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25.08.10: Die Störche sind los

Weisstoerche Lange Zeit gab es hier keine News. Und da bei einem der letzten Software-Updates sogar noch ein paar Fotos verschwunden sind (u.a. der nette Bergmolch), ist jetzt mal Zeit für neue Fotos. In den letzten Wochen haben die Störche aus der Umgebung entdeckt, dass die Äcker zwischen Fällanden und Dübendorf wohl recht viel Nahrung zu bieten haben. An guten Tagen kann man bis zu 30 Tiere zusammen beobachten. Dummerweise sitzte ich meist im Bus, weswegen das dann eine recht kurze Begegnung ist. Heute habe ich dann zuhause angekommen schnell das Auto genommen und bin zurückgefahren. Auch wenn Störche in Ihrem Nest scheinbar wenig Berührungsängste zu Menschen haben, sind sie auf dem Acker dann doch auf einen gewissen Abstand bedacht. Da hilft dann selbst die grosse "Telekanone" nichts. Naja, ein paar Fotos sind ganz brauchbar, also gibt es hier mal eins. Ich werde wohl erst mal ein paar vertrauensbildende Massnahmen brauchen. Frösche züchten und verfüttern? Hmm, lieber nicht. Mal schauen, ob ich in den nächsten Wochen noch näher rankomme...

21.03.10: Der Frühling ist da

Nachdem wir gestern abend 5 Molchen auf ihrem Weg aus dem Keller zum Teich geholfen haben, war klar: der Frühling ist da! Also musste heute der Gartenteich wieder von den Resten des Herbstes und des Winters befreit werden und nebenbei konnte wieder die jährliche Molchzählung durchgeführt werden. Im Teich waren schon wieder 18 Molche angekommen. Mit den 7 Tieren, die sich heute abend noch auf den Weg gemacht haben, sind es dann schon 25 und in den nächsten Tagen werden vermutlich noch einige dazukommen. Damit könnten wir den Bestand des letzten Jahres evtl. noch übertreffen. Dazu kam wieder eine grosse Menge Libellenlarven, von denen einige schon recht gross sind und vermutlich bald schlüpfen werden.

05.02.10: These New Puritans: Hidden

Was soll man von einem Album halten, dass mit klassischen Bläsern anfängt und dessen zweites Stück "We Want War" heisst? In jedem Fall dürfte klar sein, dass es sich damit um eine ziemlich spannende Sache handelt. Es ist erstaunlich, welche Instrumente "These New Puritans" in ihrem neuen Album "Hidden" einsetzen. Da stehen neben verschiedenen Bläsern auch noch alle möglichen Arten Schlagzeugen inkl. japanischem Taiko. Dazu noch etwas Elektronik und fertig ist eine Mischung, die ich so noch nie gehört habe. Wer auch etwas düstere Klänge mag und die Möglichkeit hat, auch mal richtig laut Musik zu hören, der sollte unbedingt zugreifen. Denn eins ist klar: Das ist keine Musik für MP3-Ohrstöpsel, sondern eher für richtige "Männerboxen". Und glücklicherweise ist auch dieses Album auf Vinyl erhältlich.

20.12.09: Take Abe

Vorhin habe ich nochmal kurz byte.fm eingeschaltet. Hier lief ein Special zu Musik aus Japan. Da stiess ich gerade noch auf einen Song von Take Abe mit dem Titel "And The Earth Was Covered With Snow" (den Rest werde ich mir ind er Wiederholung nochmal anhören müssen, da ich den Anfang verpasst habe). Das klang wie eine Mischung aus Kirchenmusik und Ennio Morricone. Also habe ich mal etwas rumgesucht und fand das Album Cinemascape, was wohl momentan das einzige musikalische Werk dieses Künstlers ist. Auch wenn iTunes nur 30 Sekunden Vorschau pro Titel erlaubt, fand ich das Album nach diesem Schnelldurchlauf doch ziemlich interessant. Doch welche Art Musik erwartet einen hier? Generell habe ich ja meine Probleme mit der Einstufung in Kategorien. Und hier wird es dem Hörer erst recht nicht einfach gemacht. Für mich ist es Filmmusik zu verschiedenen Filmen, die noch nicht gedreht wurden Smiley. So klingt das das erwähnte "And The Earth Was Covered With Snow nach einem Italo-Western*, während mich "Terra" an Ridley Scotts "Blade Runner" erinnert, während es bei "Cherubino" wieder zurück zum Western geht. Apple stuft das ganze als "Rock" ein, was es ganz sicher nicht ist. Aber auch der Begriff "Ambient" trifft es ganz und gar nicht, dann hier sind schon einige recht schräge Sachen dabei (z.B. "Dolls" mit herrlich knarrenden Türen). Also hilft nur selbst reinhören... Wer diese Musik jetzt nicht mag: Ich verspreche, dass es in Zukunft auch mal wieder etwas "härtere" Sachen geben wird Smiley ! * Fussnote: Eine spannende Western-Musik-Interpretation gibt es auch von Ween. Dummerweise ist mir der Titel gerade entfallen und ich muss erstmal meine Radioaufnahmen durchsuchen...

20.10.09: Der 5-Watt-PC (Plugcomputer)

Seit einiger Zeit läuft das Bifferboard mit seinen etwa 1.5 Watt Leistungsaufnahme nun erfolgreich als Webradio-Recorder und SMB-Server. Die kleine Baufrm und die minimale Leistungsaufnahme wären eigentlich auch ideal für einen MP3-Player, wenn dafür die Leistung ausreichen würde.  Ein zusätzlicher MP3-Decoder-Chip könnte hier Abhilfe schaffen, aber nun bin ich auf eine weitere interessante Alternative gestossen - den Plugcomputer. Im Vergleich zum Bifferboard bietet der Plugcomputer mit seinem 1.2GHz ARM-Prozessor, 512MB RAM und 512MB Flash eine deutlich höhere Performance. Aufgaben, mit denen das Bifferboard überfordert ist, dürfte der Plugcomputer meist schaffen. Es gibt natürlich auch Nachteile:
  • Der Preis ist mit 99$ deutlich höher als beim Bifferboard.
  • Die Leistungsaufnahme beträgt etwa 5 Watt
  • Leider hat auch der Plugcomputer keine onboard-Soundkarte.
  • Als Schnittstellen für zuätzlichen Speicher gibt es nur einen SD-Slot und den USB-Port. Obwohl der eingesetzte Controller einen SATA-Controller mitbringt, ist dieser leider nicht nach aussen geführt.
  • Scheinbar gibt es ausser der kostenpflichtigen embedded-Java-Version von Sun (50$) momentan keine vollwertige Java Runtime. Dieses Problem sollte sich aber hoffentlich in der näheren Zukunft lösen lassen.
Alles in allem ist der Plugcomputer ein interessantes Konzept für Anwendungen, in denen eine relativ hohe Rechenleistung benötigt wird und die 7x24 Stunden laufen müssen.
  • Plugcomputer (Marvell)

11.10.09: RubyRec: Webradio aufnehmen - aber sparsam!

