft wechselnder Preise ist es auch ratsam, öfter reinzuschauen. Aber jetzt: Viel Spass beim Stöbern.
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09.10.08: Hanns G. HG 281DP - Kurztest

Hanns.G HG281DP Vor kurzem bemerkte ich erstaunt, dass mittlerweile selbst 28-Zoll-Monitor erschwinglich geworden sind. Die Modelle von Hanns G. und Viewsonic sind dabei sogar günstiger als die viele 26"-Modelle. Nach etwas Überlegen sollten nun doch meine 2 19"-Monitore durch einen grossen ersetzt werden. Meine Wahl fiel auf den Hanns G HG281DP, der für knapp über 500 Franken zu bekommen ist. Die Tests im Internet fallen verschieden aus, aber keiner schreckte mich genügend ab. Ausstattung Hier wurde ganz klar gespart. Der Monitor bietet einen analogen und einen digitalen Eingang. Am analogen Eingang können über einen Adapter auch YUV-Signale zugeführt werden. Ich habe aber die Möglichkeiten zum Anschluss an DVD-Player oder ähnliche Geräte nicht getestet, da ich das Gerät als reinen Monitor benutze.   Auch eine Höheneinstellung ist nicht vorhanden, auch das ist ist Feature, welches an Computermonitoren recht selten wirklich benutzt wird und dadurch in vielen Fällen verzichtbar ist. Integrierte Lautsprecher scheinen nicht so recht zum Sparkonzept zu passen. Wenn man sie aber einmal anschliesst, merkt man, dass auch hier gespart wurde. Dermassen schlecht klingende Lautsprecher sind mir noch nie begegnet und das obwohl ich am PC schon so einige "Brüllwürfel" gehört habe. Es lohnt sich also nicht, das Anschlusskabel überhaupt auszupacken! Das einzige Bauteil, an dem heute wohl kein Hersteller sparen darf, ist eine blaue LED. Und auch dieser Monitor hat ein blau leuchtended "G" Logo. Da bin ich schon wirklich am Überlegen, den Monitor zu öffnen und diese LED abzuklemmen. Warum denken die Hersteller eigentlich, dass die Kunden das wollen? Für Teenager mag das ja noch "cool" sein (wobei es eigentlich nicht so sonderlich cool sein kann, wenn es an jedem noch so billigen elektronischen Gerät dran ist). Aber ansonsten sind blaue LEDs einfach nur eins: nervend! Bildqualität Die für das Display benutzte TN-Paneltechnologie ist nicht gerade für höchste Bildqualität bekannt. Schaut man stark von der Seite oder von oben und unten auf den Monitor sieht man, dass sich die Farben recht stark ändern. Aber natürlich sollte man hier nicht erwarten, dass der Hanns G mit dreimal so teuren Geräten mithalten kann. Andererseits sitzt man aber doch normalerweise gerade vor dem Gerät. Und in diesem Fall ist die Bildqualität durchaus gut. Allerdings muss man erst Hellgkeit und Kontrast sehr stark reduzieren, denn die Werkseinstellungen sind nicht zu ertragen. Ein erster Versuch sollte mit 30% Helligkeit und 50% Kontrast gemacht werden.  Ich werde das Display demnächst noch mit dem Colorvision Spider einmessen. Mal sehen, wie stark die Abweichungen vom idealen Farbraum sind. Fazit Der HG281DP ist für den aktuellen Preis ein echtes Schnäppchen. Mehr Bildfläche ist momentan nicht fürs Geld zu bekommen. Wer mit der minimalen Ausstattung leben kann, der kann zugreifen.
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22.09.08: Die Rumänien-Fotos sind online

Silberreiher im Flug Auch wenn der Reisebericht noch nicht vollständig fertiggestellt ist, gibt es wenigstens schon Fotos von der Reise. Vogelfans werde nicht zu kurz kommen, denn im Donaudelta konnten wir nicht nur viele Reiherarten beobachten, sondern auch viele andere Vögel.
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21.09.08: Vögel - Lieben oder hassen?