Mittlerweile sind die meisten Radiosender - auch öffentlich-rechtliche auch per Internet zu hören. Die meisten Sender bieten das ganze auch als MP3-Stream an (DRS verzichtet seltsamerweise darauf und setzt mit WMA und RealAudio auf zwei proprietäre Formate). Und Software zum Aufzeichnen solcher Streams gibt es auch genügend. Unter Windows geht das z.B. sehr einfach mit Winamp/Streamripper. Eine Variante mit dem PC hat allerdings einen riesigen Nachteil: Eine solche Lösung verbraucht ordentlich Strom. Selbst ein sehr sparsamer PC dürfte kaum unter 30 Watt brauchen, die meisten "normalen" PCs noch wesentlich mehr. Das sind nicht unbedingt die besten Voraussetzungen, um einen solchen Rekorder rund um die Uhr laufen zu lassen.  Daher habe ich ein kleines Interface entwickelt, um Radioaufnahmen auf dem Bifferboard programmieren zu können. Dank Webinterface ist das nun sogar mit dem iPhone übers Internet programmierbar.  Die Software ist in Ruby programmiert (mein ersten Projekt in Ruby) und damit praktisch auf allen gängigen Systemen lauffähig: PC, Mac, Linux-Server, OpenWRT-Router - RubyRec sollte praktisch überall laufen. Getestet habe ich es selbst nur unter MacOS und Linux. Interessiert? Hier gibt es mehr Infos und die Software zum Runterladen.

29.09.09: Der 1-Watt-PC (Bifferboard)

Mittlerweile wird auch im PC-Bereich auf die Leistungsaufnahme der Systeme geschaut und nicht mehr "Leistung um jeden Preis" favorisiert. Der aktuelle Netbook-Boom zeigt, dass für einige Aufgaben kleine und leistungsschwache PCs doch ausreichen. Aber auch ein Netbook bringt es noch auf etwa 30 Watt Leistungsaufnahme bei Volllast. Für einen kleinen Server, der 7x24h in Betrieb sein soll, aber kaum Leistung benötigt, ist das immer noch zuviel. Nun habe ich eine spannende Alternative gefunden: das Bifferboard. Die Technik dieses "Computers" kann mit aktuellen PCs nicht mithalten und entspricht etwa dem Stand Mitte der 90er Jahre. Ein 486-SX kompatibler Prozessor mit 150MHz und 32MB Hauptspeicher, allerdings ein Fast-Ethernet-Interface und ein USB 2.0-Controller. Aber warum sollte man dann so etwas überhaupt entwickeln? Ganz einfach: Weil diese Leistung für einige Sachen ausreicht.  Vor allem hat das Bifferboard ein paar gewichtige Vorteile:
  • Die Leistungsaufnahe beträgt im Betrieb nur 1-2 Watt (etwa 0.5W werden alleine von der Ethernet-Schnittstelle verbraucht).
  • Das Board ist mit 68mm x 28mm x 19mm extrem klein.
  • Mit 30 £ ist das Bifferboard billig.
  • Durch den 486er-Prozessor lassen sich übliche Linux-Distributionen sehr gut nutzen und benötigen keine Crosscompiler.
  • Die wichtigsten Schnittstellen sind schon vorhanden.
Gerade die sehr geringe Leistungsaufnahme macht das Bifferboard für Aufgaben interessant, die für übliche Mikrocontroller zu komplex sind (wer mal versucht hat, einen TCP/IP-Stack auf einem AVR zu programmieren, wird das verstehen), für die ein vollwertiger PC aber zu leistungsfähig, zu gross und zu stromhungrig ist. Ein kleiner Haken sei noch angemerkt: Da der integrierte Flash-Speicher mit 1MB sehr knapp bemessen ist, passt hier nur der Linux-Kernel hinein. Um ein lauffähiges System zu erhalten, ist man dann auf einen USB-Stick als Massenspeicher angewiesen. Da nur ein USB-Port zur Verfügung steht, muss man für den Anschluss weiterer USB-Geräte einen USB-Hub zwischenschalten. Auch wenn das die Performance kaum beeinflussen dürfte, sind herkömmliche USB-Hubs üblicherweise grösser als das Bifferboard selbst. Für sehr kleine Geräte könnte das wieder problematisch sein. Hier mal ein paar Anwendungsideen:
  • Ethernet/Seriell-Konverter
  • Webradio-Recorder
  • Webinterface für Mikrocontroller-Steuerungen
Fazit: Ein schönes Spielzeug für Linux-Fans und Elektronik-Bastler, aber natürlich kein echter PC-Ersatz.

09.09.09: byte.fm

Nachdem ich vor längerer Zeit mal etwas durch verschiedene Webradios durchgezappt habe, musste ich feststellen, dass das (damals) doch keine Alternative zu "normalem" Radio war. Das lag vor allem daran, meist Musik ohne Moderation hintereinander gespielt wurde, was ich auch mit der Zufallswidergabe im iTunes schaffe. Andere Sender hatten sich auf sehr enge Sparten konzentriert, was auch nicht das war, was ich suchte. Doch jetzt habe ich endlich etwas spannendes gefunden: byte.fm ist Radio der Art, wie es im "richtigen" Radio leider nicht mehr zu finden ist. Die Musik ist abwechslungsreich, es gibt eigentlich für jeden Geschmack etwas. Die einzelnen Sendungen laufen meist 1-2 Stunden und sind moderiert. Die Moderation ist dabei glücklicherweise Dadurch bekommt man auch wieder Hintergrundinformationen, die im Radio ansonsten kaum noch zu hören sind. Wirklich überzeugt hat man dann am Dienstagabend eine Sendung über den Komponisten Moondog, die sich über 2 Stunden Zeit nahm, den Weg dieses recht seltsamen Künstlers zu verfolgen. 

13.07.09: Marokko - Die Reisefotos sind online

Rabat: Blick auf den Hassanturm Jetzt mal wieder etwas schneller: Die Reisefotos unserer Marokko-Tour sind nun online. Der Reisebericht ist allerdings noch in Arbeit...

03.07.09: Marrakesch und Heimreise

Marrakesch: El-Madi-Palast mehr demnächst

01.07.09: Durch den Hohen Atlas

Marokko: Im Hohen Atlas mehr demnächst

29.06.09: Essaouira

Essaouira mehr demnächst

27.06.09: Oualidia

Oualidia mehr demnächst

26.06.09: Casablanca

Casablanca

25.06.09: Rabat

Rabat

24.06.09: Meknes

Meknes

23.06.09: Volubilis

Die Ruinen der roemischen Stadt Volubilis mehr demnächst

22.06.09: Fes

Im Gerberviertel in Fes mehr demnächst...

20.06.09: Marrakesch

In Marrakesch Nachdem wir Zürich bei strömendem Regen verlassen hatten, freuten wir uns auf die Trockenheit in Marokko. Das erste, was wir aber noch dem Aussteigen in Marrakesch bemerkten war - Regen! Allerdings waren es doch nur ein paar vereinzelte Tropfen, die zusammen kaum einen Millimeter Niederschlag ausgemacht haben dürften und schon nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei.

Am Abend statteten wir dem berühmtesten Platz Marokkos einen Besuch ab. Auf dem Place Djemaa El Fna findet man am Abend nicht nur etwas zu Essen, sondern auch allerlei Gaukel, Schlangenbeschwörer, Artisten - ein bunten Treiben.

Am nächsten Morgen sollte es mit einem amtlichen Touristenführer durch die Stadt gehen. Leider erschien der Führer nicht und die Agentur schickte uns 2 Stunden später einen Ersatz. Da die meisten Museen ab 12 Uhr geschlossen sind, blieb uns daher nur ein kurzer Besuch eines Palastes aus dem 20. Jahrhundert. Aber unser Guide war sowieso eher daran interessiert uns die Märkte von Marrakesch zu zeigen - wohl nicht ganz uneigennützig, denn er war sehr daran interessiert uns in möglichst viele Läden zu bringen, deren Preise im Nachhinein doch deutlich überhöht waren. Eine Pause gab es in einem Laden für "Naturheilkunde". Dennoch bekamen wir damit einen guten Eindruck von den Souks, aus denen sich Fremde kaum alleine herausfinden dürften.

Am Abend blieben wir dann im Riad wo es wirklich hervorragendes Essen gab - ganz klar die beste Tangine der Reise!

18.03.09: Dundee Island und Brown Bluff

Während der Nacht hatten wir die lange Reise von King George Island bis zum Anfang der Wedell-See geschafft. Ein Blick aus dem Schiff am Morgen liess nichts Gutes erahnen. Dichter Nebel, sodass nicht einmal klar war, in welcher Richtung sich überhaupt Dundee Island befindet. Allerdings machte die Umgebung nun endlich einen richtig "antarktischen" Eindruck, denn das Schiff war von mehr oder weniger grossen Eisbergen umgeben.  Diese Eisberge konnten wir auch auf der Fahrt mit dem Zodiac umrunden und die Anlandung gestaltete sich etwas schwierig, da auch der Strand dicht mit Eis gepackt war, sodass es schwer war, eine Lücke für das Schlauchboot zu finden. Endlich am Strand zeigte sich die Antarktis dann von ihrer besten Seite: Der Nebel lichtete sich und gab die Sicht frei auf die einzigeartige Langschaft: das Meer mit Eisbergen (davon sogar ein paar Tafeleisberge in der Ferne), Gletscher und Berge um uns herum. Schon nach wenigen Minuten war klar: der lange Weg hatte sich wieder gelohnt.  Um die Aussicht noch besser zu geniessen, unternahmen wir noch eine kleine Wanderung auf den Gletscher um dann zum südlichen Strand abzusteigen. Hier erwarten uns dann hunderte - vielleicht tausende - Robben. Die meisten waren antarktische Pelzrobben, aber auch einige Krabbenfresserrobben und Seeelefanten waren auszumachen. Am hinteren Teil das Strandes bliebt kaum noch Platz zum Laufen, zumal man immer nach allen Seiten schauen musste, um keine Robben zu übersehen. In der Ferne zeigte sich auch schon unser Nachmittagsziel.

17.03.09: Land in Sicht

Da das Wetter während der Überfahrt nicht optimal war, entschloss sich der Kapitän zu einem kleinen Umweg. Das führte zwar dazu, dass die Überfahrt etwa einen halben Tag länger dauerte als erwartet, dafür aber recht ruhig war (natürlich gibt es in der Drake-Passage nicht wirklich ruhige See, aber der Wind und die Wellen hielten sich in Grenzen). Unser erster Landgang sollte auf King-George Island stattfinden. Dort angekommen zeigte sich das Wetter leider von seiner ungemütlichen Seite - der Nebel liess absolut keine weite Sicht zu. So konnten wir die Landschaft nur wenig geniessen und konzentrierten uns auf die Tierwelt. So gab es im Nordern der Insel ein paar Esels- und Kehlstreifpinguine, Skuas und verschiedene Robben. Unter den Robben waren auch einige Pelzrobben, denen man möglichst nicht zu nahe kommt, da sie Menschen gerne zu zeigen versuchen, dass sie selbst stärker sind. Dass man noch recht nördlich ist, zeigte sich auch an den grossen Moosflächen, die hier noch wachsen. Der Nachmittag war der Besichtigung der russischen und chilenischen Station gewidmet, allerdings waren beide Stationen dabei, sich auf den kommenden Winter vorzubereiten, sodass es bei einem Spaziergang über das Stationsgebiet blieb. Als interessant erwies sich die orthodoxe Kirche, die wohl in Sibirien gebaut und dann per Schiff in die Antarktis gebracht wurde.

14.03.09: Leinen los!

Das Wetter hier in Ushuaia macht den Abschied einfach, denn ist ist ziemlich stürmisch. Allerdings werden die nächsten beiden Tage wohl auch nicht sonderlich angenehm werden, denn vor mir liegt die Überfahrt über die Drake-Passage, die leider zu den stürmischsten Meeresteilen der Welt gehört. Mal sehen, wie (un)ruhig die Überfahrt wird.

14.03.09: Wieso eigentlich Feuerland?

Da bin ich nun in der südlichsten Stadt der Welt - in Ushuaia, die auf Feuerland liegt. Nur fragt man sich, wieso diese Insel eigentlich Feuerland heisst, denn glaubt man dem Wetterbericht der letzten Wochen, düfte es im letzten Monat nur einen einzigen Tag ohne Regen gegeben haben. Der heutige war es definitiv nicht. Zu dem Regen gesellt sich nur eine ziemliche Kälte, sodass heute morgen die Berge ringsrum mit frischen Schnee bedeckt waren. Aber die Einheimischen lässt das ziemlich kalt, denn interessanterweise sieht man hier nirgends Leute mit Schirmen herumlaufen. Das Essen hier ist ziemlich international, wer die fleischreiche argentinische Küche nicht mag, findet auch einige italienische Restaurants und auch sonst viel internationale Küche. Die lokale Spezilität ist allerdings die Königskrabbe, die hier in den kalten Gewässern zu einer beträchtlichen Grösse heranwächst. Im Vergleich zu sonstigen argentinischen Speisen ist die Krabbe recht teuer, für europäische Verhältnisse sind allerdings etwa 20 Euro für eine Portion immer noch ein echtes Schnäppchen. Denn auch hier gilt: Wer "normale" europäische Portionen gewöhnt ist, wird in Argentinien garantiert satt - selbst die Krabbenportionen sind riesig. Empfohlen wurde mir noch das Restaurant "Kaupe", aber angesichts des miesen Wetters habe ich mich für Essen daheim entschieden. Für nicht einmal 2 Euro Aufpreis kann man sich hier das Essen aus der Stadt bestellen und in der warmen, trockenen Wohnung geniessen. Das Restaurant "Dulce fuego" bietet sogar einen Service für Wanderer an - sämtliche Gerichte gibt es eingeschweisst in eine Folientüte, die man unterwegs nur 20 Minuten über dem Feuer in heissem Wasser erwärmen muss. Ein spannendes Konzept, warum sollte man unterwegs nur immer Spaghetti oder Dosensuppen kochen...

18.02.09: Neues von der Sarpik Ittuk/Ocean Nova

Die Sarpik Ittuk in antarktischen Gewässern Ich bin gerne mit dem Schiff unterwegs. Sei es nun auf einer Hausboottour, auf einer Rundfahrt auf dem Zürich- oder Greifensee oder in exotischeren Regionen wie den Galapagos-Inseln und der Antarktis. Den Schiffen scheint das allerdings ab und zu weniger zu gefallen. Während unser geplantes Schiff bei der Galapagos-Rundfahrt glücklicherweise schon eine Woche vor unserer Abreise sank (glücklicherweise ohne ernsthaft Verletzte), hat es nun das nächste Schiff erwischt. Momentan steckt die "Ocean Nova" in der Antarktis fest. Vor zwei Jahren waren wir mit genau diesem (recht komfortablen) Schiff auch in der Antarktis (damals noch unter dem Namen Sarpik Ittuk). Ich hoffe, dass das Schiff auch wieder heil nach Argentinien zurückkehren kann. In Anbetracht der Häufung von Schiffsunfällen in der Antarktis in den letzten Jahren muss man sich allerdings langsam fragen, wie gross die Bedrohung des sehr verletzlichen Ökosystems durch solche Unfälle ist. Die Tatsache, dass der Tourismus in der Antarktis in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, lässt vermuten, dass sich das Risiko von Unfällen in dieser fragilen Umgebung eher erhöhen wird. Hier besteht wohl langsam Handlungsbedarf für die IATO. Update 19.2.: Das Schiff ist wieder frei und kann aus eigener Kraft die Rückreise Richtung Ushuaia antreten. Der Unfall ist soweit als glimpflich verlaufen.