Vögel Das Vögel auch in irgendwelchen Musikstücken vorkommen, mag niemanden erstaunen. Erstaunlich ist allerdings, dass sie heftige Reaktionen auslösen. So haben die Eels im Jahr 2000 ganz klar angegeben "I like birds". Ich auch Smiley. Aber was ist das? Da stiess ich doch heute auf den Song "Tell me" von Cocoon. Dort gibt es das genaue Gegenteil zu hören: ca. 1 Minute lang "I hate Birds". Auch wenn ich diesen Satz nicht unbedingt begrüssen kann, so ist das Album "My friends died all in a plane" doch ausgesprochen hörenswert und die Band ist im November in Zürich in der Hafenkneipe live zu sehen.
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14.09.08: Zurück nach Hause

Pass am Lacu Balea
Stille! Während die Zitadelle von Sigisoara gestern noch ein einziges Menschengewusel war, traf man 8 Uhr morgens keinen Menschen auf der Strasse. Wer die Stadt also in Ruhe erkunden will, sollte einfach früh aufstehen. Wir machten uns aber auch gleich los Richtung Biertan, um die dortige Kirchenburg zu besichtigen. Leider war auch in Biertan kurz vor 9 noch kein Mensch auf der Strasse und die Burg öffnete erst um 10 Uhr. Da es ausserdem ziemlich kalt war, hatten wir keine Lust, lange zu warten und traten die Weiterreise Richtung Süden an. Durch die Berge wollten wir nicht eine der beiden schnellen, sondern die schönste Strecke benutzen. Die Fahrt über die Transfagaransan ist ein echtes Erlebnis. Aus der Ebene steigt die Strecke innerhalb kurzer Zeit auf über 2000 Meter an. Lediglich die letzten 200 Höhenmeter bis zum Gipfel kürzt die Strasse durch einen Tunnel ab. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier oben eine herrliche Aussicht. Auf der anderen Seite erwartete uns dann dichter Nebel. Die Fahrt nach Süden zog sich dann sehr viel länger hin, sodass wir froh waren, als wir irgendwann Curtea de Arges erreichten. Das dortige Kloster hatte der Reiseführer zu recht als Highlight erwähnt, vor allem die kleine Klosterkirche ist unbedingt sehenswert. Nun blieb nicht mehr sehr viel Zeit um die letzten Kilometer nach Bukarest zurückzulegen. Auf der Autobahn durften wir noch einige "Highlights" des rumänischen Strassenverkehrs erleben: Auffahren auf wenige Metre bei Tempo 130 und gleichzeitiges Betätigen der Lichthupe stört hier auch nicht, wenn man gleichzeitig dabei ein Polizeiauto überholt.
Das winzige Flughafengebäude hatten wir schon bei unserer Ankuft bemerkt, nun durften wir es vorm Abflug nochmals erleben. Ein Restaurant gibt es ebensowenig wie Platz für die Abreisenden. Wer mit einem Billigflieger vom Bukarester Stadtflughafen abfliegt, sollte also nicht allzu früh eintreffen, denn Sitzplätze sind kaum zu finden, falls noch mehr als 2 Flieger abfliegen. Kurz vor unserem Abflug lichtete sich die Menschenmenge dann doch noch etwas. Kurz vor Mitternacht kamen wir dann in Stuttgart an - das war's dann wohl.
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13.09.08: Sighisoara

Sighisoara Da leider die nächsten Gäste in unser Ferienhaus wollten, mussten wir das Haus heute verlassen (das war auch so geplant). Da uns aber noch ein 2 Tage blieben, beschlossen wir noch, die 3. der der "grossen" deutschen Städte zu besuchen - Sighisoara. Sighisoara ist deutlich kleiner als Brasov und Sibiu. Die grosse Zitadelle ist auch sehr sehenswert. Das bringt allerdings auch ein gewisses Risiko mit sich: Im Gegensatz zu den anderen siebenbürgischen Städten ist Sighisoara eine absolute Toursistenhochburg. Man hat den Eindruck, hier kaum Einheimische zu treffen und die Preise sind für rumänische Verhältnisse recht hoch. Auf dem höchsten Punkt der Zitadelle steht eine alte deutsche evangelische Kirche und der angeschlossene evangalische Bergfriedhof zeugt von der früheren deutschen Besiedlung. Sehr viel ist davon heute nicht mehr übriggeblieben. Von den über 200.000 Siebenbürger Sachsen (die übrigens ihren Ursprung nicht zwangsläufig in Sachsen hatten) sind heute nur noch etwa 15.000 übriggeblieben. Ein  Grossteil der deutschstämmigen Bevölkerung wanderte in den Jahren 1990-1992 aus - zurück blieben fast nur Alte. Insofern ist es heute nicht so einfach, deutschsprachige Einwohner in Siebenbürgen zu treffen - der Bevölkerungsanteil ist auf ganze 0.7% geschrumpft.