01.02.09: Buntspecht zu Besuch

Buntspecht Heute gab es einen etwas ungewöhnlichen Besucher an unserer Futterstelle. Statt Meisen und Spatzen fand sich heute ein Buntspecht ein. Eigentlich sind diese Tiere relativ scheu, Futterstellen verschmähen sie dann aber doch nicht.

25.01.09: Und Action!

Action-Blog Das krasseste Stück Kamera, das je gebaut wurde ist der Lomo Actionsampler. Leider kam dieses Gerät zu einer Zeit auf den Markt, in der Digitalkameras schon im Kommen waren und wurde daher nie zu einem richtigen Renner. Dabei ist die Idee eigentlich genial - alles was bei klassischer Fotografie "falsch" ist, ist heir erwünscht:
  • Du sollst dich nicht um die Bildauswahl kümmern. Lass dich überraschen, was auf dem Bild zu sehen ist!
  • Bewege die Kamera während des Fotografieren!
  • Schärfe ist unwichtig!
Ähnliche Funktionen haben zwar mittlerweile in einige Digitalkameras Einzug gehalten, aber die "echte" Weiterentwicklung lebt auf dem iPhone. Und zwar als QuadCamera. Für 2.20 Franken ist das Ding auch noch so billig, dass man nicht lange überlegen muss. Aber das schönste an der Anwendung auf dem iPhone: Während man mit der Lomo noch auf die Vergrösserungen warten musste, kann man die Bilder mit dem iPhone nicht nur sofort anschauen, sondern gleich noch übers Netz ins Web stellen. Und da ja der MMS-Blog schon einige Zeit existiert, kommt nun noch einen neuen Action-Foto-Blog dazu. 

17.01.09: Designanpassungen

Um zukünftige Designanpassungen etwas flexibler gestalten zu können, wurde das Design dieser Seite etwas angepasst. Für HTML/CSS-Experten: Es gibt keine Layout-Tabellen mehr, alles basiert auf Box-Elementen. Eigentlich sollten alles wie bisher aussehen. Sollten allerdings bestimmte Seite nicht korrekt aussehen, so wäre ich über ein kurzes Feedback sehr dankbar. Erste Tests mit der IE8-Betaversion in einer virtuellen Maschine zeigen ein paar Probleme. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob diese nicht evtl. durch die Installation in der virtuellen Maschine zustandekommen. Wenn jemand mit der IE8-Betaversion Probleme hat, wäre ich über eine entsprechende Rückmeldung dankbar. Leider unterstützt der Internet Explorer auch in Version 8 nicht das "border-radius"-Attribut aus CSS3. Damit kommen nur Webkit (z.B. Safari) und Mozilla-Benutzer in den Genuss abgerundeter Schaltflächen. Die Internet-Explorer-Benutzer müssen weiter mit eckigen Schaltflächen leben.

01.01.09: Bluray-Review: Das Leben des Brian

Obwohl Weihnachten nun schon vorbei ist, kommt nun noch ein kurzes Review des ultimativen Weihnachtsfilms: Monty Pythons "Das Leben des Brian". Zum Film selbst muss man wohl nicht allzu viel sagen, denn Prian und Schwanzus Longus dürften wohl recht bekannt sein. Also werde ich mich eher auf die aktuelle Bluray-Veröffentlichung konzentrieren. Die bisherige DVD-Veröffentlichung in der schönen DVD-Box "Montys EnzykloPythonia" war schon recht ordentlich, weshalb die Frage erlaubt sein muss: Braucht es da noch eine Bluray? Vergleicht man die Bildqualität der DVD und der Bluray ist die Antwort klar: Ja. Die Bluray-Veröffentlichung ist deutlich schärfer als die DVD, auch wenn sicher keine Referenzqualität vorliegt. Auch das in der DVD-Fassung teilweise sehr starke Filmkorn wirkt hier deutlich weniger störend. Ein weiterer Punkt, warum man diese Bluray kaufen sollte ist das Bonusmaterial. Während bei vielen Filmen geschnittene Szenen zu finden sind, die meist zurecht nicht im Film erschienen sind, finden sich hier 2 wichtige Szenen zur Selbstmordsekte, die nur am Ende der endgültigen Schnittfassung vorkommt. Aus ihren Helmen, die als Symbol eine Kombination aus Davidstern und Hakenkreuz tragen, wird man als Zuschauer im Film nicht so recht schlau. Die geschnittenen Szenen zeigen nun die Vorgeschichte dieser Sekte und erklären auch, warum diese Szenen nicht in der Kinoversion enthalten sind. Wer dann immer noch nicht genug hat, hört sich noch den interessanten Audiokommentar an, bei dem verschiedene Monty Python-Mitglieder zu Wort kommen. Fazit: Eine wirklich lohnenden Bluray-Veröffentlichung, die gegenüber der DVD eine deutlich gesteigerte Bildqualität bietet.

22.12.08: 2008 - Der beste Film und die grösste Enttäuschung

Indiana Jones 4, Batman Dark Knight Da ich mittlerweile nicht mehr so oft Filme schaue wie vor einigen Jahren verzichte ich lieber auf einen Jahresrückblick. Daher gibt es hier nur einen Vergleich zweier Filme, die beide ein grosses Publikum ansprechen sollten und dabei doch so extrem verschiedenen sind.  Es geht um "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" und "Bat Man - The Dark Knight". Kann man diese Filme überhaupt vergleichen? Ich denke ja, denn ein Blick aus Kommerzielle zeigt starke Ähnlichkeiten: Die Produktionskosten lagen bei beiden mit fast 200 Millionen US$ im oberen Bereich und die Einspielergebnisse am Startwochenende sind auch fast identisch. Bei beiden handelt es sich also um Filme, die nicht gerade aus der Rubrik "Programmkino" kommen und für ein grosses Publikum gedreht wurden. Und erstaunlicherweise erhielten beide Filme das Prädikat "besonders wertvoll" der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (was für mich zeigt, wie belanglos dieses Prädikat mittlerweile ist).  Beim Start von "The Dark Knight" glaubt man sich erst einmal im falschen Film: Strahlendes Tageslicht ist man von Gotham City nicht gewöhnt. Insofern ist dieser Batman wohl der "hellste", den es je gab. Obwohl der Film eigentlich (auch dank des genial gespielten Joker) eine düstere Grundstimmung herüberbringen müsste, ist das nicht der Fall. Im Gegenteil: Trotz des übelsten Schurken, den die Batman-Geschichte je gesehen hat zeichnet der Film ein erstaunlich menschliches Bild einer Gesellschaft selbst in Ausnahmesituationen.Man kann dies durchaus als Hinweis auf den "Krieg gegen des Terror" verstehen.  Demgegenüber verweigert Indiana Jones auch nur kleinste Ansätze von Aktualität. Das alleine soll aber noch kein Kritikpunkt sein, vielleicht ist es sogar gut so, diesen Film "klassisch" zu lassen. Allerdings leidet der Film unter einem anderen Problem: Nazis als Feinde funktionierten nicht mehr, da Indiana Jones mittlerweile so alt ist, dass die Handlung nicht mehr sinnvoll in den 2. Weltkrieg zu bekommen war. Und was fällt George Lucas als alternatives Feindbild ein? Russen! Vor 20 Jahren wäre das vielleicht noch nachvollziehbar gewesen, im Jahr 2008 fehlt mir für ein derart plattes Klischee jedoch jegliches Verständnis. Aber das war ja noch nicht alles: Als wären Russen alleine nicht schon sinnfrei genug, kommen auch noch Ausserirdische dazu. Damit wird der Film fortlaufend nerviger. Das klassische Abenteuer-Popcorn-Kino ist wohl schon eine Weile tot, dieser Indiana Jones wird es ganz sicher nicht wiederbeleben. Noch eine kurze Bemerkung zu den aktuellen Ausgaben auf Bluray: Beide Filme kommen technisch nahezu perfekt daher. The Dark Knight bietet sich als Bluray-Demo-Disk noch eher an als Indiana Jones, da hier Teile im IMAX-Format gedreht wurden und diese im Bildformat 1.78:1 das Bild auf einem 16:9-Bildschirm voll ausnutzen. Meist handelt es sich hierbei um Totalen mit einer enormen Detailvielfalt, die deutlich zeigen, dass High-Definition-Video im Heimkino einen deutlichen Vorsprung zur DVD bringt. Fazit: Während das Duo Spielberg/Lucas in den 70ern steckengeblieben ist, zeigt Christopher Nolan, dass man immer noch intelligente Filme drehen kann, die trotzdem ein grosses Publikum ansprechen.