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12.09.08: Burgentag

Burg Bran Massentourismus - wir kommen. Wenn es einen Ort gibt, den jeder Transsilvanien-Tourist besucht haben muss, so ist es wohl die Burg Bran. Diese wird gerne mit Dracula in Verbindung gebracht, obwohl nicht erwiesen war, dass das historische Vorbild Vlad Tepes hier jemals genächtigt hat. Reiseführer weisen oft auf den Dracula-Mythos der Burg hin. Allerdings war dies dem neuen Besitzer (einem Habsburger) wohl nicht recht und er versucht nun diese Burg als Familienschloss zu präsentieren. Dabei wir auch darüber hinweggesehen, dass die Burg erst 1920 in den Besitz der Habsburger überging.

Egal auch: Die Burg ist herrlich verwinkelt und man fragt sich, ob die Bewohner überhaupt selbst wussten wie sie an jede Ecke dieser Burg kommen.Daher lohnt sich der Besuch dieser Burg auch trotz des Besucherandrangs.

Aber eine Burg ist natürlich nicht genug, deshalb fuhren wir danach noch zur Burg Brasow (gleich um die Ecke). Von dieser Zitadelle hat man eine schöne Aussicht über die Ebene und mit etwas besserem Wetter kann man wohl auch den Königsstein sehen. Uns blieb diese Weitsicht jedoch leider verwehrt.
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11.09.08: Sibiu

Stadtbefestigung in Sibiu Das war zuviel gestern! Dass 900 Höhenmeter an untrainierten Beinen schon ihre Spuren hinterlassen, war eigentlich klar. Und so spürte ich jede Bewegung unterhalb der Hüften. Aber eigentlich war schon vorher klar, dass das wohl nicht noch ein Wandertag werden würde. Also machten wir einen "Abstecher" zur zeitgrössten siebenbürgischen Stadt - nach Sibiu. Noch 2007 europäische Kulturhauptstadt, war mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt und die meisten Leute auf der Strasse eher Einheimische. Und diese scheinen wohl eine besondere Vorliebe für Pizza zu haben. Eine Stadt mit einer ähnlichen Dichte an Pizzerien dürfte selbst in Italien nicht zu finden sein. Wer zum Essen nicht in einer Pizzeria landen will, muss hier schon etwas suchen. Ausser Pizzerien bietet Sibiu aber eine nette und verwinkelte Altstadt. Vom Turm der deutschen evangelischen Kirche hat man eine gute Sicht über die Stadt. Die hohe Dichte italienischer Restaurants hatte dann noch einen angenehmen Nebeneffekt: Es war nicht schwierig, einen guten Espresso zu bekommen.
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10.09.08: Unterwegs im Piatra Craiului NP