13.12.08: Bluray-Review: 2001 - Odyssee im Weltraum

Bluray 2001 - Odyssee im Weltraum

Film 9/10

Zum Film gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Er ist und bleibt ein Klassiker. Allerdings kommt "2001" nicht ohne Längen daher. Der Film lässt dem Zuschauer viel Zeit zum Nachdenken, denn über grosse Strecken passiert recht wenig. Das hat jedoch den Vorteil, dass der Zuschauer die (noch heute) geniale Tricktechnik bewundern kann. Bedenkt man, dass der Film mittlerweile 40 Jahre alt ist, kann man leicht nachvollziehen, wie weit der Film in Punkto Tricktechnik der damaligen Zeit voraus war.

Bild 10/10

Nicht nur in Anbetracht des Alters bietet der Film eine beeindruckende Bildqualität. Selbst beim Vergleich mit aktuellen Filmen zeigt sich, dass diese Bluray bei der Bildschärfe ganz klar als Referenz eingestuft werden muss. Ein derartig scharfes Bild bieten nur wenige andere Blurays. Man sollte allerdings nicht dazu neigen, die hohe Bildqualität als "nice-to-have"-Feature einzustufen. Während bei modernen Filmen meist extrem schnell geschnitten wird und der Betrachter kaum zur Ruhe kommt, lebt 2001 vor allem von seinen Bildern. Und genau die bringt diese Bluray endlich auch in Kinoqualität in die eigenen 4 Wände.

Ton 8/10

2001 ist (glücklicherweise) kein Film, der von Soundeffekten aus allen Richtungen lebt. Die Effekte im Surround-Bereich sind sparsam aber gekonnt eingesetzt. Die Musik ist dynamisch und die Dialoge kalr verständlich - was man von neuen Produktionen nicht immer sagen kann. 

Fazit

Stanley Kubrik wäre wohl begeistert gewesen, wenn er noch erlebt hätte in welcher Qualität dieser Film heute im Heimkino zu sehen ist.

26.11.08: YouTube - ein Versuch

Antarktis-Trailer Nachdem YouTube nun auf das 16:9 Format umgestellt hat, wage ich mal einen Versuch mit einem Video. Und zwar gibt es nun den Antarktis-Trailer auch dort zu sehen. Dazu ein paar Eindrücke von mir:
  • Obwohl das hochgeladene Videomaterial bereits als Flash-Video in einer brauchbaren Auflösung vorlag, schafft es YouTube, dieses Material nochmals zu komprimieren. Das führt nicht nur dazu, dass die Bildqualität nun deutlich schlechter ist als beim Originalmaterial. Gute Bildqualität scheint also zumindest für Video, die die Benutzer hochladen, noch keine besonders hohe Priorität zu haben.
  • Benutzt man zur Videowiedergabe ein Gerät mit niedriger Auflösung (z.B. ein iPhone), so ist die Videoqualität recht gut.
  • Auf jeder Seite wird Werbung für Googles "Chrome"-Browser eingeblendet. Ein Browser, der im wesentlichen dadurch besticht, dass er keinen Werbefilter besitzt...
  • Die Chance, dass jemand auf ein neu hochgeladenes Video klickt, ist erstaunlich klein. 2 Besucher in etwas einem Tag sind wohl nicht wirklich viel.

25.11.08: Der Wüstenplanet - und kein Ende

Dune - Hoerbuch Mit seinem Romanzyklus "Dune" hat Frank Herbert einen Klassiker der Science-Fiction-Literatur geschaffen. Spätestens seit David Lynchs Verfilmung 1984 ist der 6-bändige Zyklus auch einer breiten Masse bekannt und kann durchaus als Kultbuch bezeichnet werden (wenn man die Wikipedia-Definition zugrunde legt). Und wie das mit allen Kultartikeln so ist, will auch hier die Fangemeinde regelmässig mit neuem versorgt werden und auch fleissig alles kauft, was angeboten wird (womit ich mich in diesem Fall nicht ausnehme).  Und natürlich gibt es neues: Marketing Film bringt die David-Lynch-Verfilmung im Dezember auf Blu-ray heraus. Damit ist der Film erstmalig in HD-Auflösung verfügbar. Allerdings soll etwas Skepsis erlaubt sein: Dieser Film erschien in den letzten Jahren fast jedes Jahr in einer neuen Edition, die sich kaum vom Vorjahr unterschied. Ob die Bildqualität hier nun wirklich besser ist als auf einer der vielen deutschen DVD-Ausgaben, wird sich erst noch zeigen müssen. Interessanter erscheint jedoch die Hörbuch-Reihe. Der erste Band ist nun auch in deutscher Sprache verfügbar. Auf den ersten Blick scheinen 36 Euro für ein Hörbuch als hoher Preis. Allerdings muss man bedenken, dass der Roman hier ungekürzt vorliegt, was fast 27 Stunden Hörbuchlänge bedeutet. Aus dieser Perspektive betrachtet ist der Preis sogar sehr günstig. Längerfristig sollen die kompletten 6 Bände auf veröffentlicht werden.

16.11.08: Es wird interaktiv

Login-Link Bisher war diese Webseite eher ein Einwegmedium. Die einzige Möglichkeit für Feedbacks war es, einen Gästebucheintrag zu hinterlassen. Doch ab sofort gibt es etwas neues: Sie können nun alle Fotos selbst bewerten. Die Bewertung hat direkten Einfluss darauf, welche Fotos auf der Startseite angezeigt werden, denn hierhin schaffen es nur die besten. Und so geht es:
  1. Legen Sie sich einen Account an.
  2. Loggen Sie sich ein.
  3. Nun können Sie für sämtliche Bilder einfach eine Bewertung abgeben.

11.11.08: Die ersten Mobil-Funktionen

Mittlerweile bringen die meisten modernen Telefone ja einen eigenen Webbrowser mit. Allerdings ist es auf den meisten Telefonen etwas schwierig, normale Webseiten anzuschauen, da diese meist für grössere Bildschirmauflösungen optimiert sind. Unter http://www.matuschek.net/mobile/ gibt es ab sofort einige Funktionen, die unterwegs nützlich sein könnten und speziell für Mobiltelefone optimiert sind. Die erste Anwendung ist die EAN-Suche. Stellen Sie sich vor, Sie stehen im Laden und sehen dort gerade eine Serie auf DVD, sind sich jedoch nicht sicher, ob der Preis nicht zu hoch ist. Hier hilft die EAN-Suche. Einfach die 13-stellige EAN vom Cover eingeben und den "Senden"-Knopf drücken. Schon wenige Sekunden später erhalten Sie eine Information, was dieser Artikel bei verschiedenen Online-Anbietern kostet.

02.11.08: Günstige Bluray-Disks

Bluray Nachdem nun seit einer Weile endlich der Formatkrieg zwischen den HD-Formaten HD-DVD und Bluray zugunsten der Bluray-Disk entschieden ist, wächst nun auch das Angebot. Und das hat den Vorteil, dass die Preise für Player und Filme auch langsam sinken. Amazon hat wohl in der letzten Woche mal getestet, ob die Verkäufe deutlich steigen, wenn die Preise niedriger sind. Dort wurde nämlich "Indiana Jones IV" auf Bluray für ganze 15 Euro angeboten (soviel zahlt man bei vielen anderen Anbietern schon für die DVD). Allerdings blieb der Preis nur für etwa 2 Tage so niedrig. Mittlerweile kostet der Film wieder fast 30 Euro. Dennoch sind im Amazon-Katalog einige Bluray-Disks unter 20 Euro zu finden. Um einen kleinen Überblick über günstige Angebote zu schaffen, stelle ich auf der Seite Günstige Filme auf Bluray die Angebote aus dem Amazon-Katalog vor. Dadurch ist es recht einfach, schnell nachzuschauen, welche Filme gerade günstig angeboten werden. Die Preise werden einmal täglich aktualisiert, daher ist es möglich, dass die angezeigten Preise nicht immer korrekt sind. Aufgrund oft wechselnder Preise ist es auch ratsam, öfter reinzuschauen. Aber jetzt: Viel Spass beim Stöbern.

09.10.08: Hanns G. HG 281DP - Kurztest

Hanns.G HG281DP Vor kurzem bemerkte ich erstaunt, dass mittlerweile selbst 28-Zoll-Monitor erschwinglich geworden sind. Die Modelle von Hanns G. und Viewsonic sind dabei sogar günstiger als die viele 26"-Modelle. Nach etwas Überlegen sollten nun doch meine 2 19"-Monitore durch einen grossen ersetzt werden. Meine Wahl fiel auf den Hanns G HG281DP, der für knapp über 500 Franken zu bekommen ist. Die Tests im Internet fallen verschieden aus, aber keiner schreckte mich genügend ab. Ausstattung Hier wurde ganz klar gespart. Der Monitor bietet einen analogen und einen digitalen Eingang. Am analogen Eingang können über einen Adapter auch YUV-Signale zugeführt werden. Ich habe aber die Möglichkeiten zum Anschluss an DVD-Player oder ähnliche Geräte nicht getestet, da ich das Gerät als reinen Monitor benutze.   Auch eine Höheneinstellung ist nicht vorhanden, auch das ist ist Feature, welches an Computermonitoren recht selten wirklich benutzt wird und dadurch in vielen Fällen verzichtbar ist. Integrierte Lautsprecher scheinen nicht so recht zum Sparkonzept zu passen. Wenn man sie aber einmal anschliesst, merkt man, dass auch hier gespart wurde. Dermassen schlecht klingende Lautsprecher sind mir noch nie begegnet und das obwohl ich am PC schon so einige "Brüllwürfel" gehört habe. Es lohnt sich also nicht, das Anschlusskabel überhaupt auszupacken! Das einzige Bauteil, an dem heute wohl kein Hersteller sparen darf, ist eine blaue LED. Und auch dieser Monitor hat ein blau leuchtended "G" Logo. Da bin ich schon wirklich am Überlegen, den Monitor zu öffnen und diese LED abzuklemmen. Warum denken die Hersteller eigentlich, dass die Kunden das wollen? Für Teenager mag das ja noch "cool" sein (wobei es eigentlich nicht so sonderlich cool sein kann, wenn es an jedem noch so billigen elektronischen Gerät dran ist). Aber ansonsten sind blaue LEDs einfach nur eins: nervend! Bildqualität Die für das Display benutzte TN-Paneltechnologie ist nicht gerade für höchste Bildqualität bekannt. Schaut man stark von der Seite oder von oben und unten auf den Monitor sieht man, dass sich die Farben recht stark ändern. Aber natürlich sollte man hier nicht erwarten, dass der Hanns G mit dreimal so teuren Geräten mithalten kann. Andererseits sitzt man aber doch normalerweise gerade vor dem Gerät. Und in diesem Fall ist die Bildqualität durchaus gut. Allerdings muss man erst Hellgkeit und Kontrast sehr stark reduzieren, denn die Werkseinstellungen sind nicht zu ertragen. Ein erster Versuch sollte mit 30% Helligkeit und 50% Kontrast gemacht werden.  Ich werde das Display demnächst noch mit dem Colorvision Spider einmessen. Mal sehen, wie stark die Abweichungen vom idealen Farbraum sind. Fazit Der HG281DP ist für den aktuellen Preis ein echtes Schnäppchen. Mehr Bildfläche ist momentan nicht fürs Geld zu bekommen. Wer mit der minimalen Ausstattung leben kann, der kann zugreifen.

22.09.08: Die Rumänien-Fotos sind online

Silberreiher im Flug Auch wenn der Reisebericht noch nicht vollständig fertiggestellt ist, gibt es wenigstens schon Fotos von der Reise. Vogelfans werde nicht zu kurz kommen, denn im Donaudelta konnten wir nicht nur viele Reiherarten beobachten, sondern auch viele andere Vögel.

21.09.08: Vögel - Lieben oder hassen?

Vögel Das Vögel auch in irgendwelchen Musikstücken vorkommen, mag niemanden erstaunen. Erstaunlich ist allerdings, dass sie heftige Reaktionen auslösen. So haben die Eels im Jahr 2000 ganz klar angegeben "I like birds". Ich auch Smiley. Aber was ist das? Da stiess ich doch heute auf den Song "Tell me" von Cocoon. Dort gibt es das genaue Gegenteil zu hören: ca. 1 Minute lang "I hate Birds". Auch wenn ich diesen Satz nicht unbedingt begrüssen kann, so ist das Album "My friends died all in a plane" doch ausgesprochen hörenswert und die Band ist im November in Zürich in der Hafenkneipe live zu sehen.