Blick aus dem Piatra Craului NP. auf Zarnesti Wandertag! Wenn man schon am Rande eines Nationalparks wohnt und einen tollen Blick auf die Felden des Königssteins hat, dann muss man irgendwann auch mal da rauf. Eigentlich sieht das Massiv nicht gerade nach Wandern aus, sondern eher nach Bergsteigen. Allerdings gab es einige Wanderkarten und Routenbeschreibungen, die klar als "Wanderungen" ausgewiesen waren. 1200 Höhenmeter bis nach oben sind zwar für ungeübte Wanderer wie uns nicht ohne, aber durchaus machbar. Also machten wir uns am Morgen auf den Weg. Der Aufstieg zur Diana-Schutzhütte war zwar teilweise recht steil, führte aber immer angenehm durch den Wald. Sehr positiv war es, dass wir wirklich alleine auf diesem Weg unterwegs waren und während der ganzen Wanderung keinem anderen Menschen begegneten. Das gab ums mehr Chancen für Wildbeobachtungen. So konnten wir nicht nur einen Specht und mehrere Gemsen sehen, sondern sogar einen Uhu. Oberhalb der Diana-Schutzhütte wurde es dann aber ungemütlicher. Während die ersten 200 Höhenmeter noch angenehm im Wald zu absolvieren waren, warteten oben Fels und Geröll. Für gebirgsgewöhnte sicher machbar, für Gelegenheitswanderer mit Höhenangst nicht mehr das richtige. Kurz: Ich habe den Gipfel nicht gesehen. Für den Abstieg wäre unsere Aufstiegsroute etwas arg steil gewesen, sodass ich beschloss, den Abstieg Richtung Zarnesti zu nehmen. Diese Strecke ist sehr angenehm zu laufen, da sie deutlich flacher abfällt. Allerdings wartete unten dann noch eine andere Aufgabe: Das Auto stand natürlich am Aufstiegspunkt. Das hiess nochmal 7.5km auf der staubigen Landstrasse - keine schöne Wanderung. Aber nach 1,5 Stunden waren auch die geschafft. Unser Abendessen hatten wir uns damit verdient.
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09.09.08: Brasov (Kronstadt)

Blick auf Brasov Heute stand die erste der 3 grossen deutschen Städte in Siebenbürgen an: Brasov. Von unserem Haus war das nur eine gute halbe Stunde Fahrt, also blieb viel Zeit für eine Stadtbesichtigung. Vom eindruccksvollen Marktplatz war leider nicht allzu viel zu sehen, denn wegen eines Musikfestivals standen hier eine grosse Bühne und tausende Stühle. Aber auch sonst gibt es in Brasov viel zu sehen: Ein grosser Teil der alten Stadtbefestigung ist noch erhalten und die schwarze Kirche (die mittlerweile nicht mehr schwarz ist) ist die grösste evangelische Kirche in Südosteuropa. Schon vom schwarzen und weissen Turm hat man einen guten Blick über die Stadt. Aber noch besser wird es vom Mt. Tampa, dem Aussichtsberg. Die Fahrt mit der Seilbahn ist billig und schnell, wer will, kommt aber auch zu Fuss nach oben. Eigentlich wollten wir hier oben einen Kaffee mit Blick auf die Stadt trinken. Doch hier erwartete uns eine Überraschung: Das Aussichtsrestaurant hatte (wohl schon seit längerer Zeit) geschlossen. Statt dessen gab es als Alternative ein Restaurant, welches sich jedoch auf der anderen Seite des Gebäudes befand und definitiv keinerlei Aussicht bot. Man muss wohl nicht weiter erwähnen, dass hier kein sonderlicher Andrang herschte. Wenigstens entschädigte der Blick vom Aussichtspunkt (direkt am grossen "Brasov"-Schild) für das Restaurant-Problemchen. Unseren Kaffee nahmen wir dann in der Stadt, wo in einigen italienischen Restaurants auch guter italienischer Kaffee im Angebot war (der rumänische Filterkaffee ist nicht unbedingt ein Highlight).
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08.09.08: Zum Piatra Craiului NP. (Königsstein)

Koenigsstein Fahren! Damit ist der Tag gut beschrieben, denn es galt zuerst die 5-stündige Fahrt von Tulcea zurück nach Bukarest zu überstehen. Eine Klimaanlage im Kleinbus hätte das etwas angenehmer gestaltet, allerdings zeigte der alte VW-Bus auch ohne diese zusätzliche Belastungen schon mit kochendem Kühlwasser, dass für ihn die Umgebungstemperaturen eine ebenso grosse Belastung waren wie für uns. 
Nachdem wir unseren Mietwagen entgegengenommen hatten, nahmen wir den Rest des Weges in Angriff. Nachdem wir den gewöhnlichen Bukarester Stau hinter uns gelassen hatten, ging es auch recht flott voran. Lediglich in den Wanderregionen in den Karpaten ging es wieder etwas stockend voran, da hier noch viele Urlauber unterwegs waren. In Zarnesti liessen wir die geschotterten Pisten dann hinter uns. Nach nochmals 12km Schotterpiste hatten wir unser Blockhaus am Rande des Königssteins erreicht. Leider wusste der Nachbar, der uns den Hausschlüssel übergeben sollte, nichts von unserer geplanten Ankunft. Dieses Problem liess sich jedoch mit einigen Telefonaten mit der Vermieterin (einer Österreicherin) noch regeln. Das Blockhaus ist wirklich idyllisch gelegen, mit direktem Blick auf die Dolomitgipfel des Piatra Craiului (deutsch: Königsstein).
Das nahegelegene Restaurant am Wanderstandort Plaiu Foii können wir ganz klar weiterempfehlen. Einziger Haken war an diesem Abend ein Problem mit der Stromversorgung, dass allerdings auch irgendwann gelöst werden konnte. Währenddessen sassen wir ab und zu im Dunkeln.
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07.09.08: Auf den Spuren der Erstbesiedler