14.09.08: Zurück nach Hause

Pass am Lacu Balea
Stille! Während die Zitadelle von Sigisoara gestern noch ein einziges Menschengewusel war, traf man 8 Uhr morgens keinen Menschen auf der Strasse. Wer die Stadt also in Ruhe erkunden will, sollte einfach früh aufstehen. Wir machten uns aber auch gleich los Richtung Biertan, um die dortige Kirchenburg zu besichtigen. Leider war auch in Biertan kurz vor 9 noch kein Mensch auf der Strasse und die Burg öffnete erst um 10 Uhr. Da es ausserdem ziemlich kalt war, hatten wir keine Lust, lange zu warten und traten die Weiterreise Richtung Süden an. Durch die Berge wollten wir nicht eine der beiden schnellen, sondern die schönste Strecke benutzen. Die Fahrt über die Transfagaransan ist ein echtes Erlebnis. Aus der Ebene steigt die Strecke innerhalb kurzer Zeit auf über 2000 Meter an. Lediglich die letzten 200 Höhenmeter bis zum Gipfel kürzt die Strasse durch einen Tunnel ab. Wenn das Wetter mitspielt, hat man von hier oben eine herrliche Aussicht. Auf der anderen Seite erwartete uns dann dichter Nebel. Die Fahrt nach Süden zog sich dann sehr viel länger hin, sodass wir froh waren, als wir irgendwann Curtea de Arges erreichten. Das dortige Kloster hatte der Reiseführer zu recht als Highlight erwähnt, vor allem die kleine Klosterkirche ist unbedingt sehenswert. Nun blieb nicht mehr sehr viel Zeit um die letzten Kilometer nach Bukarest zurückzulegen. Auf der Autobahn durften wir noch einige "Highlights" des rumänischen Strassenverkehrs erleben: Auffahren auf wenige Metre bei Tempo 130 und gleichzeitiges Betätigen der Lichthupe stört hier auch nicht, wenn man gleichzeitig dabei ein Polizeiauto überholt.
Das winzige Flughafengebäude hatten wir schon bei unserer Ankuft bemerkt, nun durften wir es vorm Abflug nochmals erleben. Ein Restaurant gibt es ebensowenig wie Platz für die Abreisenden. Wer mit einem Billigflieger vom Bukarester Stadtflughafen abfliegt, sollte also nicht allzu früh eintreffen, denn Sitzplätze sind kaum zu finden, falls noch mehr als 2 Flieger abfliegen. Kurz vor unserem Abflug lichtete sich die Menschenmenge dann doch noch etwas. Kurz vor Mitternacht kamen wir dann in Stuttgart an - das war's dann wohl.

13.09.08: Sighisoara

Sighisoara Da leider die nächsten Gäste in unser Ferienhaus wollten, mussten wir das Haus heute verlassen (das war auch so geplant). Da uns aber noch ein 2 Tage blieben, beschlossen wir noch, die 3. der der "grossen" deutschen Städte zu besuchen - Sighisoara. Sighisoara ist deutlich kleiner als Brasov und Sibiu. Die grosse Zitadelle ist auch sehr sehenswert. Das bringt allerdings auch ein gewisses Risiko mit sich: Im Gegensatz zu den anderen siebenbürgischen Städten ist Sighisoara eine absolute Toursistenhochburg. Man hat den Eindruck, hier kaum Einheimische zu treffen und die Preise sind für rumänische Verhältnisse recht hoch. Auf dem höchsten Punkt der Zitadelle steht eine alte deutsche evangelische Kirche und der angeschlossene evangalische Bergfriedhof zeugt von der früheren deutschen Besiedlung. Sehr viel ist davon heute nicht mehr übriggeblieben. Von den über 200.000 Siebenbürger Sachsen (die übrigens ihren Ursprung nicht zwangsläufig in Sachsen hatten) sind heute nur noch etwa 15.000 übriggeblieben. Ein  Grossteil der deutschstämmigen Bevölkerung wanderte in den Jahren 1990-1992 aus - zurück blieben fast nur Alte. Insofern ist es heute nicht so einfach, deutschsprachige Einwohner in Siebenbürgen zu treffen - der Bevölkerungsanteil ist auf ganze 0.7% geschrumpft.


12.09.08: Burgentag

Burg Bran Massentourismus - wir kommen. Wenn es einen Ort gibt, den jeder Transsilvanien-Tourist besucht haben muss, so ist es wohl die Burg Bran. Diese wird gerne mit Dracula in Verbindung gebracht, obwohl nicht erwiesen war, dass das historische Vorbild Vlad Tepes hier jemals genächtigt hat. Reiseführer weisen oft auf den Dracula-Mythos der Burg hin. Allerdings war dies dem neuen Besitzer (einem Habsburger) wohl nicht recht und er versucht nun diese Burg als Familienschloss zu präsentieren. Dabei wir auch darüber hinweggesehen, dass die Burg erst 1920 in den Besitz der Habsburger überging.

Egal auch: Die Burg ist herrlich verwinkelt und man fragt sich, ob die Bewohner überhaupt selbst wussten wie sie an jede Ecke dieser Burg kommen.Daher lohnt sich der Besuch dieser Burg auch trotz des Besucherandrangs.

Aber eine Burg ist natürlich nicht genug, deshalb fuhren wir danach noch zur Burg Brasow (gleich um die Ecke). Von dieser Zitadelle hat man eine schöne Aussicht über die Ebene und mit etwas besserem Wetter kann man wohl auch den Königsstein sehen. Uns blieb diese Weitsicht jedoch leider verwehrt.

11.09.08: Sibiu

Stadtbefestigung in Sibiu Das war zuviel gestern! Dass 900 Höhenmeter an untrainierten Beinen schon ihre Spuren hinterlassen, war eigentlich klar. Und so spürte ich jede Bewegung unterhalb der Hüften. Aber eigentlich war schon vorher klar, dass das wohl nicht noch ein Wandertag werden würde. Also machten wir einen "Abstecher" zur zeitgrössten siebenbürgischen Stadt - nach Sibiu. Noch 2007 europäische Kulturhauptstadt, war mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt und die meisten Leute auf der Strasse eher Einheimische. Und diese scheinen wohl eine besondere Vorliebe für Pizza zu haben. Eine Stadt mit einer ähnlichen Dichte an Pizzerien dürfte selbst in Italien nicht zu finden sein. Wer zum Essen nicht in einer Pizzeria landen will, muss hier schon etwas suchen. Ausser Pizzerien bietet Sibiu aber eine nette und verwinkelte Altstadt. Vom Turm der deutschen evangelischen Kirche hat man eine gute Sicht über die Stadt. Die hohe Dichte italienischer Restaurants hatte dann noch einen angenehmen Nebeneffekt: Es war nicht schwierig, einen guten Espresso zu bekommen.

10.09.08: Unterwegs im Piatra Craiului NP

Blick aus dem Piatra Craului NP. auf Zarnesti Wandertag! Wenn man schon am Rande eines Nationalparks wohnt und einen tollen Blick auf die Felden des Königssteins hat, dann muss man irgendwann auch mal da rauf. Eigentlich sieht das Massiv nicht gerade nach Wandern aus, sondern eher nach Bergsteigen. Allerdings gab es einige Wanderkarten und Routenbeschreibungen, die klar als "Wanderungen" ausgewiesen waren. 1200 Höhenmeter bis nach oben sind zwar für ungeübte Wanderer wie uns nicht ohne, aber durchaus machbar. Also machten wir uns am Morgen auf den Weg. Der Aufstieg zur Diana-Schutzhütte war zwar teilweise recht steil, führte aber immer angenehm durch den Wald. Sehr positiv war es, dass wir wirklich alleine auf diesem Weg unterwegs waren und während der ganzen Wanderung keinem anderen Menschen begegneten. Das gab ums mehr Chancen für Wildbeobachtungen. So konnten wir nicht nur einen Specht und mehrere Gemsen sehen, sondern sogar einen Uhu. Oberhalb der Diana-Schutzhütte wurde es dann aber ungemütlicher. Während die ersten 200 Höhenmeter noch angenehm im Wald zu absolvieren waren, warteten oben Fels und Geröll. Für gebirgsgewöhnte sicher machbar, für Gelegenheitswanderer mit Höhenangst nicht mehr das richtige. Kurz: Ich habe den Gipfel nicht gesehen. Für den Abstieg wäre unsere Aufstiegsroute etwas arg steil gewesen, sodass ich beschloss, den Abstieg Richtung Zarnesti zu nehmen. Diese Strecke ist sehr angenehm zu laufen, da sie deutlich flacher abfällt. Allerdings wartete unten dann noch eine andere Aufgabe: Das Auto stand natürlich am Aufstiegspunkt. Das hiess nochmal 7.5km auf der staubigen Landstrasse - keine schöne Wanderung. Aber nach 1,5 Stunden waren auch die geschafft. Unser Abendessen hatten wir uns damit verdient.