Ruinen von Histria Nach 5 Tagen im Delta blieben wir heute mal an Land und fuhren Richtung Süden, um die Ruinen von Histria zu besuchen. Und die haben es wirklich in sich: Über Tausend Jahre Siedlungsgeschichte lassen sich hier verfolgen, von den griechischen Erstbesiedler im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung über die verschiedene römische Siedlungsetappen bis ins 7. Jahrhundert.
Irgendwie kam unser Fahrer noch auf die Idee, dass wir unbedingt ein typisches Ferienressort an der rumänischen Schwarzmeerküste besichtigen wollten. Allerdings bot dies nur, was wir bereits erwartet hatten: Hotelburgen, wie sie auch in zahlreichen anderen Ländern am Meer zu finden sind.

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06.09.08: Zurück nach Tulcea

Im Donaudelta Heute hiess es Abschied nehmen vom Delta. Aber vor uns lag noch ein langer Weg von Milla 23 nach Tulcea. Was wir schnell bemerkten: So viel Ruhe wie in anderen Teilen des Deltas hat man in dieser Region nicht. Ständig begegneten wir anderen Booten und Hotelschiffen. Das kann durchaus nervig werden, denn auf engen Kanälen ist das Überholen meist recht schwer, was uns ein Ausflug auf eine Sandbank zeigte.
Unsere Unterkunft, das Gästehaus "Nicol" bot auch ein echtes Highlight für Leute, die schon viel herumgekommen sind: Die mit Abstand härtesten und unkomfortablsten Betten, die ich je erlebt habe. Wer zum Schlafen also eine einigermassen weiche Matraze benötigt, sollte einen weiten Bogen um diese Unterkunft machen!
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05.09.08: Rund um Milla 23

Kloster im Donaudelta Eigentlich war heute eine Rundfahrt durch die Seen nordöstlich von Milla 23 geplant, allerdings liess der niedrige Wasserstand keine volle Rundfahrt zu, sodass wir 2 kleinere Fahrten in diese Region unternahmen. Zwischendurch ging es zurück zu unserer Unterkunft, wo wir mittags unsere Tagesration Fisch zu essen bekamen (sonst gab es den eher abends). Während der Touren konnten wir auch einige Pelikane beobachten, allerdings nur in der Ferne oder über unseren Köpfen. Eine kleine Kuriosität gab es auch noch: Eine kleines ortodoxes Kloster mitten im Donaudelta.
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04.09.08: Sulina - Milla 23

Pferd im Donaudelta Der Tag begann mit einem Frühstückshighlight: Gebratener Fisch! So etwas kann einem in einem Gästehaus im Delta also durchaus passieren. Während des Tages führte uns die Reise durch verschiedene Kanäle, den Lacu Rosu (wo wir kurzzeitig auf einer Sandbank festsassen) und den Lacu Puiu vorbei am Dorf Caraorman nach Milla 23. Dieses Fishcredorf wird als das "typische Dorf" im Donaudelta beschrieben. Das ist zwar im Moment der Fall, allerdings ist die Menge an Ferienwohnungen und Gästehäusern nicht zu übersehen. Dennoch hat der Ort bisher nichts an Authentizität verloren. Der Treffpunkt ist noch immer die Dorfkneipe, auch in Milla 23 sollte man nicht versuchen, Restaurants oder sonstige "touristische" Infrastruktur zu finden.
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