09.09.08: Brasov (Kronstadt)

Blick auf Brasov Heute stand die erste der 3 grossen deutschen Städte in Siebenbürgen an: Brasov. Von unserem Haus war das nur eine gute halbe Stunde Fahrt, also blieb viel Zeit für eine Stadtbesichtigung. Vom eindruccksvollen Marktplatz war leider nicht allzu viel zu sehen, denn wegen eines Musikfestivals standen hier eine grosse Bühne und tausende Stühle. Aber auch sonst gibt es in Brasov viel zu sehen: Ein grosser Teil der alten Stadtbefestigung ist noch erhalten und die schwarze Kirche (die mittlerweile nicht mehr schwarz ist) ist die grösste evangelische Kirche in Südosteuropa. Schon vom schwarzen und weissen Turm hat man einen guten Blick über die Stadt. Aber noch besser wird es vom Mt. Tampa, dem Aussichtsberg. Die Fahrt mit der Seilbahn ist billig und schnell, wer will, kommt aber auch zu Fuss nach oben. Eigentlich wollten wir hier oben einen Kaffee mit Blick auf die Stadt trinken. Doch hier erwartete uns eine Überraschung: Das Aussichtsrestaurant hatte (wohl schon seit längerer Zeit) geschlossen. Statt dessen gab es als Alternative ein Restaurant, welches sich jedoch auf der anderen Seite des Gebäudes befand und definitiv keinerlei Aussicht bot. Man muss wohl nicht weiter erwähnen, dass hier kein sonderlicher Andrang herschte. Wenigstens entschädigte der Blick vom Aussichtspunkt (direkt am grossen "Brasov"-Schild) für das Restaurant-Problemchen. Unseren Kaffee nahmen wir dann in der Stadt, wo in einigen italienischen Restaurants auch guter italienischer Kaffee im Angebot war (der rumänische Filterkaffee ist nicht unbedingt ein Highlight).

08.09.08: Zum Piatra Craiului NP. (Königsstein)

Koenigsstein Fahren! Damit ist der Tag gut beschrieben, denn es galt zuerst die 5-stündige Fahrt von Tulcea zurück nach Bukarest zu überstehen. Eine Klimaanlage im Kleinbus hätte das etwas angenehmer gestaltet, allerdings zeigte der alte VW-Bus auch ohne diese zusätzliche Belastungen schon mit kochendem Kühlwasser, dass für ihn die Umgebungstemperaturen eine ebenso grosse Belastung waren wie für uns. 
Nachdem wir unseren Mietwagen entgegengenommen hatten, nahmen wir den Rest des Weges in Angriff. Nachdem wir den gewöhnlichen Bukarester Stau hinter uns gelassen hatten, ging es auch recht flott voran. Lediglich in den Wanderregionen in den Karpaten ging es wieder etwas stockend voran, da hier noch viele Urlauber unterwegs waren. In Zarnesti liessen wir die geschotterten Pisten dann hinter uns. Nach nochmals 12km Schotterpiste hatten wir unser Blockhaus am Rande des Königssteins erreicht. Leider wusste der Nachbar, der uns den Hausschlüssel übergeben sollte, nichts von unserer geplanten Ankunft. Dieses Problem liess sich jedoch mit einigen Telefonaten mit der Vermieterin (einer Österreicherin) noch regeln. Das Blockhaus ist wirklich idyllisch gelegen, mit direktem Blick auf die Dolomitgipfel des Piatra Craiului (deutsch: Königsstein).
Das nahegelegene Restaurant am Wanderstandort Plaiu Foii können wir ganz klar weiterempfehlen. Einziger Haken war an diesem Abend ein Problem mit der Stromversorgung, dass allerdings auch irgendwann gelöst werden konnte. Währenddessen sassen wir ab und zu im Dunkeln.

07.09.08: Auf den Spuren der Erstbesiedler

Ruinen von Histria Nach 5 Tagen im Delta blieben wir heute mal an Land und fuhren Richtung Süden, um die Ruinen von Histria zu besuchen. Und die haben es wirklich in sich: Über Tausend Jahre Siedlungsgeschichte lassen sich hier verfolgen, von den griechischen Erstbesiedler im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung über die verschiedene römische Siedlungsetappen bis ins 7. Jahrhundert.
Irgendwie kam unser Fahrer noch auf die Idee, dass wir unbedingt ein typisches Ferienressort an der rumänischen Schwarzmeerküste besichtigen wollten. Allerdings bot dies nur, was wir bereits erwartet hatten: Hotelburgen, wie sie auch in zahlreichen anderen Ländern am Meer zu finden sind.


06.09.08: Zurück nach Tulcea

Im Donaudelta Heute hiess es Abschied nehmen vom Delta. Aber vor uns lag noch ein langer Weg von Milla 23 nach Tulcea. Was wir schnell bemerkten: So viel Ruhe wie in anderen Teilen des Deltas hat man in dieser Region nicht. Ständig begegneten wir anderen Booten und Hotelschiffen. Das kann durchaus nervig werden, denn auf engen Kanälen ist das Überholen meist recht schwer, was uns ein Ausflug auf eine Sandbank zeigte.
Unsere Unterkunft, das Gästehaus "Nicol" bot auch ein echtes Highlight für Leute, die schon viel herumgekommen sind: Die mit Abstand härtesten und unkomfortablsten Betten, die ich je erlebt habe. Wer zum Schlafen also eine einigermassen weiche Matraze benötigt, sollte einen weiten Bogen um diese Unterkunft machen!

05.09.08: Rund um Milla 23

Kloster im Donaudelta Eigentlich war heute eine Rundfahrt durch die Seen nordöstlich von Milla 23 geplant, allerdings liess der niedrige Wasserstand keine volle Rundfahrt zu, sodass wir 2 kleinere Fahrten in diese Region unternahmen. Zwischendurch ging es zurück zu unserer Unterkunft, wo wir mittags unsere Tagesration Fisch zu essen bekamen (sonst gab es den eher abends). Während der Touren konnten wir auch einige Pelikane beobachten, allerdings nur in der Ferne oder über unseren Köpfen. Eine kleine Kuriosität gab es auch noch: Eine kleines ortodoxes Kloster mitten im Donaudelta.

04.09.08: Sulina - Milla 23

Pferd im Donaudelta Der Tag begann mit einem Frühstückshighlight: Gebratener Fisch! So etwas kann einem in einem Gästehaus im Delta also durchaus passieren. Während des Tages führte uns die Reise durch verschiedene Kanäle, den Lacu Rosu (wo wir kurzzeitig auf einer Sandbank festsassen) und den Lacu Puiu vorbei am Dorf Caraorman nach Milla 23. Dieses Fishcredorf wird als das "typische Dorf" im Donaudelta beschrieben. Das ist zwar im Moment der Fall, allerdings ist die Menge an Ferienwohnungen und Gästehäusern nicht zu übersehen. Dennoch hat der Ort bisher nichts an Authentizität verloren. Der Treffpunkt ist noch immer die Dorfkneipe, auch in Milla 23 sollte man nicht versuchen, Restaurants oder sonstige "touristische" Infrastruktur zu finden.

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